Beiträge von Mirko

    Hallo zusammen,

    ich beschäftige mich derzeit mit der strafrechtlichen Rehabilitierung nach dem StrRehaG für ehemalige DDR-Heimkinder und würde mich gerne mit Betroffenen austauschen, die dieses Verfahren bereits durchlaufen haben.

    Ich selbst war als Kind Ende der 1980er-Jahre bis etwa 1990 in einem Spezialkinderheim für Schwererziehbare in der DDR untergebracht und bereite derzeit meine Rehabilitierung sowie mögliche Folgeansprüche vor.

    Mich interessieren besonders eure persönlichen Erfahrungen:

    • Wie lief das Rehabilitierungsverfahren bei euch ab?
    • Welche Unterlagen oder Nachweise wurden verlangt?
    • Musstet ihr eure damalige Heimunterbringung nur nachweisen oder wurden zusätzlich die konkreten Gründe der Einweisung geprüft?
    • Wurde eure Rehabilitierung bewilligt oder abgelehnt?
    • Wie lange hat das Verfahren gedauert?
    • Habt ihr anschließend eine Kapitalentschädigung und/oder die monatliche Opferrente erhalten?
    • Gab es Probleme, mit denen ihr vorher nicht gerechnet hattet?

    Meine damalige Jugendamtsakte habe ich bereits angefordert und warte derzeit noch auf die Unterlagen.

    Mir geht es vor allem darum, reale Erfahrungen ehemaliger Heimkinder kennenzulernen und besser einschätzen zu können, was im weiteren Verfahren auf mich zukommt.

    Vielen Dank an jeden, der seine Erfahrungen teilen möchte.

    Die Frau Hähnel, ist mir ein Begriff, die gute hatte ich auch ein bis zwei Jahre lang, weiß es nicht mehr ganz genau.

    Ich hatte bereits vor 1,5 Jahren Reha beantragt, erst hieß es, "kannst du das beweisen, wo sind die akten -> geschreddert"

    nun warte ich, man wollte mich erst abweisen, also habe ich noch mal mit Details nachgelegt, und so warte ich und die Zeit vergeht.

    Wo das Problem liegt ist mir unklar aber möglicherweise ja an leeren kassen..... :D:D:D

    Hi Seppel ich habe ein Gruppenfoto wo Frau Hähnel mit drauf ist. Ich allerdings auch und noch andere die in der Gruppe waren.

    Sie heisst "Berit". Der Nachname ist mir aber nicht bekannt.

    Hi Seppel ich weiß wie berit mit Nachnamen heißt. Sie war vor meiner Zeit dort. Ich hatte eine Zeitlang mit ihr Kontakt und sie hat auch noch Fotos.


    Mit besten Grüßen Mirko


    Vielleicht weiss der ein oder andere mit den Namen was anzufangen und kann eventuell weiterhelfen bei der Suche:

    Ramona Pleschinger,Ramona Brötler,Nicole Appel(t),Kerstin Balfanz,Liane Koschnik,Anke Lange,Katrin Monden

    Stefan Kau(t)z,Jörg Abel,Sven Hofmann,Dirk Heuptlein,Maik Trog,Mirko Schulz,

    Andre Krüger,Michael Rostock,Silvio Biedermann,Mario Knobloch,Daniel Beutner,Mirko Lettman,
    Mike Krüger,Sandro Richter

    Mirko ... hier!

    Hi Mirko, die Namen kenne ich fast alle. Ich könnte hier und da noch was ergänzen.

    Hatte das Heim eine eigene Schule oder wurdet ihr in der öffentlichen Schule unterrichtet?

    Oh, lieber Krumi63 es war alles im Gelände, selbst der Ort Weißwasser gibt heute immer noch an, daran, oder vom dem Heim nichts gewusst zu haben, wers glaubt wird Seelig. Dem Tagesablauf kann man entnehmen, was da Phase war, aber viel schlimmer finde ich immer noch das verleugnen der Stadt , dass es das Heim gab.

    Als ich vor Ort war, die letzten Fotos gemacht habe, aber wusste, wo was gestanden hat, die Ignoranz in Erinnerung vor Augen hatte, dass dort Kinder gequält wurden, es Vergewaltigungen gab , die Brutalität der Erziehung und der Kollektiven Erziehung unter Kindern gab, aber heute es immer noch Leute in der Gemeinde gibt, die es ignorieren, obwohl es offenkundig ist, fühlte ich mich versetzt, entschuldigt, nach Kriegsende, wo angeblich auch niemand es wahrhaben wollte, dass es um die Ecke ein KZ gab.

    Die Brutalität, der Bunker, der Drill, die Obsession kann man nicht vergessen .

    Hi, hast du noch die Fotos aus dem skh Maxim gorki aus weißwasser?

    An Stacheldraht konnte ich mich auch nicht erinnern. Aber es war schwer zu entweichen, da unten im Eingang eine Frau saß die elektronisch die Tür auf und zu machen konnte.


    Die Frau Hähnel, ist mir ein Begriff, die gute hatte ich auch ein bis zwei Jahre lang, weiß es nicht mehr ganz genau.

    Ich hatte bereits vor 1,5 Jahren Reha beantragt, erst hieß es, "kannst du das beweisen, wo sind die akten -> geschreddert"

    nun warte ich, man wollte mich erst abweisen, also habe ich noch mal mit Details nachgelegt, und so warte ich und die Zeit vergeht.

    Wo das Problem liegt ist mir unklar aber möglicherweise ja an leeren kassen..... :D:D:D

    Frau Hähnel kenne ich auch zu gut.