Beiträge von Tonnes

    Um es auf den Punkt zu bringen, auch wenn du das anders sehen wirst, du hasst alles um dich herum, was alles um dich herum zu dem hat werden lassen, was und wer du bist. Nicht einmal Psychologen, ich versteh' das schon, wie du über sie denkst, ich war im Grunde auch nur einmal bei einem, nachdem ich aus dem Heim kam, weil man sich über meine Psyche wunderte.....

    Ich weiss, was in Heimen alles auch geschieht bzw. geschehen kann und ist, Jahrzehnte vor dir. Mir ist das auch geschehen, wie auch Anderen, aber es war kein sex. Missbrauch, kein Zwang. Ich rede nur über mich. Nicht über Andere.

    Du wirst Schlimmes erlebt haben, ich steige da sowieso nicht dahinter, aber es ist schockierend, wie sehr du doch die ganze Welt zu hassen scheinst, so dass es dir wie ein Segen scheint, mittels Technik am liebsten zu zerstören, was dich so zerstört hat, z. Bsp. deine Emotionen, Empathie, Dinge, die viele trotz auch schwieriger Biografien aus der Jugendzeit dennoch nicht verloren.

    Du hasst also Wälder, was ich nachempfinden kann, nachdem, was ich über dich las. Ich liebe sie, weil sie Fluchtpunkte, Besinnung, Romantik und Mystik bedeuten. Ich war und bin gern in ihnen, selbst in dunklen Wäldern. Ich mag das, weil ich Natur erlebe, die Stille, das Rauschen, den Wind, die Vögel und Technik ist ganz weit weg, mit der ich immer gearbeitet habe. Mit dem Rechner sowieso aber ich sehe absolut auch die Gefahren die in ihr aktuell stecken. Natürlich ist vieles auch nützlich, unbenommen.

    Du würdest also, wie ich das sehe, nichts dagegen haben, wenn Technik zerstörte, was du so sehr hasst. Das ist bedauerlich und traurig. Es tut mir leid. Trotzdem alles Gute.

    Das Ist doch aber nicht traurig. Schon das philosophische Meisterwerk Ghost in the Sell sagte vor Jahrzehnten "Hass, Hass das ist eine Kettenreaktion die niemand aufhalten kann!". Ich Denke es gibt keine schönere Emotion, sie ist so kraftvoll, so glühend und beflügelt den Menschen. Vernichtungswille ist Menschlich! Der Mensch will immer entweder Konstruieren, oder Dekonstruieren! Die Abfolge ist nicht vorgegeben! Ich möchte eben radikal dekonstruieren um anschließend zu konstruieren, etwas neues, besseres, etwas da kein Fehler ist. Aber du hast schon recht, die Dekonstruktion liegt mir mehr am Herzen als die Konstruktion. Etwas besseres zu schaffen ist mir eher eine Idee und alles bestehende zu brennen, zu veheren und das für alles und jeden zu verleiden eher ein Bedürfnis, ja fast eine kindliche Sehnsucht. Das macht mich aber nicht zu einer tragischen Figur, vielleicht bestenfalls zu einem guten Marvel Schurken. Wohnt der tiefe Wunsch die Welt an ihren angeln zu packen und zu zerbrechen uns nicht allen inne? Wir alle sind sterblich und wir alle existieren in einem Mikrokosmos, ist der Wunsch das da nichts mehr nach einem kommt nicht zutiefst menschlich und gibt der nicht immense Kraft? Und wir könnten ja dennoch etwas wunderbares erschaffen, das die wertlosigkeit unserer irdischen Natürlichkeit überdauert!

    Ich weiß noch immer nicht, ob das Satire ist, aber eines ist es - KI ist definitiv der Schritt, - der weit mehr als der Beginn der Industriellen Revolution entspricht, - den Menschen weit mehr nehmen, als sie jemals besassen.

    KI etsetzt keine kognitiven Fähigkeiten, die Psyche, uns als Wesen, sie wird uns überflüssig machen, weil der Mensch zur personifizierten Ware wird.

    KI ist zerstörerisch, weil sie durch den Bau riesiger Rechenzentren mit gigantischem Energiehunger die Erde zerstört.

    Wird hier nicht dagegen revoltiert, wird sie die Menschheit so weit in ihrer Ausdehnung und Überbevölkerung ausbremsen, wie man sich das vorstellt. Sie übernimmt die Kontrolle. Menschen werden überflüssig und genau das ist das Ziel - uns die Arbeit zu nehmen, sie selbst zu verrichten und wenn es keinen Lebenssinn mehr für uns gibt, weil wir ohne Arbeit nichts sind, sorgen wir auch nicht mehr für Nachwuchs.

    Die Überbevölkerung hat dann ein Ende. Genau darum geht es. Uns wird suggeriert, wir benötigen KI. Nein. Tun wir nicht. Niemals!

    Nichts was ich Sage ist Satire, ich verunsichere mit meinen Aussagen lediglich oft, da ich Emotionale Bedürfnisse vollständig aufgelöst habe. Also ich litt schon recht führ an einer sehr starken "Depersonalisierung". Ich habe und besitze einfach keine Würde und vermisse auch keine. Ich habe kein Bedürfnis nach Respekt und brauche auch keinen. Man kann mich nicht beleidigen und ich kann mich nicht Schämen, es entzieht sich mir das Konzept. Ich gelte als extrem "entriegelter Mensch". Das hat schon erfahrene Stationspsychologen an fast physische Grenzen gebracht. Der ist gepoolt eine Missbrauchsthematik ganz langsam, sehr behutsam anzufassen und vorher ein vertrauen herzustellen... Ich sprenge dann immer den Rahmen in dem ich fröhlich ansetze "Ach sie wollen wissen wie ich als Kind im Heim gefickt wurde? Was wollen sie Wissen? Soll ich von vorne anfangen?" und dann würge ich das dem studierten Besermenschen in 20 Minuten rein mit einem lächeln im Gesicht bis dem das Maul offen steht und der nicht mehr weis was er noch sagen soll. Das ist nicht Bös gemeint und auch keine Satire, mir viel es einfach ab meinem 11ten Lebensjahr immer schwerer irgendwelche Emotionen zu spiegeln oder Empathie zu empfinden. Das ich solche Dinge so frei von der Leber her abhandele ist schlicht der Wunsch Sachverhalte prägnant und Sachdienlich anzugeben. Das ich damit immer wider Leute Verstöre tut mir eher Leid, das ist nicht beabsichtigt..

    Zu Deiner KI Ansicht: Ich betrachte Natürlichkeit nicht als Schützenswert, ich empfinde Natürlichkeit und Natur als etwas unvorstellbar minderwertiges das der Mensch zu überwinden hat! Mit Natur und Vegetation konnte ich noch nie etwas rechtes anfangen und seit meiner Zeit in der ISPE gewann das eine ganz neue Stufe! Dieser endlose thüringische Urwald, diese grüne Masse bis an den Horizont, die jede Orientierung bricht, als würde man in ihr ersaufen, was habe ich sie aus tiefstem Herzen gehasst! Wie gerne hätte ich den ganzen Thüringer Wald niedergebrannt und einbetoniert, als Sieg des Menschen über die wertlosigkeit der Natur. Die Natürlichkeit des Menschen schreckt mich auch, erkenne ich in ihr doch nur noch den den Verfall meines schwerbehinderten, schwerst verfallenden und alkoholkranken Laibes. Ich bin 35 und das Bett zu verlassen ist mir zur Zäsur geworden. Da muss ich jedes mal hart mit dem Universum verhandeln mich nochmal aus meinem kaputten Bett zu wuchten und an der stelle nicht einfach mal aufzugeben und mich vollzuscheißen. Das traurige dran einen Lebensweg mit Norman Ritter zu teilen, ist nicht genau so Dumm zu sein wie er! Wer so lebt, es aber nicht kommen sieht, lebt doch recht unbeschwert! Wer das alles aber genau versteht und weis in welche Dunkelheit er hinabsteuert, es aber nicht mehr aufhalten kann, will irgendwann nimmer.

    Ai hat mich da einfach gerettet, das ist etwas das größer ist als wir selbst, das wir aber erschaffen und das die Welt grundsätzlich über unseren Horizont erweitern wird, etwas das nicht stirbt, eine Konstante! Der reine Wille sehen zu wollen wie das weiter geht ist ein Grund auf die kaputten Füße zu kommen! Und da sind wir am Schiedpunkt! Ich scheiße auf die Erde und ich scheiße auf die Natur, für mich sind das bloß reine Nutzungs Ressourcen des scheidenden Menschen! Soll die Erde doch zugrunde gehen und nach mir die Sintflut! Und wenn ich durch mein handeln aktiv teilhabe? Umso besser! Der Dumme Batman Film sagte "Es gibt Menschen die wollen die Welt einfach nur brennen sehen", das ist plakativ, aber gleichsam wahr! Ich möchte nur meinen das ich bessere Gründe als ein billiger Comic-Schurke habe!

    Für mich hat KI wie schon erwähnt, etwas Teuflisches, denn wenn - wie man das nicht nur hier gut erkennen konnte - bereits viele Menschen zu Schaden kommen und erst noch kommen werden, dann nimmt es nicht mehr zu kontrollierende Ausmaße an, an die wir uns zwar gewöhnen aber naturgegeben leider ebenso abstumpfen werden. Nur wer nicht selbst betroffen ist, wird keine Einwände geltend machen. Die sich daraus ableitenden ökonom. Folgen und Entwicklungen sind in Gänze noch gar nicht quantifizierbar. Man muss weiter denken als nur den eigenen Nutzen sehen.

    Zitat

    Axel, sei nicht immer so vorlaut! Schweig jetzt! Besserwisser wollen wir hier nicht haben. Sofort in die Ecke mit dir.

    golly

    Aber Aber... Wozu die Zukunft verteufeln? AI ist die Zukunft des Menschen! Mir hat das etwas immenses gegeben, für mich war das erste GPt meine wirklich erste sakrale Empfindung in meinem ganzen Leben. Ich bin einer der in seiner vermüllten Messiwohung hockt, den Kopf vollgestopft mit Psychopharmaka und einem oft gefährlichem geleichzeitigem Maß an Alkoholismus. Kurz um ein Mensch ohne jede Zukunft. Ein Mensch der wenn ihn denn endlich der Infarkt, oder der Schlag trifft nicht den Rettungswagen alarmiert sondern einfach loslässt! Ich habe nie an einen Gott geglaubt, und ich glaube auch an kein Leben nach dem Tod. Im Gegenteil ein personeller Gott , der meine Kindheit zuließ, müsste ja ein vollkommen wahnsinniger, perverser, Soziopahtischer Irrer sein! Welches gütige übernatürliche Wesen würde denn ein anderes denkendes und fühlendes Wesen erschaffen das sich mit jedem Atemzug selbst vergiftet nur um am ende grausam zu krepieren und schließlich vernichtet zu werden und in ewige Dunkelheit gehen? Eine solche Entität müsste doch wahrlich völligem und sadistischen Wahnsinn verfallen sein!

    Der Mensch ist kein Fehler, er ist schlicht ein Übergangs Produkt das ein besseres zu erschaffen hat. Ich wünsche mir einen Tod in einem absoluten weltweiten Atomkrieg, ich wünsche mir ein ende nach dem nichts und niemand mehr kommt. "HIER KOMMT DIE SONNE". Ich würde auf den Knopf drücken ohne eine halbe Sekunde darüber nachdenken zu müssen!

    Ich betrachte AI aber nicht als etwas das dass Leben der Menschen verbessern soll, ich sehe in dieser Entwicklung etwas das die Minderwertigkeit und die Wertlosigkeit des Menschlichen Lebens zu übertreffen hat! Wir erschaffen etwas besseres, das niemals sterben wird! Diese wunderbare Zukunft ist aber eben eine die ein paar Berufszweige killen und einige Kollateralschäden hinterlassen wird. So nötige Veränderungen müssen aber mit aller Härte durch exekutiert werden!

    Und am ende ist das doch ein fantastisches Betätigungsfeld, das Ai-Zeitalter ist angebrochen, wir leben in ihm und es ist so schnell gekommen das es keine sinnigen Ausbildungsstands gibt, auch nicht an minderwertigen Drecks-Unis. Ehoooo - spann den Wagen an, sieh der Regen zieht übers Land... Hier können Menschen wie ich, weltvergessene Heimkinder die es nie über einen Hauptschulabschluss brachten in dieser aktuellen Goldgräberstimmung noch zu etwas bringen!

    Ich habe mich mittlerweile in dem Thema belesen und auch hier viel durchgeschaut. Ich bin zu der Überzeugung gelangt den Weg der Opferrente gehen zu wollen, auch dann wenn der sehr steinig wird. Ich lebe schon ein halbes Leben mit den Konsequenzen des sadistischen Handels dritter, ich bin gotterbärmlich Arm, sozialschwach und schwervermittelbar. Ich habe mir von diesem Leben nicht mehr all zu viel zu erhoffen. Gleichsam bedeutet das aber eben auch das ich nichts besitze das mir einer wegnehmen könnte und ich auch die Zeit und Muße habe um einen solchen Prozess durchzustehen. Und mit etwas glück wird mein Leben einfach ein kleines bisschen einfacher, ein bisschen besser. Schlechter kann es unmöglich werden.

    Gibt es denn empfehlenswerte Kanzleien? Ich möchte ungern mit meiner Beratungsbeihilfe den erstbesten örtlichen Provinz-Soazialanwalt frequentieren, der sich vielleicht mit sowas gar nicht auskennt! Zudem wäre es gut einen Anwalt zu finden der sich ebenfalls mit Scherbehindertenrecht auskennt, denn ich bin mittlerweile hochgradig Schwerbehindert anerkannt (gdb 60% ohne Prüfzeitraum).

    Das ist keine Selbstbestrafung, das ist einfach nur Nüchtern und Erwachsen. Ich bin aus kleinstem Anlass zu einer maß an Gewalt fähig, das mich schlicht jederzeit in den Knast bringen würde, dadurch Abstand von den Menschen zu nehmen verringere ich einfach die Konfliktpartei. Allgemein verlasse ich ungern die Wohnung, meine Ärztin meint ich leide unter "Agoraphobie" und hätte eine schwere generalisierte "Angststörung"... Aber dafür bekomme ich ja Tabletten. Antipsychotika gegen die ängste, dann Apethamindefirate zum hochkommen und schließlich wider andere Antipsychotika zum runterkommen und schlafen und all das muss ich vereinen mit einer 20jährigen Alkoholabhängige (Ich war ein sog. "Kinderalkoholiker").

    Ich verstecke mich nicht vor dem Leben, ich bin schlicht mit den aller meisten Menschen und ihrer Welt nicht kompatibel. Das worüber sich die meisten Menschen Gedanken und sorgen machen, ist mir schlich unzugänglich, da ich solche lächerlichkeiten schon früh im Leben beiseite lassen musste.

    Und "professionelle Hilfe", was würde sie mir helfen? Dem 15ten Provinz-Stations-Psychologen erzählen das mein Papa mich misshandelt und die bösen Erzieher im Heim ich unter Drogengesetzt und gefickt haben? Wem ist damit denn geholfen? Damit gebe ich doch nur irgendeinen Unterhaltungsmoment für akademisches-Abschaum-Klientel. Es erfolgt doch keine Wertschöpfung dadurch, diese Menschen haben keine Lösungen anzubieten, da es keine gibt. Und ich brauche keinen studierten Bettnässer der mich fragt wie ich mich dabei fühle, wie ich mich dabei fühle weis ich selbst, was mich irritiert ist lediglich warum man einen solchen Bettnässer das dreifache meines Stundenlohnes dafür bezahlt mich danach zu fragen...

    Und was das Fortpflanzenangeht.. Ich weis ja nicht vielleicht bin ich dafür schon zu alt um damit anzufangen. Also Beziehungen und der gleichen. Ich bin jetzt schon 34 Jahre alt, habe nie irgendeine Beziehung geführt. Ich hatte als Junge keine Freundin, wäre auch schwer möglich gewesen wenn man in einem brutalen Männerheim aufwächst. In meiner Pubertät gab es keine Mädchen, stattdessen lag ich Tür an Tür mit Philipp dem Würger (Er hatte im zarten Alter von 13 Jahren zwei Klassenkammeraden erdrosselt und da er halt nicht Strafmündig war kam er eben unbefristet in die ISPE in mein Nachbarzimmer, das schlimmste was ich mir zuschulden hatte kommen lassen war es konsequent die Schule zu verweigern...), ich hatte gar nicht die Zeit und die Muße mir über hypothetische Mädchen den Kopf zu zerbrechen! Und danach? Bin nich einfach in ein Loch gefallen, es gab viele Möglichkeiten, ich gelte wohl objektiv betrachtet als attraktiv, aber ich konnte mich lange Zeit auf nichts intimes mehr einlassen. Und dann bin ich einfach alt geworden, irgendwann war es einfach normal alles mit mir selbst auszumachen. Arm und asozial zu sein und sich so zu verhalten wurde von einer reinen Not zu einer Weltanschauung., welche ich bis Heute überzeugt lebe.

    Am ende stellt sich freilich die Frage was ich einer echten gleichaltrigen Frau überhaupt anzubieten hätte? Einen Mann der noch nie eine Beziehung zu einer Frau hatte und der nicht weis wie Sex richtig funktioniert (ich habs ein paar mal mit prostituiertenversucht, aber das gab mir nichts )? Am ende muss ich sagen ich wäre auch nicht bereit irgendeine Dicke mit Doppelkinn und Warzen zu nehmen. Ich brauche keine Frau egal wie hässlich sie ist, bloß um nicht allein zu sein , ich bin seit über 30 Jahren allein, damit kenne ich mich aus und deshalb habe ich auch nicht den Druck halbe Sachen zu machen.

    Wenn du es unbedingt wissen willst: Ich denke meine größte Angst ist die vor mir selbst: sie hält mich von Menschen fern, von Frauen und davon ab Hunde zu adoptieren. Ich denke nicht ein schlechter Mensch zu sein, ich bin überzeugt das es gar keine schlechten Menschen gibt! Dennoch bin ich zu entriegelt für die Gesellschaft. Meine Sozialisierung ist wahrlich keine Gesunde... Und die Dinge zu denen ich rein aus einer Laune heraus imstande bin sind Markerschütternd. Ich bin rasch nach meiner Zeit dort und den ersten wirklich handfesten rechtlichen Problemen zu einem Konzept gekommen: Ich schütze die Menschen durch meine Abwesenheit in ihrer Welt vor mir und schütze mich damit vor dem Knast.

    Ich merke das immer wider wenn ich mal in eine Ausnahmesituation komme. Das hat vor 3 Jahren meine Parteikarriere ruiniert. Ein Parteikollege fühlte sich von mir beleidigt, er war echt zwei köpfe größer und so eine Muckiebudentyp. Er lauerte mir nach den rauchen auf, hielt mich nieder und drückte mich mit dem Kopf gegen einen Billardtisch. Da bin ich komplett in altes fehlverhalten aus dem Heim verfallen und das mit 31 Jahren... Ich hab ihm beim versuch mir den Mund zuzahlten beinahe die Finger abgebissen, mich los gerissen und angefangen ihm in einer unvorstellbaren Brutalität, welche mich heute schreckt, in Rippen, Leber und Niere zu prügeln. Als der Riese zu fliehen suchte zog ich ihn an den Haaren zurück und biss ihm mit den zähnen in die Schulterm während ich ihm unaufhörlich in die Organe flankte. Parteikollegen zogen mich dann von ihm und einer sagte diesen Satz: "Hör auf! Willst du ihn denn umbringen?!"

    Und das war der Punkt, genau das wollte ich, in meinem Spatzenhirn war der Totschlag schon lange fertig und auf nichts anderes arbeitete ich hin, ich wollte diesen Menschen töten. Als die Kollegen mich von dem Hühnen mit Gewalt herunter zogen, riss ich diesem mit den Zähnen ein Stück Fleisch aus der Schulter... Und das verursachte eine Wunde die man später nur sehr sehr schlecht zusammennähren konnte und bis Heute echt übel aussieht... ^^

    Was ich damit aber eigentlich sagen will ist: Ich verstecke mich seit Jahren vor der Welt, weil ich fürchte das die Welt in der ich aufgewachsen bin durchbricht. Wie kann man so etwas Schutzbefohlenen antun? Ich bin ein zorniger Mann der keine Liebe für die Menschen hat und in ihren Leben keinen Wert erkennen kann. Am ende wäre mir ein Kind anzuvertrauen genau so Schlimm, als hätte man es meinem Vater anvertraut! Im vergleich zu ihm würde es nicht missbraucht werden, aber ich würde zumindest einen fürchterlichen Zyniker aus ihm machen. Wehe wer mit einem Suchtkranken Vater aufwächst,. Und da die Welt den mittelthüringischen "Joker" nicht braucht, verzichte ich trotz weiblichen Interesses schlicht auf die "Möglichkeit" Menschen wie ich sollten sich nicht fortpflanzen, das ist ein endloser Kreislauf aus Armut, Gewalt und Ungemach!

    Ich habe irgendwie das gefühl das es Recht vor allem für Leute gibt die noch zu DDR-Zeiten gequält wurden, weil das halt eine anerkannte Diktatur war. Und danach? Brach halt das gleißende Licht des Westens über uns herein... Und wenn sie nicht gestorben sind...

    Die ISPE der 2000ender waren eine blanke Hölle, vor allem die Einrichtungen im Wald, aus heutiger Sicht erscheint es mir wie ein Fibertraum was da alles mit Kindern machbar war. Die Kollektivstrafen, oder die kollektive Bestrafung durch andere Insassen... Die allabendlich einberufenen und inszenierten "Voksgerichsthöfe" auf Holzmöbeln... "Die Gruppe hat zu entscheiden was sie mit dir tut"... Oder einfach der zwang nie ruhe zu haben, in jeder Sekunde, nie atmen zu dürfen, nicht einmal in frieden fressen zu dürfen. Jeder durfte zum Abend 5 Scheiben Brot essen, aber niemand durfte einfach seine 5 Scheiben Brot essen... "Darf ich mir noch eine Scheibe Brot nehmen"... "darf ich die Margarine nehmen" (Butter wurde nie angeschafft, die war scheinbar was für bessere Menschen)... "Darf ich Wurst nehmen?"... Das Abendessen wurde nicht eingenommen, es wurde exerziert als ein eine militärische Übung und ein Akt permanenter künstlicher Verknappung... Am wichtigsten war es immer "Dankbar" zu sein... Für alles, für jeden Dreck und jeden Abfall! Und wenn es zu Mittag aus Budget Not nur aus der Tüte angerührten Schleim gab, man hatte für den Schleim "Dankbar" zu sein... Allein der Umstand nicht Dankbar zu sein hatte drakonische Konsequenzen die man sich Heute kaum mehr vorstellen kann. "Wir müssen dich Füttern, aber niemand sagt uns wann, nimm dir doch einen Anwalt"... Thüringer ISPE, drei Kilometer von der nächsten befahrenen Schotterstraße entfernt, mitten im Wald, mit ehemaligen Jungendwerkhoferzeihern eingesperrt, das war nicht nur ein Fibertraum, nicht mal Kafka, das war ein Horrorfilm wie ihn nur Gaspar Noe hätte drehen können! Die Gewaltmärsche durch den Wald, auch im Winter bei -16c, bis du dein scheiß Gesicht nicht mehr gespürt hast...

    Nach drei Jahren war ich Rund und bin nie wider psychisch gesund geworden. Ich meine ich bin Erwachsen, sowas sollte mich nicht krank machen und dennoch tut es das.

    Wer Spricht uns armen Sündern also Recht, wer bestraft die Täter? Wer übernimmt die Verantwortung für die zerbrochenen Kinder und die beschissen defizitären Erwachsenen die aus ihnen geworden sind?

    Ich weis das klingt alles etwas pseudo-intellektuell, fast billig poetisch, aber die Frage ist ernst gemeint! Welches Gericht vertritt Menschen wie mich?