Beiträge von JW1HAL

    Hallo,

    ich habe den Thread mal von der Suche hier her verschoben, weil hier wohl in erster Linie die richtige Einrichtung gesucht wird.

    Wozu der Bereich Suche (Suche - hier kann nach ehemaligen Heimkindern, Freunden und Angehörigen gesucht werden.) genau da ist, bitte mal hier lesen: Wichtig! - Vor dem Posten lesen!

    Wozu dieser Bereich hier (Deine Einrichtung ist noch nicht zu finden? - Hier kannst du rein schreiben, wenn du deine Einrichtung noch nicht in unserer Liste finden kannst, damit wir sie hinzufügen können.) genau da ist, bitte mal hier lesen: WICHTIG! Vor dem Posten unbedingt lesen!

    Bitte helft uns mit den entsprechenden Angaben die Einrichtung bei uns zu suchen und gegebenenfalls auch einzutragen.


    Gruß jw1hal

    Hallo AngSo,

    "Herzlich Willkommen"

    bei uns in der

    Regenbogenstadt

    Es wäre schön, wenn du noch HIER deine Heimeinrichtung(en) eintragen würdest.

    Anschließend kannst du direkt sehen, wer noch alles zu welcher Zeit in dieser Einrichtung war.

    Wenn ich es richtig verstehe, warst du selbst nicht im Heim und versuchst für deine Mutter etwas heraus zu bekommen. Da würde ich Dir allerdings vorschlagen, dass du deine persönlichen Daten und nicht die deiner Mutter im Profil einträgst und anschließend im Profil bei "Über mich" einen kleinen Text zur Erklärung und natürlich auch die Daten deiner Mutter hinterlässt. So weiß jeder genau Bescheid, was los ist. So wie es jetzt ist, scheint es wohl etwas verwirrend für jeden zu sein. Auf jeden Fall ist es immer besser, sich als sich selbst anzumelden bzw. auszugeben und nicht im Namen von jemand anders zu schreiben.

    Lies dir bitte auch mal dieses hier durch: Erste Schritte und Hinweise für unsere Neuankömmlinge

    Ich wünsche dir einen angenehmen Aufenthalt bei uns. Bedenke bitte, dass die Suche nach Ehemaligen auch etwas länger dauern könnte. Einige werden hier sofort fündig oder brauchen nicht lange warten, andere warten aber auch schon ewig. Schau dich in der Zeit einfach in aller Ruhe bei uns um. Es gibt hier auch viele andere interessante Themen, über die man sich austauschen kann.

    Zwischen deiner Registrierung und dem Schreiben deines Beitrages lag etwa eine Stunde. Die wird wohl nicht ganz ausreichen, um alle Informationen zum Thema Entschädigung zu sammeln. Denn dazu kannst du bei uns allerhand finden. Nimm dir ruhig die Zeit und belese dich in aller Ruhe. Auch die Suche könnte dir dabei weiter helfen.

    Gruß jw1hal

    Das ist so nicht ganz richtig. Bitte vor dem Posten etwas überlegen, da solche Äußerungen auf lange Sicht unserem Forum schaden könnten. Man lernt eben nie aus.

    Ich weiß Klaus, du meinst es nur gut, jedoch hast du wahrscheinlich einige Punkte dabei nicht beachtet. Ich erkläre es dir ganz einfach mal.

    Prinzipiell kann man alle Benachrichtigungen, egal ob man sie über neue Beiträge im Forum, über eine PN im Forum oder auch über eine E-Mail über das Forum erhält, in seinem Profil einstellen. Das machen aber die wenigsten User. Standardmäßig ist die E-Mail-Adresse ausgeblendet und es sind auch sämtliche Benachrichtigungen aktiviert. Daran ändern die meisten User rein gar nichts. Sollte das bei diesen User auch der Fall sein, bekommt er bei einem neuen Beitrag genau so eine E-Mail-Benachrichtigung, wie bei einer PN oder auch einer E-Mail selbst, welche allerdings über das Forum gesendet wird, da die E-Mail-Adresse eben bei diesen User ausgeblendet ist. Es ist also völlig egal, welchen Weg man in diesem Fall wählt.

    Wichtig für uns wäre natürlich, was für das Forum am Wichtigsten ist.

    Wählt man den Weg über E-Mail, bleibt das Forum außen vor und die Kommunikation geht fleißig weiter über E-Mail, wovon das Forum, also die Community nichts hat.

    Wählt man aber die Kommunikation über öffentliche Beiträge im Forum, haben wir alle etwas davon. Das Forum lebt von Beiträgen.

    Antwortet jemand in einem Thread, könnten diesen Thread eine Vielzahl von Usern abonniert, auch wenn sie selbst nichts geschrieben haben und werden natürlich dann auch über diesen neuen Beitrag per E-Mail-Benachrichtigung informiert. Somit erreicht man auf diesen Weg immer mehr User, als über den Weg per E-Mail oder PN.

    Im Interesse der Community ist es somit immer vorzuziehen im öffentlichen Forum zu schreiben, sofern es sich nicht um etwas ganz Persönliches handelt.
    [threadmoved] Abgetrennt von => Treffen von ehemaligen aus dem DRK-Heim Wolfsberg [/threadmoved]

    Erlittenes Leid ist weder mit Geld, noch mit Sachgegenständen oder auch Rache an den Tätern wieder gut zu machen.

    Man kann nur materielle Dinge, wie Schäden oder so, auch mit materiellen Dingen oder Geld wieder gut machen.

    Der nächste Punkt ist, dass man überhaupt froh sein kann, dass es so etwas gibt. Wenn sich die das oben auf die Hinterbeine gestellt hätten, gäbe es gar nichts und niemand hätte auch kein Grund sich über die Art und Weise zu beschweren. Zumal das ganz sicher alles begründet ist und durchaus seine Berechtigung hat, wie die das machen. Die machen das ganz sicher nicht genau so, um die armen Heimkinder zu ärgern, sondern haben sich von Anfang an Gedanken darüber gemacht, wie man das am besten bewerkstelligen kann, dass diese Geschichte nicht missbraucht wird und ihre vorgesehene Bestimmung findet. Ich persönlich finde das sehr ungerecht, auch noch darüber zu meckern, was man geschenkt bekommt.

    An dem Punkt frage ich mich manchmal, ob einige keine anderen Hobbys haben, als sich über so etwas zu beschweren. Man soll doch froh darüber sein, dass man so etwas Gutes in Anspruch nehmen kann.

    Wenn man sich dann mal noch überlegt, dass es auch Menschen gibt, die nichts zu essen haben, sollte man sich auch mal fragen, was es eigentlich für einen lebensnotwendigen Wert hat, sich über solche Dinge den Kopf zu zerbrechen. Es gibt so viele Dinge, über die es sich mehr lohnt.

    Wer oder was ist Thread ,sorry ich bin ganz neu hier und steige noch nicht ganz durch ! LG Heike


    Hallo Heike,

    wenn du ganz neu hier bist, lege ich dir mal das hier wärmstens an Herz:

    Dort sollten Neulinge zuerst nachschauen, damit sie sich hier ganz schnell reinfuchsen können.

    Wenn du irgendwelche Begriffe nicht verstehst, kann ich dir Google sehr empfehlen: http://www.google.de
    Dort bekommst du immer zahlreiche Links, indem du Antworten zu fast jeder Thematik findest.
    Wenn ich dort "Thread" eingebe, bekomme ich sofort einige Verweise, wo das erklärt wird.
    So steht zum Beispiel gleich an erster Stelle ein Link zu zu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Thread_%28Internet%29

    Also merke dir: Google ist dein Freund

    Dieser Thread hier, also das Thema hier umfasst schon allein 10 Seiten. Auf jeder Seite befinden sich in der Standarteinstellung 20 Beiträge. Du solltest dir auch die Mühe machen, alle Beiträge zu lesen, bevor du eine Frage stellst, die hier schon mehr als ein Mal beantwortet wurde.
    Sie dazu auch Punkt 6 unserer Netiquette: 6. Fragestellen / Antwort suchen

    ich selbst habe auch schon sehr detailliert die Beschaffung meiner Akten hier im Forum dokumentiert.
    Das findest du hier: Meine Suche nach den Heimakten / meine Akteneinsicht

    Nun wünsche ich dir viel Spass beim Lesen und dass du natürlich auch die Informationen findest, die du suchst. Arbeite dich bitte in aller Ruhe ein, lies dir das eine oder andere Thema auch mal durch und stelle erst danach deine Fragen. Viele User haben sich auch schon sehr oft die Mühe gemacht etwas zu dokumentieren oder auch Fragen ausführlich zu beantworten. Es ist dann einfach ärgerlich, wenn das nicht beachtet und ignoriert wird, Fragen erneut gestellt werden, obwohl die Antworten bereits direkt im Beitrag darüber stehen. An der Stelle Frage ich mich persönlich, ob die betreffende Person eigentlich lesen kann oder warum sie das macht? Gut, man kann auch schnell mal etwas übersehen oder sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Das kommt schon mal vor. Aber so ein Forum ist extra so aufgebaut, dass alle wichtigen Themen für die Ewigkeit erhalten bleiben und man seine Fragen bereits durch viel lesen selbst beantworten kann. Es seit denn man hat Fragen zu einem brandaktuellen Thema, wo eben noch nichts dazu geschrieben wurde. Dann sind natürlich neue Diskussionen dazu erwünscht, wo eben Fragen gestellt, die beantwortet werden oder auch jeder seine Meinung dazu äußern darf.

    Nun wünsche ich dir noch einen angenehmen Aufenthalt bei uns und natürlich viel Erfolg bei deiner Akteneinsicht.


    Gruß jw1hal

    Ich kann auch dir, wie jeden anderen raten, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und nicht anderen zu überlassen. Hätte ich mich seiner Zeit auch NUR an das Jugendamt gewendet, dann hätte ich wo möglich auch NUR 30, statt ca. 300 Blätter von meiner Akte erhalten.

    Schreibe einfach einen Standartbrief mit allen relevanten persönlichen Daten zu Elternhaus, Geschwister, Wohnorte, Heimeinrichtungen und Zeiten, sowie einen lapidaren Grund (Aufarbeitung der Vergangenheit), drucke den 10 oder 20 mal aus und schicke den an alle dafür in Frage kommenden Stellen am besten mit Einschreiben per Rückschein. Das kostet Geld, aber animiert die Herrschaften dann doch zu einer Antwort. In Frage kommen immer die Heimeinrichtungen selbst, die Jugendämter, die Stadt- und Staatsarchive in all den Orten, wo du in Einrichtungen warst, wo du oder deine Eltern überall gewohnt haben und wer eben in den entsprechenden Orten dafür zuständig war bzw. wer noch alles in Frage kommen könnte. Eventuell wäre der geschlossene Jugendwerkhof Torgau auch eine Option.

    Klammere dich an jeden Strohhalm, den du greifen kannst und gebe dich nicht mit dem Erstbesten zufrieden. Erst wenn du wirklich ALLE Möglichkeiten restlos und vollständig ausgeschöpft hast, kannst du sagen, es gibt nichts mehr.

    Erschwerend kommt natürlich dazu, dass deinem Alter entsprechend schon so einiges vernichtet worden sein kann. Aber davon würde ich mich immer selbst überzeugen und das niemals anderen überlassen, da ich nie weiß, wie ernst die das nehmen und wie gründlich die das machen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. Gib die Hoffnung nicht vorzeitig auf.

    PS: Und solltest du dabei Probleme oder Hemmungen haben, suche dir jemanden, der dich dabei unterstützt, damit du nicht allein da stehst.


    Gruß jw1hal

    Hallo Monika,

    ich bin ja nun wahrlich kein Freund von solchen Zeilen, wobei es mich, wie jetzt zum Beispiel, doch hin und wieder bewegt. Als ich meine Oma und auch mein Opa in gewisser Weise leiden sehen habe, ob es nun krankheits- oder einsamkeitsbedingt war, stellte ich mir oft die Frage, wie es mir in genau solch einer Situation gehen würde. Würde ich auch einmal an einem Punkt angelangen, wo es für mich einfach keinen Sinn mehr ergibt? Würde ich dann auch ernsthaft aufgeben wollen? Was hätte das Leben in solche einer Situation noch für einen Sinn für mich? Würde ich weiter leben wollen? Würde ich es den anderen, also der Familie noch zumuten können, das alles mit machen zu müssen? Ich glaube ich würde in solch einer Situation noch viel viel mehr darüber nachdenken.

    Die Antwort ist aber doch ganz einfach. Wenn man aufgibt hat man bereits verloren. Also gib nicht auf. Es gibt sicher sehr viele Menschen, die das nicht wollen, die noch sehr lange etwas von dir haben wollen, die sicher sehr traurig sein würden, wenn du aufgeben würdest. Ja, was sollte man in solch einer Situation machen. Ich glaube ich schrieb das schon mal irgendwann. Ich würde mir wohl kleine Wünsche erfüllen, kleine Ziele setzen und genau auf diese hin arbeiten. Es gibt sicher immer genug Dinge, die man noch erledigen möchte, Dinge, die man noch tun möchte, Leute, die man noch mal sehen möchte, mit denen man noch mal reden oder auch etwas Besonderes erleben möchte. Vielleicht möchte man auch, wenn man doch so an das Bett gefesselt ist, auch so oft es geht nach draußen. Das wäre wohl ein Ziel, was ich mir dann setzen würde. Einfach so oft es geht raus oder eben so viel wie es eben geht noch irgendwelche Dinge machen, die eben irgendwie realisierbar sind.

    Du schriebst mir erst heute wieder bei Facebook, dass ich stark sein soll, weil ich einen für mich witzigen Text einstellte, der mit einer Beziehung zu tun hatte, die in die Brüche ging. Da es bei mir gerade so ist, dachtest du vielleicht, es hätte damit etwas zu tun und ich will vielleicht auf meine Lage drauf aufmerksam machen. Den ist allerdings nicht so. Ich stolperte heute morgen nur über diesen Text, fand ihn witzig und postete ihn. Ich sehe aber, dass du ständig anderen Leuten Mut machst, obwohl du selbst Mut brauchst. Ich bin nun nicht der Typ, der es drauf hat, jemanden Mut zu machen. Meistens lese ich mir solche Dinge nur kurz durch und weiß nicht so richtig, was ich damit anfangen soll, was ich davon halten soll und wie ich am besten darauf reagieren sollte. Meistens geht´s mir auf den Sack, ich weiß auch nicht warum. Ich weiß auch, dass es sicher falsch sein könnte, entweder falsch oder gar nicht darauf zu reagieren. Meistens sehe ich auch keine ernste Absicht dahinter, ich erkenne den Hilferuf nicht und sehe erst viel später, wenn andere darauf reagieren, dass es ein Hilferuf sein könnte. Nun gut, so bin ich nun mal. Meist werde ich vor genau solchen Themen abhaun und ganz schnell das Weite suchen, weil ich´s einfach nicht so richtig verstehen kann oder will.

    Hier möchte ich dir aber dann doch mal Mut machen und dir sagen: "Sei stark und gib nicht auf." Es lohnt sich immer. Wer aufgibt, hat bereits verloren und wird auch nie erfahren, ob es sich denn lohnen würde, nicht aufzugeben. Nur wer immer weiter macht, stark ist und eben nicht aufgibt, wird auch erfahren, wofür er das tut. Das Leben ist früher oder später eh vorbei. Aber bis dahin sollte man wohl um jeden Tag kämpfen und sich über jeden Tag erfreuen, wo man wieder die Augen geöffnet hat und noch ein wenig da sein und das Leben Tag um Tag noch etwas "geniesen" kann. Man sollte wohl auch nicht zu viel Zeit damit verschwenden, darüber nach zu denken, warum man nicht mehr leben möchte oder was es denn überhaupt noch für einen Sinn hat. das ist wirklich kostbare Zeit, die man für nützliche Dinge nutzen und nicht verschwenden sollte. Ich weiß, das ist alles leicht gesagt, als getan. Vor allem, wenn man nicht die Schmerzen und das Leiden des Anderen hat. Aber ich bin nun mal ein Mensch, der ganz sicher auch in solchen Situationen nie den Humor verlieren und immer einfach weiter machen wird, immer positiv denkt und immer weiß, dass das Leben immer weiter geht, auch wenn es irgendwann mal zu ende sein wird. Aber das Ende bekomme ich doch dann eh nicht mit. Da schlafe ich doch oder bin in was weiß ich für einen Zustand. Also warum sollte ich mir darüber Gedanken machen. Was geht mich das Ende an. Also mache ich immer und immer weiter.

    Also nochmal, lass dich nicht unterkriegen, gib nicht auf und sei stark. Scheiß auf das Aussehen, die Umstände die Schmerzen, das Leid usw. Schau positiv nach vorne und nie zurück. Gib dir selbst Aufgaben und versuche sie zu erfüllen. Ich glaube damit hat man immer genug zu tun. Erfreue dich an Fortschritte, auch wenn sie noch so klein sind und ignoriere einfach die Rückschläge. Die sind es nicht Wert, sich darüber zu ärgern. Vielleicht gelangt man auch durch positive Erlebnisse und kleine Fortschritte etwas mehr Lebensfreude und kann somit auch etwas gesünder werden und sich einfach besser fühlen. Denn nur der, der nicht ständig an die schlimmen Krankheiten denkt und sie einfach ausblendet und statt dessen doch lieber die positiven Momente mehr in den Augenschein nimmt, ist letztendlich auch viel gesünder.


    Gruß Jan

    Immerhin habe ich lediglich die Namen genannt, die die besagten Ordensschwestern bei ihrem Ordensbeitritt erhielten und nicht die bürgerlichen Namen.


    Da gab es ja von unserer Seite her nichts zu meckern. Es gibt ja so viele Schwestern XYZ ... :)

    Aber lass dich einfach nicht so schnell entmutigen, denn genau das wollen vielleicht einige. Lass es nicht zu, dass die weiterhin alles vertuschen können.

    Eine Frage beschäftigt mich schon seit gestern. Dieses ist doch ein Treffpunkt ehemaliger Heimkinder, so steht es auch immer im Kopfteil dieser Seite. Ein Treffpunkt, wo es uns Heimkindern und Ex-Heimkindern endlich erlaubt ist, ganz offen über ihre Erlebnisse zu sprechen, egal ob positiv oder negativ. Wie ist es dann möglich, daß sich auch Mitarbeier(innen) hier anmelden und uns erneut wie Lügner behandeln?


    Es ist prinzipell jeden möglich, sich hier zu registrieren. Das können Nicht-Heimkinder sein, die vielleicht die Heimkinder kennen und zum Beispiel mit ihnen in die Schule gingen. Das können auch Familienangehörige sein, die zum Beispiel etwas über ihre Geschwister oder Eltern herausbekommen oder sie einfach nur verstehen wollen.

    Es können natürlich auch Erzieher von gestern oder auch heute sein. In der Tat ist es meist so, dass sich Erzieher hier so gut wie gar nicht melden, weil sie genau wissen, dass sie zahlenmäßig in der Unterzahl sind und sich bereits bei ihrer Registrierung bei uns, sich in die Höhle des Löwen begeben. Denn meist wird es so sein, gerade weil dies ein Treffpunkt ehemaliger Heimkinder ist, dass sich die ehemaligen Heimkinder vielleicht früher so einiges gefallen lassen mussten, das aber heute ganz sicher nicht mehr tun.

    Wenn man nun hier beginnt Grenzen zu ziehen und nur ehemalige Heimkinder hier rein lässt, wüsste man nicht genau, wo man die Grenzen setzen müsste. Denn dann dürften sich auch keine Familienangehörige und auch keine andern nicht-ehemaligen Heimkinder hier registrieren. Das würde dann wie in so manchen Jugendwerkhofforum enden, wo man Heimkinder auch nie akzeptiert und ordentlich herunter geputzt hat, weil dort immer die Frage im Raum stand, wem es denn nun am schlimmsten ging, den im Jugendwerkhof oder denen im normalen Heim. Noch dazu müsste man dann am Eingang eine Heimausweiskontrolle durchführen, was wohl schlecht möglich ist, da sehr viele gar keinen Nachweis über den Aufenthalt im Heim haben.

    Übrigens ging es nicht allen in den Heimen schlecht, so dass sie es sogar wünschen, mit ehemaligen Erziehern zu kommunizieren und sich sogar mal mit ihnen zu treffen. Auch denen sollte man die Möglichkeit einräumen, dies zu tun.

    Es wird doch sicher auch so möglich sein, in einer angemessenen Art und Weise miteinander zu kommunizieren und auch das Kontra des anderen zu tolerieren. Ein Forum ist nun mal generell eine Diskussionsplattform, wo verschiedene Meinungen aufeinander prallen, über die man diskutiert. Wir sind auch alle erwachsen und sollten in der Lage sein, jeden das Recht zu geben, sich hier äußern zu dürfen.

    Dabei sollte man jedoch immer beachten, dass auch hier kein rechtsfreier Raum ist und man schon so einige Dinge beim Schreiben, ganz besonders beim Anklagen beachten sollte, weil dies schon eine Anzeige oder auch eine Klage wegen "übler Nachrede" oder auch "Verleumdung" geben könnte.
    So ist es erlaubt für die Suche nach Ehemaligen, ganz egal ob es sich um Erzieher oder Heimkinder handelt, auch die vollständigen Klarnamen zu verwenden, sofern es ausschließlich in positiver Absicht geschieht. Sollte dann jemand kommen und seinen Namen entfernt haben möchte, werden wir diesen Wunsch natürlich nachkommen.
    Aus rechtlichen Gründen ist es nicht erlaubt vollständige Klarnamen zu verwenden, wenn man beispielsweise einen ehemaligen Erzieher anklagt, weil auch Täter Rechte haben. Es ist dabei auch ganz unerheblich, ob die Tat bewiesen ist oder nicht. Letztendlich sitzt der Betreiber dieser Plattform genau dafür auf der Anklagebank und nicht der User, der diese Äußerung von sich gegeben hat. Also ist es auch sein gutes Recht, solche Dinge zu vermeiden, damit er auch weiterhin vielen Ehemaligen diese Plattform bieten kann.


    Für dich besteht nun noch die Möglichkeit, im Tee Zimmer (Passwortgeschützte Foren) zu schreiben. Dort können wir dir einen passwortgeschützten Bereich einrichten, indem du nur den Usern den Zugang zum Lesen und Schreiben ermöglichen kannst, dem du das Passwort dazu gibst. Wenn du das möchtest, wende dich einfach an uns. Dort kann dir jedenfalls kein ehemaliger Erzieher dazwischen funken. Den Bereich nutzen auch Viele, die sich einfach sehr schämen, etwas in die Öffentlichkeit zu posten und es lieber im kleinen Kreis belassen möchten. Auch für detaillierte sexuelle Berichte ist dort wegen dem Jugendschutz der genau richtige Platz.

    Gruß jw1hal

    Zurückziehen ist der falsche Weg.

    Sei und bleibe stark und lasse dich nicht durch solche Zeilen beeinflussen. Denn das wollen sie alle nur. Alle Mundtod machen, damit sich alle zurückziehen und sich keiner mehr traut etwas zu sagen.

    Den ersten Schritt hast du getan. Bleibe am Ball, auch wenn du Kontra bekommst.

    Ich weiß, es ist immer leichter gesagt, als getan. Aber nur so kann man etwas bewegen.

    Hallo Volkmar,

    hast du dir schon mal die Mühe gemacht und auf die Karte geschaut?

    Ich habe das mal für dich übernommen, da ich gerade nichts anderes zu tun und eigentlich immer lange Weile habe.

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    Das ist die Anschlussstelle Wilder Mann.

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    Das ist der Weg von Großenhain zu dem Durchgangsheim Dresden Toglatistr.

    Durchgangsheim Dresden
    Toglatistraße 30
    8060 Dresden Neustadt

    Anschrift heute:
    Glacisstraße 30
    01099 Dresden

    Im Forum hier zu finden: Durchgangsheim Dresden Toglatistr.


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    Und das ist der Weg von Großenhain zu dem Durchgangsheim Dresden Döbelner Str.

    Durchgangsheim Dresden
    Döbelner Straße 54
    01129 Dresden

    Im Forum hier zu finden: Durchgangsheim Dresden Döbelner Str.


    Ich denke mal, dass das Letztere deinem Ziel sehr Nahe kommt.
    Das hättest du bestimmt auch selbst heraus bekommen und dort hin fahren können.
    Da es mich aber eh jetzt mal interessierte, habe ich mal eine Stunde meiner kostbaren Zeit damit verbracht.

    Folgenden Rat noch für euch, es stehen jeden der bis zu seinem 14 Lebensjahr im Heim war einmalig
    tausend € Rentenersatzleisung zu iHr müßt angeben das ihr arbeiten mustet auf dem Feld arbeiten kartoffeln lesen in Bonbon Fabrik arbeit na jedenfals musten wir unentgeldlich arbeiten der Nutznieser war der Stat verlangt es Lasst nicht locker.

    Das ist wohl nicht ganz richtig, habe ich zumindestens noch nicht gehört.

    Zitat von Rentenersatzleistungen aus dem Fonds „Heimerziehung West“

    Welche konkreten Leistungen können Betroffene in Anspruch nehmen?

    Rentenersatzleistungen werden aus dem Fonds „Heimerziehung West“ gewährt, wenn im Zeitraum 1949 bis 1975 für erbrachte Arbeitsleistungen zwischen dem vollendeten 14. und dem vollendeten 21. Lebensjahr während des Heimaufenthaltes keine Beiträge in die Sozialversicherung eingezahlt wurden.

    Quelle: http://www.fonds-heimerziehung.de/angebote-fuer-…ehmen.html#c214

    Zitat von Rentenersatzleistungen aus dem Fonds „Heimerziehung in der DDR“

    Welche konkreten Leistungen können Betroffene in Anspruch nehmen?

    Rentenersatzleistungen werden aus dem Fonds „Heimerziehung in der DDR“ gewährt, wenn im Zeitraum 1949 bis 1990 für erbrachte Arbeitsleistungen zwischen dem vollendeten 14. und dem vollendeten 18. Lebensjahr während des Heimaufenthaltes keine Beiträge in die Sozialversicherung eingezahlt wurden oder geleistete Beiträge durch die Rentenversicherung nicht anerkannt wurden.

    Quelle: http://www.fonds-heimerziehung.de/angebote-fuer-…ehmen.html#c214

    Kann man das noch wo anders lesen, dass man einmalig 1000 € bekommt, wenn man bis zu seinen 14. Lebensjahr arbeiten musste?

    Wäre aber trotzdem mal eine interessante Frage.

    Angenommen jemand musste wegen ungünstiger Umstände einen Kredit aufnehmen, wo er immer noch dran knabbert. Dann könnte man doch in der Anlaufstelle fragen, ob die den mit einem Teil der Summe auslösen könnten, damit man ihn endlich von der Backe hat. Wäre mal interessant zu wissen, ob das schon mal jemand gemacht hat. Die könnten einem ja das Geld nicht auszahlen, sondern direkt dort hin überweisen. Theoretisch wäre das möglich.

    Natürlich dürfte das wohl kein Kredit sein, wo man ein ein Haus oder so was in der Art abbezahlt.

    Und nicht nur schlecht verdienende Leute haben Kredite. Es gibt Leute, die haben Kohle wie Heu und nehmen trotzdem Kredits auf. Also von daher spielt es wohl keine Rolle, wer gut oder nicht gut verdient. Wobei gut verdienen relativ ist. Wer sagt, was gut und schlecht ist?

    @heidschu

    Nimms nicht so krumm. Es ist ja eher Ironie und Sarkasmus, aber doch kein Angriff. Bei so einer Frage muss man doch einfach mit so einer Antwort rechnen, da es allein bei uns im Forum schon mehr als einmal erklärt wurde, was es gibt und wie es läuft. Und mit Sachleistungen kann man nun mal keinen Kredit ablösen.

    Ich finde es auch gar nicht so schlimm mit den Sachleistungen, da ich mir vorstellen könnte, dass es zum Beispiel einige zu schnell verprassen würden, wenn es nur Bares gäbe. So kann sich jeder etwas Nützliches anschaffen. Was man dann damit macht, ist ja jedem selbst überlassen. Man kann es wieder veräußern oder auch den Kindern oder Enkeln weiter reichen. So hätte man doch ein schönes Geschenk zu irgend einem Ehrentag.

    Darf man denn fragen, wie hoch der abzulösende Kredit ist?

    Hast du denn schon mal den Anfang gemacht mit der Entschädigung? Wenn du dann bei der Anlaufstelle vorsprichst, kannst du dich ja mit den Mitarbeitern darüber unterhalten. Ich denke mal schon, dass es da ganz sicher eine nützliche Verwendung für dich finden wird.

    Da ich seid 4 Wochen weis das ich schwer Laktose und Fructoseintolerant bin, sich somit mein Leben komplett geändert hat ( muss sogar mein Brot selber backen ohne Backmischungen) würde ich gerne meinen Kredit ablösen lassen. Hat jemand damit schon erfahrung wäre sowas machbar???


    Es ist doch ganz einfach und mit ein wenig Phantasie könnte ein jeder, sogar du darauf kommen. Nimm das, was du bekommen kannst und behalte es oder veräußere es wieder, womit du dann Bares hast. Ob du damit einen Kredit ablösen kannst, weiß ich nicht.

    Fakt ist, dass dir, wie alle anderen auch, in etwa 10000 € zur Verfügung stehen. Ein Großteil davon (ca. 7000 €) kann man nur in Form von Sachleistungen, wie zum Beispiel ein Elektrofahrrad, eine Waschmaschine, ein Bett, ein Kühlschrank oder ein PC bekommen. Ein geringer Teil davon (ca. 10% ?) gehen für den Verwaltungsaufwand flöten. Ein anderer geringer Teil, was ich bisher zwischen 250-500 € gelesen habe, kann man für pauschale Reisekosten zur Anlaufstelle Bar auf die Hand erhalten. Und noch ein Teil (3000 €; also pro Jahr 1000 €) kann man auch in Bar erhalten, was allerdings nicht überall so ist, wie ich las. Eventuell gibt es da zwischen Ost und West Unterschiede.

    Dann wären dann noch die Rentenersatzleistungen, die nicht zu den 10000 € dazu gehören, sondern eine getrennte Geschichte ist. Da bekommt man pauschal für nicht angerechnete Monate vom 14-18 Lebensjahr, in den man gearbeitet hat, 300 €.

    Was nun jeder daraus macht, ist jeden seine Sache. Jeder ist seines Glückes Schmied.

    Ich war bis vor kurzen auch der Meinung, dass es andere nötiger haben, wie ich und mir es im Heim eigentlich ganz gut ging. Ich würde mir denen gegenüber blöd vorkommen, die es richtig schlecht in den Heimen hatten. Hauptsächlich war ich aber auch viel zu faul diesen Weg zu gehen. Nun haben sich aber bestimmte Konstellationen ergeben, wo ich Kohle ganz gut gebrauchen kann, weil ich bald mit meinem Haushalt bei fast Null anfange. Also kann ich auch Sachleistungen ganz gut gebrauchen, was mich nun doch dazu bewogen hat, das Ding mit den Entschädigungen auch in Angriff zu nehmen. Ich komme mir zwar immer noch blöd vor, sehe das auch als Geschenk und nehme aber gerne das Geschenk an. Es ist nun nicht so, dass ich das lebensnotwendig brauche. Ich würde das auch so auf die Reihe bekommen. Und selbst wenn ich nichts bekomme, ist es auch nicht so schlimm. Ich versteife mich nicht darauf, habe mal das Kontaktformular ausgefüllt, werde dann sicherlich zu der Anlaufstelle hin gehen, wenn die mir einen Termin dafür geben und dann mal abwarten, was passiert. Und wenn es positiv wird, dann brauche ich zum Beispiel 2 neue Matratzen, eine Waschmaschine, eine Schrankwand für´s Wohnzimmer und eine Küche mit Herd, was aber nicht so eine Einbauküche sein muss. Wenn ich´s nicht bekomme kaufe ich mir irgendwann mal so ein paar Schrankteile für Wohnzimmer und Küche. Die Waschmaschine sollte auch neu sein, gebraucht mag ich nicht. Den Herd bekomme ich auch schon irgendwo her. Für den Anfang reicht sicher auch erst mal so eine Kochplatte, wobei ich eh nicht wüsste, was man damit machen soll. :) Ach ja, ne Mikrowelle wäre wohl wichtiger, wie nen Herd. :)

    Wenn das jetzt nicht wäre, hätte ich den Schritt vermutlich gar nicht gewagt, weil ich eh nicht der Typ bin, der sich ständig was Neues kaufen muss. Den Tisch meiner Essecke habe ich schon mal repariert, weil der mal durchgebrochen ist. Mein Couch habe ich auch schon 2x geflickt. Das letzte mal sogar mit Polster ab und wieder dran machen. Die Teile hatten wir mal alle ca. 1993 gekauft und die halten sicherlich nochmal 20 Jahre. Genau auch die Waschmaschine, die ich sicher schon 5 oder 7 Mal repariert habe. Zwei mal die Kohlen, 1x die Stoßdämpfer, 1x das Trommellager, 1x den Heizstab und 1x den Gebläsemotor mit Luftschacht gewechselt. Das Ding läuft und läuft und läuft. Eher rostet sich das Ding kaputt. Aber das gute Stück möchte ja gerne Frau mitnehmen. Soll sie haben. :)

    Ich hänge auf jeden Fall an all meine alten Sachen, so dass ich mir nicht unbedingt und auch äußerst ungern etwas Neues kaufen muss.

    Fakt ist allerdings, dass ich bei der Anlaufstelle nichts sagen werde, was nicht der Wahrheit entspricht, nur um mehr Kohle ab zufassen. Das wäre völlig gegen meinen Prinzipien, auch wenn ich dadurch leer ausgehen sollte. Dann soll es eben so sein und ich muss kein schlechtes Gewissen haben. Aber auch das muss jeder selbst wissen.