Beiträge von BuFr

    Ich habe es ja schon geäußert, dass es nichts mit "besser machen" zu tun hat ..... Wenn die Rubrik "Heimkinderthemen" nicht "überfrachtet" ist mit unseren allgemeinen oder politischen Themen - egal ob in locker- lustiger Form oder mit nötigem Ernst diskutiert - dann sollte es doch erst mal so in Ordnung sein.....Und wie sollten die "anderen Themen"wirklich gänzlich "unpolitisch" sein, wenn sie doch aus dem "wahren Leben" gegriffen sind.....Und die tagesaktuellen Probleme - über welche gerade auch in den Medien des ÖRR informiert wird - auch das "wahre Leben" betreffen....... Will sich denn tatsächlich jemand hier im Forum in einer heilen "Scheinwelt" verstecken, nur damit seinem mentalen Zustand eine vermeintliche "Ruhe vor der Außenwelt"" vorgaugelt wird? Die Hilfe zur Selbsthilfe fängt mit Ehrlichkeit zu sich selbst an! Erst das Erfassen der Realität und der geübte Umgang damit, führen doch zum Ziel ....."Vermeiden" lässt jeden positiven Ansatz verpuffen....

    Aber nicht doch, ginopilo........"Gut Ding will Weile haben..." sagt der Volksmund :) ......selbst wenn du denkst, der Volksmund sollte gefälligst den Mund halten... 8o ..es hat schon alles seine Bedeutung..Dass es erst mal "läuft" ist doch ein gutes Zeichen... ;) .....und dieser "Teilerfolg" steh bei dir auf der "Haben" - Seite..... :)

    Schöne freie und unaufgeregte Zeit im "Auslandsurlaub" wünsche ich dir..... Frohe Weihnachten und "Guten Rutsch" ins Neue Jahr sowieso... :) santa

    Die Rubrik für "reine Heimkinderthemen" wird doch meines Erachtens gar nicht "beeinträchtigt"...... Wer sich in anderen Rubriken möglicherweise "angepisst" fühlt, weil ein Thema nicht "sortenrein" zugeordnet wurde, hat mMn ein ganz anderes Problem.....Eine gewisse "Normalität", wie man miteinander kommuniziert, ist bsw. bei jedem s.g. "Klassentreffen"erkennbar.... Da kann man ggf. zu kleinen "Grüppchen" zusammenrücken und mal über spezielle Erinnerungen/ Erlebnisse tratschen...... Und es wird sicher auch der Eine oder Andere während der Zusammenkunft mal zwischen den "Grüppchen" wechseln....Aber dass nur ein bestimmtes Thema in einem "Grüppchen" über die ganze Dauer präsent wäre, kann ich nicht glauben...Eher spielt da die "Chemie" der Teilnehmer eine Rolle - sprich, wer mit wem gut auskommt oder sich eventuell von "früher" her gut kennt.......Aber ein thematischer Dogmatismus scheint mir da nicht gewünscht zu sein.... Und genau so was ist für mich "Normalität", zu der zu finden sich allemal mehr lohnt, als sich in einschlägigen Rubriken zu verstecken......

    Ach Fritz-51, da kommen mir auch gleich wieder diese Erinnerungen hoch..... Bei mir war es das Weihnachten, als in der Nacht vom Heiligen Abend zum 1. Weihnachtsfeiertag meine Mutter starb.Mein 10 Jahre älterer Bruder und mein Stiefvater waren mit der schweren Krankheit meiner Mutter "überfordert"....Ihr wurde wegen Brustkrebs eine Brust amputiert. Wie ich schon schrieb, waren es auch sehr, sehr ärmliche Verhältnisse bei uns zu Hause. Meine Mutter war nach dem Tod meine Vaters quasi Alleinverdienerin. Sie hielt die "Familie" mit Strumpfreparaturarbeiten über Wasser. Der "Stiefvater" verbrauchte mit seiner Sauferei und Qualmerei zudem noch einen Teil des Verdienstes meiner Mutter .....Arbeit war nicht sein Ding! Meine Mutter hatte ihn wahrscheinlich nur deshalb geheiratet, damit sie mit dem baufälligen, alten Bauernhäuschen nicht ganz alleine dastand. Das kam ihr dann schwer zu stehen! Als sie nach der Operation - kurz vor Weihnachten - aus dem Krankenhaus entlassen wurde, durfte ich aus dem Kinderheim in Munzig über die "Feiertage" zu ihr nach Hause. Wie bereits geschrieben - ich war gerade 6 Jahre alt und im Kinderheim in die Schule gekommen. Ich hatte mich zwar riesig gefreut, meine Mutter wieder zu sehen - aber es war nicht wie vorher. Später erfuhr ich von Verwandten, dass das Haus in einem sehr "erbärmlichen" Zustand war und eigentlich nicht zur Unterbringung einer schwerkranken Frau - meiner Mutter - geeignet gewesen wäre. Möglicherweise ist es nur ihrem starken Willen und einer schlechten "Vorahnung" zu verdanken gewesen - mich wenigstens noch einmal zu Weihnachten sehen zu können - dass sie sich aus dem Krankenhaus entlassen ließ. Es war ein hohes Risiko für sie, das sie mit ihrem Leben bezahlte! Seitens des asozialen Stiefvaters und meines "überforderten" Bruders war wenig Unterstützung für sie zu erwarten ....Sie ging in diesen paar Tagen förmlich auch an den "Zuständen" in dieser Bruchbude zu Grunde! Glücklicherweise - und daran erinnere ich mich noch ganz genau - hatte sie mich am vorherigen Morgen - ganz in der Frühe - noch zu sich ins Bett kommen lassen, mich lange und herzlich gedrückt - und mir Mut zugesprochen, dass Alles wieder gut würde ..... Sie glaubte vermutlich selbst nicht mehr daran, weil sie dabei so unaufhörlich weinte...... Keine 24 Stunden später war sie tot.....Es war ein richtig trauriges Weihnachten - ähnlich, wie Fritz-51 es von sich erzählte - und es auch bestimmt einige Andere schon erlebt haben dürften. Ohne Feierlichkeiten, ohne Geschenke ....nicht mal ein paar Süßigkeiten ......Das war mir später unterschwellig immer Anlass, Alles zu tun, um nie wieder unter solchen "Verhältnissen" leben zu müssen .... Aber es hat mich gewissermaßen auch gelehrt, dass Freude und Leid oft dicht bei einander sein können - und man das Leben deshalb um so mehr achtsam führen sollte.... :)

    @JW1HAL :"....Da hat man dann schnell den Eindruck, dass dies ein Politik-Forum ist, fühlt sich hier fremd, verloren und traut sich gar nicht seine Heimthemen zu thematisieren."....

    Andererseits ist es trotzdem so, dass das Eine ja nicht das Andere ausschließt ..... egal in welchem Verhältnis Beiträge erscheinen......mMn ist es eher ein gutes Zeichen, wenn sich Menschen, die - nach wie vor - durch Ereignisse in ihrer Kindheit unter "psychischen Problemen" leiden, sich den alltäglichen Themen nicht entziehen....Die "Einbettung von Problemthemen" in die ganz normale Vielfalt der täglichen medialen Beeinflussung, scheint dabei eher positive Wirkung zu entfalten - nicht nur wegen der "Ablenkung" ! Wieder "normal" leben zu können, was selbstverständlich eine "Aufarbeitung" des Erlebten voraussetzt, ist ja wohl das eigentliche Ziel des "Erfahrungsaustausches" hier im Forum! Und unter "normal leben" gehört eben auch, sich dem Tagesaktuellen widmen zu können und zu wollen. Die Auswahl der Themen bleibt dabei sowieso jedem selbst überlassen.... Das gerade das "Ukraine - Konflikt - Thema" einen überproportionale Teil beim "Gedankenaustausch "einnimmt kann auch der Situation geschuldet sein, dass es eigentlich Jeden mehr oder weniger persönlich betrifft ...... weil es eben Umstände hervorgebracht hat, die uns individuell auf wirtschaftlicher und sozialer Ebene eher zum Nachteil gereichen. Aber gut, ich entnehme ihrem "Hinweis" , dass es ggf. auch anders gesehen werden kann. Es sollte aber bedacht werden, dass sich die momentane "Kommunikationsbereitschaft" einiger User ggf. einschränken würde, wenn sich die "Themenvielfalt" tatsächlich auf den vermeintlichen Sinn der Plattform beschränken sollte ...... MfG

    @Joerg 1968: ......Damit haben ginopilo und AxelLi alles gesagt, was wirklich zählt.....Und ich kann deren Meinung nur uneingeschränkt teilen.... Ich glaube, nicht nur die Zeit heilt Wunden - auch mehr Gelassenheit und Akzeptanz anderer Sichtweisen führt zu mehr innerem Frieden..... :) ...und den braucht jeder Mensch, um wirklich "leben" zu können. Es bedeutet nicht zwingend, dass man sich "verbiegen" muss .... es ist eher, dass man den Umgang mit Dingen vielleicht mal neu überdenkt ...... um ggf. auch "loslassen" zu können.... ;) Klingt zwar recht allgemein - ist dadurch aber flexibler in der Anwendung... ;)

    Joerg1968: Na, die Art deiner "Reaktion" könnte es vielleicht sein . ;) .....Sie hat was von "Beleidigtsein" oder "Eingeschnapptsein". :huh: . Was glaubst du, welche Antwort du darauf erhalten wirst...? Ein gewisses "Genervtsein" höre ich da schon auch heraus .....Es wird ja nicht grundsätzlich etwas falsch sein, wenn es Andere nicht schädigt oder hart vor den Kopf stößt....Dessen sollten wir uns bewusst sein, wenn wir hier im "Meinungsaustausch" sind. Gelassenheit und trotzdem noch Freude an der Kommunikation sind auch bei schwierigen Themen angebracht ...... Selbst, wenn das eigene "Ego" sich u.U. etwas ausgebremst fühlt! Und ich glaube auch, dass keiner von uns hier Konfrontation sucht - denn es ist doch eher ein "Geschenk", wenn Menschen - mit ähnlich einschlägigen Lebenserfahrungen aus der Kindheit - sich hier u.a. zum Zwecke einer persönlichen Aufarbeitung begegnen. Das Drumherum und die Vielfalt der Themen - egal ob aus der Vergangenheit oder der Gegenwart - sind mMn eher noch die Würze im Meinungsaustausch hier auf dieser Plattform. Und AxelLi hat sicher auch damit Recht wenn er sinngemäß schreibt, dass es keinen Sinn ergibt, sich ewig im "Gestern" zu bewegen oder in Mitleid mit sich selbst zu verharren...... Und, alles was uns nicht umhaut - macht uns nur stärker.... klingt zwar wie eine Floskel - hat aber dennoch tieferen Sinn - Weil, wir leben ja noch - trotz Allem - und werden es auch weiterhin, wenn wir uns nicht "hängen" lassen.....

    Joerg1968: Unabhängig von deinem derzeitigen Befinden könnt es für dich vielleicht hilfreich sein, nicht immer gleich auf Konfrontation oder Rechtfertigung zu gehen. Ich will mir nicht anmaßen, dich zu "belehren" - dazu kenne ich dich zu wenig. Und "Belehren" ist generell eine falsche "Umgangsform" mit Menschen - weil es den Eindruck vermittelt, dass da jemand über den Dingen stehen möchte. Das wirkt oft eher abstoßend und erst recht nicht vertrauensfördernd. Das, was ich in den letzten zwei Tagen von dir in deinen Beiträgen wahrgenommen habe, wird möglicherweise nicht dein wahres "Ich" sein. Ggf. versteckst du dich nur hinter einer Fassade, welche dir vermeintlich Schutz nach außen hin bieten soll. Die Erwägung, dass nicht jeder einem gleich etwas "antun" will, sollte man nicht auslassen. Schließlich finden sich besonders hier im Forum Menschen zusammen, die ähnliche Erfahrungen in der Kindheit machen mussten - und auch die Folgen lange mit sich herumgetragen haben. Es ist kein Zeichen von "Schwäche" wenn man sich eingesteht, dass man auch jetzt noch gewisse Probleme hat, die es zu überwinden gilt - sondern eher ein sinnvoller therapeutischer Ansatz zur Selbsthilfe, um irgendwann auch mal mit sich und der Welt ins "Reine" zu kommen..... Im ersten Moment könntest du nun auf "Abwehr" umschalten und diese Zeilen als "anmaßend" abtun. Aber sieh es mal als "Spiegel" an, wie du von Anderen wahrgenommen wirst - und dann entscheide für dich, wie du darauf reagieren möchtest. Übrigens sind dies Dinge, die mir persönlich - und vielen Anderen hier - sicher auch lange zu Schaffen gemacht haben. Zeig dich, wie du wirklich bist - und es kann und wird sich Vieles zu deinem Vorteil ändern können....

    Nichts gegen die Diakonie .......aber auch nichts dafür!....... Es sind nicht gerade beste Referenzen, die sich u.a. aus der "Haltung" dieser Organisation während der "Corona- Zeit" ableiten lassen.....Mitarbeiter in deren medizinischen Einrichtungen werden das mit bitteren Erfahrungen belegen können, wenn sie sich an die an den "Impfstatus" gebundenen Repressionen erinnern..... :cursing:

    Ach Joerg1968, wenn es nur so einfach wäre, wie du es versucht hast darzustellen......Zudem war und ist der Ukraine- Konflikt kein "Deutsches Problem"... Es ist definitiv nicht "unser Krieg"!!! Wieso hängen sich deutsche Politiker da so rein.? Ich glaube nicht, dass eine "Strack- Zimmermann" aus edlen Gründen der Friedensstiftung am "Säbelrasseln" ist ;) .... Aber gut, jeder soll dazu seine eigene Meinung haben. Jedenfalls hat auch ein politisches Thema eine Rubrik hier im Forum....Und ein Leben, egal mit welchem Hintergrund, ist nicht ohne politische Schnittstellen denkbar. Allein die sozialpolitische Praxis einer Heimerziehung in der DDR sollte das doch deutlich gemacht haben..... Und die "Heimerfahrungen" kommen hier sicher auch nicht zu kurz! Aber die geäußerten Meinungen und Ansichten der hier freiwillig versammelten "Leidensgenossen" - zu früheren- und aktuellen politischen Ereignissen - veranschaulichen doch, wie gut man sich - aus der Überwachtheit eines früheren Lebens in staatlicher Obhut und "vorgegebener Meinung" - emanzipieren konnte. Und wenn DIE Moderatoren es nicht für gut halten sollten, über was wir hier so miteinander diskutieren, dann werden sie uns schon selbst darauf ansprechen.... ;)Oder verbieten es die AGB's etwa? Also, Friede den Hütten.....

    AxelLi: "...Das sich die das digitale Zeitalter rasend entwickelt, will gar keiner abstreiten. Es ist der Umgang damit."".... Sicher, aber den "Verlockungen" zu widerstehen- oder sie mindestens als solche zu erkennen, wird immer schwerer..... Die Personen oder Dinge, die in "KI-generierten" Videos gezeigt werden, lassen sich oft nur schwerlich von realen Bildern unterscheiden..... Das ist quasi die nächste Stufe einer arglos anmutenden Verzerrung der Wirklichkeit ..... und mit welchem Zweck...... Ja genau!..... Und es ist auch der Punkt, wo es mMn schon richtig kriminell wird. :huh: Die Möglichkeiten zur Unterscheidung von Wirklichkeit oder Fake tendieren damit für den unbedarften User zunehmend gegen null......Es könnte ein ausschlaggebender "Point of no return" in Richtung Untergang der Menschheit werden ..... besonders, wenn sich diese Entwicklung einer ernsthaften Kontrolle entziehen würde ... :(

    Ja, die Geister, die ich rief....... :cursing: .....Es ist aber nahezu unwahrscheinlich geworden, von dieser "Entwicklung" wieder weg zu kommen. Denn die Eltern dieser "Betroffenen" waren ja selbst schon "Betroffene".....Nur eben auf einem geringeren Niveau....Wir Eltern aus der "digital- ahnungslosen Generation" hatte das alles nicht .....nicht mal einen eigenen Festnetzanschluss in der DDR....Und so bauen sich möglicherweise auch die "Nebenwirkungen" der fortschreitenden Techniken immer weiter auf....Das beginnt bei der ständigen Informationsbereitschaft/ Verfügbarkeit und geht über die "Versuchungen" der Internetangebote..... bis hin zum Mobbing nach argloser Geschwätzigkeit auf "Social Media Plattformen"......Reizüberflutung und verzerrte Bilder von der Realität - u.a. auch durch s.g. "Influencer" - führen dann auch schnell zu Orientierungslosigkeit....Und da ist der Punkt, wo man sich fragt: Ist das von den Machteliten ggf. exakt so gewollt?.... X(

    Hallo Rene, deine Geschichte ist sehr berührend. Obwohl mir nicht ganz so Schlimmes widerfahren ist, kann ich es doch ein Stück weit nachvollziehen. Mit mir zusammen waren auch Heimkinder, die (u.a. zwei Geschwister), in der Nacht abgehauen sind, weil sie zu ihrer Tante in den "Westen" wollten. An der Innerdeutschen Grenze wurden sie gefasst. Was das in der DDR bedeutete, kommt deinen Erinnerungen sicher nahe. Deshalb finde ich es auch gut, dass du dich entschlossen hast, eine Art "Aufarbeitung" zu betreiben. Und allein schon, weil du dich getraut hast - wenn auch erst nach vielen Jahren - dich wieder an diesen, für dich schrecklichen Ort zu begeben, ist es der erste Schritt, vielleicht mit der Sache irgendwann mal abschließen zu können. Vielen von uns hier sind mit Sicherheit ähnliche Gedanken oder Gefühle hoch gekommen die man hat, bevor man an die Stelle zurück kehrt, an die man solche schrecklichen Erinnerungen hat. Und vielleicht kann auch das Teilen der Erinnerungen an diese Zeiten mit Menschen, die das Gleiche erlebt haben - egal ob sie in der gleichen Einrichtung wie du waren - oder in anderen Heimen - dir dabei helfen, alles besser zu verarbeiten..... Versuche es einfach mal hier im Forum. Und selbst wenn sich keine alten "Leidensgenossen" mehr finden sollten, so könnten doch auch deine Beiträge - zu welchen Themen auch immer - für dich und uns hier bereichernd sein.....Viel Glück dabei ! :)

    Ach AxelLi, sich mal so Einiges an Erlebtem von der Seele zu schreiben ist doch immer besser, als sich ab und zu nur mündlich mit Fragmenten mitzuteilen .... Es gehört gewissermaßen auch zur "Therapie" ..... da liegt dann nämlich plötzlich ein Teil seines Lebens in schriftlicher Zusammenfassung vor einem ...... Man schaut auf den Text und merkt - ach, da war doch auch noch Dies und Das ...und bringt es ggf. im nächsten Satz mit unter....

    Letztlich ist es auch für die Erinnerungen selbst gut, dass nach vielen Jahren mal eine Art "Revision" gemacht wird.... Vielleicht erscheinen dann - mit einem gewissen Abstand - sogar einige Dinge in einem neuen - oder anderem Licht.... Wichtig ist nur, dass man irgendwann mal "Frieden" schließen kann, und das Unterbewusstsein keinen Anlass mehr hat, auf "Reizsituationen" panisch zu reagieren.... ;)

    Und wenn dieses Forum hier dazu eine Möglichkeit bietet - gerade auch weil es in gleicher Weise Betroffene gibt - sollte man dies auch nutzen ! Sich ausschließlich "Außenstehenden" mitzuteilen, dürfte nicht den gleichen Effekt haben, da die gemeinsame Schnittmenge der Erlebnisse eher nicht so groß sein wird..... und damit auch das Verständnis ggf. nur aus "Mitleid" bestehen könnte.....;)