Das hälste ja im Leben nicht aus. Jetzt kommt besagte Abiturientin um die Ecke und äußert sich zu ihrer Wutrede. Lobend zu erwähnen, sie entschuldigt sich für den letzten Satz, ja, ich war auch überrascht, da das Folgende dann doch wieder Fragezeichen bei mir auslöste. Also, sie sagt wörtlich, ich zitiere:
Zitat
"Bockentin berichtet, sie und viele Mitschüler hätten aufgrund ihrer bisherigen Leistungen nicht damit gerechnet, durchzufallen".
Nennt man das jetzt Realitätsverweigerung, oder gar irrig in der Annahme, dass man dachte, man kann alles, muss nicht selbstständig lernen, oder gar den Unterrichtsstoff auch verinnerlichen, und nicht nur die "Anwesende" spielen?
Hier sehe ich die Paralelle zu meinen Sohn und unseren Kampf gegen die Schule. Man hat den Kindern Noten gegeben, welche nicht deren Niveau entsprach, und ihnen so vorgegaugelt, dass sie gut sind, obwohl sie es nicht sind. Wie oft habe ich damals in der Schule vorgesprochen und erklärt, dass man das so nicht machen kann, denn man täuscht die Kinder, dass sie besser sind, als es die Wirklichkeit hergibt. Beispiel Diktat üben, bis zum Erbrechen, Schrift, Rechtschreibung, dann schriftliches Rechnen und nicht mit Taschenrechner, er konnte es nicht mehr hören, Vokabeln üben, jeden Tag aufs Neue. So und jetzt kommt der Börner, wenn sie weiter sagt:
Zitat
"Laut ihren Angaben habe in den beiden Grundkursen etwa die Hälfte der Schüler null Punkte erzielt. Nur wenige hätten die Klausur überhaupt bestanden. Für Bockentin ist das ein Hinweis darauf, dass viele Schüler möglicherweise nicht ausreichend auf die Anforderungen des Zentralabiturs vorbereitet worden seien".
Jetzt stellt sich mir die Frage, ich kann mich irren, Ihr könnt mich gerne korrigieren, als ich zur Schule ging, oder mein Sohn, und wir wussten, es stehen Klausuren an, oder, wie es früher hieß Mathearbeiten, dann lernt man selbstständig zu Hause, und nicht nur in der Schule. Auf Prüfungen muss man sich sogar verstärkt selbstständig vorbereiten, denn da ist ja mehr als nur ein Kapitel notwendig, um es im Hirn zu erneuern, wieder hochzuholen, denn manche Sachen waren doch schon eine Weile her, oder zu vertiefen. Wer also bitte schön, wenn nicht die Arbiturienten selbst hätten es in der Hand gehabt, sich auf die Anforderungen vorzubereiten, für die Abschlussklausuren zu lernen, das angeeignete Wissen zu vertiefen?
Diese Schuldzuweisungen, können einen nur noch auf die Palme bringen. Liebe Arbiturienten, man nennt es Eigenverantwortung, denn wie sagte mein Lehrer damals zu mir, Du lernst für dich und nicht für andere....
So, und jeder kennt den Satz: Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Man könnte jetzt auch der Politik unterstellen, man will nicht, dass der Untertan mehr weiß, als sie selber, aber gut, da bin ich Realist genug, ja ich unterstelle es der Regierung, denn wir sehen jeden Tag, wie Dumm man uns halten möchte. Generation Z ist halt der neue Part, welchen man lenken möchte, und sie lassen es zu, denn der Ehrgeiz alleine fehlt schon, ja ich möchte etwas aus mir machen, denn die Politik lebt es vor. Man muss nichts wissen, um in die Poltik zu kommen, nicht mal etwas gelernt haben....
Genau, und jetzt treten die Eltern auf den Plan, und wollen die Ergenisse überprüfen. Nächste Frage, hat einer von denen mit den Kindern gebüffelt, oder geschweige denn die Kinder zum Lernen angehalten? Man versteht die Leute nicht, aber ja, wenn man Grundsätze schon vermindert, Standards herabsetzt, sogar abschafft, dann brauch man sich nicht wundern, wenn solche Aussagen am Ende zu Tage treten.....