Beiträge von JW1HAL

    Naja, war ja auch eher ironisch gemeint. Vom Erzieher sicher von Anfang an so geplant und nur das Schöne zum Anlocken verraten. Die Enttäuschung war dann allerdings groß, wo der wahre Grund zum Vorschein kam. Ist psychologisch eine gute Strategie, denn wenn einmal alle da sind und auch so gut drauf sind, kann man doch gleich mal die langweiligen Dinge behandeln. Ohh, ich hasste die Bücher auch immer. Das war dann allerdings schon nach der Heimzeit. Die habe ich übrigens noch hier. Ich glaube, ich werde die mal irgendwann lesen. Jetzt scheint es mir doch interessant. Ich kenne übrigens jemanden flüchtig, der bestimmt 10 Jahre jünger ist, als ich und sich mit so etwas ausgiebig beschäftigt. Das finde ich gut.

    Im Heim habe ich übrigens mal ein Poster von Karl-Marx gemalt, so richtig mit Tusche oder so. das bestand nur aus Strichen und Kurven und so. Beim Malen hat man gar nichts erkannt, aber wenn man ein paar Meter weg war, kam Karl-Marx zum Vorschein. Ich weiß gar nicht mehr, wie groß das war, bestimmt 2 Meter oder so. Das ist mir damals gut gelungen und hat mir Spaß gemacht. das wurde auch irgendwo ins Haus gehangen. Ich glaube auch, da war ich richtig stolz drauf. :)

    Das ist ja krass, an was du dich erinnerst.

    117 kästchen lang und 78 kästchen breit

    Da musst du die Kästchen ja sowas von verinnerlicht haben, das geht ja gar nicht. Bei uns mussten auch die Betten ordentlich gemacht werden. Alles faltenfrei, die Decke doppelt und das Kissen, weiß ich nicht mehr. Ich glaube eine besondere Norm hatten wir nicht. Entweder normal hinlegen oder mit einer oder 2 Spitzen, wie es jeder gerne mochte. Ich kenne die Art ein Bett so zu machen, kann mich aber nicht an einer Pflicht erinnern. Es musste eben einfach nur ordentlich aussehen. das mit den Kästchen ist ja wohl sehr übertrieben. Hat man euch das so gezeigt, dass ihr genau die Kästchen abzählen müsst? Hat man die euch vorgezählt? Das ist ja der Hammer. Ich meine gut, einerseits eine coole Sache, da ist alles wirklich einheitlich und man braucht bzw. kann sich nicht darüber streiten. Aber andererseits, ist das für Kinder ja wohl maßlos übertrieben. Ich denke aber mal, wenn das bei uns so wäre, hätte ich das auch akzeptiert, es blieb einem ja nichts anderes übrig. Und heute hätte ich es nun auch nicht als so besonders schlimm empfunden, dass ich mich da fertig machen muss. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich klare Regeln mag und am liebsten alles unmissverständlich und haargenau geregelt haben möchte, damit man nichts verkehrt machen kann.

    Das mit den Bestrafungen war bei uns auch so. Entweder der Einzelne oder auch die Gruppe zusammen. Bei Letzteren lief man natürlich immer Gefahr, dass so Einige auf einem stinkig waren und es dann irgendwie an einem ausgelassen haben. Zum Glück war ich wahrscheinlich nie derjenige, der dran war. Vielleicht war ich auch mal dran, ich weiß es nicht, kann mich nicht erinnern. Ich habe mich in der Hinsicht eigentlich immer ganz gut eingefügt und bin mit dem Strom geschwommen. Das war nun mal am Einfachsten, so dass man keine Nachteile hatte. Ich kann mich aber an ein paar Pappenheimer erinnern, die ständig wegen irgendwas dran waren. Das können Dicke, Bettnässer, geistig zurückgebliebene oder eben Leute mit irgendwelchen Macken gewesen sein. Wenn ich mich heute so erinnere, die armen Schweine. Die können mir heute so richtig leid tun. Aber so etwas gab es nicht nur in Heimen. das war eigentlich überall Alltag, wo es Gruppen mit Kindern gab.

    An Besuch in der Nacht kann ich mich auch nicht erinnern. Man hat sich höchstens besucht, wenn man Blödsinn machen wollte. :) Hab die dich da verkloppt, oder wie soll ich das verstehen? Hieß der wirklich Kommandeur? Bei uns war auch jede Woche einer SVD, das hieß "Schüler vom Dienst", war sozusagen, dann die rechte Hand des Erziehers. Erinnert mich auch irgendwie an die Armee, wo es ja auch Offiziere und so gab. Das war sicher schon die Vorbereitung darauf. Ist vom Prinzip eine interessante Sache. Ich fand das gar nicht mal so schlecht. Der SVD hat bei uns auch alles kontrolliert, bevor der Erzieher kam und er war auch meist derjenige, der die Gruppe antreten lassen hat, wenn man irgendwo geschlossen hin marschierte (ohne marschieren). Ich habe diesen Job immer gerne gemacht. :) Das die mich nicht verkloppt haben, sagt mir, dass ich´s wohl nicht übertrieben habe. Denn die Gefahr besteht darin allerdings. Damit haben es sich die Erzieher etwas leichter gemacht. Sie konnten die Zeit anders nutzen, indem sie einfach mal die Verantwortung über die Gruppe eine Zeit lang an jemand anders übertrugen.

    Mit dem Lineal abmessen ist ja auch ganz schön krass. Was wurde denn da genau abgemessen? Mussten die Sachen auch auf eine bestimmte Größe gefaltet werden? Wenn es geht noch mit Schablone. Also mit Lineal gab es bei uns nicht. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern. Wir mussten schon die Sachen alle akkurat mit der Faltkante bündig übereinander legen, ich glaube auch bündig an die Brettkante. Und wenn es bei einer Kontrolle nicht stimmte, ging der Arm des Erziehers einmal kurz rein und der ganze Mist war wieder draußen und man konnte von vorne anfangen. Das habe ich auch etliche Male durch. Naja, so belastend wie das vielleicht das eine oder andere Mal war, so hat man es jedenfalls gelernt. Es war eben ganz wie bei der Armee, da ging es wohl auch so zu. Ich war übrigens nie bei der Armee, kenne das aber vom Hörensagen. Ich glaube auch, dass es so manches Mal etwas ungerecht war. Da war alles in Ordnung und es wurde trotzdem wieder rausgeschmissen. Naja, so hat man wenigstens was zu tun gehabt und seine Freizeit sinnvoll verbracht. :)

    Wo kann denn bitteschön hinter der Scheuerleiste nachgeschaut werden? Die sind eigentlich fest an der Wand. Musstet ihr die abbauen oder was? Ihr ward ja in so nen Plattenbau. Hattet ihr da die Weichplastescheuerleisten, die man so vorbiegen konnte, wo auch Elektrokabel drin versteckt waren, wie man es eben aus einigen Plattenbauten kennt? Wenn ja und ihr musstet da auch putzen, dann war das sogar lebensgefährlich. Denn wenn da mal die Isolierung eines Kabels nicht mehr in Ordnung war, ohhh ohhh.
    Das mit der Nut im Fensterrahmen nennt man ja gründlich und ist wohl auch etwas übetrieben. Aber gut, wenn es keine Reinigungskräfte gab, wer soll es denn sonst machen. Schließlich hat ja jeder früher oder später in der eigenen Wohnung auch Fenster mit solchen Falzen und Nuten. Da weiß man gleich mal, wie das geht. Aber für Kinder ist es schon etwas übertrieben das wöchentlich zu machen. Das kann man vielleicht mal zu einem Jahres- oder Halbjahresputz mitmachen. Ohh ohhh, da haben die euch ganz schön hart ran genommen.

    An weiße Handschuhe kann ich mich bei uns gar nicht erinnern. Das ist ja schon die Härte der Übertreibung. Wenn die das bei der Armee machen, ist ja gut und schön. Aber bei Kindern ist das dann schon etwas zu zeitig und übertrieben, obwohl es sicherlich zieht und jeder dazu animiert wird, es auch ja alles ordentlich zu machen.

    Flur weiß ich gar nicht bei uns. Wir hatten ja überall diesen PVC-Belag bzw. das Lenolium. Aber ob das gebohnert wurde, da kann ich mich nicht erinnern. So kehren und wischen, das mussten wir sicher auch überall. aber auch daran habe ich nicht so die Erinnerung.

    Aber sieh es mal immer so. Wir werden wohl nie Probleme mit so etwas haben, weil man´s einfach drauf hat, wenn es darauf ankommt. Schau dir mal andere an, die wissen noch nicht mal, wie man nen Beesen hält. Und letztendlich hat uns das alles zu ordentlichen Menschen gemacht. Also von der Hinsicht hat es schon sein Gutes gehabt.

    Es tut mir auch leid, dass du wahrscheinlich immer noch damit Probleme hast und dir so etwas zu sehr an die Nieren geht. Das nehme ich sehr wohl zur Kenntnis, verstehe es und verstehe es auch wiederum nicht so richtig. Vielleicht wird es ja wirklich etwas besser, wenn du hier mehr und mehr über solche Dinge schreiben kannst. Du bist hier auf jeden Fall nicht alleine damit. Das was du berichtet hast, haben hier etliche durchgemacht. Einige nicht so schlimm, wie du, andere können das vielleicht auch noch toppen. Es tut aber sicher gut, darüber zu schreiben.


    Gruß Jan

    aber es gibt situationen da benehme ich mich wie ein erzieher!!! das erschreckt mich zutiefst. nun aber genau da fange ich an, an meiner erziehung zuzweifeln,


    Genau diese Situation kenne ich zu gut. Wie oft habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen und bin aber meist dabei geblieben, weil ich bereits vorher und auch dann, wenn ich am Zweifeln war, genau das Für und Wider ausgelotet habe. Ich habe auch öfters Frau gefragt, ob es zu hart oder ungerecht ist. Darüber gab es so manche Diskussion. Heute ist es sogar so, dass Frau einen ganz anderen Standpunkt als früher in Sachen Erziehung erreicht hat. Entweder hat sie gelernt oder ich sie zu sehr beeinflusst oder auch beides. Ich weiß auf jeden Fall, was mir aus heutiger Sicht damals gut getan hat, auch wenn mir das damals überhaupt nicht passte. ich wüsste auch, was ich auch heute nicht gut finde. Zum Beispiel Essen so lange vorsetzen, bis es schlecht ist oder das mit den Liegestützen, das mit den kalt duschen usw.

    Deinen Beitrag finde ich richtig gut. Das mit dem Putzablauf würde mich auf jeden Fall auch interessieren, da ich selbst aus den 3 Jahren Spezi-Zeit nicht viel behalten habe. Einen Kameraden habe ich bereits wieder gefunden und der hat mir Sachen berichtet, die ich alle vergessen habe, die für mich aber absolut nachvollziehbar sind.

    Gruß Jan

    Hallo teufelchen19655,

    schön dass du her gefunden hast.

    Vielleicht möchtest du noch etwas posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muss wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!


    Gruß jw1hal

    Hallo actros960,

    schön dass du her gefunden hast.

    Vielleicht möchtest du noch etwas posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muss wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!


    Gruß jw1hal

    aber zu kompromissen sollte man doch auch bereit sein.

    War ich, stand im Abschnitt darüber.

    Erste Regel ist, konsequent sein und durch nichts abbringen oder überreden lassen. Vielleicht überzeugen, wenn doch etwas zu krass war. Da lasse ich gern mit mir reden.

    Wenn eine liebevolle Erziehung klappt, ist das gut und schön. Wenn man aber merkt, dass es nicht klappt, müssen klare Regeln her. Und das dann ohne Wenn und Aber. Ich habe es oft genug gesehen, was eine liebevolle Erziehung bringt. Kinder werfen sich in der Öffentlichkeit auf den Boden und toben so lange herum, bis sie ihren Willen bekommen. Kinder hören in der Öffentlichkeit nicht auf die Eltern, was unter Umständen auch sehr lebensgefährlich sein kann. Letztendlich erziehen die Kinder ihre Eltern, die diesen dann hilflos ausgeliefert sind. Also wenn schon, dann sollte es immer eine gesunde Mischung sein. Man muss sehen, was es für ein Ergebnis bringt. Spielen die Kinder mit, ist alles OK. Spielen sie nicht mit, muss man sich was einfallen lassen. Es liegt also auch mit an den Kindern selbst. Da kann man übrigens erziehen wie man will. Wenn die Kinder nicht wollen, wollen sie nicht. Und schließlich ist es nicht so, dass ich das heim 1:1 übernommen habe. Aber einige Dinge haben mir sehr gut gefallen. Bei uns war alles andere, als ein geregelter Tagesablauf. Das was du vom heim gepostet hast, sowas gab es nicht, obwohl ich zuletzt auch Zeitpläne erstellt habe, indem genau geregelt war, wie lange die TV schauen, PC anhaben und ins Internet konnten. das machte sich leider notwendig, weil es sich so einbürgerte, dass man sich nur noch mit PC und TV beschäftigte und die Kisten fast ständig liefen. Das geht natürlich nicht. Wie die das später machen, ist dann ihre Bohne. Solange sie aber noch in die Schule gingen, habe ich das alles soweit eingeschränkt, dass sie auch die Zeit für Schulzeug haben und diese dann auch dafür nutzen. Bei so etwas spielen auch immer sehr viele Faktoren eine Rolle. Ein großer Faktor ist dabei das persönliche Umfeld, der Kinder, was man schlecht verbieten, aber dennoch eingrenzen kann. Wenn die sehen, dass die Anderen das und das dürfen, wollen die das natürlich auch. Das die Anderen aber entweder schlauer sind, also den die Schule leichter fällt oder aber dass sie grottenschlecht in der Schule genau aus diesem Grund sind, das wollen sie nicht hören und erst recht nicht begreifen. Die Einsicht kommt meist erst viel später. Also ich war nicht der Heimerzieher, aber eben streng. Frau war nicht so streng und konsequent. Von daher war sie die die liebe Mutti und ich das A....loch. Mir aber egal. Letztendlich hat es was gebracht und von der Großen hatte ich erst kürzlich ein paar Zeilen erhalten, wo sie mir das betätigte und Einsicht zeigte. Ob es wirklich ehrlich gemeint war, bezweifle ich noch. Die Kleine ist jetzt in der Lehre und wohnt noch bei uns. Wenn ich doch so ein schlechter Vater wäre, dann wäre sie sicher schon weg.

    Und um mal auf den Tagesablauf hier aus dem Thread zurück zukommen, finde ich den nicht unbedingt schlecht. Schließlich war es eine Einrichtung, die eine besondere Erziehung auf dem Plan hatte. Und wie soll man denn sonst eine Horde Kinder unter einen Hut bringen, da Ordnung rein bekommen, damit nicht alles drunter und drüber geht? Das geht nur, wenn es straff durchorganisiert ist. Das ist zum Beispiel ein Ding, was ich nie verstehe. Ich verstehe nie, warum man sich über so etwas aufregt. Ich verstehe nur, wenn man nahezu mißhandelt wurde, wie zum Beispiel das mit dem kalt Abduschen. Das ist nicht in Ordnung.

    Den dann wäre mal die Frage an jeden Einzelnen, wie würdet ihr das denn machen mit sagen wir mal 15 Kindern? Ohne Tagesablauf? Erst mal alle Kinder zusammensuchen und betteln, wenn es dann früh zur Schule gehen soll? Da haben sich dann nämlich ein paar noch nicht gewaschen, die nächsten haben noch nicht gefrühstückt, 5 pennen wahrscheinlich noch usw... Das wird doch nichts.

    Jan, jetzt hätte ich einmal eine persönliche Frage, was für ein Druckmittel würdest Du dann anwenden ?

    Gar keins! Das war bisher nie nötig. So verzweifelt war ich bisher noch nie. Meine Frau hat das schon ein paar mal gesagt. Da habe ich ihr aber immer ganz gewaltig auf die Finger geklopft! Bisher haben meine Methoden immer gezogen. Erste Regel ist, konsequent sein und durch nichts abbringen oder überreden lassen. Vielleicht überzeugen, wenn doch etwas zu krass war. Da lasse ich gern mit mir reden. Nächste Regel, immer alles selbst kontrollieren und niemals blind vertrauen. Und die letzte Regel, alles einigermaßen im Griff haben bzw. immer den Überblick wahren.

    Kann ich ganz leicht begründen. Strafen die angedroht wurden, habe ich immer in die Tat umgesetzt, ohne Wenn und Aber. Diese wurden auch in dem zeitlichen Rahmen bis ans bittere Ende durchgezogen, auch ohne Wenn und Aber. Wurden Kompromisse gemacht, zum Beispiel erst raus gehen, wenn das Zimmer aufgeräumt ist, habe ich zu 70-80% sofort kontrolliert, bevor es raus ging. Hab ich´s doch später gemacht, konnten sie wieder rein kommen. Ab und zu versuchte man Grenzen aus zu testen und mich zu verarschen. Wenn mir etwas spanisch vor kam, bin ich dem nachgegangen und wurde meist fündig. Mit den Strafen habe ich immer variiert, da es immer zeitabhängig (Jahre) war. Ich suchte mir immer das aus, was sie auch emotional berührte und nicht lebensnotwendig war oder sie in ihrer Entwicklung schädigen würde. Also nicht zu sehr, da hier die Gefahr besteht, dass sie völlig dicht machen. Eine Strafe muss aber schon eine Strafe sein, über die sie sich nicht kaputt lachen.

    Und was deinem Bericht Nr. 14 betrifft, hast Du dir noch nie Gedanken gemacht, warum Du, wie Du es geschrieben hast, kein liebevolles Verhältnis zu deinen Kindern hast ?

    Wenn ich mir keine Gedanken machen würde, würde ich das nicht erwähnen. Mich stört es ja selbst, aber abstellen kann oder will ich´s nicht. Der Grund ist wohl da zu finden, dass ich im gegensatz zu meiner Frau sehr streng und somit das A...loch war. Das war übrigens auch sehr oft ein Streitthema. Vielleicht habe ich sie auch mal unbewusst abgewiesen. Kinder merken sich so etwas. Ich bin auch nicht der Typ, der von allein ankommt.

    und das Du dich selbst als recht kühl bezeichnest, irgendwas in deinem Leben muß Dich doch so abgestumpft haben, oder ?

    Das hat, so denke ich, Zicke ganz gut beschrieben. Auch wenn es Nachteile hat, finde ich es gut, so wie es ist. Damit halte ich mir Vieles vom Hals. Viele denken auch sonstwas von mir, was mir ziemlich egal und meist auch recht so ist. Alles im Leben hat Vor- und Nachteile.

    @Zicke
    Ich stimme deinen ganzen Beitrag, außer einer oder vielleicht auch zwei Stellen zu. Das mit dem Krebs oder den anderen Krankheiten kommt nicht vom Heim. Krebs ist eine Volkskrankheit, die bekommt früher oder später jeder. Früher gab es dafür noch keinen Namen, die Leute sind einfach nur gestorben. Heute ist es meiner Meinung nach in den meisten Fällen irgendein Krebs, an den alle so sterben. In 50 oder 100 Jahren gibt es für manche Krebse vielleicht noch ganz andere Bezeichnungen. Es mag vielleicht sein, dass Stress und Kummer so etwas begünstigen kann. Aber es gibt nicht nur Heimkinder, die Krebs haben. Es gibt auch Heimkinder, die nicht an Krebs erkranken.

    Und das mit den ganzen Erkrankungen und Macken, das betrifft auch nicht nur Heimkinder. Es gibt etliche Leute, die unter so etwas leiden und nicht im Heim waren. Von daher kann ich es absolut nicht verstehen, dass man alles aufs Heim schiebt. Das ist meiner Meinung nach absolut falsch.

    Und genau das ist der Punkt, wo ich Viele eben nicht verstehe. Sie stellen an sich etwas fest und suchen Gründe. Bei Heimkindern ist es eben das Heim. Also hat man einen Schuldigen (das Heim) gefunden, der eben alles was man macht entschuldigt. Und genau das ist in meinen Augen falsch. Es ist aber jeden seine Sache, wie er das macht. Ich persönlich überlege zwar auch hin und wieder, ob die ein oder andere Verhaltensweise auf das Heim zurückzuführen ist, komme aber immer wider zu dem Entschluss, dass es sein kann, es aber nicht so ist, da es auch Nicht-Heimis gibt, die genau so sind!

    Und warum muss man denn unbedingt etwas suchen und anschließend sagen, der oder das ist daran schuld? Ist doch Quatsch. Man muss einfach damit umgehen und leben können, fähig sein ständig etwas zu erkennen und zu verbessern. Man muss den Arsch hoch bekommen und etwas daraus machen und nicht sein ganzes Leben sitzen bleiben und sagen ich bin nicht schuld, die anderen sind schuld und damit ist das abgetan. Damit ändert man nichts. Man macht sich selbst das Leben schwer und man belastet vor allem seine Mitmenschen. Man kann mich jetzt dafür steinigen, aber das ist meine persönliche Meinung dazu. Es ist nun nicht so, dass ich solche Menschen zu tiefst verurteile. Denn dann wäre ich nicht in so einem Forum. Ein kleines Problem habe ich aber nun mal damit und das darf ich ja auch sagen. Ist ja nur eine Meinung. Es bringt ja nun nichts, wenn ich nur das sage, was man allgemein hören möchte. Damit könnte ich mir zwar einiges ersparen, bin aber schon allein mir gegenüber unehrlich.

    Auf keinen Fall möchte ich aber irgendwelche Erkrankungen in Frage stellen. Das steht mir nicht zu. Zu manchen Erkrankungen oder auch Leute, die unter diesen Erkrankungen leiden, habe ich vielleicht auch eine eigene Meinung. Aber wirklich urteilen kann ich darüber nicht, weil ich erstens kein Arzt und zweitens auch nicht die Leute bin. Ich sehe etwas und habe eben für mich persönlich eine Meinung. Ich muss ja nicht alles glauben, was man mir sagt oder eben alle sagen und behaupten.


    Ich glaube aber nun, das wir immer mehr vom eigentlichen Thema "Abendessen im SKH" abkommen und wieder da hin gelangen müssten, sonst werden die "Spezies" (Abkürzung für Spezialkinderheimler oder so) von Weißwasser noch sauer, dass man ihnen die Show stiehlt. :)


    Gruß Jan

    Hallo Zicke,

    das was aus den Heimkindern geworden ist, habe ich schon oft gelesen, kann es jedoch oftmals nicht verstehen, weil ich entweder nicht die gleichen Erlebnisse hatte und ich mich da nicht hinein versetzen kann oder weil ichs ganz anders aufnehme und mich im späteren Leben davon nicht beeinflussen lasse.

    Das meine ich auch damit, dass es jetzt nichts bringt. Man kann zwar aufarbeiten und fühlt sich dann besser, aber man sollte sich nicht auf Grund dessen aufgeben und die Schuld darauf schieben. denn genau dadurch wird es nicht besser und ändert rein gar nichts. Man kann ja nicht an dem jetzigen Handeln die Schuld Jahre zu vor suchen. Man handelt jetzt, wie man jetzt handelt, dabei spielt es doch absolut keine Rolle, was früher war. Ich denke da eben realer. Für mich wäre das der falsche Weg, für mein jetziges falschen Verhalten einen früheren Schuldigen zu suchen. Für das, was ich jetzt mache, bin ich ganz allein verantwortlich.

    Das mit den Duschen, gebe ich dir recht, das ist schon Mißhandlung. Aber wo setzt man da genau Grenzen, das ist immer schwierig.

    Auch ich habe übrigens meine Heimerziehung teilweise an meine Kinder weiter gegeben, weil ich davon überzeugt bin, dass nicht alles verkehrt war und letztendlich Punkte bringt. Gut, ich habe zu meinen Kindern kein so liebevolles Verhältnis, aber das habe ich zu niemanden und sollte von daher eine ganz andere Geschichte sein.

    Meine Oma ist Weihnachten verstorben, wir konnten uns im Treppenhaus nochmal am Sarg verabschieden. Mein Vater streichelte sie nochmal, ich nicht. Warum, weiß ich nicht. Sie war für mich auch wie eine Mutter ...

    Hallo,

    vor erst sei erst einmal gesagt, ich war nicht in diesem Heim, kenne aber solche Abläufe, obwohl ich mich nicht an so genaue Uhrzeiten erinnern kann. Von daher fällt es mir auch schwer darauf zu antworten, da ich das als nicht besonders schlimm empfinde. Aber da gehen eben die Meinungen oder Empfindungen weit auseinander. Ich kann mich von daher auch gar nicht so richtig hinein versetzen, wie man sich die Zeiten so genau merken kann. Da muss ja schon sehr viel passiert sein in dem kleinen Kinderkopf, dass man sich damit so viel auseinander setzt und sich das auch letztendlich so genau merkt.
    Also entweder war es bei mir im Spezi doch etwas lockerer oder ich habe damals, sowie auch heute dafür ein ganz anderes Verständnis oder Empfinden gehabt. Für mich war das alles sowas von normal, dass ich da eben nichts Schlimmes dabei denken kann. Eben ein sehr genau geregelter Tagesablauf, wie bei der Armee. Viele waren ja schließlich nicht umsonst in so einem Heim, die brauchten eine etwas andere Erziehung. Das würde meiner Meinung nach übrigens auch heute so einigen Jugendlichen gut tun.
    Das ist natürlich dann sehr traurig für die Kinder, die eben nicht so hart im Nehmen sind oder vielleicht auch etwas unschuldig dort hingekommen sind. Denn das gab es leider auch. Ich denke mal, es hat nicht jeder etwas verbrochen, um dort gewesen zu sein dürfen.
    Es ist aber wie im normalen Leben, auch in der Armee sind einige junge Männer daran zerbrochen, die das alles nicht verkraftet haben.

    Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich nicht unbedingt berechtigt in einem Spezi war, jedoch hat es mir viel gebracht. Ich weiß was "Zucht und Ordnung" ist. Ich meine nicht damit, dass man gezüchtigt wurde. Aber es wurde einem alles beigebracht, was wichtig ist. Dazu gehört nun mal ein geregelter Tagesablauf dazu. Es gehört auch dazu, dass man für gewisse Dinge betraft wird. Schließlich hat man es genau vorher gewusst, was man darf und was nicht. Ich habe da auch viel Mist gemacht und habe so einige Nacht vor dem Erzieherzimmer gestanden oder durfte auch mal (ich glaube ganz und gar im Winter) mitten in der Nacht mit ein paar Jungs auf dem Hof/Sportplatz ein paar Ehrenrunden im Schlafanzug drehen. Das war eine Erfahrung, die mich aber nur härter gemacht hat. In dem Moment war das sicherlich alles andere als schön, aber unbegründet war das nie. Es war immer eine Konsequenz auf mein falsches Verhalten. Und gestorben bin ich davon auch nicht.
    Auch wenn man mal abgehaun ist, durfte man anschließend, ich glaube auch im Winter, nur mit Trainingshose, ohne dem Gummi unten und mit Badelatschen für ein paar Wochen herumlaufen. Das hat nun mal jeder gewusst, dass einem das nach einem Entwichen erwartet. Also brauchte man sich hinterher nicht darüber beschweren.

    Noch mal zum Essen zurück zukommen. Auch da habe ich so einige Erfahrungen in Erinnerung. Wir haben nicht aufgegessenes Essen solange erneut vorgesetzt bekommen, bis es entweder vergammelt war oder wir es aufgegessen haben. Es wurde immer wider in den Kühlschrank gepackt und zur nächsten Mahlzeit gab es das wieder. Das war zur damaligen Zeit für mich ziemlich schlimm, weil ich als Kind sehr mäklig war.
    Ich kann mich noch genau erinnern, als wir solche ekligen trockenen Fleischrouladen zum Mittag hatten. Da mussten wir auch ewig sitzen und letztendlich habe ich die Dinger in der Essecke in den Sitzbezügen versenkt und später entsorgt. Das Ding wollte mir keiner so recht glauben, so hatte ich den Eindruck, bis sich eines Tages auch jemand auch meiner Gruppe meldete, der mir das ohne direkt danach zu fragen bestätigte. Meine Frau war da, so glaube ich so ziemlich erstaunt, weil sie wohl doch diese Sache anzweifelte, so nach dem Motto, was der wieder für ein Quatsch erzählt. Das hat sie zwar nicht direkt gesagt, aber wird sie sich schon so gedacht haben, weil es eben Dinge sind, die sich die "Normalos" nicht so recht vorstellen können.

    Was übrigens auch ganz witzig ist, wir mussten zum Pupsen während des Essens vor die Tür gehen. Ich glaube ich bin oft vor die Tür gerannt. :)

    Abschließend möchte ich noch sagen, so hart wie die Zeit auch war, sollte man irgendwann damit abschließen, da man an der Sache an und für sich ja eh nichts, rein gar nichts mehr ändern kann. Man kann nichts ändern und auch nichts rückgängig machen. Es war eine Erfahrung, für den Einen eine sehr schlimme Erfahrung und für den Anderen völlige Normalität. Diese sollte man, so schlimm sie auch gewesen ist, hinter sich lassen und nach vorne schauen. Ich persönlich rede gern darüber, weil ich auch nichts aufarbeiten muss. Anderen würde es vielleicht einfach nur gut tun, darüber zu reden, weil sie dann das Gefühl haben, verstanden zu werden und man findet auch Menschen, die einem das alles glauben, weil sie alle auch wissen, dass es so war. Das hilft ein Stück weiter, das alles zu verarbeiten. Man redet darüber, man hat nicht mehr das Gefühl, dass wie ein Geheimnis mit sich herumtragen zu müssen. Aber auch das bringt einem Im Leben nicht viel weiter. Man fühlt sich gefühlsmäßig nur etwas leichter und verstanden und das nur, weil man darüber redet.

    Mir tut es auch für die Leute leid, die damit arg zu kämpfen haben. Da kann ich nur sagen, schreibt euch alles von der Seele, was euch bedrückt. Hier seit ihr ganz sicher nicht allein. Die Meinungen werden zwangsläufig weit auseinander gehen, aber ihr werdet hier auf jeden Fall auch sehr viele Leidensgenossen haben.


    Gruß jw1hal

    Das kann ich zum teil bestätigen, obwohl so etwas im Auge des Betrachters liegt und ich auch gern widersprechen und sagen möchte, wenn die Eltern wirklich wollen, dann erreichen sie das auch. Aber im Umkehrschluss ist es auch so, wenn der Stast NICHT will, dann kann man machen was man will, man kommt nicht weiter.

    Ich kam auch ins Heim, weil beim Vater und seiner Frau es nicht so hinhaute und ich dort auch geschlagen wurde. In meinen Augen berechtigt! Nach einem Jahr Normalheim, kam ich für 3 Jahre ins Spezi.

    Vater und seine Eltern, also meine Großeltern versuchten mich heraus zu bekommen. Oma schrieb sogar an Erich Honecker eine Staatsratseingabe. Es half alles nichts. Vater hatte immer noch keine wirklich guten Verhältnisse, sein Leben war irgendwie verkorkst, nicht gut für ein Kind. Also auch hier in meinen Augen berechtigt. Bei Oma war alles geordnet, sie haben Vollzeit gearbeitet und ab udn an noch Abend irgendwo Musik gemacht. Diese Umstände waren für das Jugendamt nicht in Ordnung. Da mich meine Oma nun nach 3 Jahren Spezi doch zu sich bekam, würde ich sagen, dass diese Umstände, bzw. dies als Grund anzugeben, unberechtigt waren. Also da frage ich mich, warum ich nicht 3 Jahre vorher zu meinen Großeltern durfte. Genau da zweifle ich an die Entscheidungen des Jugendamtes. Ich war wohl zu de zeitpunkt auch noch zu böse und musste unbedingt erzogen werden. Naja, wer´s glaubt wird selig. Aber auch das ist immer Ermessensfrage des Jugendamtes.

    Aber was sollst, ich lebe noch und mir ging es auch recht gut in den Heimen, auch wenn einfach die Tatsache da ist, nicht zu Hause und eingesperrt gewesen zu sein. Man hatte also keine "normale" Kindeheit, alles versaut. Aber daran kann man nun auch nichts mehr ändern.

    Ich weiß nicht so recht, wenn ich das alles lese, frage ich mich, was das soll. Es haben doch nicht die kirchlichen Oberhäupter befohlen, dass die Kirchendiener kleine Kinder mißbrauchen sollen. Es ist ja nicht so, dass ich das mit den Mißbräuchen schön reden möchte, auch nicht die Tatsache, dass die Kirche in der Politik zu viel zu sagen hat. Ich verachte beides zu tiefst.

    Aber wenn ein Kind von einem Straßenbahnfahrer mißbraucht wurde, sollte das Kind von dem Straßenbahnverein eine Entschädigung verlangen, weil der Typ da angestellt ist? Man sollte wohl auch eine lebenslange Freifahrt erwirken, damit man darüber hinweg kommt? Was kann denn die Firma dafür, wenn ein einzelner, auch wenn es zufällig mehrere sind, sein Unwesen treibt? Und wenn die nicht entschädigen, in was für eine Form auch immer, fahre ich nicht mehr Straßenbahn? Was ist den das für ein Quatsch.

    Und wenn es einer von der Zeitung war, kaufe ich mir keine Zeitung mehr. Wenn es einer von ARD und ZDF war, zahle ich keine GEZ mehr. usw. usw.

    Also ich weiß nicht, das ist doch wohl absoluter Quatsch.

    Entweder man glaubt an Gott oder man glaubt nicht an ihn. Entweder man zahl die Kirchensteuer, weil man letztendlich dadurch vielleicht einigen Menschen etwas gutes tun kann oder man macht es nicht. Man kann alternativ auch an Gott glauben und auch Geld spenden, ohne der Kirche bei zu treten und fleißig Steuern zu zahlen.

    Ich bin auch der festen Überzeugung, dass die Kirche riesig ist, dass sie sehr viele, naja ich sage mal Angestellte haben und dass es da einfach mal vorkommen kann, dass darunter auch schwarze Schafe sind. Die gibt es doch aber überall und deswegen ist nicht die Institution schlecht, deren die schwarzen Schafe angehören. Ich bin weiterhin der festen Überzeugung, dass der Großteil der Menschen, die für die Kirche ihre Arbeit machen, dies aus Überzeugung tun und auch gern machen. da wird es etliche sehr liebe Menschen geben.

    Ich weiß nun nicht wie dir Kirche mit solchen schwarzen Schafen verfährt. Aber ich vermute mal, dass sie diese Menschen auch nicht einfach fallen lassen und ausstoßen. In irgendwelchen Firmen, würden die Menschen einfach gekündigt und verstoßen, um den guten Ruf zu wahren. Die Kirche macht das anders. Die kümmert sich sicher trotzdem um die Menschen und haben wohl ihre eigenen Methoden, sie wieder auf den richtigen Pfad zu bringen oder dass sie büßen müssen, indem sie noch 10 Mal mehr den Rosenkranz beten müssen oder was die da immer so machen. Vielleicht werden die auch zu irgendwelchen Arbeiten verdonnert, die dann schon Strafe genug sind. Letztendlich sind es auch blos Menschen, die mal einen Fehler begangen haben. Nein, ich möchte die Menschen nicht in Schutz nehmen und das gut heißen, was sie gemacht haben. Aber was will man machen, um das zu ändern? Man kann nichts machen. Man könnte sie umbringen, Problem beseitigt. Man könnte sie einsperren und hart arbeiten und büßen lassen. Das kostet auch bloß Steuergelder, aber wenn durch deren Arbeit noch was unterm Strich raus kommt, ist es auch OK. Aber was hat man letztendlich davon, von der Kirche viel Geld zu verlangen? Das Geld kommt letztendlich eh nicht von dem schwarzen Schaf. Das Geld zahlen die Anderen, die müssen dafür bluten. Das Geld fehlt dann wieder für andere Dinge. Für das Geld können anderen Menschen in Not nicht geholfen werden. Also was hat das für einen Sinn?

    Für mich persönlich ergeben da nur 2 Dinge einen Sinn!

    Entweder man vergibt den "armen" Sündiger und schließt für sich selbst damit ab.

    Oder man setzt alles dahinter, dass nur er seine gerechte Strafe bekommt und schließt dann auch für sich selbst damit ab.

    Obwohl Zweiteres immer eine Art von Rache ist. Ich weiß nicht, ob es immer Rache sein muss?

    Kann man den einzelnen Menschen, genau diesen schwarzen Schaf nicht einfach nur vermitteln, dass er ein schwarzes Schaf ist, so dass er für den Rest seines Lebens selbst damit fertig werden muss, ihn dann letztendlich vergeben, einen Schlußstrich darunter ziehen, ihn im Auge behalten und mit dieser Sache abschließen?

    Es wie mit all solchen Dingen, egal ob es Mißbrauch, Mord oder Diebstahl ist. Man kann die Taten nun mal nicht rückgängig machen. Man muss damit fertig werden und vor allem damit abschließen und seinen eigenen Frieden finden. das liegt allein an jedem selbst. Warum muss man sich denn unbedingt immer rächen und letztendlich noch andere dafür bluten lassen?

    Ich verstehe es nicht und werde es wohl nie verstehen!

    Das ist eben der Mensch!

    Hallo Wolle,

    kruma war mal und ist nun nicht mehr bei uns registriert. Das kann verschiedene Gründe haben. Entweder hat er sich nicht mehr gemeldet, Mails ignoriert und wurde nach einer festgelegten Zeit automatisch vom System gelöscht oder er hat sich aus irgendwelchen Gründen hier selbst gelöscht. Er kann also deine Zeilen nicht lesen, wenn er nicht zufällig mal hier vorbei schaut, da er keine Benachrichtigung darüber erhält.


    Gruß jw1hal

    Hallo Rumtreiber,

    bitte stelle das mal nach Möglichkeit etwas detailierter dar. Vielleicht hast du noch irgendwelche Dokumente dazu, woran man sehen kann, dass es die Einrichtungen gab und wie die genau hießen.

    Schon allein bei der 2. Einrichtung fehlt der Ort "Berlin". Das müsste nämlich heißen "Berlin-Schlachtensee".

    Mit solchen unvöllständigen und ungenauen Angaben ist es schwierig nach eventuell vorhandenen Heimen zu suchen, egal ob das hier im Forum oder im Netz ist.

    Schließlich können wir nicht einfach wahllos Heime eintragen, die es dann doch vielleicht schon unter einen ähnlichen Namen bei uns gibt.

    Es wäre also schön, wenn du dir die Mühe machst, zu jedem Heim genauere Angaben zu machen und vielleicht einen Schriftnachweis oder auch einen Link-Nachweis erbringen könntest.

    Das Problem hierbei ist nämlich, dass wir die Einrichtungen gar nicht kennen und du uns da gegenüber schon einen gewissen Vorteil hast und genauer weißt, was das für Einrichtungen sind.

    Hilfreich wären also folgende Punkte zu jeder deiner Einrichtungen, sofern es dir möglich ist.

    Art der Einrichtung:
    Name der Einrichtung:
    Ort der Einrichtung:
    PLZ der Einrichtung:
    Straße der Einrichtung:
    Vielleicht noch der Zeitraum, in dem du da warst:
    Sonstige Hinweise zur Einrichtung (Geschichte):

    Bitte gib uns da zu jeder Einrichtung die entsprechenden Informationen und unterteile schon etwas, was davon der Ort und der Name ist usw. Denn es gibt manchmal Orte, von denen man noch nie etwas gehört hat und man letztendlich nicht weiß, ob es der Name oder der Ort ist.

    Es wäre auch gut, wenn du jede Einrichtung mal selbst recherchieren könntest und uns die Ergebnisse mit dazu liefern könntest. Denn zu einigen Einrichtungen finden man sicher etwas im Netz.

    Der große Unterschied zwischen uns beiden ist hierbei, dass du bei einem Ergebnis genau weißt, ob es sich um die Einrichtung handelt und ich erst einmal da stehe, wie die Kuh vorm Tor und nicht genau weiß, ob es sich wirklich genau um die Einrichtung handelt oder nicht, weil ich sie einfach nicht kenne. Ich bräuchte also ein Vielfaches an Zeit und würde wo möglich geringere Ergebnisse dabei erzielen.


    So wie ich es jetzt herauslese, handelt es ich dabei um 9 Einrichtungen, wo ich nicht genau weiß, was davon was ist.

    • Berlin Schloß Glienike Möwenweg; Name: Schloß Glienike; Ort: Berlin; Straße: Mövenweg
    • Jugendhof Berlin-Schlachtensee Benschallee; Name: Jugendhof?; Ort: Berlin-Schlachtensee; Straße: Benschallee?
    • Helmut Ziegner Stiftung Jägerstr.; Name: Helmut Ziegner Stiftung; Ort: ?; Straße: Jägerstraße
    • Knabenhof Sankt Leonhard Braunschweig; Name: Knabenhof Sankt Leonhard; Ort: Braunschweig; Straße: ?
    • Jugendhilfstelle Braunschweig; Ist das eine Heimeinrichtung?; Name: Jugendhilfestelle?; Ort: Braunschweig; Straße: ?
    • Heilpädagogisches Kinderheim Diessen Ammersee;Name: Heilpädagogisches Kinderheim; Ort: Diessen Ammersee; Straße: ?
    • Heilpädagogisches Kinderheim Weilerle Allgäu; Name: Heilpädagogisches Kinderheim; Ort: Weilerle Allgäu; Straße ?
    • Pyshologisches Institut Grönenbach Bayern; Ist das eine Heimeinrichtung?; Name: Pyshologisches Institut; Ort: Grönenbach Bayern; Straße: ?
    • Achern an der Hornisgrinde Lindenbrunnenstr Baden Würtemberg; Was hier was sein soll, weiß ich beim besten Willen nicht!; Name: Achern an der Hornisgrinde?; Ort: Baden Würtemberg; Straße: Lindenbrunnenstr

    Ich würde hier vermutlich etliche Stunden sitzen und suchen. Ob ich was Brauchbares finde ist auch nicht gesagt. Die Zeit habe ich jetzt jedenfalls nicht.


    Gruß jw1hal

    Hallo hajo1951,

    bitte in dem entsprechenden Thread über "Eilenburg" austauschen, da es sich hier um das "Kinderheim Aulhausen St. Vincenzstift" handelt.

    Warst du eigentlich wirklich im "Ernst Thälmann" - Heim in Eilenburg oder nicht doch im "Ernst Schneller" - Heim in Eilenburg? Sollte es doch das Schneller-Heim gewesen sein, könntest du das in deinem Profil abändern und gelangst über den dortigen Link auch direkt in das Heimthema von Eilenburg.


    Gruß jw1hal

    Hallo Gaby Engeln,

    schön dass du her gefunden hast.

    "Herzlich Willkommen"

    bei uns in der

    Regenbogenstadt

    Vielleicht möchtest du noch etwas posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muss wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!


    Gruß jw1hal