Beiträge von JW1HAL

    Kinderheim Birnbaumsmühle
    Birnbaumsmühle 5-7
    15234 Frankfurt Oder

    Telefon: 0335-27280
    Telefax: 0335-5542102


    Hier kannst du alles posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muß wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Kinderheim Clara Zetkin
    Grüner Weg 4
    15230 Frankfurt Oder

    Tel: 0335 / 68 51 915
    Tel: 0335 / 60 69 487

    Fax: 0335 / 60 69 488

    Email: KhClara.Zetkin@freenet.de


    Hier kannst du alles posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muß wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Waisenhaus Stiftung des öffentlichen Rechts Kinder
    Niederräder Landstr. 38
    60528 Frankfurt am Main

    Telefon: 069 67809320

    E-Mail: kjh.buchenrode@waisenhaus-frankfurt.de


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    Kinderheim Sonneneck Außenwohngruppe
    Töpferstr. 6
    56288 Frankenberg

    Telefon: 037206-81276


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    Jugendheim Wiesental
    Mühlweg 14
    76596 Forbach, Baden

    Telefon: 07228/2627


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    Heilpädagogisches Kinderheim
    Dr.-Theodor-Neubauer-Str.3
    09557 Flöha

    Telefon: 03726/5117
    Fax: 03726/700033
    E-Mail: hwg1@vfb-kinderheim.de

    http://vfb-kinderheim.de/kinderheim/hei…e-wohngruppe-i/


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    Finsing Sport-u.Jugendheim
    Buchenweg 10
    85464 Finsing, Oberbay

    Telefon: 08121/7473


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    Jugendheim
    Am Markt
    57413 Finnentrop

    Telefon: 02721/50748


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    Walburgisheim Feucht
    Walburgisweg 35
    90537 Feucht

    Tel 09128 / 9 11 69 - 0
    Fax 09128 / 9 11 69 - 99

    Web http://www.walburgisheim-feucht.de
    Mail info@walburgisheim-feucht.de


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    Wohnstätte für Behinderte
    Torgauer Str. 41
    04895 Falkenberg

    Tel.: 035365 / 396815

    Zitat


    Die Wohnstätte wurde im Jahr 2001 mit 24 Plätzen eröffnet und 2007 durch einen Neubau auf 48 Plätze erweitert. Sie befindet sich in Falkenberg, im Süden Brandenburgs im Landkreis Elbe – Elster. Die Wohnstätte liegt in einem Wohngebiet mit Mischbebauung, in der Nähe des städtischen Zentrums. Das Haus ist barrierefrei ausgestattet und für Rollstuhlfahrer geeignet. Einkaufszentrum, Kulturzentrum, Arztpraxen, Apotheken sowie der Bahnhof sind in unmittelbarer Nähe und gut erreichbar.
    Quelle: http://www.intawo.de/index.265.html


    Hier kannst du alles posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muß wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Also ich habe ja schon lange Kontakt zu meiner Heimerzieherin. Der schläft immer mal ein und wird auch immer mal wieder aktiv. Meistens lag es wohl immer an mir, weil ich so faul bin und dann kommen auch noch die sehr unterschiedlichen Interessen dazu. Sie war auch letztes Jahr bei mir zu Besuch. Nun bin ich dran, sie mal wieder zu besuchen.

    Dann hatte ich auch schon mal den ehemaligen stellvertretenden Heimleiter kontaktiert, weil ich noch ein paar Fotos haben möchte. Ich wollte voriges Jahr im Mai da hin fahren. So ein Mist, ich traue mich gar nicht, den wieder anzurufen. Muss ich aber mal in Angriff nehmen, weiol ich unbedingt mal noch viele Fotos aus dem Heim haben möchte, die ich dann hier zum besten geben kann, wenn ich darf.

    Das ist aber eben nur deine Sicht der Dinge, wie du es erlebt und empfunden hast. Auch gibt es eben nur den zeitlichen Rahmen wieder, indem du in dieser Einrichtung warst.
    Andere Leute können das zu deiner Zeit ganz anders empfunden haben, schließlich war es kein Ferienlager.
    Es gibt auch Leute, die waren zu anderen Zeiten dort. Auch diese könnten ganz andere Erfahrungen wie du gesammelt und es unterschiedlich empfunden haben.
    Davor sollte man, wie das Thema so schön heißt, auch Respekt haben und es einfach auch mal akzeptieren, was andere Leute so von sich geben.
    Auch wenn dir kein Fall bekannt ist, heißt das nicht zwangläufig, dass es sie nicht gibt. Hier in den Foren melden sich auch nur ein geringer Bruchteil der Ehemaligen.

    Ich persönlich habe zum Beispiel in meiner Einrichtung auch keine so schlechten Erafhrungen gemacht. Ich habe ein Bett und etwas zu essen gehabt, wurde eingekleidet, auch wenn wir alle gleich herumliefen. Es gab auch Taschengeld, was immer einbehalten und zu bestimmten Anlässen verwendet wurde. Ich durfte zur Schule gehen und wurde im Kollektiv erzogen. Ich kann mich auch nicht erinnern mißbraucht oder geschlagen worden zu sein. Wenn ich es mal mit Kindern vergleiche, die nichts im Leben haben und auf der Straße leben oder von klein an schuften müssen, verprügelt und mißhandelt werden, ging es mir dort regelrecht gut. Ich konnte eine ziemlich "normale" Kindheit verbringen. Die Erziher waren meine Eltern und die Gruppe meine Geschwister. Es war so zu sagen meine Familie auf Zeit.

    Die Kehrseite davon ist, dass es wohl doch keine so "normale" Kindheit war. Während dessen andere Kinder irgendwann die ersten Erfahrungen mit einer Freundin machten, verbrachte ich die Zeit im Heim, so ganz ohne Mädels. Während dessen andere Kinder "draußen" spielen durften, war ich an einem strengen und geregelten Tagesablauf gebunden und einfach nur eingesperrt, eingesperrt im Haus oder auch auf dem Heimgelände. Während andere Kinder Mutterliebe genossen, habe ich vielelicht mal ein paar nette Worte der Erzieherin gehabt. Während andere Kinder vielelicht mal mit ihren Vater etwas unternahmen, war ich in der Gruppe gefangen und musste immer mit ihnen zusammen alles unternehmen. Während andere Kinder ihre Omas und Opas hatten, die sie jederzeit besuchen konnten und auch von ihnen besucht wurden, auch mal ein paar Tage zusammen verbringen durften, war das im Heim ganz anders geregelt. Es gab Besuchstage und auch Urlaubsscheine, so ganz wie im Knast!

    Man kann das Ganze nun so oder auch so sehen. Das sind die 2 Seiten der Medailie, für Leute wie mich, die eben nicht mißhandelt wurden, aber eben dort waren. Einige, wie ich zum Beispiel, sehen es als ganz normal und nicht weiter schlimm an. Es war eben so, es ist Geschichte und daran kann man nichts mehr ändern.

    Andere haben dafür aber ein ganz anders Verständnis. Sie sehen es nicht so einfach, sie fühlten sich auch eingesperrt und haben heute noch damit zu kämpfen, können das nicht so einfach wegstecken. Das sollte man respektieren!

    Ich habe auch schon von Leuten aus meiner Einrichtung gehört, die von Erziehern geschlagen wurden. Das kann ich zwar nicht ganz verstehen, weil ich es so nicht kenne, nehme es aber so als gegeben. Denn vorstellen könnte ich mir das schon, also möglich wäre so etwas immer. Ich war schließlich nicht dabei und so kann ich mich nicht hinstellen und das Gegenteil behaupten oder die Leute als Lügner hinstellen.

    Auch wenn eines Tages Leute kommen werden, die behaupten, dass sie in meiner Einrichtung mißhandelt und/oder mißbraucht wurden, werde ich ihnen zuhören und dies in keinster Weise bezweifeln, sofern es nicht zu meiner Zeit passiert sein soll. Sollte es zu meiner Zeit passiert sein, würde ich dies zwar anzweifeln, könnte es aber nie ausschließen. Woher soll ich denn wissen, was hinter anderen Türen so passierte? Also auch das wäre möglich, auch wenn ich es mir beim besten Willen nicht vorstellen könnte.

    Man sollte also nicht ganz so pauschal sagen, dass es dies und das in den und den Einrichtungen nicht gab, wenn man das nicht 100%ig weiß, weil man ja nie die ganze Zeit da war und auch nie 100%ig alles mitbekommen haben kann.

    Das vielleicht auch einige etwas hochpauschen, sei dahin gestellt. Schließlich weiß man da auch nicht, wo man die Grenze setzen sollte. Woher will man wissen, wer was und wie schlimm hochpauscht oder sich gänzlich erfundene Geschichten ausdenkt. Man kann den Leuten nur vor, aber nicht hinter die Stirn schauen und auch das nur wenn man sie sieht. Spätestens dann, wenn sich gewisse Leute so in Widersprüche verwickeln, weiß man, dass dort etwas nicht stimmt. Das aber immer wieder so zu betonen, dass es etliche Leute gibt, die so etwas machen, gerade dann, wenn jemand erst seine Erlebnisse berichtet hat, halte ich für nicht richtig, fast schon respektlos. Wenn ich mir vorstelle, ich komme frisch in ein Forum, hatte mit so etwas noch nie etwas zu tun, überwinde mich jetzt meine Erlebnisse zu schildern und bekomme dann zu lesen, dass es Leute gibt, die sich so etwas ausdenken und/oder hochpuschen, fühle ich mich doch sofort angesprochen, möchte am liebsten im Boden versinken und bin dann so enttäuscht von den Leuten und dem Forum. Ich wäre in erster Linie nicht nur von denen enttäuscht, die das schrieben, sondern von allen. Ich wäre dann wieder an dem Punkt, wo ich mir sage, es ist so wie früher, keiner glaubt mir!

    Ich habe fertig ...

    Piusheim Jugenddorf in Baiern
    Schwaigerweg 2
    85625 Baiern

    Telefonnummer: 08093/59-0
    Fax-Nummer: 08093/59117

    E-Mail-Adresse: info@kjf-muenchen.de

    Website: http://www.piusheim.de

    Zitat

    1981 - Übernahme des Jugenddorfes „Piusheim“ in Baiern bei Glonn; Gründung einer Frühförderstelle in Erding.
    Quelle: http://www.kjf-muenchen.de/wir/geschichte.html


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    St. Konradihaus Schelklingen
    Konradistr.1
    89601 Schelklingen

    bzw.:
    Postfach 86
    89599 Schelklingen

    Telefon: 07394 247-48
    Telefax: 07394 247-60
    e-mail: Stiftung@St.Konradihaus.de

    Homepage: http://www.konradihaus.de

    Hier kannst du alles posten, an was du dich aus deiner Heimzeit erinnerst, zum Beispiel wann du dort gewesen bist, was du dort so alles erlebt hast, an wen du dich noch erinnerst, wen du gerne wieder treffen möchtest oder zu wem du vielleicht noch Kontakt hast. Alles was du hier schreibst, kann dann auch über die Suchmaschinen gefunden werden. Einer muß wohl den Anfang machen, also trau dich! Denn somit könnte man auch dich finden!

    Hallo Moderatoren.

    Der Beitrag von »Teddy 07« ( vom Freitag, 27. Juli 2012, um 12:00 Uhr ) bezüglich der „Zusammenarbeit“ „auf Politischer Ebene“ „des neu gewählten Vorsitzenden Herr Sooß für betroffene Ehemalige Heimkinder Ost“ mit dem „Landesbeauftragten für Stasiunterlagen in Schwerin“ ist bestimmt wichtig, aber, meines Erachtens, völlig fehlplaziert in dem von mir eröffneten Thread »Der Vorstand des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ gibt bekannt.«

    Vielleicht besteht ja schon ein Thread in diesem Forum für „Ehemalige Heimkinder Ost“ und die relevanten Stellen in „Schwerin“ wo dieser Beitrag von »Teddy 07« hingehören würde --- oder, wenn nicht, hätte »Teddy 07« eben einen neuen Thread für das von ihm jetzt hier angesprochene Thema eröffnen sollen, meine ich.


    Danke für den Hinweis. Ich hab´s mal verschoben ...

    Ich danke euch, dass ihr verstanden habt, wie so manches zusammenhängt. Es sollte aber jetzt nicht Sinn der Sache sein, über Leute zu diskutieren, die viele nicht kennen.

    Wir kennen den Sinn eines solchen Forums und auch den Sinn des Themas hier. Ich bin der Meinung, man sollte sich wieder dem Thema hier widmen und irgendwelche Leute, die es wo möglich nicht Wert sind, sie sich eventuell auch noch darüber freuen, dass man über sie spricht, außen vor lassen.

    Es gibt zwar etliche, die haben viele Themen schon mehrmals ausdiskutiert. Jedoch gibt es immer wieder sehr viele neue User, für die das hier neu ist, die auch etwas dazu sagen möchten, die gerne einmal darüber diskutieren möchten, so wie wir das taten, wo es neu für uns war. Denen sollten wir das ermöglichen, dazu ist so ein Forum da.

    Das sind mal so ein paar Gedanken von mir.

    Hallo Monika Elke Rose und auch Siggi,

    ich habe mal einen Beitrag von einer Seite zuvor herausgesucht, um den es wahrscheinlich geht und die betreffenden Stellen rot markiert.

    Ich kenne ja nun schon Siggi eine ganze Weile aus diesem Forum, weiß wie sie zu den Dingen steht und kann Vieles dadurch auch etwas nachvollziehen. Ich kenne viele Hintergründe davon und weiß auch wovon sie spricht und dass sie mit vielen Dingen einfachg nur Recht hat. Als "Neuling" in einem Forum, der auch in Torgau war, sieht das sicherlich sehr doof aus. Man fühlt sich angesprochen und denkt, was ist denn das für eine, die hat doch keine Ahnung. Ich kann also auch Leute wie dich ganz gut verstehen!

    Es geht ganz einfach um gewisse Personen, die man mit der Zeit einfach kennengelernt und ihren Verlauf genau verfolgt hat. Es geht um Personen, die sich in der Öffentlichkeit präsentieren, sich in Widersprüche verstricken, sich anderweilig unbeliebt machen und dann einfach nur noch sehr unglaubwürdig wirken. Es geht auch um Personen, die man jahrelang aus Foren kennt, mit denen man schon die eine oder andere Diskussion oder auch andere Aktivitäten hatte, die schon teilweise ins "Private" gingen, so dass man sich schon ein Bild über gewisse Personen oder gar Gruppen machen kann und natürlich dann nicht mehr so gut auf alles zu sprechen ist. Dazu habe ich im Zitat mal etwas grün markiert, was einfach nur Insider-Wissen und schwer zu verstehen ist.

    Es ist natürlich schwierig. Für die "alten Hasen" ist es sehr einfach zu verstehen, wobei es für die "Neuen" dann doch schon komisch, ja fast beleidigend klingen mag, dem aber nicht so ist. Der, den es nicht ausdrücklich betrifft, braucht sich die Jacke nicht anzuziehen.

    Ich würde jedem mal vorschlagen, der so ein ungewöhnliches Bild von zum Beispiel einer Siggi hat, die betreffende Person doch mal persönlich zu kontaktieren. Denn da kann man meist alle Mißverständnisse im Nu ausräumen.

    Ich würde mir auch wünschen, dass Siggi etwas überlegen schreibt, aber das ist auch manchmal leicht gesagt. Auch sie hat Gefühle und Emotionen und ist mit der Verarbeitung nun mal 10 Jahre weiter, wie manch anderer. Da geht man natürlich ganz anders an die Sache ran.

    Habt bitte alle etwas Nachsicht zueinander und sucht doch bitte die persönliche Kontaktaufnahme, um so etwas zu klären.


    Gruß jw1hal

    Danke für deinen Bericht, Elke. Es ist sicherlich sehr mutig, diesen besuch abzustatten und dann noch so einen Bericht darüber zu schreiben, da man bei diesen Dingen ja immer wieder daran erinnert wird. Ich selbst kann mich da leider nicht so rein versetzen, ahbe aber schon Verständnis dafür.

    Ich habe es jedenfalls gern gelesen.

    Gruß Jan

    es deshalb jedoch als blödsinn abzutun finde ich schon beleidigend.


    Es ist wohl die Art der Formulierung. Wenn ich sage, "Ich halte es für Blödsinn!", ist es meine persönliche Meinung dazu, wo sich eigentlich keiner angegriffen fühlen sollte.
    Sage ich aber "Das ist Blödsinn!", stoße ich schon einige Leute gewaltig vor dem Kopf. Man sollte sich von daher schon etwas überlegen, wie man etwas schreibt, obwohl ich auch schon die Erfahrung gemacht habe, dass es der Leser dann doch falsch auslegt.

    Bei Siggi ist es so, dass sie schon eine ganze Weile in solchen Foren verweilt und nicht nur deswegen mit solchen Dingen ein wenig abgeschlossen hat, die Dinge nach außen hin zumindestens sehr gelassen sieht. Es kommt wohl auch darauf an, wie und was man genau erlebt hat. War man im Werkhof oder auch im Gefängnis, hat also ganz schlimme Dinge erlebt, sieht man eventuell solche Dinge, wie auf dem Töpfchen festgebunden, eben nicht als so schlimm. Man sieht es wohl auch nicht so schlimm, wenn man gar keine so schlechten Erfahrungen gemacht hat und eben für sich persönlich kein Problem in der Vergangenheit sieht.

    Aber selbst dann sollte man zumindestens die Gedanken, Gefühle und Aussagen von solchen Dingen, wie auf dem Töpfchen festgebunden, nicht mit Füßen treten und es als Blödsinn abtun. Ich persönlich habe da auch so meine Meinung, lasse aber den Anderen auch ihre Meinung, auch wenn ich diese nicht teilen kann.

    Und jetzt danach zu entscheiden, wer es nun schwerer in den Einrichtungen hatte, ist wohl auch nicht der richtige Weg. Es kann jemand als Kind oft verprügelt und eingesperrt worden sein, der jetzt wunderbar damit klar kommt und keine Probleme hat. Es kann aber auch jemand da sein, der sich einfach nur nicht wohl in der Einrichtung gefühlt hat und der hat nun ein riesen Problem damit. Ich denke mal, das sollte man auch so akzeptieren und auch solche Menschen tolerieren.

    Wir sollten wohl alle ein wenig versuchen, die Meinungen der anderen zu akzeptieren und einfach nur ein wenig mehr Rücksicht auf unsere Mitmenschen nehmen, auch wenn man nicht deren Meinung ist oder mit ihnen nie grün wird. Auch über nicht gut klingende Aussagen, könnte man hinwegschauen und sie einfach nicht thematisieren.

    Übrigens finde ich das mit dem auf dem Töpfchen festgebunden schon sehr interessant. Da ist die Frage, wo da die Grenze ist. Ich denke mal, wenn man ein Kind eine virtel Stunde da drauf setzt, sollte das in Ordnung sein. Aber wenn es dann mehrere Stunden sind, ist das alles andere als in Ordnung.

    Wie ich aber schon bemerkte, wie macht man es bei vielen Kindern? Gibt es hier ne Krippenerzieherin? Wenn man sich um 5 oder 10 Kinder kümmern muss, wie soll man das denn sonst machen?

    Also ich persönlich sehe so einen Tagesablauf in solch einen Säuglingsheim nicht unbedingt als Mißbrauch an, wobei man genau da viele Dinge berücksichtigen muss.
    Es ist nun mal nicht für jedes Kind ein Erzieher abgestellt, so dass man nicht die Geduld und Zeit hat, sich so darum zu kümmern, wie sein eigenes Kind. Man hat sicherlich mehrere Kinder und muss mit ihnen einen gleichzeitigen Tagesablauf durchführen. So ist es sicherlich auch klar, dass man Vorkehrungen treffen muss, dass sie nicht weglaufen/krabbeln oder irgendwo herunterfallen. Ich kann mich auch gut an die Gurte erinnern, die ich und auch viele andere Kinder im Kinderwagen und im Laufgitter hatten, damit wir nicht weg konnten. Sollte ich jetzt meine Eltern verklagen, weil sie mich an meiner Freiheit hinderten, also mißbraucht haben? Das halte ich für Quatsch.
    Natürlich sollte es nicht so sein, dass ein Kind stundenlang auf so einem Topf sitzen muss. das ist schön Kinderquälerei.
    Der nächste Punkt wäre die Erinnerung. Also ich persönlich habe keinerlei Erinnerung aus dem Säuglingsalter. Ich könnte mich somit nicht erinnern, wie beispielsweise der Tagesablauf war. Und wenn ich nun zu einem "Fachmann" gehe, der nun aufgrund von Reaktionen irgendwelche Rückschlüsse auf das leben im Säuglingsalter zieht, halte ich persönlich das für sehr fragwürdig. Da wird wohl der Phantasie keine Grenzen gesetzt sein. Das ist für mich persönlich einfach nicht real!
    Damit komme ich zur Beweislage. Wie kann man so etwas beweisen, dass man selbst in einem Säuglingsheim, genau so behandelt wurde? Welches Gericht soll nun auf Grund solcher Erinnerungen, die ich persönlich anzweifle oder auch von einem "Fachmann" herausgefundenen Erinnerungen, die ich genau so anzweifle, eine Mißhandlung feststellen?
    Die Thematik ist für mich persönlich sehr sehr fragwürdig und unreal, so dass man sich wirklich mal überlegen muß, wo die Grenze der Mißhandlung, der Menschen- Und Freiheitsrechte und was es sonst so für Rechte gibt, ist.

    Ich möchte an dieser Stelle nochmal eindeutig betonen, dass das meine persönliche Sichtweise ist.