Beiträge von JW1HAL

    Bei den Fond zum sexuellen Missbrauch steht es den Leuten auch zu. Und auch da glaube ich, dass es kein Zuckerschlecken war. Dennoch können sie nur einen der Fonds in Anspruch nehmen. Und genau deswegen gehe ich stark davon aus, dass es bei diese(m/r) Fond/Stiftung genau so sein wird. Das wird man aber erst wissen, wenn es soweit ist. Jetzt darüber zu philosophieren, sind vergeudete Zeit und einfach nur Vermutungen.

    Ich glaube eher nicht. Das wird so sein, wie bei diesem Fond, zumal es ja kein Fond, sondern eine Stiftung werden soll:

    Zitat

    [...]
    Betroffenen, die im familiären Bereich sexuell missbraucht worden sind und denen Unrecht in einem Heim zugefügt worden ist, steht es frei, an welchen der Fonds sie sich wenden. Hilfeleistungen können aber nur aus einem der Fonds gewährt werden. Die Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland sowie in der DDR auf der einen Seite und der Fonds Sexueller Missbrauch auf der anderen Seite können nicht nebeneinander oder nacheinander in Anspruch genommen werden. Leistungen können nur aus einem der Fonds erbracht werden, weil sowohl die Fonds Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise in der DDR als auch der Fonds Sexueller Missbrauch als freiwillige Leistung der jeweiligen Errichter aufgelegt wurden mit dem Ziel, noch heute bestehende Folgeschäden durch Misshandlungen beziehungsweise Missbrauch im System Heimerziehung oder durch den Missbrauch im familiären Umfeld zu beseitigen oder wenigstens zu mindern. Einen Ausgleich für damalige Schäden können diese Fonds jedoch nicht leisten.
    [...]

    Quelle: https://www.fonds-heimerziehung.de/angebote-fuer-…ucht-wurde.html


    Aber bis jetzt gibt es das ja noch gar nicht. Demzufolge kann dir darüber noch niemand eine faktische Auskunft geben.

    Es ist ja wie zwischen den Jugendwerkhöflern und den Heimkindern. King ist der, der es am Schlimmsten hatte. Und nur die haben sozusagen ein Vorrecht für alles. Entschuldigung, aber so kommt es mir vor.

    Wir sollten alle, und damit meine ich ALLE, dass akzeptieren, was andere durchlebt haben, andere schreiben usw.. Damit meine ich nicht nur die eine, sondern auch die andere Seite.

    Also sollte man beide Meinungen gelten lassen. Es haben hier genau so gut alle, die nur Gutes in den Heimen erlebt haben, das Recht, dies auch zu schreiben, zu betonen, wie auch die, die was Schlechtes in den Einrichtungen erlebt haben.

    Wenn jemand etwas Gutes schreibt und etwas Schlechtes anzweifelt oder nicht so recht glauben will oder kann, ist dies doch nur auf die fehlende Erfahrung mit genau diesem Schlechten zurückzuführen. Da sollte man etwas Nachsicht haben, bevor man da etwas Falsches behauptet, dadurch ein Missverständnis entsteht und man sich letztendlich darüber streitet.

    Genau so ist es auch umgekehrt. Die Leute, die nur schlechte Dinge erleben durften bzw. mussten, dürfen auch ruhig den anderen Leuten das Gegenteil glauben. Denn so etwas hat es auch gegeben. Und auch für genau die Leute ist es schwer zu glauben, dass es auch so etwas gibt. Von daher sollte man auch da etwas Nachsicht üben und nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen.

    Vom Zerreden würde ich nicht sprechen. Das Forum ist doch dazu da, um die unterschiedlichsten Meinungen zu äußern.

    Man sollte aber davon ausgehen, dass es prinzipiell gute und schlechte Heime gab. Die Frage ist, welche Ehemaligen aus welchen der Heime sich hier je registrieren würden und warum sie es tun. Einige machen es nur wegen dem Fond, weil sie davon gehört hatten und nach Infos im Netz suchten. Andere Machen es, um ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, egal ob sie positiv oder negativ ist, ob sie lückenhaft ist usw.. Andere wollen ihre alten Kameraden finden. Letzteres war einst mein Grund dafür. Nun frage ich mich, wer sich hier noch nicht registriert hat? Wie hoch ist die Dunkelziffer? Wer genau hat sich nicht registriert. Sind es nur die aus den guten Heimen? Oder auch ganz ganz viele aus den schlechten Heimen? Oder doch etwa gleich viele aus beiden? und warum? Aus Scham? Aus Angst? Fakt ist, hier bzw. in allen Heimkinderforen ist nur ein Bruchteil der Ehemaligen registriert. Und Fakt ist auch, dass es gute und auch schlechte Heime gab. Weiterhin Fakt ist, dass es jeder etwas anders sieht, wie es ihm im Heim ergangen ist. Manche wollen die schlechte oder strenge Behandlung im Heim nicht erkennen, weil es ihnen vorher im Elternhaus viel schlechter erging. Manche empfanden eine etwas strengere Erziehung schon als Misshandlung, manche sind stark, manche eher schwach oder eben empfindlich, manche nah am Wasser gebaut und manche eben auch abgehärtet und abgebrüht. Und so ergeben sich die unterschiedlichsten Gründe für gute und schlechte Heime .....

    wie hoch war euer Entschädigungssumme vom Fond für Heimerziehng ???

    Hast du schon mal hier gelesen?

    Dort wird mir mitgeteilt daß ich eine Zahlung in Höhe von ca 11ooo Euro erhalten würde.


    Was ist das denn für ein Zahlung? Es kann sich hierbei wohl nur um die Entschädigung + Rentenersatzleistung oder aber auch nur um die Rentenersatzleistung handeln, da die Entschädigung nur maximal 10.000 Euro beträgt und du sie nicht in Bar erhalten wirst. Vielleicht kannst du etwas konkreter werden?

    Es aber sehr erfreulich zu hören, dass es User gibt, die nach 3 Jahren Pause auch eine Antwort vom Fond-Heimerziehung bekommen.

    Angie90 und MeeneKleene, danke. Ja warum ich gehen mag, weiß ich selbst nicht so genau. Wahrscheinlich weil es hier wohl niemanden
    aus dem Heim gibt, in dem ich war.

    Es ist immer wieder Schade und auch in mehrerer Hinsicht traurig, dass gerade im Bezug auf den Fond, Leute hier erscheinen, weil sie nach Informationen dazu suchen (dazu sind wir ja auch da) und anschließend genau so schnell wieder verschwinden. Da scheint das angegebene Interesse an allgemein ehemaligen Heimkindern und auch an den ehemaligen Heimkindern aus der eigenen Einrichtung nicht all zu groß zu sein. Denn so von Heute auf Morgen jemanden zu finden hat in den seltensten Fällen geklappt. Der Wertegang ist immer so: Man kommt in ein Forum und legt eine Fährte aus, in dem man Beiträge mit allen Erinnerungen, nebst Namen usw. schreibt. Diese Fährte kann man dann bei Google finden, aber auch nur dann finden, wenn man danach sucht. Denn kein ehemaligen Heimkind wird automatisch darüber informiert, dass es im Forum XYZ jemand gibt, der nach einem sucht. Das bekommt man erst mit, wenn man auch auf die Idee kommt, danach zu suchen. Und das kann dauern, das kann sehr lange dauern. Da muss man einfach Geduld haben. In der Zeit kann man sich die Zeit in einem solchen Forum vertreiben, indem man ab und zu mal rein schaut, liest und vielleicht auch ab und zu mal etwas schreibt.
    Ich verstehe eh nicht, warum man sich aus Foren, wo man sich aus Interesse registriert hat, plötzlich wieder löscht. Interessiert man sich dann plötzlich nicht mehr dafür? War das Interesse dann eher anderer Natur und das mit den Ehemaligen mehr sekundär? Für mich bleibt das immer wieder ein Rätsel. ich bin in etlichen Foren registriert, meistens, weil ich was gesucht habe. Und da bin ich heute noch registriert, auch wenn ich das Gesuchte bereits gefunden habe. ich sehe da absolut keinen Grund, mich dort zu löschen. Ich würde mich nur dann löschen, wenn sie mir zu sehr auf den Sack gehen. Das habe ich zum Beispiel bei Dreamdies gemacht. Aber trotz Löschung gehen die mir weiterhin auf den Sack, dass ich doch bei denen ein Account habe und die mich doch so sehr vermissen und mal wieder vorbei schauen sollte. Das kommt monatlich von denen. Ansonsten bin ich noch in allen Foren, wo ich mich je registriert habe, registriert. Eher verschwinden die Foren selbst von der Bildoberfläche, ehe ich mich da lösche. Aber das kann ja jeder so machen, wie er will.

    Aber ich wünsche dir auch alles Gute für die Zukunft ... :)

    Fakt ist, jeder ist ein wenig anders und denkt auch ein wenig anders. Und wenn wir uns alle ein wenig zurücknehmen, ein wenig mehr tolerieren, dann klappt das auch ganz gut. Die, die helfen wollen, helfen, die die nicht helfen wollen, es aber interessant finden, lesen eben nur und die, denen es auf den Sack gehen, überfliegen eben nur, scrollen weiter oder lesen erst gar nicht. Ist doch eigentlich ganz einfach, wenn man nur will. Aber ich verstehe alle Seiten. Mir gehen auch so manches Mal einige Dinge auf den Sack. Wenn´s mir reicht sage ich was, was sicherlich auch von der Tagesform abhängig ist. Und ansonsten gehe ich einfach weiter.

    Ganz ehrlich:

    DEIN GEJAMMER GEHT MIR AUF DEN SACK.


    Naja, so deutlich hätte ich´s nun nicht unbedingt gesagt. Sehen wir es mal so, dass wir alle anders sind. Die einen lassen eben alles ganz gelassen auf sich zukommen und die anderen sind super aufgeregt und sehr sensibel. Mir gingen anfangs auch die vielen Fragen etwas auf den Sack. Aber allgemein von etlichen Usern, weil doch hier schon alle Fragen, die heute noch gestellt werden, mehrfach beantwortet wurden. Das mit dem Getränk fand ich auch etwas merkwürdig, da ich auf keinem Amt etwas angeboten bekomme, sofern ich nicht irgendwie etwas Besonderes bin. Ich sehe das eben so, dass ich mir ja was zu Trinken mitnehmen kann, wenn ich weiß, dass es warm ist und/oder ich so etwas brauche. Gut, bei Frau Berger hatten wir nen Kaffee bekommen. Aber das ist wohl eher die Ausnahme. Ich fand aber dann doch schon das Beschriebene bissel merkwürdig und ungerecht. Deswegen habe ich da mal etwas angekurbelt, was dann allerdings letztendlich leider doch nicht aufging.

    Nun beruhigen wir uns alle und nehmen einfach zur Kenntnis, dass es viele verschiedene User, verschiedene Sachbearbeiter und auch viele Anträge gibt. Mit bissel Rücksicht und Geduld wird das schon. Ich kann Chemnitzer auch zu einem Teil nicht verstehen, aber zu einem anderen Teil sehr gut verstehen. Ich bin da etwas zwiegespalten.

    Ich denke aber mal, dass wir Chemnitzer schon ganz gut helfen und beruhigen konnten und er sich bei uns sehr wohl fühlt. So sollte es sein und auch bleiben.

    Kann man auch eine Stunde lang wieder Bearbeiten/Löschen ....

    Ich übernehme das mal für dich ...

    Zum Thema:
    Es kann schon mal passieren, dass Informationen veraltet sind, wenn sie ab und an mal abgeändert werden. Da muss man dann immer hinterher sein und ist eventuell auf derartige Hinweise angeweisen und dafür dankbar.
    Siehst ja, dass der Micha deine Seite sehr informativ findet. Also ist es ja für die Heimkinder eine gute Sache.

    PS:
    jan, hab dir ne PN geschickt zu diesem zitierten satz mitm 30.06., schau mal rein!


    Man kann das ruhig hier beim Namen nennen bzw. auch den Link dazu angeben.

    Per PN hast du mir den Link zu AndreasF´s Seite gegeben, auf der dies steht:

    Zitat

    Übersicht der Anlaufstellen - Ost


    Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990

    Viele Kinder und Jugendliche haben in Heimen der DDR schweres Leid und Unrecht erfahren. Dieses erlittene Unrecht in Heimen nach Einweisung durch die Jugendhilfe oder in Dauerheimen für Säuglinge und Kleinkinder hat zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotentiale der Betroffenen geführt, die bis heute nachwirken. Bund und ostdeutsche Länder (Errichter des Fonds "Heimerziehung in der DDR") sind übereingekommen, Betroffenen Unterstützung zu gewähren und errichteten deshalb zum 1. Juli 2012 den Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990".

    Bis zum 30. Juni 2016 können betroffene ehemalige Heimkinder der DDR mit der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle Vereinbarungen über Leistungen aus dem Fonds schließen.

    Zu den Angeboten für Betroffene

    Quelle: http://www.andreasfreundspurensuche.de/Kontakt-Heimfond

    Leider hat Andreas da nicht die Quelle angegeben, so dass ich mal nach diesen Satz googelte. (Was mir dabei noch auffiel, dass im Text von WEST kein einziges Datum erscheint ...)

    Hierbei stieß ich auf diesen "Bericht über die Erfüllung des Fondszwecks 2012" vom 18.04.2013

    Zitat

    Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“
    Bericht über die Erfüllung des Fondszwecks2012

    I.) Einleitung
    Rechtliche und strukturelle Grundlagen des Fonds Zum 1. Juli 2012 haben der Bund und die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen Anhalt sowie die Freistaaten Sachsen und Thüringen den Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ mit einem Volumen von insgesamt 40 Millionen Euro auf der Grundlage des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 07. Juli 2011 (BT-Drs. 17/6143 und 17/6500) sowie den Beschlüssen der Jugendminister/innen vom 27. Mai 2011 errichtet. Der Fonds wurde in der Rechtsform einer nicht rechtsfähigen Stiftung errichtet, die spätestens am 30. Juni 2017 enden wird. Das Auszahlungsende wurde auf den 30. Juni 2016 festgelegt. Eine wichtige Grundlage zur Errichtung des Fonds bildete der am 26. März 2012 vorgelegte Bericht „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“. Dieser ericht wurde im Zusammenhang mit der Umsetzung des Abschlussberichts des „Runden Tisches Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ (RTH) zur Aufarbeitung der westdeutschen Heimerziehung zwischen 1949 und 975 erstellt. Die Jugendministerinnen und –minister hatten auf den Bericht des RTH hin 18.04.2013 festgestellt, dass auch vielen Kindern und Jugendlichen in den Heimen der DDR schweres Leid und Unrecht widerfahren ist.
    Der Fonds „Heimerziehung in der DDR“ wurde auf Basis einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern (Errichter) errichtet, in der Form und Umfang der Zusammenarbeit definiert werden. Die Aufgabenstruktur wird in der Satzung dargestellt.
    Diese formuliert in § 2 den Zweck des Fonds – die Förderung der Hilfe für Betroffene (ehemalige Heimkinder). Die Errichter haben den Fonds mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 40 Mio. Euro ausgestattet. Bis zum 30. Juni 2016 können betroffene Personen mit der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle (AuB-Stelle) Vereinbarungen über Leistungen aus dem Fonds schließen. Der Fonds sieht vor, dass vereinbarte Leistungen bis zum 30. Juni 2017 ausgezahlt werden können. Für die Umsetzung der Ziele des Fonds wurde eine dezentrale Struktur von AuB-Stellen in den Ländern geschaffen. Dort erhalten die Betroffenen Beratung und Hilfe und können Vereinbarungen zur Gewährleistung von Hilfen aus dem Fonds „Heimerziehung in der DDR“ abschließen. Die Geschäftsstelle des Fonds wurde beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) eingerichtet. Über die Geschäftsstelle erfolgen die Verwaltung der Fondsmittel und die Auszahlung der vereinbarten Leistungen. Die Steuerung des Fonds obliegt einem Lenkungsausschuss, in dem die Errichter sowie als Vertreter der Betroffenen eine Ombudsperson vertreten sind.

    Quelle: http://www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/de.f…ung_Ost2012.pdf

    Nun suchte ich etwas weiter und bin zunächst auf diesen Beitrag gestoßen, wo vom Prinzip das Selbe steht.

    Zitat

    Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990

    Viele Kinder und Jugendliche haben in Heimen der DDR schweres Leid und Unrecht erfahren. Dieses erlittene Unrecht in Heimen nach Einweisung durch die Jugendhilfe oder in Dauerheimen für Säuglinge und Kleinkinder hat zu massiven Beeinträchtigungen der Lebenschancen und Entwicklungspotentiale der Betroffenen geführt, die bis heute nachwirken. Bund und ostdeutsche Länder (Errichter des Fonds "Heimerziehung in der DDR") sind übereingekommen, Betroffenen Unterstützung zu gewähren und errichteten deshalb zum 1. Juli 2012 den Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990".

    Bis zum 30. Juni 2016 können betroffene ehemalige Heimkinder der DDR mit der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle Vereinbarungen über Leistungen aus dem Fonds schließen.

    Nähere Informationen hier:

    http://www.fonds-heimerziehung.de/

    Quelle: http://f18139.nexusboard.de/t16f3-Der-Fonds-Ost.html#msg151
    Klickt man aber in diesem Beitrag den Link an, steht da etwas ganz anderes, was offensichtlich später wieder abgeändert wurde.
    Also Text: Stand 2013
    Link unter dem Text: Stand JETZT

    Denn dann, kommt das zum Vorschein:

    Quelle: http://www.fonds-heimerziehung.de/


    Da der Fond bzw. die Anmeldefristen und/oder (weiß jetzt nicht genau) die Fondlaufzeit ja bereits verlängert wurden, ergaben sich dadurch zwangsläufig immer mal Änderungen, welche zu den jeweiligen Zeiten dann immer auch in alle Plattformen verbreitet und später auch nach zu lesen sind. So kann es schon mal sein, dass man Informationen erhält, in denen steht, dass 2016 Schluß ist. Ganz sicher ist das immer etwas verwirrend. Fakt ist aber immer noch das, was auf der Originalseite und nicht auf den zahlreichen im Netz existierenden Textkopien steht.

    Die ersten Meldungen stammen aus einem Bericht von 2013. Eventuell war diese Frist auch zwischendurch auf der Hauptseite von Fonds Heimerziehung zu sehen, die nun immer mal wieder bei Änderungen angepasst wurde und was auch die Chronologie der Berichte beweist.

    Wann das Andreas Freund auf seiner Seite einstellte, weiß ich nicht. Ich gehe aber davon aus, dass dies auch 2013 geschah, zumal die Angaben für mein Dafürhalten unvollständig sind, da beim Fond Ost fristen im Text zu lesen sind und beim Fond West keine einzige Frist im Text zu sehen ist. Hier nochmal der Link dazu: http://www.andreasfreundspurensuche.de/Kontakt-Heimfond

    Dann der Jahresbericht Fonds Heimerziehung Ost 2012 (PDF) vom 18.04.2013 Hier nochmal der Link dazu: http://www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/de.f…ung_Ost2012.pdf

    Dann die Angabe aus einem Forum vom 09.10.2013, die auch auf die Hauptseite von Fond Heimerziehung verweist und wo im Text des Beitrages etwas ganz anderes, als auf der verlinkten Seite steht. Hier der Link dazu: http://f18139.nexusboard.de/t16f3-Der-Fonds-Ost.html#msg151
    Dies ist schon ein Beweis dafür, dass am 09.10.2013 dort der Text aus dem Beitrag stand.

    Und zum Schluß der Link zum Fond Heimerziehung, wo man den heutigen Stand der Dinge direkt nachlesen kann, dass also beim Fond Heimerziehung registrierte/angemeldete ehemalige Heimkinder noch innerhalb der Fondslaufzeit (bis. 31. Dezember 2018) Beratungsleistungen in Anspruch nehmen und Vereinbarungen über Fondsleistungen abschließen können. Auch hier der Link dazu, wo man das aktuell nachlesen kann: http://www.fonds-heimerziehung.de/

    Du machst dir viel zu viel Gedanken über ganz viele unnötige Dinge.

    Was mich stutzig macht, dass dich der Berater nicht über die 1000 und über die 250 Euro aufgeklärt hat, da dies das erste ist, was man bekommt, sofern sicher gestellt ist, dass der Fond für dich zutrifft. Dabei ist nur Ost oder West und der jeweilige Zeitraum relevant. Traumatisierungen und Folgeschäden sind dafür völlig nebensächlich, wenn nicht gar unbedeutend.

    Ich kann dir gerne mal die E-Mail meiner Beraterin geben, der du mal dein Anliegen vortragen kannst. Sie ist allerdings aus Magdeburg. Aber vielleicht kann sie dir ja doch irgendwie weiter helfen.

    Den Text von AndreasF solltest du mal genauer zeigen, denn der Fond läuft bis 2018.

    Eine Liste für die einzelnen Kategorien gibt es nicht. das wird von Bundesland zu Bundesland eh immer anders gehandhabt und ist nicht so streng, wie man es annimmt.

    Suche dir einfach Dinge aus, die für dich in Betracht kommen und schreibe die alle auf einen Zettel. Lieber mehr, als zu wenig. Für was es am Ende nicht reicht, ist eben pech. Wenn die Kohle alle ist, kann man sich eben nicht alle Wünsche erfüllen. Gibt man aber zu wenig an und möchte etwas, für was man keine Kategorie angegeben hat, könnte es Probleme geben. Aber Micha, das haben wir hier alles schon mal durchgekaut.

    Ich habe mir zum Beispiel notiert: Fernseher, Musikanlage, Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Fahrrad, E-Fahrrad, Moped/Motorrad, Tapete, Laminat, Lampen, Brille, PC, Laptop, Drucker, Coutch, Essecke, Schreibtisch, Bürostuhl, Telefon ....

    Die Tante hat sich das notiert bzw. haben wir ihr die Liste gegeben. Sie hat dann nur dazu die Kategorien notiert. Das sind (ich kenne jetzt nicht die genauen Begriffe) so Einzelvereinbarungen, die zu einer ganzen Vereinbarung zusammengefasst wird. Somit ist der ganze Krempel abgedeckt. Da ist (ci weiß jetzt nicht was es alles an Kategorien gibt) Wohnen, Mobilität, Kommunikation, Renovierung, Gesundheit usw. abgedeckt. Und wenn ich mich nun umentscheide und ich möchte statt ein Moped ein Auto kaufen, kann ich das tun, weil ich in der Vereinbarung Mobilität mit drin habe. Will ich statt den Fernseher lieber ein Radio, kann ich auch das tun. Will ich aber nun eine Reise machen, kann ich das nicht tun, weil ich die Kategorie nicht mit angegeben habe und darüber auch keine Vereinbarung abgeschlossen wurde. Es ist aber in Ausnahmefällen auch so etwas möglich. Also kein Kopf um so etwas machen. Schreibe dir lieber alles auf, was für Wünsche für dich in Frage kommen und vergiss nichts. Gib eine Kopie ab und behalte eine davon, für den Fall, dass sie weg kommt und du die nachreichen musst.


    Wurde denn schon geklärt, ob der Fond für dich zutrifft? Hast du vor dem Termin schon Belege eingereicht, dass du im Heim warst, Belege für geleistete Arbeit, für die du keine Rente bekommst? Hast du genehmigt, dass die deine Akten holen dürfen? Oder ist das erst beim Beratungsgespräch geschehen? Oder ist das gar nicht passiert?

    Wir haben im Vorfeld die Genehmigung für die Akten unterschrieben, haben im Vorfeld Kopien von Zeugnissen eingereicht, was denen als Beweis für den Heimaufenthalt gereicht hat. Das haben wir zum Erstgespräch nochmal mitgenommen. Dort wurde erörtert, wie lange wir im Heim arbeiten mussten und wie viel Rente einem da zusteht. es wurden die Vereinbarungen aufgenommen und erste Rechnungen kopiert.

    Später haben wir die Vereinbarung per Post bekommen und unterschrieben zurück gesendet und immer nach und nach noch ein paar Rechnungen hin geschickt. Dann kam die Schlüssigkeit, kurz danach die Rentenersatzleistung und ne Weile später die 1250 Euro. Noch ne ganze Weile später, die Kohle für die ersten Rechnungen.

    Kann es sein, dass du beim Erstgespräch etwas neben der Kappe warst und ihr etwas aneinander vorbei geredet habt und/oder du nur die Hälfte mitbekommen hast? Ich schrieb dir doch, Liste mit Fragen machen und Antworten dazu notieren. Da vergisst man bestimmt nichts. Am besten noch jemanden mitnehmen oder heimlich nur für dich mit nen Telefon oder Diktiergerät aufnehmen. So könntest du dir das später nochmal anhören und dazu Notizen machen.

    Wenn das mit dem Berater wirklich so ist, wie du schilderst, dann läuft da ja gewaltig etwas schief oder der ist ganz einfach ein ArXXX. Ich kann es mir aber nicht so recht vorstellen, da die ja extra dafür da und darauf geschult sind.

    das ich weder wusste, wie ich am besten ne frage stelle um informationen zu bekommen

    Dazu wäre es am besten, wenn du dir jemand zur Unterstützung mitnimmst, bei dem du das Gefühl hast, dass du bei ihm/ihr sicher aufgehoben bist und bei dem du weiß, dass er/sie deine Frageblockaden umgehen, somit die richtigen Fragen stellen wird und die Antworten dazu auch festhält.

    und vor allem wundere ich mich dann heute auch drüber,
    dass hier einige erstaunt waren, das ich nen zweiten termin bekommen habe.
    da ich absolut keine ahnung habe, wie der werdegang sonst ist, frage = ist oder sind mehrere termine ungewöhnlich?

    Bei uns war es nur ein Termin. Ungewöhnlich ist es aber sicher nicht. Ich denke schon gehört zu haben, dass einige auch mehrmals da waren. Wieder andere haben das komplett telefonisch abgewickelt. In Ausnahmefällen (schwer krank oder behindert) kam der Berater sogar nach Hause. Also mache dir mal nicht so viele Gedanken, was ungewöhnlich ist oder nicht.

    schon das treppenhaus in leipzig, wo ddie beratungsstelle des heimerziehungsfond untergebracht ist, hat in mir unangenehmste erinnerungen geweckt.
    riesiges treppenhaus, kalt, holzgetäfelte decken, schmiedeeiserne geländer ... sofort kamen mir teile der treppenhäuser im SKH "geschwister scholl" und im gerswalder werkhof in erinnerung. dieser typische stil ... was soll ich sagen! schon beim ankommen quasi hats mir ne gänsehaut durchs genick gezogen.

    Auch hier: Nimm dir jemand als seelischen Beistand mit, bei dem du dich gut aufgehoben und aufgefangen fühlst. Und vor allem mache dir nicht so viele Gedanken, um das Gebäude. Ich weiß, das ist sicher leichter gesagt als getan ...

    der "beratungsraum" hatte an der fensterseite ne schreibtischkombi, wie man sie aus ämtern kennt, nahe an der tür einen tisch mit 4 stühlen, gerade so als wenn man eh nicht lang da verweilt und als ich platz nahm, hatte ich schon das gefühl, es müsse alles recht schnell gehen.
    war für mich also gefühlt kein guter start und die athmosphäre dann beim gespräch war entsprechend so, dass dieses "vertrauensgefühl" nicht aufkommen wollte.
    ich hab eh nen horror vor jeder art von "amt" und da macht auch diese fondstelle in leipzig keine ausnahme.

    Ja sicher muss es "schnell" gehen, wobei das "Schnell" nun doch eine gewisse Zeit ist, die sich der Berater nehmen darf. Da sind deine 2 Stunden für mein Gefühl eigentlich schon recht lange. Wir waren zu zweit, also 2 Antragsteller und haben dafür nur eine Stunde benötigt. Selbst das kam uns ausreichend und lange vor. Da dies alles Mitarbeiter sind, die eigentlich ganz andere Aufgaben übernehmen und extra für diese Sache geschult und abgestellt wurden sind, ist es aber dennoch so, dass sie sich nicht ewig mit einer Person aufhalten, aber dennoch sicher ein wenig Handlungsspielraum haben, was die Zeit betrifft. Auch andere Haben mit diesen Sachbearbeiter, genau wie du einen Termin, der ja eingehalten werden muss. Der Sachbearbeiter benötigt auch allein für dein Anliegen eine bestimmte Zeit, in der er auch ohne diesen Termin ein Haufen Schreibkram erledigen muss. Und da du sicher nicht der Einzige bist, wird sein Tag somit ausgefüllt sein. Sich länger mit einem Einzelnen zu beschäftigen, heißt bei anderen schneller durch zugehen oder sie warten zu lassen. dann rechne einfach mal durch. Wenn sein Arbeitstag 8 Stunden, er 4 Termine a 1 Stunde geplant und er noch jeweils 1 Stunde pro Antragsteller geplant hat und diese auch braucht, dann ist der Tag voll ausgeschöpft. Wenn nun 2 Antragsteller jeweils 2 Stunden brauchen, sind das 2 Stunden zu viel, die ihm letztendlich irgendwo fehlen. Die muss er dann irgendwie kompensieren.

    und wenn tausendmal im hinterkopf der gedanke an die rechtmäßigkeit meines antrags da vorhanden war, hatte ich das gefühl wieder, dort als bittsteller angekommen zu
    sein und habe mich wieder so abhängig gefühlt.
    und die art der gesprächsführung hat dann wohl ihr übriges getan.
    der nette junge mann da hat zwar zugehört, wenn ich erzählt habe, aber das gefühl, dass ers eigentlich irgendwie eilig hat und eigentlich gar nicht wichtig ist, was ich sage weil ers ja schon von anderen ähnlich gehört haben mag ... hat dieses bittstellergefühl noch verstärkt.

    Ja sicher bist du , wenn man es ganz nüchtern und real betrachtet ein Bittsteller, da es für den Fond ja kein Rechtsanspruch gibt. Aber damit sollte man sich nicht beschäftigen und erst recht nicht daran hoch ziehen.

    nächstes mal zum nächsten termin bringe ich mir demonstrativ ein getränk mit, ne flasche limo oder wasser oder so und werde das aufm tisch vor mir platzieren.
    so ne art wink mitm zaunspfahl, vielleicht verstehts der kollege da ja dann.

    Das wird dem sicher nicht die Bohne interessieren, da du bei anderen Ämtern auch nichts zu trinken angeboten bekommst. Ich persönlich habe das noch nicht erlebt. Dies ist also vergeudete Mühe. Nimm dir einfach etwas mit, vergeude keine weiteren Gedanken damit und gut ist.

    ich habe so den eindruck, dass alle von uns hier, die ihre gespräche bei beraterINNEN hatten, ganz andere gesprächsatmospähren hatten, weil frauen wohl dann doch die empathischeren menschen sind.
    männliche "kollegen" sind wohl eher so der typ "sachbearbeiter", der einen "vorgang" bearbeitet.

    Wenn dich das so stört, versuche doch auch eine Beraterin zu bekommen. Vielleicht wird es dadurch alles viel besser.

    mal sehen, wie ich damit klarkommen werde.
    jedenfalls hat mich der tag gestern offensichtlich so geschlaucht, dass ich letzte nacht zwar wie ein stein geschlafen habe, heute morgen dann aber trotzdem wie erschossen und absolut unausgeruht war.

    Das wird schon, mache dir einfach nicht all zu viele Gedanken, über (für mich) belanglose Dinge und konzentriere dich lieber auf das Wesentliche.

    was mich gedanklich so unheimlich fuchst, ist die tatsache, dass der typ da einfach so frei raus erklärt hat, das die grundlegenden ursachen meines verkorksten lebens in meinem elternhaus/in der kindheit geschaffen worden seien und heim und werkhof quasi nur folgende ergebnisse gewesen seien. punkt.
    klar gings in der kindheit los, aber heim und werkhof haben dann endgültigkeiten geschaffen und das habe ich wohl ergebnislos zu erklären versucht.

    Siehst du, du weißt es doch eigentlich auch selbst, dass er vom Prinzip auch Recht hat. Allerdings kann und wird er niemals auch nur andeutungsweise eine Ahnung davon haben, was du in deinen Einrichtungen für Erfahrungen machen musstest. Demzufolge sieh es ihm nach, er ist erstens zu jung und er war nicht in einer solchen Einrichtung. Er geht strikt nach Aktenlage, sofern es eine gibt, wo wohl drin stehen wird, aus welchen Gründen du ins Heim gekommen bist. Vielleicht hast du es ihm auch schon im Antrag beschrieben oder er beruft sich allgemein auf alle ehemaligen Heimkinder. Und wenn man es auch hier wieder ganz nüchtern und real sieht, waren die Gründe der Heimeinweisung meistens auf das Elternhaus zurück zu führen. Aber auch hieran sollte man sich nicht so hoch ziehen, weil einem das nicht weiter bringt. Hier geht es allein um den Fond und genau darauf sollte man sein Augenmerk legen.

    egal ...

    Genau

    wichtig ist mir jetzt folgendes und dafür suche ich jetzt antworten:

    Ich versuche es mal ...

    # wie stellt mans an, dass man zb. mit kostenvoranschlägen für ne autoreparatur geld vom fond vorab erhält?
    geht das, hat das schon jemand so gemacht?
    (dann würde ich zb. mein auto durchreparieren lassen, ein neues brauche ich nicht)

    Ich habe bisher meine Reparaturen im Nachhinein bezahlen lassen. Prinzipiell sollte dein Vorhaben aber auch gelingen. Gehe einfach in die Werkstatt deines Vetrauens und lasse dir einen ordentlichen Kostenvoranschlag machen. Beachte dabei, wenn dies genehmigt wird, wollen die anschließend Rechnungen sehen. Das heißt, wenn die Reparatur billiger, wie im Kostenvoranschlag ausfällt, bist du denen noch Rechenschaft schuldig, weil dir Rechnungen fehlen. Eventuell musst du dann den Teil von der erhaltenen Kohle wieder zurück zahlen. ist es anders herum, musst du drauf legen, was aber von dem erhalten Beträgen für jetzt schon eingereichte Rechnungen und die 1000 Euro und die 250 Euro nicht so das Problem sein sollte.

    Den Kostenvoranschlag reichst du ein und wartest. Bekommst du dann dafür die Kohle, kannst dui das reparieren lassen und reichst dann eben die Rechnungen dafür ein, damit du auch alles belegen kannst. So ist jedenfalls das Grundprinzip und so wird es allgemein gehandhabt. Wie das nun speziell für diene Konstellation aussieht, solltest du mit deinem Berater klären.

    # wer hat erfahrung mit anschaffungen auf ratenzahlung zb. bei versandhäusern?
    zahlt da der fond und wenn ja, wird das dort ratierlich gezahlt oder zahlt der fond die gesamtsumme der anschaffung?
    (dann würde ich meine/unsere wohnung neu möblieren)

    Hier würde ich behaupten, dass dies laufende Kosten wären, was nicht bezahlt wird. Wir haben allerdings auch so ein Kuddelmuddel mit einem Kinderzimmer gehabt, was aus mehreren Teilen besteht und in Raten gezahlt werden sollte. Nun gab es die erste Kohle und man entschied sich, die Raten hin zu schmeißen und davon gleich alles zu bezahlen. Und genau hier gab es etwas Kuddelmuddel, da ja mit diesen raten auch zusätzliche Kosten hinzukommen, die dann von der eigentlichen Rechnung letztendlich abweichen. Somit musste das auseinanderklamüsert werden, was das Kinderzimmer nun ohne zusätzliche Raten-Kosten, wie Zinsen, Gebühren usw. kostet, weil diese ja nicht mit übernommen werden.

    Also würde ich hier dazu raten, dies ohne Raten zu kaufen. Entweder mittels Vorkasse, von den Geldern, die man bereits erhalten hat oder aber auch mittels Kostenvoranschlag, wo man dann allerdings später die Rechnungen einreichen muss.

    mir fehlen einfach die ideen, der kopf ist leer!
    und das geld fehlt eh, alles mögliche vorfinanzieren zu können, nur damit der fond ne rechnung in die hände bekommt zur nachträglichen begleichung bzw. erstattung.
    und beim sichten vorhandner rechnungen habe ich festgestellt, dass ich / wir in den letzten jahren kaum was angeschafft haben, was der rede wert wäre - ergo sind da kaum rechnungen da, die sichs lohnen würde, einzureichen.
    das geld ist fürs leben drauf gegangen, und das zahlt der fond ja nicht.

    Dann mache mal langsam, warte auf die 1250 Euro und kaufe dir davon die ersten Dinge. Die Rechnungen reichst du dann ein und wenn du das Geld bekommst, kaufst du wieder die nächsten Dinge.

    merke grade, wie mich das ganze schon wieder anfängt, runterzuziehen, wo es doch eigentlich dafür sorgen müsste, dass ich mich besser fühle,
    weil ich jetzt von diesem fond doch "hilfe" bekomme!?

    Lass dich nicht runter ziehen, konzentriere dich auf das Wesentliche und mache einen Schritt nach den anderen. Du bist ja bisher erst am Anfang.

    PS:
    ich würde ja "kämpfen" wollen, aber die energie dafür ist nicht da.
    hat verschiedenste gründe, der "kopf" ist wohl einer davon.

    Die Energie kommt schon wieder, wenn es vorwärts geht. Also immer langsam mit den jungen Pferden ....

    Also ich kam nur ein paar Mal oder war es nur 1x (?) in den Genuß der Wahl. Ich glaube, man nahm nur den Stimmzettel, faltete den und steckte ihn in die Urne. Da war, wenn ich mich recht erinnere nichts mit Ankreuzen oder so. Da kann ich mich aber auch täuschen. Vielleicht können die Älteren dazu etwas sagen, die das schön öfters gemacht und intensiver erlebt haben ...

    Unsere Beraterin hat einige Rechnungen sofort beim Erstgespräch kopiert. Ansonsten lief alles per E-Mail. Und somit hat sie logischerweise Kopien der Originale bekommen. Also nix mit Originale hin schicken.

    Was den Berater betrifft, kann ich mich Matti nur anschließen, würde aber, wenn es sein muss, einen anderen Berater oder eine Beraterin in Erwägung ziehen.

    Vielleicht ist bei dir der Erwartungsdruck etwas zu hoch, welchem der Berater nicht gewachsen ist. Vielleicht ist er immer so, vielleicht hatte er einen anstrengenden Tag, obwohl der um Neun erst angefangen hat. Vielleicht sollte man ein paar Kommunikationen per Mail/Telefon abwarten, dann bei ihm bleiben oder aber auch um einen anderen Berater oder einer Beraterin bitten.