Von diesem Vorfall weiß meine Mutter und meine jetzige Ehefrau. Jemand anderem habe ich nichts davon erzählt, weil ich mich dafür schäme und Angst habe, das mir auch weiterhin niemand glauben würde
Ich glaube die Zeiten sind längst vorbei, wo man solche Dinge nicht mehr glaubt. Gerade jetzt, wo viele solche Dinge ans Tageslicht gekommen sind, welche ja wohl alle nicht erlogen sein können, ist die Bereitschaft sich solche Berichte anzuhören und diese auch Glauben zu schenken, gestiegen. Ich denke, es ist verkehrt so etwas in sich hinein zu fressen. So etwas muss raus, danach geht es einem besser. Ich glaube auch daran, dass man eines Besseren belehrt wird, weil man auch von Nichtheimkindern auf ein reges Interesse stößt.
Also nur Mut! Wir müssen uns vor nichts schämen!
Sollte man jedoch mit den Folgen solcher Outings, persönliche Probleme oder Nachteile befürchten, muss man sich schon genau überlegen, was man tut. Hat man aber nichts zu verlieren und kann auch Spott verkraften, sollte Scham das kleinste Problem sein. Erst dann stellt sich heraus, wer die wahren Freunde sind ...