Beiträge von JW1HAL

    Damit wollte ich nur mal verdeutlichen, warum ich immer so darauf poche, wenn Anleitungen vorhanden sind, auch auf diese zu verweisen. Ich helfe zwar gerne, beantworte auch gerne Fragen und gebe somit mein selbst angeeignetes Wissen gerne weiter. Ich habe aber gar keine Lust, Faulheit und Leseresistenz zu unterstützen oder ein Rätselraten zu veranstalten, wo ich mich dann immer frage, was der nun eigentlich für ein Problem hat und wo es nun genau hapert. Denn wenn man das nicht weiß, kann man auch nichts erklären und demzufolge auch nicht helfen.

    es gibt vielleicht auch Leute, die gerne und immer ein und die selben Fragen beantworten. Aber irgendwann kommen auch sie dahinter, dass dies völlig überflüssig ist.

    Hallo Hasi04,

    Erstens ist er nicht mehr registriert, man kann ihn nun nicht mehr dazu fragen. Und zum Zweiten ist das hier nur sein Nutzername. Er könnte also mit bürgerlichen Namen ganz anders heißen. Jetzt könnte ja auch jemand kommen und sagen, ein Hasi04 gab es nicht. Und mit der Zeit, kann er sich schon etwas vertan haben, ist ja auch schon sehr lange her.

    Angefangen hat wohl jeder mal irgendwann. Auch ich habe mal irgendwann so gegen 1996 mit einem Amiga 500 angefangen Paket Radio zu machen und viele viele Spiele mit Disketten zu spielen. Der Amiga 500 war so ein Ding, wo gleich der Computer und das Diskettenlaufwerk in der Tastatur war und man das Ding nur an einen Fernseher anschließen brauchte.

    Bissel später wurde daraus ein Amiga 2000 was von den Teilen her schon einen PC ähnelte, allerdings dennoch völlig anders als der PC war. Das war dann schon so ein Desktop-Gehäuse, was man auf den Schreibtisch stellen konnte, was also nicht hochkannt sondern quer war.

    Bei beiden Geräten, den Amiga 500 und auch den Amiga 2000 gab es dann noch diverse Speichererweiterungen, andere Rom´s, also vom Prinzip das Betriebssystem, wie man es jetzt von Windows XXX kennt und auch externe Diskettenlaufwerke, damit man auch mal 1:1 kopieren konnte.

    Später im Amiga 2000 fing es dann schon mit einer Festplatte an, die es vorher noch gar nicht in dem Sinne gab. Man musste jedes Spiel, jede Anwendung erst mühsam von Diskette laden. Und wenn die Kiste abgestürzt ist oder man ihn aus machte oder neustartete, fing das Spiel wieder von vorne an. Die Zeit, die man da verdrödelte, es war Wahnsinn. Von der Arbeitsweise war es dann ähnlich wie Windows, nur dass man ganz ganz viel über Befehlseingabe und/oder selbstgeschrieben Startdateien, die auch nichts anders beinhalteten, als aufeinanderfolgende Befehle, machen musste. Man musste praktisch entweder manuell jeden einzelnen Treiber laden und auch jedes Programm starten und dabei aufpassen, dass es auch in den Speicher passte. Um sich die Arbeit zu erleichtern, legte man diese ganzen Befehle praktisch in die Startdateien und konnte sich beim Laden von immer den selben Spielen oder Anwendungen, praktisch zurücklehnen. Aber auch da musste man eben viel herumexperimentieren, dass man nicht zu viel geladen hat, was der Speicher nicht verarbeiten konnte. Denn der war immer begrenzt. Es war dann hier aber schon so ein Mischmasch zwischen bunten Fensterchen oder aber einfach nur Grafiken und der eigentlichen Eingabeoberfläche.

    Dann ein paar Jahre oder auch Monate später, bekam ich irgend woher einen PC, auch in so einem Desktop-Gehäuse.

    Das war ein 286er mit DOS. Also nur ein schwarzer Bildschirm und weißer Schrift, wo man praktisch jeden Befehl einzeln eingeben musste. Es war vom Prinzip ähnlich wie beim Amiga, nur das es hier keine Fenster gab. Das kam dann erst, als ich Windows 3.11 hatte. Da konnte man schon mal mehrere Fenster auf einmal öffnen und auch vom Prinzip zwischen DOS und Windows hin und her wechseln. Es wurde aber weiterhin alles vorher im DOS geladen. Also auch mit begrenzten Speicher und zur Arbeitserleichterung mit diversen Startdateien, indem die ganzen Befehle gespeichert wurden. So musste man zum Beispiel genau überlegen, ob man für bestimmte Anwendungen auch den CD-Rom- oder auch Maus-Treiber laden wollte, also ob man ihn dazu braucht oder nicht. Reichte der Speicher für die Anwendung nicht, hat man eben irgendwelche Treiber nicht geladen, was eben zur Folge hatte, dass man eben nicht mal nebenbei etwas von CD-Rom laden konnte.

    So nach und nach versuchte ich mich dann in den ganzen Windows-Versionen. Es kam dann bei mir Windows95, Windows98, WindowsME, Windows2000, Windows XP und auch schließlich Windows 7 und nun Windows 8.

    Anfangs gab es noch kein Internet. Da hat man sich zwischen Freunden ausgetauscht, Tipps und Tricks gegenseitig verraten und voneinander gelernt. Auch die Spiele und Anwendungen tauschte man sich gegenseitig aus. Was wir da kopiert haben, wie die Weltmeister. Und wenn man nur ein Diskettenlaufwerk hatte, musste ein so eine Diskette in mehreren Durchgängen erst in den Speicher gelesen und dann jeweils auf die neue Diskette geschrieben werden. Das waren noch Zeiten.

    Man druckte sich auch sehr viel Anleitungen auf Papier aus. Da hatte ich anfangs so ein Hammerwerk als Drucker. Der erste, ich weiß es noch, war glaube ich ein Robotron aus DDR-Zeiten mit Endlospapier. Danach hatte ich so ein 9-Nadel-Drucker von Epson, der auch ordentlich Krach machte.

    Und was man sich nicht ausdruckte, hat man in diversen Anleitungsbüchern nachgelesen oder eben auch durch viel Probieren erlernt. Ich weiß gar nicht, wie oft ich damals Windows installiert habe, um zu begreifen, was ich immer und immer wider falsch gemacht habe.

    Etwas später, aber noch zu meinen Amiga-Zeiten, gab es dann den Vorläufer vom Internet, die Telefonboxen. Man rief praktisch mit einem Modem eine Telefonnummer an und konnte sich in einen anderen Computer einloggen. Da war es vom Prinzip immer so, dass man zunächst ersteinmal etwas draufladen musste, um etwas herunterladen zu können. Die Adressen bzw. Telefonnummern bekam man eh nur von Freunden. So brauchte man sich praktisch nicht mehr zu treffen, sondern konnte über das Telefon Dateien austauschen, was natürlich Gebühren verursacht hatte.

    Dann kam das Internet, zuerst mit normalen Modem, später mit ISDN, wo man zwei Kanäle bündeln konnte, damit es etwas schneller ging und man mehr Daten übertragen konnte. Dafür berappte man aber noch ordentlich Telefongebühren, so dass man immer nur Kurz rein ging und danach SOFORT wieder trennte.

    Später gab es dann für die Geschichte eine Art Flat, wo es kostenmäßig etwas günstiger war.

    Und irgendwann kam dann endlich DSL, was es ja heute auch noch gibt und immer schneller und größer wird.

    Ja, so habe ich angefangen. Ich habe dafür auch keine Schule besucht, sondern mir alles in mühesamer Kleinarbeit selbst bei gebracht. Ich habe stundenlang gesessen, oft für umsonst, weil ich immer wieder die selben Fehler machte oder das, was ich wollte, eben einfach nicht so ging, wie ich es mir dachte. Die Erkenntnis kam aber dann immer erst später, nachdem man einen Haufen Zeirt damit verdrödelt hatte. Aber mit all diesen Aktionen wurde man ja nicht dümmer, eher im Gegenteil. Man sammelte immer mehr Erfahrungen. Keiner servierte einem etwas auf dem Silbertablet und erklärte einem jeden einzelnen Mausklick oder einzelne Grundbegriffe. Das musste man sich schon alles selbst aneignen und sollte man sich auch heute noch selbst aneignen. Man konnte mal zu einem Freund gehen, der etwas mehr Ahnung hatte und ihn etwas speziellen Fragen, womit man überhaupt nicht klar kam. Das sollte man aber auch nicht über strapazieren, da man sonst vom ihm keine Hilfe mehr bekam.

    Für mich ist es heute noch so. Bevor ich überhaupt irgendjemanden etwas frage, belese ich mich selbst dazu und probiere es bis zum Erbrachen aus, auch wenn es die ersten paar Male gewaltig in die Hose geht. Denn genau da sammelt man Erfahrung und lernt dazu. Und heute ist es doch absolut einfach im Netz nach Fehlersuche zu gehen. Man braucht immer nur Onkel Google zu fragen, der weiß alles. Von daher ist Google mein absolut bester Freund im Netz. :)

    Und genau an dieser Stelle möchte ich auch darauf verweisen, warum Leute eigentlich ihre Erfahrungen zu speziellen Problemen posten und das eben genau für die Leute im Netz hinterlassen, die vielleicht auch mal die selben Probleme haben könnten.

    Die Leute könnten auch sagen, was gehen mich die anderen an, mir hat auch keiner geholfen. Aber nein, sie setzen sich hin und schreiben Anleitungen. Und wenn die dann noch bebildert sind oder die Geschichte vielleicht noch in einem Video erklärt wird, einfacher geht es doch wirklich nicht. Man darf natürlich nicht zu faul sein, sich das durch zu lesen oder an zu gucken. Natürlich ist es manchmal so, dass einem da bestimmte Grundkenntnisse fehlen, die man sich aber nun mal so oder so aneignen muss. Da bleibt einem nicht anderes übrig, als sich über einzelne Begriffe schlau zu machen oder jemanden zu fragen.

    Es bringt keine Punkte, wenn man alles auf den Silbertablett serviert bekommt, einem wirklich jeder Mausklick erklärt wird oder einem ganz und gar gänzliche Arbeit abgenommen wird und von Fremden eingerichtet wird. dadurch lernt man nichts und beim nächsten Mal steht man wieder auf der Matte und nervt die Helfenden einfach nur noch. Da sollte sich jeder schon etwas selbst bemühen, die Zeit und auch das Interesse dazu aufbringen.

    Es ist auch für die Autoren von diversen Anleitungen, welche ihre Freizeit dafür opfern, um diese für andere zu schreiben, ein Schlag ins Gesicht, wenn man genau diese Anleitungen nicht lesen möchte und statt dessen alles gemacht haben möchte.

    Es ist natürlich auch nicht Sinn der Sache immer wieder kehrende Fragen erneut beantworten zu müssen, obwohl sie doch in diversen Anleitungen ausreichend beantwortet werden. Genau dafür sind sie doch da, damit man nicht alles 100 Mal erklären muss.

    Und der FAQ beinhaltet so etwas nun mal.

    Zitat

    Frequently Asked Questions, kurz FAQ, englisch für häufig gestellte Fragen oder auch meist gestellte Fragen, sind eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema. Bekannt geworden sind FAQ in der Informationstechnik, insbesondere im Internet, wo viele Newsgroups des Usenet eine FAQ-Sammlung erstellt haben, um die Foren zu entlasten. Weil sich das Prinzip der FAQ bewährt hat, gibt es diese in vielen Bereichen.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Frequently_Asked_Questions

    Von daher sollte dieser FAQ und auch die Hilfe des Forums schon eine kleine Pflichtlektüre sein, bevor man so ganz pauschal fragt "Wie geht das?".

    Und wenn man eine Frage hat, sollte man sie auch nie pauschal, sondern so detailliert wie möglich stellen, da es bei pauschalen Fragen 100 Möglichkeiten für eine Antwort gibt, man kein Hellseher ist und von daher auch nur pauschal antworten kann.

    So, das waren mal so meine Gedanken zu der Thematik.


    (* Die Bilder sind alle nur Beispielbilder aus dem Netz.)

    Hallo Hafthahn,

    ich möchte noch ein paar Dinge ergänzen.

    Externe Links kann man in unseren Forum aus technischen Gründen absichtlich nicht anklicken. Markiere und kopiere dir dann einfach den benötigten Link und füge ihn in der Adressleiste in einem neuen Fenster oder Tab wieder ein und öffne ihn.

    Andere Mitglieder kannst du hier selbstverständlich auch eine Private Nachricht (PN) schreiben, indem du auf deren Namen klickst. Dann landest du in deren Profil, wo du je nach Einstellungen des betreffenden Users oben rechts einen Button mit einen weißen Briefumschlag findest, auf dem "Nachricht senden" steht.

    Wenn du noch mehr Fragen hast, so stelle sie bitte hier so genau wie möglich, damit wir auch wirklich wissen, wo genau das Problem liegt. Sicher können dir hier auch die anderen User sehr behilflich sein.


    Gruß jw1hal

    Das ist doch aber kein Kinderheim, sondern eher ein Kinderkrankenhaus.

    Siehe auch hier: http://www.norderney-chronik.de/download/sonde…e-seehospiz.pdf

    Wir sind doch hier aber ein Forum für ehemalige Heimkinder, in denen explizit nur Heimeinrichtungen in dem Sinne und keine anderweiligen Einrichtungen eingetragen werden. Ich werde das aber dennoch im Team besprechen, wie wir damit endgültig verfahren.

    Und für das nächste Mal, bitte auch hier lesen: WICHTIG! Vor dem Posten unbedingt lesen!


    Gruß jw1hal

    Kinderheim Berlin Grunewald Sankt Michaels Heim

    Sankt Michaels Heim
    Bismarckallee 23
    D-14193 Berlin (Grunewald)


    Heute befindet sich dort dies Einrichtung drin.

    Johannisches Sozialwerk e.V.
    Bismarckallee 23
    D-14193 Berlin
    Telefon: +49-30-89688-0
    Telefax: +49-30-89688-152
    E-Mail: info@js-ev.de

    http://www.johannisches-sozialwerk.de/jugendgaestehaus-und-hotel/


    Hier kannst du alles posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Klicke dazu am Besten auf "Antworten"! Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muss wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Nach Überredungen einiger User, ja. Ich lege allerdings nicht so ein Wert darauf, da es andere viel nötiger haben und ich es bisher auch nicht hatte. Ich wäre also nicht böse, wenn es nichts wird und ich rechne auch nicht damit.

    Ja, mache mal, hebe die Belege auf. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man diese Kosten nicht extra ersetzt bekommt, sondern dafür der vorhandene Fond bzw. die Summe genutzt wird, die jedem einzelnen zusteht. So habe ich es bisher gehört und gelesen.

    ich hebe alles auf und lasse es mir dann erstzen von dem wiedergutmachungsfond...


    Das ist unlogisch. Weil das im Fond inbegriffen ist und nicht zusätzlich erstattet wird. Es wird dann von allem abgezogen. Angenommen du bekommst Sachen im Wert von 10000 €, dann haste die 10000 € und deine 20 € selbst bezahlt. Wenn du die 20 € mit angibst, bekommste nur noch Dinge im Wert von 9980 €. Somit ist es vom Prinzip genau das Selbe, als wenn du es selbst bezahlst.


    Hallo Jan!
    Ist ein guter Vorschlag,aber ich meine wenn ich hier jemanden wieder finde,der auch in der gleichen Einrichtung war wie ich,dann finde ich es sinnvoller wenn man Ihn/Ihr auf diesen Weg auskunft gibt.
    lg.Teddy07


    Hallo Teddy07,

    da bin ich ganz anderer Meinung. Wenn ich als Neuer hier rein komme und sehe, dass keiner da ist, habe ich auch keine Lust, etwas zu schreiben. Sehe ich aber, dass es schon Leute gibt, die mit mir zur selben oder auch anderen Zeiten in der selben Einrichtung waren, habe ich schon mal einen Anhaltspunkt und kann die Leute gezielt kontaktieren. Das Nächste wären die Beiträge. Wenn ich sehe, dass schon jemand seine Erfahrungsberichte hier niedergeschrieben hat, die sich mit meinen spiegeln und eben viele Gemeinsamkeiten hat, habe ich auch die Motivation, mich dazu zu äußern. Steht aber noch rein gar nichts geschrieben, ist es für mich als Neuer sehr schwer überhaupt den Willen und den Mut zu haben, überhaupt etwas schreiben zu wollen. Von daher sollten die "Alten Hasen" wohl als Vorbild voraus gehen und A ihre Einrichtungen eintragen und B zu jeder Einrichtung alles schreiben, was ihnen dazu so alles einfällt.

    Stell dir einfach mal vor, wie es dir als Neuer gehen würde, wenn du A in ein Forum kommst, wo absolut nichts zu finden ist, mit dem du etwas anfangen kannst und was dich dazu ermutigt, überhaupt etwas zu unternehmen. Oder B, wenn du als Neuer hier rein kommst und da stehen viele "tolle" Dinge, mit denen du etwas anfangen kannst, die du kennst, zu denen du auch etwas sagen kannst. Und wenn auch Leute da sind, wo du genau sehen kannst, dass sie auch in dieser Einrichtung und vielleicht auch genau zu der selben Zeit da waren, wie du. Genau das würde dich doch dazu ermutigen, auch etwas zu unternehmen. Entweder die Leute zu kontaktieren oder eben auch etwas dazu zu schreiben.

    Viele haben nämlich einfach den Mut nicht dazu oder wissen einfach auch nicht, wo sie anfangen sollen.

    Und genau da sollten doch die Alteingessenen im Vorraus die Hilfestellung geben, die es benötigt.

    Leider kann man deinem Profil nicht entnehmen, in welchen Heim in Eilenburg du warst. Und genannt hast du es leider auch nicht. Nach meines Wissens sind sämtliche Akten vom Spezialkinderheim "Ernst Thälmann" in Eilenburg zum Spezielkinderheim und Jugendwerkhof "Ernst Schneller" in Eilenburg und dieses gesamte Archiv aller genannten Einrichtungen wiederum ins Archiv der Gedenkstätte geschlossenen Jugendwerkhof Torgau gekommen. Die Adresse dazu findet man ganz leicht im Netz oder auch hier im Forum.

    Ansonsten verweise ich dich einfach mal auf mein Profil. Da habe ich meine Suche nach meiner Heimakte verlinkt. Lies dir das mal durch, da brauche ich hier nicht alles nochmal schreiben.

    Teddy07 könnte ja mal seine Heimeinrichtungen in seinem Profil eintragen. Da kann man bereits im Vorfeld sehen, wann er wo war und ob man mit ihm zur selben Zeit in einer Einrichtung gewesen ist.

    Bei uns waren auch überall keine Fenstergriffe dran. Wir haben Fenster immer mit den Alu-Besteck geöffnet, was wunderbar in den Vierkant passte. :)

    Besonders schlimm fand ich das allerdings nicht. Und aus heutiger Sicht sehe ich das auch ein, um das damalige sogenannte "Entweichen" oder auch Suizid zu vermeiden.

    Aber die Ansichten sind eben sehr unterschiedlich. Einerseits ist das eine Freiheitsberaubung, aber andererseits war es doch schon notwendig. Man kann nun mal nicht Beides haben.

    Dein ersten großen Abschnitt kann ich voll und ganz nachvollziehen. Das ist bei mir, bis auf eine Ausnahme auch so. Die Ausnahme wäre, dass ich heute vieles nicht als FALSCH und UNGERECHT sehe. Warum weiß ich auch nicht. Vielleicht weil ich mich zu sehr in die Lage der Erzieher versetze und mir immer wieder vorstelle, was ich an deren Stelle machen würde. Gut, Schläge und zu große körperliche oder auch psychische Misshandlungen verachte ich auch. Um Beispiele dafür zu nennen, wäre dein im letzten Abschnitt angeführten Beispiel mit dem Essensrest, was vermutlich gar nicht von eurem Tisch stammt. Da hätte ich als Erzieher mit meinem Gewissen zu kämpfen, selbst wenn ich als Erzieher erst einmal davon ausgehe, dass es von dem Tisch ist. Ich könnte nicht andere unschuldige Kinder dazu zwingen. Das wäre selbst mir viel zu ungerecht. Das andere Beispiel wären die Schläge und Tritte. Das geht ja nun gar nicht. Eine Ohrfeige aus dem Affekt, hmmmmm, selbst das dürfte einen Pädagogen nicht passieren.
    Aber alles andere, was so die Strafen und so betrifft, sehe ich derzeit, also aus heutiger Sicht, auch nicht so das Problem. Vielleicht liegt es aber daran, dass ich das noch nicht so recht verarbeitet habe und auch nicht verarbeiten möchte. Vielleicht schlummert da noch Vieles, vielleicht aber auch nicht. So wie es jetzt ist, geht es mir aber ganz gut damit, auch wenn ich genau aus diesem Grund so einige anderen Ehemaligen nicht ganz verstehen kann. Das hat eben alles seine Vor- und Nachteile.
    Und mit dem Knorpel-Dings ...., ich glaube ich hätte mich geweigert. Das wäre mir dann doch zu wider, von jemand anders etwas essen zu müssen, da ich ja eh nicht von fremden Besteck esse oder auch Tassen und Gläser trinke. da mache ich ganz selten, sogar bei meinen Kindern oder der Lebenpartnerin Ausnahmen. Und ich denke mal, das hatte ich auch schon im Heim so gehandhabt. Vielleicht ist das aber auch erst durch das Heim entstanden, man weiß es nicht.

    Ich bin im Übrigen jetzt auch ein wenig verunsichert, weil ich die gute Frau K. ja auch heute noch persönlich kenne und nun hier so was böses von ihr berichtet wurde. Da sitze ich irgendwie ein wenig zwischen den Stühlen. Zur Zeit ist aber eh der Kontakt etwas eingeschlafen. Vielleicht hat sie hier schon gelesen, man weiß es nicht. Vielleicht geht es ihr aber auch gesundheitlich nicht so gut. Ich hatte sie jedenfalls immer in guter Erinnerung, trotz ihrer strengen Erziehung. Mit ihr stand ich die ersten Jahre in unregelmäßigen Briefkontakt und wir haben uns auch schon ein paar Mal besucht. Vor ein paar Jahren war sie mal hier und nun wäre ich wohl dran, sie mal zu besuchen. Das werde ich auch sicher mal in Angriff nehmen. Da lasse ich mich nicht von den "Geschichten" (ich weiß das klingt jetzt böse, ist aber nicht so gemeint) hier so sehr beeinflussen, weil für mich in erster Linie das zählt, was ich persönlich für Erfahrungen gemacht habe. Ich weiß zum Beispiel, dass sie frisch vom Studium in Spezialheim kam und nichts davon wusste, was sie eigentlich dort erwartet. Nachdem sie das erste Mal mit einer Gruppe auf die Nase gefallen war, weil sie sich nicht durchsetzen konnte, hatte sie es bei der nächsten Gruppe eben ganz anders gemacht. Das waren dann rein zufällig wir. Sie hatte sich bei uns von Anfang an durchgesetzt und wir hatten alle den nötigen Respekt vor ihr. Es gab aber nicht nur die strenge Erziehung, sondern auch ganz viele gute Seiten. Wir hatten zum Beispiel ein Märchenstück in einem Kindergarten aufgeführt und hatten dafür viel gebastelt, genäht und geprobt. Auch durften wir mal ganz privat mit in ihren Garten oder haben auch so so einige Dinge unternommen, woran ich nicht viele, aber vom Gefühl her, eher gute Erinnerungen habe. da müsste man mal die anderen Leute fragen, die mit mir zusammen in der Gruppe waren.
    Nun vermute ich mal, dass sie im Laufe der Jahre auch etwas abstumpfte, was ich persönlich auch als relativ normal bezeichnen würde. Die Gefahr besteht natürlich dann darin, dass man aus Sicht der Kinder zu böse werden kann und man das selbst gar nicht bemerkt. Ich weiß natürlich auch von Schikanen der Heimleiterin "Frau Ziemer" (Name nenne ich absichtlich, weil die gute Frau bereits verstorben ist) der Frau K. gegenüber, so dass es wohl so einige Erzieher auch nicht ganz so leicht hatten. Sie standen in einigen Dingen ganz sicher auch zwischen den Stühlen, entweder den Anweisungen von Oben zu folgen oder eben persönliche Konsequenzen daraus ziehen zu müssen. Ich bin der festen Überzeugung, dass alle, die hier (ich sage einfach mal) herum meckern, die Geschichte nur von einer Seite aus sehen. Die Medaille hat aber immer zwei Seiten, was natürlich aber nicht alles entschuldigen darf.

    Registriert im Dezember 2013, heute den ersten Beitrag geschrieben, damit gleich Werbung für eine andere Plattform machen und somit gegen unsere Nutzungsbestimmungen verstoßen. Was soll man davon halten, zudem nichts anders in dem Beitrag zu lesen ist.

    Ich möchte an dieser Stelle nochmals erinnern, dass wir ein Forum für ehemalige Heimkinder sind, welches von den Usern, also den ehemaligen Heimkindern und deren Beiträge lebt und welches vom Betreiber ganz allein finanziert wird, ohne dafür auch nur einen Cent aus Werbung oder sonstigen Einnahmen zu erhalten.

    Facebook dagegen ist eine ganz andere Liga, welche sich schon aus Werbung finanziert und doch schon ziemlich kommerziell ausgerichtet ist.

    Nun auch noch Leute dahin ab zu werben, halte ich persönlich für ziemlich geschmacklos und frech, zudem dies in unseren Nutzungsbestimmungen eindeutig untersagt ist. Wir sind hier auch keine Kontaktbörse, in der man seinen Spam abladen und anschließend wieder verschwinden kann. Denkt doch bitte einmal nach, bevor ihr so etwas postet. Wenn das nämlich jeder so machen würde, besteht kein Sinn ein solches Forum zu führen. Dann können sich alle auf Facebook suchen und wieder finden. Ob das allerdings von Erfolg gekrönt ist, ist eine andere Sache, zumal etliche Leute auch Facebook meiden.

    Also überlegt doch bitte mal gründlich über genau diese Handlungsweise nach und unterstützt lieber dieses Forum in Form von Beiträgen, Erfahrungs- und Erlebnisberichten, sowie etlichen Diskussionen, damit dieses Forum auch weiterhin einen Sinn hat und wir auch weiterhin bestehen können.

    Ich persönlich bin ja nun auch bei Facebook. Mir würde es aber im Traum nicht einfallen, Leute hier öffentlich abzuwerben. Es hat keiner etwas dagegen, wenn man so etwas in einer Diskussion nebenbei erwähnt. Aber einen Beitrag zu schreiben, in dem nur die Werbung von Facebook zu lesen ist, empfinde ich persönlich für ein absolut forenfeindliches Verhalten.

    Darüber kann man mal wirklich etwas nachdenken, da dies ganz bestimmt nicht die feine englische Art ist und man mit solchen Aktionen das Forum, die User und in erster Linie die Menschen mit Füßen tritt, die sich für das Forum einsetzen, die hier täglich stundenlang ihre freiwillige und unentgeltliche Arbeit leisten und auch die Menschen mit Füßen tritt, die dies auch finanziell ermöglichen, dass es überhaupt so ein Forum gibt.