Angefangen hat wohl jeder mal irgendwann. Auch ich habe mal irgendwann so gegen 1996 mit einem Amiga 500 angefangen Paket Radio zu machen und viele viele Spiele mit Disketten zu spielen. Der Amiga 500 war so ein Ding, wo gleich der Computer und das Diskettenlaufwerk in der Tastatur war und man das Ding nur an einen Fernseher anschließen brauchte.
Bissel später wurde daraus ein Amiga 2000 was von den Teilen her schon einen PC ähnelte, allerdings dennoch völlig anders als der PC war. Das war dann schon so ein Desktop-Gehäuse, was man auf den Schreibtisch stellen konnte, was also nicht hochkannt sondern quer war.
Bei beiden Geräten, den Amiga 500 und auch den Amiga 2000 gab es dann noch diverse Speichererweiterungen, andere Rom´s, also vom Prinzip das Betriebssystem, wie man es jetzt von Windows XXX kennt und auch externe Diskettenlaufwerke, damit man auch mal 1:1 kopieren konnte.

Später im Amiga 2000 fing es dann schon mit einer Festplatte an, die es vorher noch gar nicht in dem Sinne gab. Man musste jedes Spiel, jede Anwendung erst mühsam von Diskette laden. Und wenn die Kiste abgestürzt ist oder man ihn aus machte oder neustartete, fing das Spiel wieder von vorne an. Die Zeit, die man da verdrödelte, es war Wahnsinn. Von der Arbeitsweise war es dann ähnlich wie Windows, nur dass man ganz ganz viel über Befehlseingabe und/oder selbstgeschrieben Startdateien, die auch nichts anders beinhalteten, als aufeinanderfolgende Befehle, machen musste. Man musste praktisch entweder manuell jeden einzelnen Treiber laden und auch jedes Programm starten und dabei aufpassen, dass es auch in den Speicher passte. Um sich die Arbeit zu erleichtern, legte man diese ganzen Befehle praktisch in die Startdateien und konnte sich beim Laden von immer den selben Spielen oder Anwendungen, praktisch zurücklehnen. Aber auch da musste man eben viel herumexperimentieren, dass man nicht zu viel geladen hat, was der Speicher nicht verarbeiten konnte. Denn der war immer begrenzt. Es war dann hier aber schon so ein Mischmasch zwischen bunten Fensterchen oder aber einfach nur Grafiken und der eigentlichen Eingabeoberfläche.
Dann ein paar Jahre oder auch Monate später, bekam ich irgend woher einen PC, auch in so einem Desktop-Gehäuse.

Das war ein 286er mit DOS. Also nur ein schwarzer Bildschirm und weißer Schrift, wo man praktisch jeden Befehl einzeln eingeben musste. Es war vom Prinzip ähnlich wie beim Amiga, nur das es hier keine Fenster gab. Das kam dann erst, als ich Windows 3.11 hatte. Da konnte man schon mal mehrere Fenster auf einmal öffnen und auch vom Prinzip zwischen DOS und Windows hin und her wechseln. Es wurde aber weiterhin alles vorher im DOS geladen. Also auch mit begrenzten Speicher und zur Arbeitserleichterung mit diversen Startdateien, indem die ganzen Befehle gespeichert wurden. So musste man zum Beispiel genau überlegen, ob man für bestimmte Anwendungen auch den CD-Rom- oder auch Maus-Treiber laden wollte, also ob man ihn dazu braucht oder nicht. Reichte der Speicher für die Anwendung nicht, hat man eben irgendwelche Treiber nicht geladen, was eben zur Folge hatte, dass man eben nicht mal nebenbei etwas von CD-Rom laden konnte.
So nach und nach versuchte ich mich dann in den ganzen Windows-Versionen. Es kam dann bei mir Windows95, Windows98, WindowsME, Windows2000, Windows XP und auch schließlich Windows 7 und nun Windows 8.
Anfangs gab es noch kein Internet. Da hat man sich zwischen Freunden ausgetauscht, Tipps und Tricks gegenseitig verraten und voneinander gelernt. Auch die Spiele und Anwendungen tauschte man sich gegenseitig aus. Was wir da kopiert haben, wie die Weltmeister. Und wenn man nur ein Diskettenlaufwerk hatte, musste ein so eine Diskette in mehreren Durchgängen erst in den Speicher gelesen und dann jeweils auf die neue Diskette geschrieben werden. Das waren noch Zeiten.
Man druckte sich auch sehr viel Anleitungen auf Papier aus. Da hatte ich anfangs so ein Hammerwerk als Drucker. Der erste, ich weiß es noch, war glaube ich ein Robotron aus DDR-Zeiten mit Endlospapier. Danach hatte ich so ein 9-Nadel-Drucker von Epson, der auch ordentlich Krach machte.
Und was man sich nicht ausdruckte, hat man in diversen Anleitungsbüchern nachgelesen oder eben auch durch viel Probieren erlernt. Ich weiß gar nicht, wie oft ich damals Windows installiert habe, um zu begreifen, was ich immer und immer wider falsch gemacht habe.
Etwas später, aber noch zu meinen Amiga-Zeiten, gab es dann den Vorläufer vom Internet, die Telefonboxen. Man rief praktisch mit einem Modem eine Telefonnummer an und konnte sich in einen anderen Computer einloggen. Da war es vom Prinzip immer so, dass man zunächst ersteinmal etwas draufladen musste, um etwas herunterladen zu können. Die Adressen bzw. Telefonnummern bekam man eh nur von Freunden. So brauchte man sich praktisch nicht mehr zu treffen, sondern konnte über das Telefon Dateien austauschen, was natürlich Gebühren verursacht hatte.
Dann kam das Internet, zuerst mit normalen Modem, später mit ISDN, wo man zwei Kanäle bündeln konnte, damit es etwas schneller ging und man mehr Daten übertragen konnte. Dafür berappte man aber noch ordentlich Telefongebühren, so dass man immer nur Kurz rein ging und danach SOFORT wieder trennte.
Später gab es dann für die Geschichte eine Art Flat, wo es kostenmäßig etwas günstiger war.
Und irgendwann kam dann endlich DSL, was es ja heute auch noch gibt und immer schneller und größer wird.
Ja, so habe ich angefangen. Ich habe dafür auch keine Schule besucht, sondern mir alles in mühesamer Kleinarbeit selbst bei gebracht. Ich habe stundenlang gesessen, oft für umsonst, weil ich immer wieder die selben Fehler machte oder das, was ich wollte, eben einfach nicht so ging, wie ich es mir dachte. Die Erkenntnis kam aber dann immer erst später, nachdem man einen Haufen Zeirt damit verdrödelt hatte. Aber mit all diesen Aktionen wurde man ja nicht dümmer, eher im Gegenteil. Man sammelte immer mehr Erfahrungen. Keiner servierte einem etwas auf dem Silbertablet und erklärte einem jeden einzelnen Mausklick oder einzelne Grundbegriffe. Das musste man sich schon alles selbst aneignen und sollte man sich auch heute noch selbst aneignen. Man konnte mal zu einem Freund gehen, der etwas mehr Ahnung hatte und ihn etwas speziellen Fragen, womit man überhaupt nicht klar kam. Das sollte man aber auch nicht über strapazieren, da man sonst vom ihm keine Hilfe mehr bekam.
Für mich ist es heute noch so. Bevor ich überhaupt irgendjemanden etwas frage, belese ich mich selbst dazu und probiere es bis zum Erbrachen aus, auch wenn es die ersten paar Male gewaltig in die Hose geht. Denn genau da sammelt man Erfahrung und lernt dazu. Und heute ist es doch absolut einfach im Netz nach Fehlersuche zu gehen. Man braucht immer nur Onkel Google zu fragen, der weiß alles. Von daher ist Google mein absolut bester Freund im Netz. 
Und genau an dieser Stelle möchte ich auch darauf verweisen, warum Leute eigentlich ihre Erfahrungen zu speziellen Problemen posten und das eben genau für die Leute im Netz hinterlassen, die vielleicht auch mal die selben Probleme haben könnten.
Die Leute könnten auch sagen, was gehen mich die anderen an, mir hat auch keiner geholfen. Aber nein, sie setzen sich hin und schreiben Anleitungen. Und wenn die dann noch bebildert sind oder die Geschichte vielleicht noch in einem Video erklärt wird, einfacher geht es doch wirklich nicht. Man darf natürlich nicht zu faul sein, sich das durch zu lesen oder an zu gucken. Natürlich ist es manchmal so, dass einem da bestimmte Grundkenntnisse fehlen, die man sich aber nun mal so oder so aneignen muss. Da bleibt einem nicht anderes übrig, als sich über einzelne Begriffe schlau zu machen oder jemanden zu fragen.
Es bringt keine Punkte, wenn man alles auf den Silbertablett serviert bekommt, einem wirklich jeder Mausklick erklärt wird oder einem ganz und gar gänzliche Arbeit abgenommen wird und von Fremden eingerichtet wird. dadurch lernt man nichts und beim nächsten Mal steht man wieder auf der Matte und nervt die Helfenden einfach nur noch. Da sollte sich jeder schon etwas selbst bemühen, die Zeit und auch das Interesse dazu aufbringen.
Es ist auch für die Autoren von diversen Anleitungen, welche ihre Freizeit dafür opfern, um diese für andere zu schreiben, ein Schlag ins Gesicht, wenn man genau diese Anleitungen nicht lesen möchte und statt dessen alles gemacht haben möchte.
Es ist natürlich auch nicht Sinn der Sache immer wieder kehrende Fragen erneut beantworten zu müssen, obwohl sie doch in diversen Anleitungen ausreichend beantwortet werden. Genau dafür sind sie doch da, damit man nicht alles 100 Mal erklären muss.
Und der FAQ beinhaltet so etwas nun mal.
Zitat
Frequently Asked Questions, kurz FAQ, englisch für häufig gestellte Fragen oder auch meist gestellte Fragen, sind eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema. Bekannt geworden sind FAQ in der Informationstechnik, insbesondere im Internet, wo viele Newsgroups des Usenet eine FAQ-Sammlung erstellt haben, um die Foren zu entlasten. Weil sich das Prinzip der FAQ bewährt hat, gibt es diese in vielen Bereichen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Frequently_Asked_Questions
Von daher sollte dieser FAQ und auch die Hilfe des Forums schon eine kleine Pflichtlektüre sein, bevor man so ganz pauschal fragt "Wie geht das?".
Und wenn man eine Frage hat, sollte man sie auch nie pauschal, sondern so detailliert wie möglich stellen, da es bei pauschalen Fragen 100 Möglichkeiten für eine Antwort gibt, man kein Hellseher ist und von daher auch nur pauschal antworten kann.
So, das waren mal so meine Gedanken zu der Thematik.
(* Die Bilder sind alle nur Beispielbilder aus dem Netz.)