Axel Li
Als alles erstes einmal danke, danke für deine Offenheit und Ehrlichkeit in jederlei Hinsicht und ein großes Danke für die Mühe die du dir gibt’s und die Zeit die du investiert das alles hier nieder zu schreiben.
Ja ich weis das du es für dich tust aber genauso gut weist du das du auch anderen wie mir damit hilfst sich zu öffnen ganz egal wie sehr es auch weh tut all die Dinge wider ins Gedächtnis zu rufen und die Situation zu durchleben 🥺
Ich habe großen Respekt vor jeden der einen so schweren Weg gegangen ist und heute immer noch da ist weil er nie Komplett aufgeben hat ganz egal wie schmal der grad auch gewesen ist.
Und da weis auch ich nur zu gut wovon ich spreche 😔
Ich finde es schön das du deinen Sohn erwähnst weil ich so sehr fühlen kann was du damit ausdrücken möchtest.
Auch ich bin heute Vater von drei wundervollen Kindern (zwei, drei und vier Jahre alt) und sie sind mein größtes Glück, mein größtes Geschenk und mein größter Rückhalt.
Sie geben mir heute die Kraft und die Chance den Versuch zu wagen meine Vergangenheit zu verarbeiten da ich weis ich könnte und würde meine Kinder niemals verlassen. All das was mir und wohl jedem von uns so sehr gefehlt hat all das und noch mehr schenke ich meinen Kindern und erfreue mich so sehr an ihrem Glück 🥲❤️
Ich weis das man seine eigene Kindheit nicht durch seine Kinder leben kann und das versuche ich auch nicht, ich versuche ihnen nur der beste Vater zu sein den man sich nur wünschen kann.
Deine Art zu schreiben und zu erzählen ist inspirierend, tiefgründig und ergreifend, und ich habe den größten Respekt davor.
Auch du bist nicht alleine auch ich habe Zuflucht im Rausch gesucht (Mdma, Cannabis und Alkohol) es war mein „Bermudadreieck“ ein Ort an dem ich alles vergessen konnte und das Mdma hat mich das Glück spüren lassen das ich so nie kannte…
Auch bei mir ist das heute anders, ich habe mit 16 Jahren mit dem Kampfsport angefangen weil ich mir geschworen hatte das nie mehr wider jemand mir zu nahe kommen kann…bis heute bin ich aktiv dabei es hat mir geholfen mich auch nüchtern sicherer zu fühlen, aber die Angst vor allem anderen konnte es mir nicht nehmen…
Erst als ich von der Schwangerschaft meiner Frau erfahren habe mit unserem ersten Kind, habe ich das alles hinter mir gelassen da ich wusste das ich für mein Kind jemand anders sein muss…
Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend.
Liebe Grüße euer Timo