Beiträge von Axel Li

    Die Zeit dort war schrecklich, man würde von Mitbewohnern gequält,

    Die werden sich kaum hier aufhalten, aber die wirst du auch nicht suchen.

    Fotos einstellen sollte man am besten mit Einwilligung Betroffener, zumal, wenn es noch nicht lange her ist. Nur, wie soll das gehen? Ich habe das auch gemacht, aber wenn 50 Jahre rum sind, greift sicherlich die Verjährungsfrist, die mW zufolge 30 Jahre beträgt.

    Es steckt so viel Hoffnung auf bessere Zeiten drinnen, als dass man nicht den innigen Wunsch verspüren vermag, wir Menschen müssen erst wieder zurück, uns besinnen, damit es wieder besser wird.

    Bei dir scheint es genau der Punkt zu sein, als du hilflos wie nie zuvor warst, verlassen, verloren in eben diesem riesigen Mikrokosmos..

    In ihm sind wir alle gefangen, oft einsam und verloren.

    Ich kenne diese dunklen Stunden noch sehr gut, wenn man Vergangenes rekapituliert, Bilanz zieht, kommen solche Gedanken. Sie helfen uns nicht, wir betäuben uns nur. Ich kenne all das.

    Gerade deine Generation fühlt sich als eine total Vereinsamte trotz all der Technik und Möglichkeiten, sich untereinander zu finden und nicht zu verlieren. Es herrscht totale Öberflächlichkeit. Das kann kein Zufall sein.

    Als ich fast noch in deinem Alter war, verlor ich meinen wirklich guten Job, fiel fast in ein Loch jedoch war ich nicht allein. Trotzdem ging es weiter und ich hatte viele Jahre Tiefen mit Depressionen und Zukunftsängsten, ständigen Zweifeln, mir, anderen nicht zu genügen. Ich kannte Selbsthass, aber wenn ich mich z. Bsp. nicht intensiv mit den damals neuen techn. Möglichkeiten beschäftigt hätte, wäre es mir nie gelungen, in Lohn und Brot zu kommen und es bis zum Ende des Berufslebens geschafft zu haben. Das hatte alles einen hohen Preis, aber ich lebe.

    Tauschen mit mir hätte niemand wollen. Durchhaltewillen und Selbstdisziplin hielten mich irgendwie aufrecht.

    Ich bin der Technik dankbar, sie ermöglichte meinen berufl. Neueinstieg, jedoch hasse ich sie, wenn sie vernichtet und radikal zerstört. Heute kann jeder job verschwinden und sofort ersetzt werden. Ohne Menschen. Das ist brutal.

    Das kann und darf nicht des Menschen Wille sein - die totale Destruktion.

    Dass die Sehnsucht nicht stirbt, dass erst etwas sterben muss, um Neues entstehen zu lassen, verstehe ich methaphorisch zwar, aber es sind doch nur Gedanken. Sie helfen einem rein gar nichts. Was also sollen sie bringen?

    Welcher Song passt besser als der hier?

    Um es auf den Punkt zu bringen, auch wenn du das anders sehen wirst, du hasst alles um dich herum, was alles um dich herum zu dem hat werden lassen, was und wer du bist. Nicht einmal Psychologen, ich versteh' das schon, wie du über sie denkst, ich war im Grunde auch nur einmal bei einem, nachdem ich aus dem Heim kam, weil man sich über meine Psyche wunderte.....

    Ich weiss, was in Heimen alles auch geschieht bzw. geschehen kann und ist, Jahrzehnte vor dir. Mir ist das auch geschehen, wie auch Anderen, aber es war kein sex. Missbrauch, kein Zwang. Ich rede nur über mich. Nicht über Andere.

    Du wirst Schlimmes erlebt haben, ich steige da sowieso nicht dahinter, aber es ist schockierend, wie sehr du doch die ganze Welt zu hassen scheinst, so dass es dir wie ein Segen scheint, mittels Technik am liebsten zu zerstören, was dich so zerstört hat, z. Bsp. deine Emotionen, Empathie, Dinge, die viele trotz auch schwieriger Biografien aus der Jugendzeit dennoch nicht verloren.

    Du hasst also Wälder, was ich nachempfinden kann, nachdem, was ich über dich las. Ich liebe sie, weil sie Fluchtpunkte, Besinnung, Romantik und Mystik bedeuten. Ich war und bin gern in ihnen, selbst in dunklen Wäldern. Ich mag das, weil ich Natur erlebe, die Stille, das Rauschen, den Wind, die Vögel und Technik ist ganz weit weg, mit der ich immer gearbeitet habe. Mit dem Rechner sowieso aber ich sehe absolut auch die Gefahren die in ihr aktuell stecken. Natürlich ist vieles auch nützlich, unbenommen.

    Du würdest also, wie ich das sehe, nichts dagegen haben, wenn Technik zerstörte, was du so sehr hasst. Das ist bedauerlich und traurig. Es tut mir leid. Trotzdem alles Gute.

    Ich weiß noch immer nicht, ob das Satire ist, aber eines ist es - KI ist definitiv der Schritt, - der weit mehr als der Beginn der Industriellen Revolution entspricht, - den Menschen weit mehr nehmen, als sie jemals besassen.

    KI etsetzt keine kognitiven Fähigkeiten, die Psyche, uns als Wesen, sie wird uns überflüssig machen, weil der Mensch zur personifizierten Ware wird.

    KI ist zerstörerisch, weil sie durch den Bau riesiger Rechenzentren mit gigantischem Energiehunger die Erde zerstört.

    Wird hier nicht dagegen revoltiert, wird sie die Menschheit so weit in ihrer Ausdehnung und Überbevölkerung ausbremsen, wie man sich das vorstellt. Sie übernimmt die Kontrolle. Menschen werden überflüssig und genau das ist das Ziel - uns die Arbeit zu nehmen, sie selbst zu verrichten und wenn es keinen Lebenssinn mehr für uns gibt, weil wir ohne Arbeit nichts sind, sorgen wir auch nicht mehr für Nachwuchs.

    Die Überbevölkerung hat dann ein Ende. Genau darum geht es. Uns wird suggeriert, wir benötigen KI. Nein. Tun wir nicht. Niemals!

    Auf jeden Fall wird es Schreibkram bedeuten. Hier wird dir gewiss niemand eine geeignete Kanzlei nennen können, weil es hier mMn keine Leute gibt, die prozessieren oder dazu bereit sind, es zu tun, weil sie es gar nicht können, schon rein finanziell nicht.

    Klingele dein örtl. Sozialamt an, erkundige dich nach Prozesskostenbeihilfe. Mit deinem Grad der Behinderung steht dir Einiges zu. Willst du das wirklich, brauchst du Kraft und Mut.

    Danke Krumi63 ich komme grad aus der Dunkelheit ins Licht und bin fast ebenso erschrocken wie du. Tatsächlich beschreibt Tonnes einen Horrorfilm. Ich habe auch Einiges als Kind erlebt und habe schon eine leise Ahnung aber dass man dann zu der beschriebenen Inkompatibilität mit seiner Außenwelt gelangen kann - absolut verständlich. Mit Gewalt kenne auch ich mich aus, die bei mir jedoch gegen mich selbst gerichtet war/ist, sie macht mich für Andere ungefährlich. Mindestens das unterscheidet uns, aber sei unbesorgt, was das angeht - du warst nicht allein

    Zitat

    Ich hatte als Junge keine Freundin, wäre auch schwer möglich gewesen, wenn [....] In meiner Pubertät gab es keine Mädchen [....]

    Ging mir auch so, aber ich hatte einen Freund im Heim und später die kläglichen Versuche waren völlig verkrampft unbefriedigend, frustrierend. Aber axel hat sich immerhin bemüht.lol

    Dabei hätten Mädchen ja auch mal aktiv werden können, wenn sie einen hübschen Jungen sehen. Wieso mussten sich immer Jungen bemühen? Da konnte man doch nur schwul werden oder es wenigstens probieren um Erfahrungen zu sammeln. Man muss testen, Sex trainieren und studieren. Erst dann hat man seine wahre Reifeprüfung abgelegt. :D

    Heute müsste man aufpassen, keine Anzeige zu bekommen, wenn man sie auch nur von der Seite anschaut. Ich mache das manchmal noch.

    Mädchen waren damals schon blöd. Heute hätte ich mir die Mühe mit Frauen so auch nicht mehr gemacht, denn man braucht sie doch gar nicht wirklich. Beim CSD hätte ich wenigstens bei den Feministinnen nun gar keine Chance mehr für diese Aussage. ^^

    Danke für deine Offenheit. Ich hatte nicht vor, dich aus der Reserve zu locken. Du weißt aber schon, dass das, was du tust, auf Dauer nicht gut ist? Darf es dir nicht gut gehen?? Diese Isolation kommt einer Art Einsiedelei in einem Kloster gleich. Sie ist nichts Anderes als Absage vom Leben. Das ist Verzicht, Selbstkasteiung auf Dauer.

    Zitat

    Ich schütze die Menschen durch meine Abwesenheit in ihrer Welt vor mir und schütze mich damit vor dem Knast.

    Letztetes verstehe ich noch irgendwie, aber das liest sich wirklich, als wenn du dich dafür bestrafst, was Andere dir angetan haben. Was konntest du dafür? Denkst du nicht wirklich darüber nach, du bist noch jung, nicht doch prof. Hilfe aufzusuchen? Wo soll das denn hinführen? Das hat kein Mensch verdient. Auch du nicht.

    Zitat

    Menschen wie ich sollten sich nicht fortpflanzen, das ist ein endloser Kreislauf aus Armut, Gewalt und Ungemach!

    Woher hast du dieses Wissen, den Glauben, dass es so ist!?

    Ich kann dich nur bitten, ich weiß, was Selbsthass bedeutete, nicht gut genug sein, darum, tue etwas und wirf dich nicht weg! Sei es dir selbst wert! Du schonst Andere, indem du in die innere Verbannung gehst. Das kann es nicht sein.

    Das ist krass. Ich verstehe, dass es Ausnahmesituationen gibt und kenne situationsbedingte eigene nicht nachahmenswerte "Bewältigungsstrategien", aber das, was du tust, bedeutet in Gänze auf das Leben verzichten. Dafür ist es zu kostbar. Überdenke es.

    Grüße Axel Li

    Das, was du uns da gerade erklärst, klärt zumindest theoretisch, weswegen nicht nur mein zuerst gestellter Antrag abgelehnt wurde, mit der Folge, dass sie Geld behielten, das nicht etwa bei der zweiten Antragstellung mit Bezugnahme auf den ersten gezahlt wurde, es erfolgte keine Nachzahlung. Wenn ich das korrekt deute, müsste oder könnte man das nachträglich einklagen. Hochgerechnet wäre das ein 4stelliges Sümmchen. Ich bin zwar hellwach aber Papierkram ermüdet so schnell.

    Ob man die MDR Sendung unter der Rubrik Unterhaltung führen sollte oder sie am besten gar nicht erst sieht, obliegt jedem selbst, nur scheint sich hier das Thema mit sogenannten Systemsprenger Kindern erst so richtig darzustellen. Das ist ein Extremfall und wenn ja, einer zuviel.

    Eltern besuchen misshandelten Sohn Ole im Jugendheim: "Es stank nach Urin, sein Zustand war desolat"
    Als seine Familie aufgrund seines Verhaltens nicht mehr mit Ole klarkommt, sogar die Polizei rufen muss, landet der Grundschüler in der Psychiatrie. | TAG24
    www.tag24.de

    Nur, ginopilo entweder man strengt sich an und hat ein Ziel, geht es an, oder aber, man lässt es bleiben.

    Vielleicht aber stellt man am besten selbst gar keine Fragen mehr und lässt andere Fragen stellen. modo

    Ich habe zwei "Rammstein" Konzerte live erlebt.

    In "Lindemann" steckt mehr, als wie es sich seine GegnerInnen auch nur vorzustellen vermögen. Sie sind so blöd.

    Das sind von Till wahrlich keine Schlager und ich war trotzdem bei Konzerten dabei, eine Schlacht gegen die vorwiegend feministisch geprägten Idiot*innen gewonnen zu haben.

    Radikal hetzende Feminist*innen standen verloren an Eingängen von Arenen. In Dresden aber sah sie niemand mehr. Der Irrsinn hatte in Sachsen keine Chance. Dort leben noch normale Leute. Es möge so bleiben. :thumbup:

    Ich fände es schade, wenn sich auch hier niemand fände, denn ich finde, das muss ein ausgesprochen schöner Ort für ein Kinderheim gewesen sein.

    Jeden Winkel der Insel kenne ich seit Jahrzehnten und das eh. Heim beherbergt heute mehrere kl. Veranstaltungsorte div. Natur.

    Dort befindet sich auch die öffentl. Toilette für Besucher des großzügigen Biergartens an der Spree gelegen. Jeder Gast dürfte also die Örtlichkeit kennen.

    Vor 2 Jahren wurde dort u. a. gutes Böhmisches Bier ausgeschenkt. Essen darf man auch. Flamkuchen u. ä., nur von solchen Köstlichkeiten konnten Heimkinder*innen nur träumen.

    Ich habe dort meinen 50. Geburtstag gefeiert. Von Mai bis Spt. ist dort geöffnet. Es gibt auch einen kl. Bootsverleih am Gebäude, nur baden gehen geht dort nicht. lol

    Das ist schon einen Gedanken wert, danach zu fragen, was mit all den aufgelösten Institutionen wurde, die vor der Wende bestanden und im Sinne des Systems funktionierten. Was aber geschah mit den Kindern und Jugendlichen, die eben bspw. in den 2000ern in Nachfolgeeinrichtungen mit offenbar doch noch dem gleichen Erzieher-Personal leben mussten. War das jetzt Demokratie in dem Sinne, die Mehrheit entscheidet im Kollektiv darüber, wie sie mit "Querschlägern" umgehen darf? Schon klar, das war die klassische Selbsterziehung.

    Wie bitte muss man sich einen "Volksgerichsthof" auf Holzmöbeln vorstellen?

    ...

    Die ISPE der 2000ender waren eine blanke Hölle, vor allem die Einrichtungen im Wald, aus heutiger Sicht erscheint es mir wie ein Fibertraum was da alles mit Kindern machbar war. Die Kollektivstrafen, oder die kollektive Bestrafung durch andere Insassen... Die allabendlich einberufenen und inszenierten "Voksgerichsthöfe" auf Holzmöbeln... "Die Gruppe hat zu entscheiden was sie mit dir tut"... ... Thüringer ISPE, drei Kilometer von der nächsten befahrenen Schotterstraße entfernt, mitten im Wald, mit ehemaligen Jungendwerkhoferziehern eingesperrt...

    Kannst du bitte sagen, was genau dich jetzt so sehr beschäftigt hat, dich mit dem Thema auseinandersetzen? Gab es Triggermomente, denn das bleibt kaum aus, sie kommen unerwartet und wie aus dem Nichts.

    Ich z. Bsp. war exakt so alt wie du jetzt, als mich das Thema Heim zwar erst nur oberflächlich und distanziert traf. Es schwebte etwas im Raum, bis ich das Thema selbst aufgerissen habe, es zog mich etwas hinein wie etwas bestimmtes Suchen wollen nach Wurzeln und erst einmal bin ich nur allein in mein ehem. Heim gefahren, stand aber völlig emotionslos neben mir. Ich fand zuvor Fotos und mehr und natürlich ist man neugierig, weswegen ich dich z. Bsp. frage.

    Es ist schon etwas gruselig, was du da beschrieben hast - wie eine Art Horrorfilm. Kann man so vieles vergessen haben?

    Hallo Tonnes

    Danke für deinen sehr emotionalen und sogar nachzuempfindenden Post. Er wirft in der Tat eine absolut berechtigte Frage auf wie, was ist mit uns aus der Zeit nach der Wende? Ich verstehe das, denn was ist mit diesen "Vergessenen Kindern", währenddessen man über die Anderen zuvor hört und liest.

    Wir reden auch in diesem Forum viel über Gewalt und Brutalität unter Kindern von heute, die in einer Zeit hineingeboren wurden, der Wende und Nachwendezeit, in der Jeder erst einmal kämpfen kernen musste, nicht unterzugehen.

    Menschen verloren Jobs, für viele begannen sehr schwierige harte Jahre und mittendrin Heranwachsende, in Einrichtungen wie du sie kanntest, sich vieles dem Selbstlauf überlassen blieb. Man dürfte sich dann sogar sehr verlassen gefühlt haben.

    Menschen können Menschen krank machen. Sie können aber auch heilen.

    Tut mir leid, dass du das alles so empfunden hast, denn die Wortwahl und Vergleiche mit und aus der Literatur werfen wiederum Fragen auf. Haben dir diese Bücher geholfen und wer Bücher wie diese liest, besitzt wohl sogar eine Art Begabung.

    Zu deiner Frage, ich kenne keine einzige Vereinigung, die sich für die Belange engagiert, von denen dir vielleicht vorschwebt.

    Du aber könntest beginnen, etwas ins Leben zu rufen, das nicht nur dir, sondern sehr vielen anderen Ehemaligen aus deiner Zeit nützen könnte.

    Viele Grüße und Herzlich Willkommen!

    Axel

    Du kriegst die Krise, ich gehe Stunden später meine online Texte mich kontrollierend durch und wieder, nicht mehr unalkoholisiert, stelle ich fest, beinhalten sie Fehler, dabei habe ich Schulen besucht.

    Nein. Wir sind nicht anders. Sind einfach nur etwas von den Anderen verrückt. Es ist so schade, nicht normal zu sein. Wer kann was dafür?

    Kurz darauf, nach dem nicht wissen, was alles erst noch kommen sollte


    Es geht schon lange nicht um Millionen sondern um so vieles mehr und je öfter ich wieder Viel im öffentl. Raume unterwegs bin, die Zeit, Menschen studiere, ihnen zuhöre, und es mich zugleich erschrickt, wie fremd man ihnen wirklich gegenüber ist, erschrecken Meldungen wie diese nicht mehr sonderlich.

    Zitat

    Wer sich weigert, diesen Ratschlägen zu folgen, riskiert, im Job oder im Leben abgehängt zu werden. Plötzlich tut man nicht mehr, was man selbst für sinnvoll hält – sondern das, was „das Modell“ empfiehlt. Willkommen im Zeitalter der algorithmischen Autorität.

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    Ich wünschte, wir wären Menschen wie ich sie kannte. Alles ist so fremd, dabei steht man tgl. Menschen gegenüber. Cyber-people oder ist alles nur ein böser Traum?

    Die letzten Meldungen jedoch müssten jeden halbwegs gebildeten Menschen aufhorchen lassen. KI kapert Ki. Am Strand interessiert es nicht. Ich gönne uns Allen den Strand trotzdem.

    Jemand schrieb es neulich, die Frage stellend, ob man das immer wieder hören müsse, weil man doch eine verkorkste Kindheit hatte usw.

    Ich kann das überhaupt nicht sagen, dass die verkorkst wäre. Ich hatte eine sogar voller teils gar nicht missen wollender Erlebnisse und Erfahrungen, schöne aber auch sehr unschöne gemacht, aber es ging Millionen nicht anders, weil die Zeiten so waren, Menschen so waren, sie hart machten, aber das prägte auch. Die Dinge hatten sich eben so zugetragen, wie die Bedingungen es nur zuliessen.

    Manche Ursachen liegen in der Bestimmung, auch daran, dass Menschen Fehler machten, schon immer, überfordert waren, aber ich käme nicht auf den Gedanken, das jmd. vorzuwerfen. Wer ohne Fehler ist...

    Ich wühle seit wenigen Jahren unter Hunderten alten Fotografien, müsste 'mal entscheiden, was bleibt, was muss oder kann weg. Bei solchen Dingen rekapituliert man vieles und es war eben gar nicht so, sich für etwas bedauern zu müssen. Wieso auch? Dafür gäbe es keinen Grund oder sollte man bedauern, anders als Andere zu sein? Würde man wie Andere sein wollen? Niemals. Um nichts in der Welt.:)

    Natürlich machte das etwas aus, zumal der Heimaufenthalt eine Fortsetzung mit offenem Ausgang war. Ich bin sogar froh darüber, es mir damals selbst eingestanden zu haben, durch mein Verhalten zurecht im Heim gewesen zu sein und hatte am Ende einfach nur Glück gehabt, dass der Schaden nicht zu groß war. Also kein Grund, sich zu bedauern und man muss sich schließlich immer sagen, es hätte schlimmer kommen können....

    Liebe Grüße

    Axel Li

    Was habe ich denn da geschrieben und vor allem was ist denn mit der Tastatur losgewesen??

    Ich wollte noch ein Zitat von Hansi einbauen, jedoch war der Faden weg. Er und meine Wenigkeit waren sich ein wenig ähnlich und dann wiederum doch nicht. I sollte ihn mal anschreiben.

    Das mit dem auf dem Flur stehen müssen, eine schöne Erinnerung an die liebe gute Frau. Sie hat mir Schlaf gestohlen. I mochte all das weibliche Erzieherpersonal so sehr.

    Was aber ist schon eine 9 schwänzige Katze wirklich? Kennt sie jemand?

    Hallo Hansi, auch ich war zu deiner Zeit in Weißack im Heim. Habe an die Jungs kaum eine Erinnerung, aber Manfred Pelz steht glaube ich in meinem Poesiealbum, mit Foto. Muß ich mal die Tage nachschauen....

    was du nicht gemacht hast und wenn ich das alles nachzuempfinde, es ist wie 'Zeitreise'. Ich hatte eine Fr. Pelzer, die uns Jungen nachts zur Strafe auf dem Flur stehen ließ. Wie ich es hasste, aufvä dem Flur stehen müssen, mit dem Kopf zur Wand. Nein. Sie hatte keine Peitsche. Skkkes war noch normal. B

    Bildung kostet und auch deswegen wird gespart, denn, so alle Einser Abi besäßen, gäbe es bestimmte Gewerke gar nicht mehr.

    Es hat aber auch wenig Sinn, Kinder in Schulen mit Wissensvermittlung zu malträtieren, die es nicht schaffen können, auch deswegen nicht, weil die Elternhäuser gar nicht in der Lage sind oder es nicht können, ihnen das notwendige Rüstzeug auf den Weg zu geben.

    Ich kenne Kollegen, die wurden sprichwörtlich zum Studium gedrillt...

    Auch ein Mitschüler aus der Klasse unseres Sohnes. Seine Mutter war ein Ekel, machte sogar ihr Kind vor Anderen schlecht!! Selbst vor uns!!

    Mir ist das nicht passiert, ich bin wegen schlechter Zensuren niemals geschlagen worden. Wäre es so, hätte ich wahrscheinlich die Lust an der Bildung nie gehabt.

    PS. Axel. Bist du es wirklich, der hier postet? :/

    An Streiche kann ich mich beim besten Willen im Spezialheim nicht erinnern

    Gut, im Spezialkinderheim [....], oder Erzieher austricksen, hinterm Rücken Papierkügelchen schmeißen, oder Sachen verstecken, damit die sie suchen müssen, so gar nix.....

    Klar. Im Spezialheim erlebte ich nichts dazu. Du hast das gut beschrieben, wie es auch nicht anders sein konnte. An gar nichts erinnere ich mich in der Hinsicht. Wer hätte wen austricksen sollen?

    Ich fragte mich, wieso sich solche Dinge gut einprägten, nicht vergessen werden, aber Anderes verdrängt wird. Trickst uns unser Gehirn also doch aus? Dann müssten doch zurecht nostalgische Gefühle aufkommen, wenn man sich an Streiche erinnern würde können. Ich konnte die im Spezialheim also gar nicht bekommen und dennoch verbindet man etwas im Unterbewusstsein mit den Anderen, etwas Undefinierbares. Eine tiefe Melancholie bis Traurigkeit. Es kann aber auch anders sein, als wie ich das alles empfunden habe.