Beiträge von ginopilo

    Richtig gesehen, bei mir war das auch so, die Generalstaatsanwaltschaft ist der Vorreiter, und wenn der nicht richtig ermittelt, was bei vielen der Fall ist, kann da nichts rauskommen. Sie ziehen auch nur die Akten vom Jugendamt, da die Stasibehörde in der Regel vorab deine Zustimmung benötigt, was ich damals aber nicht bekommen habe. Wenn keine Akten bei der Jugendhilfe mehr vorhanden sind, dann ist so gut wie nix zu machen, denn die Lagerung beträgt in der Regel nur 30 Jahre, was bei den Meisten dann eher schlecht aussieht. In meiner ersten Akten waren auch nur haufenweise Auszüge vom Jugendamt benannt, ganze Passagen waren im Beschluss aufgelistet. Sie müssen sich aber die Mühe machen, egal, wie lange es dauert, das haben schon viele Gerichte bemängelt und die Fälle zurück verwiesen, und GSTA musste weiter ermitteln. Die unlängst bekanntesten Beschlüsse vor dem Bundesverfassungsgericht haben immer wieder bemängelt, dass der Ermittlungsgrundsatz nicht eingehalten wurde und die gerügt. Viele lassen sich dadurch entmutigen, was ich gut nachvollziehen kann, denn wir haben es ja erlebt, und daher weiß ich, dass auch das Gericht zwar eine Mitschuld trägt, denn es verlässt sich auf die Ermittlung, aber die Überlastung wird auch oft vorgeschoben. Wenn ich an mein letztes Verfahren denke, mit der Versicherung, das hat von Feb. 22 bis Jan. 24 gedauert. Da kann man schon verzweifeln.

    Siehe hierzu den Beschluss und Entscheidung vom 15.09.2021 https://openjur.de/u/2361115.html, oder das vom Bundesverfassungsgericht von 23 https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Ent…2bvr101421.html

    Zu den Feiertagen meinte ich Weihnachten, da war es besonders ruhig, da viele nach Hause dürften, oder manchmal auch in den Sommerferien, da viele auch Zeit zu Hause verbrachten. Die übrig gebliebenen Kinder fuhren in verschiedene Ferienlager. Zumal ich aber sagen muss, dass ich die eigentlich recht toll fand, denn dort haben wir in Armeezelten übernachtet, auf Zeltplätzen, oder in Bungalow, die damals typische FDGB Ansichten hatten. Da fällt mit Hölzerner See, Sebnitz, Plauen am See, Doberlug Kirchhain, Werbelinsee, Binz, Kühlingsborn, da waren schon einige dabei. Mega war auch das Ferienlager, wo wir mit Austauschschülern aus der ehemaligen UDSSR Ferien gemacht haben. Eigentlich waren die meisten gleich aufgebaut. Es gab einen großen Essensaal, dann gab es Barracken für Waschräume und Duschen, einen speziellen Platz, wo immer riesen Kessel mit Tee, und roten Tassen aus Plaste standen, und rund herum standen die großen Armeezelte, da passten 16 Leute rein, auf Feldbetten. Die Bungalows waren immer für 6 Leute ausgestattet, aber eben alles im Wald und Wassernähe. Als Kind hat das echt spaß gemacht. Neptunfest war dann immer das Heileit, oder die abendliche Disco im Speisesaal. Zumindest konnte man in der Zeit wirklich Kind sein, da die Erzieher in der Regel fast nie was zu uns sagten, oder auf uns Achten mussten. Ich kann mich erinnern, da waren wir in Göhren an der Ostsee, auch in einem Armeezelt, und geschlafen auf Luftmatratzen. Meine Bettnachbarin hatte einen Sonnenstich bekommen, und die ganze Nacht rumgek..., es war echt eklich. Aber dort haben wir auch im Wald Baumhäuser gebaut. Dann haben wir eine Kochplatte aus der Küche geklaut und im Wald Milch gekocht, da war was los, als das rausgekommen ist. fie

    Nein, Axel, jeder Fall ist anders. Ich schrieb es Jörg schon, die Gerichte sehen nicht das Elend und haben keine Gefühle, entscheiden nach Fakten. Wenn also die Generalstaatsanwaltschaft nicht richtig ermittelt hat, denn sie wird vorgeschaltet, dann hat das Gericht nur die Fakten von der Generalstaatsanwaltschaft, und entscheidet falsch, weil sie den Grundsatz nicht erfüllt haben, allumfänglich zu ermitteln

    Alex, ich würde nicht sagen, dass du andere runterziehst. Liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich sehe das jedenfalls nicht so, aber klar, wenn es den einen gut tut, muss es bei dem anderen nicht so sein. Das ist ja das was wir beide schon festgestellt haben, jeder nach seiner Farcette. Sie doch nur Jörg, er hat heftig zu kämpfen, und jetzt aber den Schritt gewagt, sich auszutauschen. Ob es ihn letztendlich aber etwas bringt, muss er mit sich ausmachen, da kann ihn keiner reinreden, denn du kennst meine Einstellung dazu. Anbieten kann man Hilfe, wenn er sie nicht will, oder denkt, ok, ich versuche es alleine, dann sein Ding. Aber jeder ist für sich selbst verantworlich. Er hat einen großen Schritt genommen, jetzt muss er für sich sortieren.

    Es gibt auch bei mir Momente, wo ich denke, eh jetzt ist es wieder soweit, aber gut, ich habe mit der Zeit gelernt, was ich dann tun muss, um nicht ganz so tief zu fallen, und natürlich habe ich Hilfe von meinem Mann. Der würde das gar nicht zulassen, denn der Weg bis dahin, war auch für ihn kein Zuckerschlecken.

    Es ist ja nicht so, dass man völlig aus den Augen verliert. Nach der Wende, war es Asylheim, dann kamen die Obdachlosen. So schön ist die Gegend jetzt nicht, dass ich da hinwill. Ja, Spurensuche habe ich auch betrieben, aber an schönen Orten halt, denn auch dort kann man sich erinnern. Selbstgeiselung zieht mich nur runter. Ich war mal vor 15 oder 16 Jahren im FE (Gaststätte aus Ostszeiten), ganz in der Nähe, aber war auch nicht besser. Die hatten zwar zur Ostzeiten auch eine Disco drin, aber besonders war die jetzt nicht.

    Wenn ich mich recht entsinne, wurde da ja jetzt gebaut, oder, Fasadentechnisch, wenn ich mich nicht irre.

    Ich war da schon seit Jahrzehnten nicht mehr, was soll ich auch da. Was ich so im Netz lese, da ja jetzt ein Obdachlosenheim drin steckt, scheint nicht besonders schön zu sein, und ich muss da nicht hin, eine Erinnerung reicht. Ja, nach der Fülle, war es nie richtig ruhig, da bei der Anzahl der Kinder, war es zu jeder Tageszeit laut, außer um die Feiertage, da wurde es ruhiger, denn viele sind dann nach Hause, aber in der Regel, war immer was los.

    Ich bin leider auch betroffen, ab dem 17. droht mir ungemach, von der Bahn, bis in den September rein. Da kommt man als Arbeitsnehmer nicht mal mehr richtig zur Arbeit und bezahlt den ganzen Quatsch auch noch. Ich könnte nur noch k...! Es ist ja nicht so, dass die Bahn nicht verdient, aber die versenken eben alles in ihre eigene Tasche, denn das kaputtsparen, war ja Hausgemacht, und jetzt erhalten sie wieder aus dem Haushalt 25 Geld. Ich denke, es ist ein Privatunternehmen??? Habe ich da was verpasst. Unser Geld, hartverdient, geht an Halunken und korrupte Länder, und unsereiner muss zusehen, wo er bleibt. Bei mir auf Arbeit, sagt so gut, wie keiner was dazu, könnte ja seinen Posten kosten, das hatten wir alles schon, aber auf uns hört ja keiner, denn wir erscheinen nur als Störenfriede.

    Wenn du möchtest, kann ich auch gerne die Kontakt zu dir herstellen, natürlich vorausgesetzt, ich darf deine Daten an ihn senden, aber überlege es dir, ich helfe dir gerne.


    Kommen wir zu den anderen Sachen, denn die möchte ich nicht unbeantwortet lassen, gehe auf das Heim (Tread) hier im Forum, da findest du meine derzeitigen Einträge und auch ein Foto vom Heim, ja deine Erinnerungen sind wahr, und es waren fast ca. 260 Kinder dort untergebracht. Die Schulen waren außerhalb, richtig, ich galube in der Massower Str., ich war da von der 2. Klasse an. Dann wurde ich von 86 bis 88 nach Weißwasser verfrachtet. Die Zeit dort habe ich nie vergessen. Den Tread gibt es hier auch, von Ehemaligen. Seppel hat ursprünglich das Forum ins Leben gerufen, mit Weißwasser, schau es dir an. Es gibt hier viele von uns. Ja, das Fritz-Weineck war human. Ja die Balkone waren berüchtigt.

    Das ist ja das schlimme, dass wir früher als Kinder die Stundenanzahl an Arbeit erbringen mussten, das will ja heute keiner mehr wissen, aber in meinen Augen war das Kinderarbeit. Nichts gegen Arbeit, aber 11, 12, 13, dazu fällt mir ein, dass man gerade erst ab 14 einen Ferienjob machen darf, der max. 14 Tage beinhalten darf, und wir rannten mit 11 bereits übers Feld und haben Knochenjobs erledigt, da trennen sich Welten. Gut, ja hat abgehärtet, müssten viele heutzutage auch mal machen, dann wissen sie wenigstens, was arbeiten heißt, denn viele wissen ja nicht mal was das ist.

    Einen schönen guten Morgen Jörg, ich sage dir jetzt schon einmal, Aufgeben ist nicht. Ich habe 2011 meinen ersten Antrag gestellt, der wurde abgelehnt. Jetzt nach der Novellierung von 2019 hat jeder der in einem Spezialkinderheim war auch einen Anspruch auf Entschädigung. Meinen Antrag habe ich jetzt wieder im Mai 2024 als "Wiederaufnahme des Verfahrens" eingereicht.

    Bei dir müssen wir erst einmal sortieren.

    Also der Beschluss vom LG ist wann ergangen, und wann bei Dir eingegangen?

    Begründung Teilrehabilitierung betrifft: D-Heim, Spezialheim und JWH, auch hier Begründung, warum. Hast du noch die Möglichkeit der sofortigen Beschwerde? Frist in der Rechtsmittelbelehrung.

    Ablehnung Landesamtes für Gesundheit und Soziales: Warum? Begründung, auch hier die Rechtsmittelbelehrung. Ich habe gelesen, bis zum 04.08.2024 hast du Zeit, richtig?

    Wenn Du eine komplette Rehabilitation willst, muss ersichtlich sein, dass du in das Fritz-Weineck gekommen bist, weil deine Eltern, oder Mutter politisch verfolgt wurdest, und es eine andere Möglichkeit der Unterbringung (Verwandte) gab.. Alles andere macht keinen Sinn.

    Bitte tue dir selber einen Gefallen, und lass die Schreiberei, denn bei Gericht gilt der Grundsatz, viel heißt nicht immer gut, da du dich mit jedem Satz angreifbar machst. Weniger ist mehr.

    Nächste Frage. Prozesskostenhilfe? Hast du die beantragt, oder hast eine Rechtschutzversicherung. Die übernehmen in der Regel, eine Erstberatung. Rufe bzw. schreibe bitte den Antwalt an, und erfrage seine Gebühren. Keine Honorarvereinbarung unterschreiben, nur Abrechnung nach BRAGO machen. Die Gerichtsgebühren bei solchen Verfahren sind obsolent, da keine anfallen. Der Anwalt kostet natürlich, wenn es keine Prozesskostenhilfe gibt, oder die Verfassungsbeschwerde relevant wird.

    Lass dir gesagt sein, Du bist nicht allein, und es ist gut, dass du dich endlich mitteilst, denn wenn man nicht alleine kämpft und immer wieder Zuspruch erhält, dann geht vieles einfacher. Wir hier im Forum, so denke ich, wenn ich das so sehe, und bisher erfahren haben, sind für dich da.


    Oh, bevor ich es vergessen, will das Amt jetzt nicht zahlen?


    Wen ich dir auch ans Herz legen kann, ist Dr. Christian Sachse https://www.christian-sachse.de/ denn er hat die Gutachten erstellt, über welche jetzt auch die Novellierung erreicht wurde, und er hat Anwälte an der Hand, welche kostenlos dir helfen. Ich habe schon persönlich mit ihm gesprochen, er ist extrem vertraut mit dem Thema, kannst dich auch auf mich berufen, wenn du willst. Daten von mir habe ich ihn erst kürzlich gesendet, Name von mir bekommst du über per. PIN

    Hallo Jörg1986, kann ich dich morgen noch einmal kontaktieren? Ich denke mir, dass ich dir einen nennen kann, muss aber morgen noch einmal nachsehen


    In der Regel wäre hier zuerst eine sofortige Beschwerde, gegen den Beschluss vom LG möglich, die ist allerdings innerhalb von zwei Wochen, nach Beschluss nur möglich, ansonsten gibt es eine Verfassungsbeschwerde möglich, dazu brauchst du einen Anwalt


    Der jetzt genannte Anwalt von Blankenburg, den meine ich auch, er hat sich auf solche Fälle spezialisiert und hat erst letztest wieder ein Beschluss vom Bundesverfassungsgericht veröffentlicht. Ich würde empfehlen, sofort Kontakt aufzunehmen


    Ich war im Fritz-Weineck, Paul Gesche Straße von 81 bis 90


    Im Weißwasser war ich auch

    Der Ukraine droht der Staatsbankrott
    Private ausländische Gläubiger verweigern der Ukraine ein weiteres Schuldenmoratorium. Gelingt deren Regierung bis August keine Umschuldung, könnte sie…
    www.nachdenkseiten.de

    Private ausländische Gläubiger verweigern der Ukraine ein weiteres Schuldenmoratorium.

    "Man beachte das kleine, jedoch wichtige Detail, dass nun die EU für die Ukraine Kredite in Form von Eurobonds aufnimmt. Das bedeutet, dass auch die EU-Länder, sprich deren Steuerzahler, letztendlich für die Rückzahlung der Kredite an die privaten Gläubiger geradestehen müssen. Trotz der erheblichen Geldflüsse aus dem Ausland gelingt es der Ukraine offenbar nicht, eine Umschuldung der ausstehenden Forderungen an private ausländische Gläubiger vorzunehmen. Hier kommt nun der kürzlich beschlossene 50-Milliarden-Dollar-Kredit der G7 ins Spiel".

    und weiter heißt es:

    "Einer Reuters-Meldung zufolge werden die EU-Länder 50 bis 60 Prozent des 50-Milliarden-Euro-Kredits übernehmen. Es sind also am Ende wieder die europäischen Steuerzahler, die für das risikoreiche Agieren ihrer politischen Führer und die Auszahlung privater Anleger geradestehen müssen".

    Na, an welchen Land erinnert uns die Vorgehensweise? Hinweis, damals war es nur die Absicherung von der Wirtschaftsleistung des Landes. Fängt mit G an.

    Richtig, Alex, Geld haben wir hierzu nie gesehen, aber malochen, bis zum Umfallen. Bei uns waren es immer die Zuckerrüben, oder auch nur Rüben. Wir mussten dann immer ganz früh raus, wurden mit der LPG abgeholt, auf einen Laster, jeder bekam eine Flasche Wasser, dann ab rauf aufs Feld und immer schön dem Auto hinterherlaufen, um die Rüben auf der Rampe zu schmeißen. Wenn man sich weigerte, gab es dicke Sanktionen. Besser waren da schon die Erdbeerernsten, zwar auch anstrengend, aber man konnte zumindest naschen. Hier waren immer die Korbvorgaben, welche zu erbringen waren. Ja, das Alter, denn ich denke, wenn das heutige Kinder machen müssten, wäre der Aufschrei riesengroß. Es ging auch immer erst gegen den Abend wieder rein. Man sah aus wie eine Sau, alles tat weh, aber interessiert hat es keinen, hauptsache Soll erfüllen.