Ich war gerade 11. Jahre alt geworden und von April 1977 bis August 1981 im Spezi.
Der Kunz als Heimleiter ist in dieser Zeit in Rente gegangen, sein Nachfolger war der Hahn. Den Scheißkerl Kunz sein Lieblingsspruch war, "Ich trete euch in den Arsch, das euch vierzehn Tage der Mastdarm schlackert". Ich hoffe für diesen Drecksack und andere gibt es das ewige Höllenfeuer.
Damals gab es je zwei Klassen vom 4. bis zum 8. Schuljahr. Ich wurde danach in die Braunkohle nach Espenhain gezwungen, sonst hatte man mir den Jugendwerkhof angedroht und das ohne das ich irgendeine Schuld auf mich geladen hatte.
Der Zinn war auch so eine perverse Drecksau, jeden Dienstag und Donnerstag hatte der (Werklehrer) Frühdienst und tatschte alle Kinder an, ob sie kalt genug nach dem Duschen waren. Ich habe so ein Ekel empfunden vor den seiner Tatscherei. Der hat sich dann bestimmt hinterher in seiner Werkstatt selbstbefriedigt diese Sau.
An demütigenden Handlungen und Regelungen hat es damals nicht gefehlt!
Meine Wärter hießen Fr. Kenzbock und Herr Settmacher. Der Settmacher kam aus Königsee und war ein einfältiger Idiot, der und sogar um unser Taschengeld betrogen hat. Dieses Vorbild schuldet mir bis heute noch 10 Ost-Mark. Settmacher hat aber schon den Löffel abgegeben. Die Kenzbock ist so eine verbiesterte kinderlose Alte gewesen, die uns ständig nur mit Bastelarbeiten auf dem Niveau der Unterstufe beschäftigte und dann genau solche primitiven Beurteilungen schrieb.
Mein Klassenlehrer Klaus Voigt, wurde 1980 oder Anfang 81 versetzt, weil er einen "Andreas Jungmann oder Junghans" aus Unterwellenborn und aus meiner Gruppe verprügelt hatte.
Das einzig schöne, an das ich mich gern erinnere, ist die Landschaft, der Blick vom Grießbachfelsen, Katzenstein Eberstein usw.
Der Kontakt zu Menschen außerhalb des Spezies war unter Strafe verboten.
Am meisten habe ich unter dem totalen Verlust von Privatsphäre gelitten. Dazu kam der Vertrauensverlust und das Entwickeln von Hass.
Und das alles wird mich bis ans Ende meiner Tage begleiten.
Ich bin für diese Zeit in Bad Blankenburg vom Oberlandesgericht Dresden rehabilitiert worden. Es ist tröstlich, doch nicht der "gesellschaftliche Abschaum" (meine Begrüßung im Spezi) gewesen zu sein.