Hi Axel Li.
Du hast es geschafft. Ich bin auf dem Boden in die Mansarde gegangen und haben mein altes Spielzeug mal wieder rausgewühlt.
Märchen hatte ich schon immer gern gesehen und gelesen. Heute noch. Als ich dann schon einigermaßen gut lesen konnte, ich war so um die 4 bis 4,5 Jahre alt, bekamen ich einen Diaprojektor und jede Menge Dia- Märchen. Natürlich auch "Aladin und die Wunderlampe". Diese Diareihe ist auch vollständig erhalten.
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(Die restlichen Dia's habe ich mir gesparrt, einzuscannen.)
Wie eine Kindheit mit Stiefeltern, mit nur einem Elternteil oder mit beiden Elternteilen verlaufen wäre, das kann doch niemand sagen. Wäre es besser, wäre es schlechter? ... Ja, nein, vielleicht! ... Ich denke, bei der Erinnerungen an die Kindheit haben die positiven Erlebnisse die Überhand. Vergleiche mit anderen Personen erwecken nur Wünsche, wie man es lieber gehabt hätte. Aber war alles wirklich so schlecht? Als Kind hat man sich doch mit den Gegebenheiten arangier und nach diesen Möglichkeiten seinen "Spaß" erlebt. Und diese Erinnerungen prägen doch das erlebte Kindheitsbild. Wenn einem die Eltern, oder andere Personen, nach den heutigen Überlegungen gefördert hätten, hätte man das mitunter auch als eine Pflichterledigung ansehen können. Ob so eine "Förderungspflicht" nun wiederum "Spaß" gemacht hätte? Man weiß es nicht. Der eigene organisierte "Spaß" war doch viel dauerhafter, denke ich.
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Die beiden Bilder zeigen unser Kinderzimmer. Eigentlich war es nur ein Schlafzimmer für uns Kinder in dem wir auch Hausaufgaben gemacht haben. Gespielt haben wir vorwiegent draußen in der Natur.
(Bild 1) An der rechten Wand stand so eine Art Nachttisch, ein Kleiderschrank und ein Dreifachstockbett, das mein Vati selbst gebaut hat. Unten schlief ich, mein Bruder in der Mitte und oben mein großer Bruder. Rechts stand das Kinderbett meiner Schwester und ein Tisch. (Bild 2) Währe dieser Tisch nur einige Zentimeter größer, hätte man mit der Tür schon Schwierigkeiten bekommen. Der Stuhl, der stand schon auf dem Korridor. Den holten wir rein, bauchten wir ihn.
Auch wir hätten uns ein größeres Kinderzimmer gewünscht. Eine Eisenbahn war auch der Traum von uns drei Jungs. Einer meiner Kumpels hatte eine. Dort war ich dann und spielte mit ihm damit. Er hatte jedoch kein eigenes Zimmer und war doch schon über 12 Jahre alt. Er schlief im Schlafzimmer seiner Eltern. Unter dem Ehebett zog er eine Platte heraus, steckte den Trafo ein und wir schauten zu, wie sie eine Runde nach der anderen drehte.
Wir hatten den Wunsch nach einer Eisenbahn, er den Wunsch nach einem eigenen Zimmer. Wären die Wünsche für beide Seiten erfüllt worden, hätten wir wieder einen neuen Wunsch, garantiert. Das in der Kindheit erlebte und das in der Kindheit Erwünschte, das wirf immer wieder die Frage auf: "War meine Kindheit nun gut, oder war sie schlecht?". Zumindest war sie ausreichend, denn wir sind nun erwachsen, stehen voll im Leben, kämpfen mit Probleme und meißtern irgendwie den Alltag.
Liebe Grüße, Jahny