Beiträge von JW1HAL

    Hallo pooll,

    schön dass du her gefunden hast.

    Vielleicht möchtest du noch etwas posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muß wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Gruß jw1hal

    aber mal ganz ehrlich ist das nicht eine Selbstverständlichkeit,


    Da gebe ich dir insofern Recht, weil ich es sicher auch selbstverständlich so machen würde. Jedoch bin ich der Meinung, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, so etwas über einen sehr langen Zeitraum zu tun, letztendlich sein Leben dazu opfern. Das ist eine große Herausforderung, die sicher nicht jeder durchsteht. Ich habe mir schon öfter darüber Gedanken gemacht, was denn wäre, wenn meine Oma zum Beispiel gepflegt werden müsste. Würde ich das machen? Sicherlich würde ich ersteinmal JA sagen. Es ist ja meine Oma und sie war für mich als Kind auch da. Aber ich muss ja noch arbeiten gehen, habe meine Familie, mein Leben usw. ... Es wäre dann nicht mehr das Leben, was ich eigentlich Leben möchte. Wenn es eine Art des Begleitens der letzten Jahre sein würde, würde ich ihr sicher auch den Gefallen tun. Nun kommt aber auch dazu, dass es sehr schwierig sein kann, dass eine Demmenz oder sonstwas eintreten kann und man es letztendlich sehr schwer hat und sich unter Umständen sehr fertig machen kann damit. Es könnte sein, dass man rund um die Uhr da sein muss, das schon als Strafe empfindet, teilweise denkt, sie schikaniert einen, sie macht alles mit Absicht, damit man nur noch bei ihr ist, so dass man gar kein eigenes Leben mehr hat. Denn genau dann ist es keine Selbstverständlichkeit mehr. Dann gehört die gute Frau, so böse wie es klingt in ein entsprechendes Heim mit professioneller Hilfe.

    Anderes Beispiel: Wenn meiner Frau was passieren würde, würde ich sofort ja sagen. Aber auch da kommt es auf die Umstände drauf an. Ist der Einschnitt in meinem Leben zu tief, würde ich früher oder später auch hier aufgeben und eine andere Lösung dafür suchen. Vielleicht würde ich es mir aber auch aus Liebe zur Lebensaufgabe machen, ich weiß es nicht. Vielleicht würden Kinder und Verwandte auch mithelfen und auch ihre Zeit und natürlich auch ihr Geld dafür opfern, weil sie genau wissen, wofür sie es machen.

    Wenn ich mich selbst in so einer Lage sehe, würde ich es nicht als selbstverständlich sehen, dass andere, auch wenn es Frau, Kinder und Verwandte sind, ihr Leben für mein Problem opfern. Ich würde es durchaus verstehen, auch wenn es schwer sein wird, dass sie damit nicht klar kommen, weil sie ihr eigenes leben und ihre eigenen Probleme haben und mich irgendwo hin abschieben.

    Ich würde aber mehr als dankbar sein, wenn sie doch alle für mich da sind, ihre Zeit und auch ihr Geld opfern, damit ich ein lebenswertes Leben in der Familie leben kann und eben meine Familie um mich habe. Denn es ist einfach so, dass eine Krankenkasse in dem Moment zwar viel bezahlt, das aber bei weitem nicht für alles ausreicht. Ich will gar nicht wissen, wie viel die Familie da mit rein buttert, um alles schön zu machen. Und ich denke mal, in genau so einer ähnlichen Situation befindet sich Monika. Klar ist es richtig, dass das Geld in erster Linie für sie allein da ist. Aber es ist den Umständen entsprechend auch nicht verkehrt, wenn sie ihren Lieben als gute Geste einen Teil zurück geben möchte und sich einfach für all das bedanken möchte.

    Ich weiß nicht, ob ich das verkehrt sehe, aber so denke ich darüber, wenn ich mich mal versuche in ihre Lage zu versetzen. Ich weiß auch gar nicht, wie ich das machen würde. Eines Teils bin ich in der Hinsicht egoistisch und würde alles für mich behalten. Andererseits könnte so eine Lage alles verändern, so dass man dann ganz anders darüber denkt und sich einfach überlegt, wen man alles was gutes tun kann, weil man ja alles hat, was man braucht.

    Suche bei Google nach "Kinderheim Zeitz Knittelholz Kurt Gutschmidt" ergibt:

    Zitat

    Kinderheim Kurt Gutschmidt
    Am Knittelholz
    06712 - Zeitz

    Quelle: http://www.deutschefirmen.info/14/14124231652…midt/zeitz.aspx

    Suche bei Google im Telefonbuch nach "Kurt Gutschmidt Am Knittelholz 06712 Zeitz", ergibt das:

    Zitat

    Caritas Wohnheim "Julius von Pflug" , Außenstelle Knittelholz (Clubtelefon)
    Am Knittelholz
    06712 Zeitz
    03441 72 53 40
    http://www.ctm-magdeburg.de/

    Quelle: http://www2.dastelefonbuch.de/?cmd=detail&re…n=38&showCall=1

    Suche nach "Zeitz" auf der genannten Internetseite (http://www.ctm-magdeburg.de/) ergibt das:

    Zitat

    Bergsiedlung (Platanenweg)
    06712 Zeitz
    Telefon: 0 34 41 / 85 59 - 0
    E-Mail: schelkau@ctm-magdeburg.de

    Einrichtungsleiter
    Herr Maier

    Pädagogische Leitung
    Frau Vachulka

    Quelle: http://www.ctm-magdeburg.de/81075.html

    Ob es das ist, was du suchst, weiß ich allerdings nicht.


    PS: Google ist dein Freund! :thumbup:

    Hallo Nette,

    wie ich dir auch schon per PN mitteilte, ging das aus deinem Beitrag nicht eindeutig hervor, da man eine Person nicht persönlich ausfindig machen muss, um sie vor Gericht zu stellen. Das machen dann schon die Gerichte.

    Vielleicht war es von dir etwas unglücklich formuliert oder ich habe es falsch aufgefasst, womit ich übrigens nicht allein da stehe. Jedoch wollte ich nur klarstellen, dass wir schon aus rein rechtlichen Gründen sehr vorsichtig damit umgehen müssen.

    Auch wenn es noch die miesesten Peiniger sind, haben die Ihre Rechte, die wir akzeptieren müssen, um nicht selbst einmal genau deshalb vor Gericht zu stehen.

    Und genau das ist übrigens auch die ach so schöne Meinungfreiheit in Deutschland, auf die ja so viele immer bestehen. Man kann natürlich immer seine Meinung sagen, sollte das aber auch nur dort tun, wo man selbst dafür belangt werden kann. Für die Online-Inhalte dieses Forums haftet zum Beispiel der Betreiber und nicht die User! Und genau dann, nämlich wenn es ans Geld geht oder auch Freiheitsstrafe droht, sagen plötzlich viele nicht mehr ihre Meinung. Genau das ist Meinungsfreiheit!


    Gruß jw1hal

    [...]
    Ich habe schon mehrfach versucht die H.*edit* ausfindig zu machen um sie ihrer gerechten Strafe zu zuführen.
    [...]
    Wer kann mir helfen die H.*edit* zu finden?
    [...]

    Hallo Nette,

    es ist zwar sehr traurig, was du für Erfahrungen machen musstest, jedoch sollte und wird dieses Forum nicht als Plattform für solche, ich nenne es mal "Ankündigung einer Straftat", dienen!


    Gruß jw1hal

    Nicht ganz richtig, würde ich sagen.

    Am 21.08.1908 wurde der Verein „Fürsorgeheim Heidenheim" gegründet.
    Am 01.12.1951 wurde das Lehrlingsheim eingeweiht. Es erhält den Namen „Gotthilf-Vöhringer-Haus".
    Am 02.12.1954 wurde der Vereinsname in „Evangelische Jugendheime Heidenheim e.V." geändert.
    Am 01.01.2010 wurde der Vereinsname von "Die Evangelischen Jugendheime Heidenheim e.V." zur "eva Heidenheim gGmbH" umbenannt.

    Quellen:
    http://www.eva-heidenheim.de/unternehmen/ge…e/1900-1909.php
    http://www.eva-heidenheim.de/unternehmen/ge…e/1950-1959.php
    http://www.eva-heidenheim.de/unternehmen/geschichte/2010.php

    Ein Name eines Hauses und ein Name eines Vereines ist meiner Meinung nach ein großer Unterschied.

    Danke aber für den Hinweis.

    Ich habe den ersten Beitrag entsprechend ersetzt.

    Hallo Moerdoc,

    schön dass du her gefunden hast.

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    Gruß jw1hal

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    Meine Akte vom Jugendamt (4 Jahre Heimzeit) war etwa 300 Seiten. Allerdings habe ich mir alles ausdrucken lassen, auch jede Postkarte, jede Notiz, einfach alles.

    Ich beglückwünsche dich dazu, da es viele Heimkinder gibt, die nicht das Glück haben, ihre Akte zu erhalten.

    Kann man nur hoffen, dass dich deren Inhalt nicht zu sehr mitnimmt.

    hallo micky
    ist der beitrag von mir jetzt gelöscht worden wegen des kraftausdrucks?
    wie kann ich den beitrag zugänglich machen?
    es herschten zeitweilig üble zustände im birkenhof
    sorry für den kraftausdruck
    gruß schieby

    Hallo schieby,

    Dein Beitrag steht genau so, wie du ihn lesen kannst, hier für alle lesbar im Forum.

    Gruß jw1hal

    Hallo stefan47,

    schön dass du her gefunden hast.

    Vielleicht möchtest du noch etwas posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muß wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Gruß jw1hal

    Hallo Micky,

    ich habe es mir mal durch gelesen, wei lich gerade heute Nacht ein sehr langes Gespräch über die Thematik hatte, der allerdings zuerst in einem "Normal"-Heim und dann immer eine Stufe höher kam. Dort bin ich der Meinung dass die Heimeinweisung zu gunsten des Kindes durchaus berechtigt war, weil im Eleternhaus Mißstände bestanden. Alle weiteren "Heimeinweisungen" von einem Heim ins Andere gingen immer aus der Entwicklung und Beurteilung hervor, worüber es allerdings keine Unterlagen mehr gibt. Somit kann man schlecht nachweisen, dass hier Unrecht herrschte.

    In deinem angegebenen Fall ist allerdings von einem ("Normal")-Kinderheim Bräunsdorf die Rede, was ich hier im Forum nur als https://www.kinder-heim.de/board1818-virt…-anderson-nexo/ finden kann. Der Schreiber bezieht sich jedoch darauf, dass er in ein Spezialkinderheim kam. Das verstehe ich nicht ganz. In dem Beschluss ist ersichtlich, dass es sich zuerst um ein Kinderheim und danach um einen Jugendwerkhof handle. Wenn ich die Angaben richtig verstehe, sind dazwischen 2 Jahre ohne Heim. Also war er von 70-72 in einem Nomalheim, wurde dann nach Hause entlassen und war dann von 74-76 in einem Jugendwerkhof.

    Zitat

    Der Antragsteller beantragt seine Rehabilitierung hinsichtlich seiner Unterbringung im Kinderheim in Bräunsdorf und im Jugendwerkhof in Drehna in der Zeit vom 28.08.1970 bis zum 30.06.1972 und vom 18.04.1974 bis zum 17.03.1976.

    In seiner seitenlanngen Begründung spricht er aber von einer grundsätzlichen ersten Einweisung vom Elternhaus in ein Spezialkinderheim. Das Ding ist ja von Widersprüchen gespickt, so dass ich es nicht verstehe. Sollte man vielleicht auch mal mehr über die Person bzw. deren Werdegang, was die Heime betrifft erfahren.

    Ich finde das ja ein interessantes Thema, aber was hat das bitteschön mit dem 9. November zu tun? Das ist sicher der Grund, warum der Schreiber sich entschied, es zu veröffentlichen, jedoch ist es als Thementitel meiner Meinung nach ungeeignet!

    Das stand leider nicht da. Da hat wohl dann schon etwas in der Mail gefehlt.

    Jedoch kann man dann trotzdem schauen, ob man mehr Infos dazu findet,
    bevor man so etwas postet, da nicht jeder unbedingt damit etwas anzufangen weiß.

    Ich persönlich würde auf Grund so eines Textes nicht dort hin fahren.