Ohhhh, ohhh, wenn ich das so lese, wird mir schlecht. Leider nicht, um der Schreiberin des Erstbeitrages Mitgefühl zu zeigen. Auch auf die Gefahr, dass ich mir jetzt keine Freunde mache, meine Meinung dazu. Vorab möchte ich sagen, dass ich den aktuellen Fall nicht ganz vollständig verstehe, jedoch geht für mich auch hier wieder ganz deutlich hervor, dass man sich zu sehr davon beeinflussen lässt. Man richtet sein Leben danach ein, macht sich letztendlich noch Schulden damit und ist dann am Boden zerstört, wenn man die Heimakten bekommen hat.
Wie einige bereits wissen, bin ich mit so einer Thematik etwas anders gestrickt, wie die Meisten hier. Jedoch sollte sich jeder über so einige Dinge im Klaren sein. Wenn man erst einmal damit anfängt, ist es ganz logisch, dass man die Heimakten bekommen kann. Es ist auch logisch, dass dort Dinge zu lesen sind, die einem nicht so gut gefallen oder auch nicht gut tun. Das weiß man doch aber vorher. Und bereits vorher kann man die ganze Geschichte auch sein lassen, wenn man so etwas nicht verkraftet. Bisher hat man sein Leben doch auch ohne Heimakten und ohne Heimfond gemeistert, da wird man es auch weiterhin so tun. Das zu dem Teil der Heimakten.
Das nächste wäre die Sache mit den Schulden. Auch hier ist man in seinem Leben ohne diesem Fond ausgekommen und sollte auch sein Leben so weiter führen, als wenn es das Geld oder auch die Sachleistungen nicht gäbe. Ich kann irgendwie absolut nicht verstehen, wie man mit dem Fond sein Leben planen kann. Wie man umziehen kann, in der Hoffnung, dass man die Kosten dafür aus dem Fond beziehen kann. Ich verstehe auch nicht wie man sich allgemein praktisch nahezu verschuldet, weil man so gutgläubig ist und hofft, dass so einige Dinge von dem Fond bezahlt werden.
Liebe Leute, macht euch doch nicht das Leben so schwer damit. Bisher seit ihr auch ohne diesen Fond ausgekommen. Führt euer Leben auch weiterhin so, dass ihr den Fond nicht fest einplant. Die Gefahr, dass man dadurch in eine Schuldenfalle rein tappt ist wahrlich sehr groß, wenn man die Sache nicht realistisch sieht. Macht bitte Nägel mit Köpfen und leistet euch nur das, was ihr euch auch ohne den Fond leisten würdet. Plant erst dann fest mit dem Geld, wenn ihr es auch wirklich habt.
Ich persönlich würde mir nur dann eine neue Küche kaufen, wenn ich sie auch ohne Fond, also mit eigenen Kräften problemlos bezahlen könnten. Ob das nun in Bar oder per Abstottern ist, sollte dabei egal sein. Und wenn ich dann die Rechnung einreiche und das genehmigt und bezahlt bekomme, ist alles schön. Wenn es nicht genehmigt und bezahlt wird, war es ein netter Versuch und es ist für mich trotzdem alles schön. Natürlich ärgere ich mich dann auch darüber. Jedoch wird dieser Ärger niemals mein Leben beeinflussen und ich werde auch nicht am Boden zerstört sein. Ich wusste es schließlich vorher, dass es genau 2 Möglichkeiten gibt. Also kann ich danach nicht maßlos enttäuscht sein. Und warum? Weil ich das einfach realistisch sehe. Warum hier so einige die Realität verlieren, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
Die Fakten zu den Fond stehen doch vorher fest. Und wenn man die nicht weiß, muss man fragen. Fakt ist auch, dass man mündliche Aussagen nicht für bare Münze nehmen kann. Das ist überall so. Nur was man schriftlich hat ist bindend. Auch erst wenn man das Geld hat, hat man das Geld, um etwas zu bezahlen.
Also erhofft euch nicht zu viel davon, versucht alles, nehmt alles mit, was möglich ist, aber sichert euch ordentlich ab, damit ihr hinterher nicht enttäuscht seid.
Und lasst euer Leben nicht zu sehr von Fond und Heimakten beeinflussen, wenn ihr es euch nicht leisten könnt.
Bisher habt ihr es auch OHNE hin bekommen.
Ich persönlich ERWARTE rein gar nichts, bin zwar auch schon den ersten Schritt gegangen und warte einfach ab.
Noch kurz zu meiner Situation:
Nach meinen Antrag, habe ich mich von Frau getrennt und bin in eine eigene Wohnung. Da hätte ich auch so viele Dinge über den Fond machen können und wäre dann jetzt gut eingerichtet. Habe ich aber nicht, weil ich darauf nicht vertraue und ich genau weiß, auf wen ich mich verlassen kann. Das bin nämlich nur ich allein!
Entschuldigung auch dafür, dass ich nicht das Mitgefühl habe, was man vielleicht erwartet hat. Aber das ist nun mal meine Meinung, allerdings nur eine KLEINE Meinung von Vielen. Vielleicht stehe ich damit auch ganz alleine da, was mir aber ehrlich gesagt ziemlich egal ist.