Das stimmt alles und zum Problem Schule bzw. Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts hieß es dieser Tage irgendwo in einer Nachricht, man würde Schülern und auch SchülerINNEN anbieten, ein Schuljahr ohne dadurch Nachteile zu erleiden, freiwillig wiederholen zu können. Das wird - wie es aussieht - auch noch lange dauern, bis überhaupt einmal der neue Inzidenzwert 35 erreicht werden könnte, doch schauen wir uns bitte B117 einmal genauer an, denn es heißt überall – von England über Dänemark bis nach Hannover sogar. Sie, die
ZitatAlles anzeigenMutante verbreitet sich in Deutschland schon exponentiell
Der System-Immunologe Michael Meyer-Hermann warnt, dass ansteckendere Varianten des Coronavirus die von der Politik angepeilte Inzidenz von 35 Infektionen pro 100.000 Einwohner und Woche torpedieren.
Sollte sich das Vorkommen der Mutante B117 ungünstiger entwickeln als erwartet, könne es sein, dass die 35 mit dem aktuellen Lockdown gar nicht zu erreichen sei, sagt Meyer-Hermann. „Das macht deutlich, dass jede Form von Öffnungen zum jetzigen Zeitpunkt ein hohes Risiko birgt, die gesetzten Ziele nicht erreichen zu können.“
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Die Mutante B117 habe in konservativen Schätzungen aber eine um 35 Prozent höhere Übertragungswahrscheinlichkeit. „Sie befindet sich in Deutschland bereits wieder in einer Phase des exponentiellen Wachstums und die aktuellen Maßnahmen reichen nicht, um diese Entwicklung auszubremsen“, ergänzte er. „Je mehr man jetzt aufgrund der fallenden Inzidenzen lockert, desto früher wird die dritte Welle mit B117 sich entwickeln. “ [………..]
CDU-Chef Armin Laschet hatte am Montag vor einem zu einseitigen Fokus auf die Infektionszahlen gewarnt. „Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet“, sagte er. „Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen.“
Da hat er doch Recht, doch ob ich dich, lieber Armin, nun deshalb auch gleich wähle, muss ich mir noch überlegen. ![]()
Jedenfalls, das ist schon heute überall nachzulesen, könnte ein kleinerer Teil der Kinder und Jugendlichen durch diese Pandemie in der Zukunft abgehangen werden, denn die heute erfahrenen Defizite werden sich, einhergehend mit psychischen Belastungen, erst später, beispielsweise in Abgangszeugnissen auswirken als womöglich auch in der Ausbildung, könnten ihnen Chancen verwehrt bleiben, denn verlorenes Wissen läßt sich nicht in jedem Falle aufholen. Es wird sich quasi die Spreu vom Weizen trennen.
Das scheint zwar Schwarzmalerei zu sein, aber das, was man von der Politik und Virologen derzeit hört ist leider auch nichts Anderes.