Beiträge von BuFr

    Hallo okriM, Zitat:

    "In meinem doch recht großen Freundeskreis ist das bereits mehrfach vorgekommen – tatsächlich mit ganz unterschiedlichen, teils krankheitsbedingten, teils selbstverschuldeten Diagnosen."

    Wir hatten auch kürzlich (29.11.2025) einen Sterbefall im Bekanntenkreis ( Vater meines jüngsten Enkelsohnes) wo die Ursache "Turbokrebs" schon in Richtung "Corona- Impfung" zu vermuten war..... 50 plus Jahre alt und seit der Impfung in 2020 ständig kränkelnd..... sehr ungewohnt und nicht erklärbar.... Ab Anfang 2025 verschlechterte es sich zunehmend und innerhalb eines dreiviertel Jahres war alles vorbei.... Bei unserem Klassentreffen 2023 erfuhr ich, dass ein ehemaliger Schulfreund auch auf diese Art gestorben war.. Nie wirklich krank und dann nach der Impfung - innerhalb eines halben Jahres - an Turbokrebs verendet. Das sind nur 2 Beispiele von mindestens 6 Fällen, die mir im Bekanntenkreis zur Kenntnis kamen. Da keine Obduktionen gemacht wurden , bleibt das natürlich nur spekulativ. Aber so ist es eben. Und wie du schon schriebst - die Endlichkeit wird einem dadurch bewusster - unabhängig von den wahren Gründen des Ablebens.... :thumbup:

    Aber.....Es gibt auch "Betroffene", die mit der "Gesprächigkeit und Ausdrucksweise" sicher so ihre Probleme haben. Sie hat es schon - einen einfachen Satz hier zu schreiben - möglicherweise große "Überwindung" gekostet..... Deshalb relativiere ich auch diese "1-Satz- Anfragen". Und wir tun gut dran, "Berührungsängste" diesbezüglich bei diesen Usern zu zerstreuen .....und ggf. deren Motivation zu stärken.... Nicht gemeint sind damit allerdings die notorisch "Maulfaulen"..... 8o

    Gleichheit im Denken und Handeln wäre sowieso der Stillstand in jeglicher Gemeinschaft. Das schließt jedoch nicht aus, das gemeinschaftliches Handel auf grundlegenden Prinzipien beruhen sollte. Erst dadurch ist eine "Gemeinschaft" ja definiert..... Also sollten wir unsere "Unterschiede" nicht unterdrücken....sie könnten auch Inspiration oder Aufmunterung für Andere sein ......Selbst MEIN zwangsbelustigendes Gelaber manchmal - könnte die eine oder andere finstere Miene doch etwas aufhellen...... 8o

    Manchmal klappt es aber doch nicht so, wie soeben in der Hannoversche Allgemeine zu lesen steht: Zwei Jugendliche sollen versucht haben, sicherlich unter wildwestartiger Gewaltandrohung eine Tankstelle in Hannover zu überfallen und wurden sogar gefasst. :hutab: So darf es gern weitergehen - mit positiven Dingen.

    Ich denke es müsste eher so weiter gehen, dass sich gar keiner mehr das "trauen" sollte ..... Wieder das Ding mit den gesunkenen "Hemmschwellen" ..... Um das wieder in den Griff zu bekommen, müsste ggf. ein neues Weltbild her .... Aber das gibt es eben nicht zu kaufen....

    "... Wieso ufert denn Gewalt immer mehr aus? "

    Ja, das ist die eigentliche Frage....Warum geht es nicht ohne Gewalt?....Und warum entsteht diese Gewaltbereitschaft bei den Menschen überhaupt ..... Die Antwort wird sicherlich mit den sozialpolitischen Verhältnissen zusammenhängen. Wenn die Spaltung einer Gesellschaft mittels Hass und Hetze auch noch von staatlicher Seite geduldet oder gar unterstützt wird, muss schon fast von Absicht oder Provokation ausgegangen werden. Auch hier steht die Frage im Vordergrund: "Wem nützt es...." Die Machteliten brauchen die Uneinigkeit im Volk, um ihre Interessen durchzusetzen. Eine Bevölkerung, die dumm gehalten wird und sich gegeneinander aufbringen lässt, ist besser zu lenken..... ;)

    So scheint es, denn das, was sich gerade in Dresden-Neustadt zugetragen hat, hat mit Recht nichts zu tun. Wild-West ist es eig. auch nicht, denn es fand kein Raubüberfall der Fahrgäste statt, erinnert trotzdem an Bahnüberfälle, erinnert, was das Gewaltpotential angeht, an meine "Leipziger Jahre", als ich dort lebte und davon sogar drei Jahre in der Hochburg der Linken Szene, die auch gerade in der Sylvesternacht mal wieder von sich Reden machte. Welches Natterngezücht ist hier nur herangewachsen?

    https://www.tag24.de/dresden/crime/…senbahn-3454370

    Ich denke, es fehlt es in Deutschland für solche "Verbrechen" das richtige Strafmaß ..... Wenn "Schwellen" überschritten werden - wo es auch zu Personenschäden kommen könnte und die Sachschäden eine Größenordnung erreichen..... muss es sehr harte Konsequenzen geben.....Worte sind da wohl auch nicht mehr hilfreich... Stichwort: Gulag.... :(

    @R.H.M...."...Am 16.12. kam dann der Moment, der alles veränderte:

    Der Beschluss des LG Chemnitz vom Februar 2025 wurde aufgehoben.

    Meiner Beschwerde wurde in vollem Umfang stattgegeben.

    Und es wurde offiziell festgestellt, dass ich zu Unrecht Freiheitsentzug erlitten habe.

    Das war mehr als ein juristischer Erfolg. Es war Anerkennung. Es war Gerechtigkeit."...

    Auch von mir einen Glückwunsch zum Erfolg bei deinem Reha- Antrag.... :)

    Genau so etwas muss hier bekannt gemacht werden.... hier, wo sicher noch einige zögerlich sind oder nach erstem "Misserfolg" an AUFGEBEN denken...

    Es wird nicht nur dir Genugtuung geben .....Es ist auch ein wirksames Zeichen für Andere - bei erfahrenem Unrecht - nicht so schnell aufzugeben.... :thumbup: Und, was dich betrifft, ist es ein Beweis deiner Stärke und deines unbeugsamen Willens.... ;)

    Hallo, war jemand in der Zeit von 1957-1962 dort? Ich würde mich dazu gerne austauschen. Grüße Sylke

    Nun, vielleicht solltest du da etwas ausführlichere Angaben machen - soll heißen, dich erst mal mit deinen Daten hier anmelden.... :) ..Da könnte sich nämlich auch jemand mit einem Eintrag in deiner Registrierung "Wer war auch in dieser Einrichtung..." melden. ;) .... Oder die "Suchfunktion" benutzen.. Und ggf. könnten die "Gesuchten" nämlich auch schon - aber eben nur so kurz wie du - mal hier reingeschaut - nur dich nicht gefunden haben... :) .. Das "Durchstöbern" der Rubriken nach Beiträgen von Nutzern dieser Plattform würde sicher nicht ganz uninteressant für dich sein. Also, versuche es einfach mal... und mit etwas "Glück und Geschick" ...klappt auch was.....LG

    Paco: "Hola, sehr überrascht, daß hier gefunden zu haben...." Und du wirst es sicher nicht bereuen, hier gelandet zu sein. :) ... Manchmal ist es schon hilfreich mit "ähnlich Betroffenen" zu kommunizieren. Dass dabei möglicherweise alte "Bekannte" getroffen werden könnten, ist ja nicht auszuschließen. Lies dir mal die "Geschichten" einiger User hier durch - da wirst du feststellen können, dass dir Einiges bekannt vorkommt..... Das Forum lebt u.a. aber auch von aktiver "Teilnahme".... Also prüfe zunächst mal die "Funktionen" und "Rubriken", ob da nicht schon was für dich Interessantes dabei ist.... LG

    Joerg1968: "...Das kann man nicht allgemein „abhandeln“. Da muß man konkret werden, und das geht nur mit ehemaligen Heimkameraden … aus der eigenen Gruppe und deiner Zeit."... O.K. Und warum genau soll das hier im Forum ausgeschlossen sein? ....Das, was du eben hier schriebst, ist doch genau das, was du vermeintlich hier nicht veröffentlichen könntest....Es ist reichlich "konkret" - mit Namen und Hergang beschrieben - und hat genau den Sinn erfüllt, den wir uns Alle hier wünschen....."Rauslassen", was einen bewegt, darüber reden/ schreiben - sich "Luft machen"...und ggf. sich mit Betroffenen gleicher Umstände auszutauschen.....Dieser Ansatz zur "Aufarbeitung" ist kaum mit diskreten Gesprächen unter ggf. ein oder zwei deiner ehemaligen "Leidensgenossen" gleichzusetzen.... Zudem könnte es ja auch so sein, dass die "Anderen" sich ebenfalls hier etwas "Luft verschaffen" könnten ... Nur sie kennen dieses Forum vielleicht NOCH nicht! Und ihr befindet euch hier mindesten unter Menschen, die das notwendige Verständnis dafür aufbringen werden, weil sie ggf. ähnliche "Erfahrungen" machen mussten.....

    Fast wie ein Beleg für meine "Ausführungen" ist auch dein Satz:

    "....Wenn's wieder jemand zu lang geworden ist, tut's mir leid, aber es mußte raus. Wozu ist dieses Forum denn da, wenn nicht für genau das. Auch wenn's nicht leicht ist."...... Prima! ;)

    Ist dem Joerg1968 vielleicht dieses Forum nicht mehr genehm genug....? Die Frage lässt offen, ob er sich denn überhaupt schon ausreichend bemüht hat, fündig zu werden.....Und wie sollte denn eine Antwort darauf lauten.... ?....Und wer würde sie geben, wenn die Suche ggf. hier erfolgreich war...? Es ist fast so, als ob man beim Fleischer fragt, wo man denn Wurst und Schinken kaufen kann - ohne in die Fleischerei gehen zu müssen ..... Aber vielleicht liege ich auch falsch ....und Jemand wartet nur im Versteckten, dass er von ihm gefunden wird.......Fragen über Fragen, würde AxelLi bemerken... ;)

    Es ist leider auch hier wieder die Frage zu stellen, wem das alles, so man selbst bisher nichts hat aufarbeiten können, mehr von Nutzen ist, wenn man darüber erzählt. Nützt es dir oder den Enkeln etwas wirklich und aus welcher Perspektive erzählt man WAS und auch WIE. Das halte ich für äußerst wichtig, sich die Frage vom eigentlichen Nutzen zu stellen. Entlastet es dich? Belastet man Andere nicht sogar damit?

    Die Frage von Nutzen und Entlastung beim Erzählen von seiner eigenen Kindheit - unter den Umständen einer "Heimverwahrung" - habe ich mir eigentlich noch gar nicht gestellt. Wenn ich von dieser Zeit spreche, erwähne ich allerdings auch die Umstände und Bedingungen, unter denen etwas "geschehen" ist..... Man erscheint ja dabei u.U. nicht nur im "guten Licht".... Aber eine Übertreibung des "Erlittenen" käme mir nicht in den Sinn. Beim "Erinnern" kann die Realität oft auch in der Mitte zwischen "Gut" und "Schlecht" gelegen haben. Ein Nachdenken darüber wurde - viele Jahre später bei einer Klassenfeier - durch ein Gespräch mit einer damaligen Klassenkameradin aus dem Ort, ausgelöst. Als wir auf das Thema zu sprechen kamen, wie unsere Kindheit/ frühe Jugend so verlief, vernahm ich Schreckliches! Sie erzählte mir von den Qualen, die sie zu Hause erlitt, weil ihr Stiefvater sie und ihre Mutter förmlich "misshandelte". Sie sagte, sie wäre liebend gern an meiner Stelle gewesen - im Kinderheim! Da merkte ich erstmals, wie relativ doch "Schicksale" sein können. Von da ab hat sich in meiner Denkweise und im Erinnerungsbewusstsein doch Einiges verändert. Für den Trost, den mir Viele bis dahin zu sprachen - ob meiner "schlimmen Erfahrungen" in den Heimen - bin ich weit weniger empfänglich geworden. Ich entgegne heute solchen, sicher gut meinenden "Trostspendern" folgendes: In einigen - nach außen hin scheinbar intakten Familien - gab und gibt es vermutlich genau so viel Leid und Elend für Kinder (und Mütter/Frauen), wie man es vermeintlich in den Kinderheimen verortet. Und ich betone auch, dass ich mir das nicht einfach so ausdenke. ;)

    Hallo Achim, ich war um diese Zeit im Kinderheim Pobershau - auch im Erzgebirge.....Es ist für mich nachfühlbar, welchen Schmerz es erzeugt, wenn man "ausgestoßen" wird. Ob die Einlieferung in ein Kinderheim absichtlich von den Eltern - oder durch Verlust der Elternteile passiert, macht zwar noch einen Unterschied - aber die Konsequenzen sind wohl die gleichen. Man kann nur hoffen, dass es einem gelingt, diesen tief sitzenden Schmerz irgendwann etwas zu lindern..... Am besten funktioniert das mMn, wenn man sich mit dem Thema auseinander setzt und es nicht nur verdrängt. Dazu gehört auch, die Wut heraus zu lassen indem man es laut heraus schreit! Wenn man in der Lage ist, sich im Laufe des weiteren Lebens noch VORN auszurichten, ggf. eine eigene Familie gründet und sich in einem "normalen" Umfeld bewegt, sollte einem da schon so Manches gelingen. Die Erinnerungen werden dadurch sicher nicht ausgelöscht - aber sie sind nicht mehr an erster Stelle präsent. LG

    Wahr ist, dass man eigene Wege beschreiten muss, Wege, die Krümmungen aufweisen können, Kurven, aus denen man geschleudert werden kann und hoffentlich wieder zurück auf seine Bahn gerät.

    Es gibt keine anderen, schon gar keinen geraden Weg, denn gerade Wege sind kurz. Folglich lernt man weniger als auf längeren Wegen. Es dürfen auch Umwege sein. :rolleyes:

    Es gibt Menschen die glauben, Alles sei vorbestimmt.....Da sei wohl der Anfang, der Verlauf und das Ende des Lebens eines Jeden eingeschlossen.....Diese Theorie ignoriert nur scheinbar den Zufall und die Absicht ... Tatsache ist jedoch, das wir - schon rein physikalisch/ materiell - Teil von etwas Unendlichem sind - Und im Unendlichen ist alles möglich.... nicht nur eine Schnittstelle von zwei Parallelen.... ;)

    ".....Ecken und Kanten standen im Wege. Ich habe sie geschliffen und wenn nicht immer die Neugierde, Hunger und Durst wären. Wer wäre ich."

    Ja, die Frage: "Wer bin ich ...und Warum?"....... stellt sich scheinbar ein Leben lang...Veränderungen im "Umfeld" bringen manchmal auch persönliche Veränderungen mit sich. Also stellt sich auch immer erneut die Frage :Wie geht es weiter....und es geht weiter! So oder so ...... :)