Beiträge von Andreas1957

    Hallo Robert, ich habe eher zufällig deinen Bericht gelesen. Ich kann mich an einen Robert erinnern. Ich war erst in Baindt und ab 1964 in Heiligenbronn. Dein Schlusssatz gab mir auch zu denken: Einzelgänger und keine Freunde. Wie bei mir. Das Vertrauen im Heim war so schlecht, dass man niemandem vertrauen konnte.


    Ich habe in Heiigenbronn auch sexuellen Missbrauch erlebt und zwar durch den Aushilfserzieher Hans *edit*. Der starb erst vor 2-3 Jahren. Ich war das erste ehemalige Heimkind, das den sex.Missbrauch beim Bistum anmeldete. Entsprechend wurde mir auch nicht geglaubt, bis weitere Missbrauchsopfer sich meldeten.


    Schön, dass du glücklich verheiratet bist.


    Ich wünsche euch noch alles Gute


    Herzliche Grüße


    Andreas (Albert)



    *edit* Private Daten von Tätern bitte per PN (private Nachricht), E-Mail oder auf anderen privaten Wegen austauschen. Siehe dazu auch § 3.1.9 der Nutzungsbestimmungen. In dem Fall haben auch Täter ihre Rechte, was in gesetzlichen Bestimmungen so festgelegt ist und woran auch wir uns halten müssen

    Den Tätern die ewige Hölle zu wünschen, ist als Katholik oder nicht Katholik der falsche Wunsch. Stell dir fiktiv vor, dir würde das ein Opfer fiktiv schreiben.....da wärst du sicher nicht begeistert. So wie Gott auch die schlimmsten vergibt, müssen auch wir bereit sein zu vergeben. Ich bin auch Missbrauchsopfer und ich abe ehrlich gesagt bis vor einigen Jahren auch so gedacht, wie du. Aber ich habe meine Meinung durch den Glauben geändert, da wir so nicht denken und handeln dürfen.


    Bitte verstehe das nicht als Rüffel meinerseits, es soll nur ein vorsichtiger Hinweis sein, dass wir trotz allem erlittenen Leid anders denken müssen. Wer von uns weiß, wieviel Täter sich tatsächlich bekehrt haben....und wie groß ist die Freude im Himmel über jeden bekehrten Sünder.....


    Nix für ungut. Ich wünsche dir noch eine gute Zeit.


    Gruß Andreas

    Hallo "Mariotte"
    ich kannte den Lehrer Herzer (schulleiter) als junger Schulbub nur
    vom Sehen, hatte aber keinen Kontakt zu ihm, da er die Klassen 7+8
    hatte. Lehrer Straub wurde ja Nachfolger von Herr Herzer, den ich als Lehrer auch
    hatte.


    Ich kam 1964 nach Heiligenbronn und 3 Jahre später ging er wohl in den Ruhestand, als ich in der 3./4. Klasse war.


    Es gab viele Jahre einen Fanfahrenzug, in dem ich auch einige Jahre gespielt habe. Unter welcher Obhut der Fanfahrenzug begleitet wurde, weiß ich nicht mehr.


    Zu den Schwestern muss man sagen, dass es nur vereinzelt nicht sehr gute Schwestern gab. Überwiegend war es totale Überlastung der Schwestern, die einen 24 Std-Tag bis zu 25 Kinder beaufsichtigten.


    Liebe Grüße

    ich habe nur Wesly Charaktereigenschaft beschrieben, die er hier im sehr sensiblen Forum für ehemalige heim-Kinder in Bereichen zu Nutze macht, die ihm gar nicht zustehen.


    Der junge Spund war wohl in einem "gepflegten" Heim und kann sich in Heime von nach dem Krieg bis 1970/72 gar nicht hinein versetzen, weil er diese gar nicht erlebt hat.


    Das gilt vor allem in Missbrauchsfällen, auf das ich hier als Opfer nicht näher eingehen möchte. (Daher hat der Jungspund und Besserwisser Wesly für einen Fond plädiert, wo er vielleicht auch mit abkassieren wollte. wer weiß, , wer weiß, was für ein Floh in seinem Kopf war.....und noch ist?)


    Du kannst dich ja bei dem Großschwätzer-Wesley für meine treffende Charakter-Beschreibung entschuldigen. Ist der arme Weslyso schlimm dran, dass er nun das ganze Forum um Hilfe bitten muß? Armer Tropf. Der Wesly hatte 2 Jahre schönes Heimleben, aber unendlich viele Beiträge im Heim-Forum, als würde er die Übersicht über alles haben obwohl er von den Heimleben in den Jahren vor 1972/74 keine Ahnung hat. In der Zeit, wo Wesly im Heim war, waren so ziemlich alle offensichtlichen Missstände in den Heimen abgestellt.


    sterni: Ich soll mich schämen? Schau mal in deinen Spiegel, dann kannst du, wenn du Zeit hast, dich für Wesly schämen. Ich habe den Besserwisser nicht beauftragt, sich in meinen Kommentar unqualifiziert einzumischen.


    Damit wir uns alle verstehen: Ich verurteile den Besserwerwisser ausschließlich wegen seiner fehlenden Qualifikation, auf wenn er zig Beiträge hier im Forum hat und unendlich viele Danksagungen, muß er noch lange keine qualifizierte Kapazität sein. Es gibt lLeute, die brauchen, immmer im Mittelpunkt stehen zu müssen!!! (sterni, rate mal, wen ich da meine??)


    Wäre der Wesly in der Zeit von nach dem Krieg bis 1970 mindestens 8-10 Jahre im Heim gewesen, würde ich sein Engagement in diesem Forum ganz anders einschätzen, weio er auch entsprechend andere Erfahrungen gesammelt hat. Das ist bei ihm ganz klar nicht der Fall, auch wenn der Besserwisser und DU "sterni", hier anderer Meinung sind. Aber da seid ihr falsch gewickelt!! Selbstverständlich spielen die Jahrgänge eine Rolle, sogar eine sehr große Rolle!!!!. Ich persönlich habe an anderen ehemaligen Kindern diesen Umbruch in den Heimen AB 1972/74 hautnah mitbekommen, wie toll das plötzlich verändert wurde. Schließlich habe ich dies bei regelmäßigen Besuchen in dem Heim selber gesehen, da aus meiner Verwandschaft ebenfalls noch jemand im selben Heim untergebracht war, wo ich zuvor war. Die Änderungen in dem Heim waren in der kurzen Zeit unglaublich und ein Unterschied wie Tag und Nacht. Darüber ich mich natürlich für die Kinder nach meiner Zeit sehr gefreut habe.


    Somit kann ich diesen Umbruch und die Zeit in den Heimen vor den 70er- und nach dem Umbruch in dem Heimen bestens beurteilen, Wesly ab er nicht, da zu einer Zeit noch gar nicht geboren war!!!


    Das unterscheidet meine Erfahrung mit dem Besserwisser Wesly, der wohl davon ausgeht, dass es allen Kindern in den Heimen so gut ging, wie ihm, in seinen Jahren und meint, hier noch als Besserwisser auftrumpfen zu müssen.


    Außerdem ist es ein Unterschied, ob man die harte Heim-Zeit vor den 70er-Jahren wie ich selbst erlebt hat oder wie der Besserwissser Wesly, dies nur von älteren Heimbewohnern erzählt bekam. Erlebt-haben und erzählt-bekommen-haben sind 2 Paar Stiefel!!!


    Im Grunde bedarf es hierzu keinen hohen IQ, um das zu erfassen. Aber da scheint es bei manchen Komnmentatoren(innen) arg zu hapern!!!.


    Übrigens hat "dein Freund und Besserwisser Wesly" mich in den 3 Mails mehrfach sehr beleidigt. Wo bleibt seine Entschuldigung an mich? Und forderts mich auf, mich zu Entschuldigen? Unglaublich, was Du dir heraus nimmst!!!


    Bin mal gespannt, wieviel tausend Freunde der Besserwisser noch mobilisiert, um mir zu schreiben. :D


    @Wesly: Ich habe ein dickes Fell. Und wenn ich mal nichts mehr schreibe, dann mit Sicherheit nicht, weil ich Ende bin, sondern weil es sinnvolleres gibt, als Kindergartenpiele mit dir hier auszutragen. Habe auch noch andere, sinnvollere Aufgaben.

    Wesley, bu bist ein junger Schnösel und meinst mit deinen billigen 2 Jahren Heimaufenthalt, in einer Zeit, in der es nicht mal annähernd solche Misstände in allen Kategorien in den früheren Heimen gab, wie in der Zeit bis 1972, sich hier als eine Art Samariter und Besserwisser aufspielen zu müssen.


    Schon alleine dein Foto spiegelt genau mit deiner hochnäsigen Nase (Zinken) deinen Besserwisser-Charakter wieder, den man an dir feststellt.


    Auf solche Typen wie dich kann jeder verzichten.


    Wenn du mal Zeit hast, solltest du dich schämen, aber dazu bist du zu stolz und zu feige.

    Ob Du aktuell schreibst oder der Eitelmann vor 7 Jahren schrieb, ist mir völlig egal. Mir gehts hier um die Sache. Und wenn ich meinen Kommentar dazu abgebe, geht das dich überhaupt nichts an. Ich hoffe, wir haben und ein für alle mal verstanden.
    Ich habe erst 2017 meinen Missbrauchsantrag gestellt und vorher war das für mich selbst noch kein Thema. Daher nehme ich Vorschläge von vor 7 Jahren genau so ernst, als wäre er gestern geschrieben worden. OK?


    Ich verbiete dir ja auch nicht, nur mistigen Senf zu schreiben ohne etwas Vernünftiges beizutragen.


    Außerdem musst du dir um meine Nerven keine Sorgen machen :)


    Nach dieser Nachricht werde dich blockieren, weil dich wohl gerne im ganzen Forum als Bewesserwisser beweisen willst, aber wohl nichts erreichst.


    G.A.

    Versteckspiele mag ich halt nicht und sind feige.


    Entweder man schreibt als "Besserwisser" und gibt seine "Identität" preis oder man sollte die Leute hier in Ruhe lassen, wenn du unerkannt bleiben willst. Im Gegensatz zu dir haben die Opfer haben extrem viel durchgemacht......


    Ich gehe mal davon aus, dass du in einen Ausschuss für Misshandelte angehörst möglichst alles ablehnst. Vieles spricht dafür, denn auf die Opfer rein zu haken, ist heute ja Standard


    Gegenbeispiel: Falls Du kein Hart IV-Empfänger bist und in Arbeit dein Brot verdienst, mache ich dir den Vorschlag, dein mühsam erarbeitetes Geld in einen Fond für Hartz IV-Empfänger einzuzahlen und dort wird dann dein "geringeres" Entgelt als Monatslohn auszahlen zu lassen.


    Vielleicht geht die jetzt ein Licht auf, was für einen skrupellosen Vorschlag du mit dem Fond gemacht hast. Als Opfer kann einem einen solchen Wahnsinn nicht in den Kopf kommen....., also bist du von der anderen und möchte-gern-Besserwisser-Seite.


    Schäm dich vor den Missbrauchsopfern.




    G. Andreas

    Hallo unregistrierter Eitelmann,


    auch bin NICHT deiner Meinung, dass Missbrauchsopfer keine Entschädigung bekommen sollen. Das ist von dir völlig respektlos.


    Warum soll man das Geld in einen Fond stecken? Dass sich vielleicht Täter auch noch daran direkt oder indirekt bereichern können?


    @Eitelmann: Wie kommst du auf eine solchen respektlosen Aussage?


    Wie die anderen erbosten Antworten auf deinen respektlosen Vorschlag lesbar sind, ist jeder Kommentar zu deinem abstrusen Vorschlag überflüssig.


    @Eitemann: Arbeitest du als Vertrauensperson von Opfern, der möglichst alles ablehnt?


    @Eitelmann: Registriere dich erst mal, bevor du ernst genommen werden willst.


    Ich bin übrigens Missbrauchsopfer und mein Mindest-Almosen mit viel Energie ersttitten und gleich weiter gespendet, an nicht einen Fond, wo der "Eitelmann" wohl Geld abschöpfen könnte.


    Gruß an Alle, nur nicht an den unregistrierten Eitelmann = "V-Mann der Misse-Täter"????

    In Baindt waren ausnahmslos Kinder im nichtschulpflichtigen Alter (ab Säugling bis ca. 6 - 7 Jahre)


    Es waren Mädchen und Jungs in getrennten Häusern untergebracht. In den Kindergarten kamen alle zusammen in einen großen Kindergarten-Raum.


    Es gab auch manchmal kleinere Kindergruppen, ich weiß aber den Grund heute nicht mehr.


    Ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass ich mich immer gefreut habe, wenn ich meine "Freundin" gesehen habe. Es war nicht ein Freundin, wie man sich heute vorstellt, man freute sich einfach, wenn man sich gesehen hat. :)


    Es wäre toll, wenn sich ehemalige Kinder sich noch daran erinnern und zu Baindt hier über Ihre Erinnerungen schreiben.


    Ich selbst weiß nicht mehr sehr viel, aber über das Wenige Wissen von damals freue ich mich noch heute.


    Vielleicht meldet sich noch das Mädchen von damals.......schließlich gibt es keine Zufälle. ;)


    Grüße


    Andreas

    Hello
    Nach 48 Jahren habe ich eine Seite gefunden wo Leute in den 60 Jahren in heiligenbronn gewohnt haben ich war da auch in 63 es war keine schöne Erfahrung dass kann ich nur sagen mein deutsch ist nicht mehr so gut ich spreche und schreibe perfekt englisch dass würde es leichter machen
    die Schwester Rupert war auch meine Lehrerin da wahr auch ein Lehrer der war sehr gemein er hat uns mit einem Bambus stock über den kopf gehauen wen das heute so gehen würde die wären alle im Gefängnis wir mussten in der ecke stehen wen ich dass Leuten erzaehle die schauen mich an als ob ich 5 köpfe hätte lol
    würde mich sehr freuen wen sich einmal jemand meldet und wir können schwätze ich bin original aus deutschland

    Der Schullehrer war Schulleiter "Straub". der hatte die Spezialität, immer mit einem sehr dünnen Stock gab vorn die Fingerspitzen anzuvisieren. Bei jedem geringsten Anlass packte er sein Gerät aus, wie als Training.


    Gegen einen Schulleiter hatte ja man keine Chance.


    Ein ganz gemeiner Schullehrer war der Chmel (gesprochen: Schmel). Boah, der ist öfters ausgerastet. Nach außen hin ein ruhiger Typ, aber wehe, wenn es ihm danach war.....puuuh.... Der schlug mal einem Siebtklässler so brutal, dass seine (des Lehrers) in tausend Teile flog. Dann wol.lte er auch noch haben, dass der unschuldige Schüler zu Uhr bezahlt. Von was? Hosenknöpfen??
    (Der Chmel hat den Schüler nur auf Verdacht verprügelt, weil er der Ansicht war, dass er die Scheune in Heiligenbronn abgefackelt hat. Ohne jeglichen Beweis. Zum Schluß kam heraus, dass es ein Bub von der Kleinen-Gruppe Christina war. Damit hat auch keiner von uns gerechnet......) 8|

    Hallo Uwe,


    Du kannst KEIN Opfer sein, sonst könntest du einen solchen Unsinn nicht schreiben.


    Jedem Opfer steht es zu, wie und ober er finanziell abgefunden wird. Einige Missbaruchsopfer mussten ihr Arbeitsleben verkürzen ud hängen bis zum Lebensende mit einer gekürzten EU-Rente herum. Warum sollen diese auf das Geld verzichten???


    Und mit Geld lässt sich kein Missbrauch verhindern.


    Missbrauch lässt nur verhindern, wenn man von Leuten, die man mit Kindern beschäftigt, z.B. halbjährlich eine ergänztes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen lässt und man sich gegenseitig beobachtet. Das kostet alles kein Geld.


    Sehr wohl sollen alles Opfer ihr Geld bekommen, was ihnen zusteht.


    Bevor du weiterhin so unterirdisch schreibst, solltest du dich besser nicht äußern. Das können Betroffene besser beurteilen.


    Gruß Andreas

    Hallo, ich bin dabei, Erinnerungen an meine frühe Kindheit aufzufrischen. Ich selbst habe nicht im Heim gewohnt, aber mein Onkel war Ende der 50er Jahre in Heiligenbronn im Internat. Er hat leider kein Internet. Ich habe mit meinen Eltern in dem Lehrerwohnhaus gewohnt, da mein Vater Lehrer an der Internatsschule war. Wir sind 1967 dort weg gezogen. Ich habe noch Fotos, auf denen die Schwestern drauf sind und einige Buben, die mal mit den Stallhasen bei uns im Garten waren. Würde mich sehr freuen, wenn sich jemand melden würde, der in der Zeit von 1961 bis 1967 in Heiligenbronn im Internat war. Ich erinnere mich an Schwester Donatella, an Schwester Adolfa, die Imkerin. Andere Namen fallen mir nicht mehr ein. Mein Onkel erzählt immer wieder von seiner Zeit dort im Internat und seinen Erlebnissen im Heim.

    Hallo,


    in welcher Gruppe war der Onkel, bzw. in welchem Alter kam er nach Heiligenbronn. di ab 6jährigen waren meist zuerst in der Gruppe von Schwester Christina und Schw. Xaveria.


    Schwester Adolfa hat die Imkerei nur nebenher gemacht, denn hauptamtlich war sie für die Sakristei zuständig.
    Die Schwester Adolfa war extrem lieb. Ich kannte sie ja sehr gut, da ich oft ministriert habe.


    Gruß Andreas

    Diejenigen Kinder, die ab 1974/75 nach Heiligenbronn kamen, hatten ein relativ TOLLES Leben in Heiligenbronn. Denn bis dahin wurden für die Gruppen (bis dahin auf ca. 10-12 reduziert) 4 doer 5 Einfamilienhäuser gebaut.


    Ich kam nach meiner Heimentlassung noch öfters zu Besuch dort hin und aus rein pädgogischer und Sicht wird dort ein richtige schönes (so weit es ging) familiäres Ambiente eingebracht.


    Diese Kinder können sich nicht vorstellen, wie es zugegangen ist, als zuvor noch alle ca. 120 Kinder in dem einen großen Bau untergerbacht waren.


    Als das Kinderheim nach und nach aufgelöst wurden, kamen Russland-Deutsche in diese Unterklünfte.


    Von Flüchtlingen kann man nur reden, wenn man das Wort "Wirtschafts" am Wort vorne anfügt....also Wirtschaftsflüchtlinge, denn aus Russland wurde keiner vertrieben. Die ollten nur in den goldenen finanzkräftigen Westen, um im Schlaraffenland zu bleiben. (Der damalige Außenminister Fischer musste Jahre später Rede und Antwort stehen, dass er so großzügig Ausreise -Visums verteilt. Er wurde damals von allen Seiten schwer kritisiert.)


    Nur so viel vom Heim vor 1974 und wie relativ gut es die Kinder danach hatten........man sollte alles relativ realstisch sehen. Und wenn man ein schlechtes Essen bekam, spielt das nur eine untergeordnete Rolle. Kindesmissbrauch gab es nach 1974/75 nicht mehr, nach dem alles neu geordnet wurde.......


    Gruß Andreas

    WICHTIG!!!!


    Die hier aufgeführte kurze Zusammenfassung betrifft überwiegend die Zeit bis 1970!!!!
    Ab 1970 kamen bessere Lehrer in das Heim und Kinder durften in kleinen (8-10er)-Gruppen in eine Art Einfamilienhäusern wohnen. Von daher gesehen können sich Kinder ab 1970 und später KEIN Bild machen, was die Kinder-Generation vorher durchgemacht und erlebt haben. (Ich erwähne das deshalb, da sich hier manche ehemalige Heiligenbronn-Zöglinge überwiegend positiv äußern und keine Ahnung von der Zeit der 60er Jahren bis 1970 haben.)


    "Bestie" Dickeser!
    Es gab schwere Misshandlungen eines Erziehers Herr
    Dickeser aus *edit*, der immer wieder zur Aushilfe nach Heiligenbronn
    kam, um seine Sado-Wünsche zu erfüllen.......Vor diesem Teufel in in
    Menschengestalt hatte jedes Kind Angst!! Leider hat sich dazu noch
    keiner hier getraut, etwas zu schreiben.
    Nach dem gemeinsamen Nachtgebet rief er immer 2 Namen auf, die sich in den großen Waschraum zu begeben hatten. Dort musste man die Hosen ausziehen (auch die Unterhose) und man bekam entweder mit seiner bloßen Hand oder mit der Rute (oder Rohrstock) GRUNDLOS der Po blau geschlagen. Ich versichere, dass ich mir vorher nie etwas zuschulden kommen ließ, dass ich deswegen Schläge bekam. Es war reine Lust des Aushilfserziehers, was er mir angetan hat.
    In der Gruppe von größeren Kindern soll er sich auch sexuell vergangen haben, was ich allerdings nur vom hören-sagen erfahren habe.


    Ich fasse mich schon lange mit
    dem Gedanken, diese unaufgeklärten und publik gemachten Vorfälle der Diözese Rottenburg zu schreiben....
    Wenn
    der "Teufel" alleine ohne Ordensschwester in der Gruppe war, konnte er schalten und
    walten wie er wollte. Wenn ich ihn in meinem Leben nach meinem Heimleben
    irgendwo mal angetroffen hätte.....weiß ich nicht, was jetzt aus ihm jetzt wäre. (keine Ahnung, ob er überhaupt noch lebt.)




    Man darf sich nicht wundern, wenn dann so viele ehemalige "Zöglinge" kriminell oder zerstört wurden.


    Ich weiß zumindest ganz sicher, dass Schwester Christina über diese Vorfälle des "Teufel" Dickeser von meiner Mutter informiert wurde, als ich bei einem Besuch meiner Mutter in Heiligenbronn meinen vom H. Dickeser blau geschlagen Po gezeigt habe. Statt die Sache aufzuklären, bekam mein jüngerer Bruder von Schwester Christina zusätzliche Schläge, weil wir das der Mutter gezeigt und gesagt haben........



    Misshandlungen auch durch Schwestern!!


    Abends war nach dem Essen oft "lesen" angesagt, währenddessen Schwester Christina nebenher Strümpfe Strümpfe stopfte. So nebenbei fiel ihr ein, einmal zu fragen, was morgen für ein Feiertag war. (z.B. Himmelfahrt oder Fronleichnam oder sonst ein Fest. Nicht aber bekannt feste wie Ostern oder Weihnachten!!) Ein Kind nach dem anderen wurde zu ihr vorgerufen. Jedem Kind, das die Antwort nicht wusste, stach sie mit ihrer Nähnadel, die sie beim Strümpfe stopfen hatte, durch Pullover und Hemd einfach in den Oberarm. Das tat ganz schön weh!!!!!


    Überwiegend war bei den Lehrern "Prügel" angesagt!!!!




    Der Schulleiter *edit* Straub war auf Tatzen direkt auf die
    "Fingerspitzen" sehr "spezialisiert"!!! Der wusste wohl, wie weh das tat und
    hatte sichtlich Spaß dabei!!!. Ganz schlimm im "schlagen" war der Lehrer
    Chmel (gesprochen Schmel) !!!!!! Der hatte öfters Wutausbrüche und voll
    auf die Schüler mit bloßer Hand ins Gesicht und Kopf oder wo auch sonst eingedroschen. Einmal ging ihm dabei sogar mal seine Armbanduhr kaputt
    und wollte, dass der von ihm verschlagene Schüler ihm das bezahlt. (Ob
    er sie bezahlte, weiß ich nicht.)


    Die Lehrer Milles, Vogt und Vees, die Anfang der 70er Jahre kamen, waren voll in Ordnung. Das muss fairerweise hier auch mal erwähnt werden.




    Der Religionspfarrer (Name weiß ich nicht mehr) aus "Talheim" (aus der Nähe Grünmettstetten) packte aus
    seiner Aktentasche immer erst einen dicken Prügel aus der Aktentasche, legte ihn für jeden sichtbar auf das Pult,
    dann erst den Kathechismus. Da hat man schon mal vor "Erfurcht" und "Angst"
    zitterten müssen und entsprechend gefolgt.




    Der Ortspfarrer Raible direkt in Heiligenbronn für die Schwestern
    zuständig war 100%ig voll in Ordnung. An ihm gibt es kein Haar zu
    krümmen. Der hatte später angefangen, die Klassen 8 und 9 in Reli zu
    unterrichten und auch die Kommunion-und Firmunterricht für die Kinder
    gemacht zu machen. Der Pfarrer Raible war super toll.


    Diejenigen, die normal geblieben sind, haben es nur der Gnade von OBEN zu verdanken!!!


    Für mich war es das Schlimmste, dass man nie eine Bezugs- und /oder Vertrauensperson hatte. Daher konnte der Teufel Dickeser und manche Lehrer machen was sie wollten. Sie wurden von den Schwestern geschützt und angehimmelt.


    Menschenunwürdiges Essen.
    Das Heim Heiligenbronn hatte eine große Landwirtschaft von ca. 30 bis 40 Kühen und Schweinen.


    Statt Milch bekamen wir Malzkaffe, statt Butter bekamen wir Margarine, satt echten Honig (Imkerei machte Schwester Adolfa) bekamen wir Kunsthonig. Fettiges Schweinefleisch gab es nur sonntags, Rindfleisch oder Wurst gar nicht.


    Warum das alles? Weil Milch und Butter aus EIGENER Produktion verkauft wurde und von Schwestern getrunken wurde. Gleiches wohl Rindfleisch.
    In Gemüse fand man überwiegend dicke ungenießbare "Mehlbollen". Igitt...ich habe heute noch den Ekel im Mund, wenn ich nur daran denke.
    Kein Wunder brauchte ich schon mit 16 Jahren eine Teilprothese, da meine Zähne "bröselig" wie Bimsstein waren. Die Heimleitung war immer stolz, das billigste und günstigste heim zu sein. Das war denen wichtiger, als den Kindern gesunde Nahrung aus eigener Produktion zu geben.


    Ich kenne eine Frau, die wollte als Nonne in Heiligenbronn eintreten. Als sie in den ersten Wochen mitbekommen hat, dass die Schwestern Milch bekommen und die Kinder keine, hat sie das Kloster Heiligenbronn aus diesem Grund verlassen. Diese Frau hatte Charakter. Geändert sich deswegen aber nichts.


    Die zuständigen Personen müssen das alles mal vor dem Richterstuhl Gottes verantworten.





    *edit* Private Daten von Tätern bitte per PN (private Nachricht), E-Mail oder auf anderen privaten Wegen austauschen. Siehe dazu auch § 3.1.9 der Nutzungsbestimmungen. In dem Fall haben auch Täter ihre Rechte, was in gesetzlichen Bestimmungen so festgelegt ist und woran auch wir uns halten müssen.

    Signatur von »Angi90«


    Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht.
    -Fred Ammon-


    Wir leben alle unter einen Himmel, aber haben nicht alle den gleichen Horizont.
    -Konrad Adenauer-

    Hallo Angi90,


    ich bin heute zufällig über Google auf diese Webseite gestoßen.


    Überwiegend war bei den Lehrern "Prügel" angesagt!!!!


    Auch der Schulleiter Josef Straub war auf Tatzen direkt auf die "Fingerspitzen" sehr "spezialisiert"!!! der wusste, wie das weh tat und hatte sichtlich Spaß dabei!!!. Ganz schlimm im "schlagen" war der Lehrer Chmel (gesprochen Schmel) !!!!!! Der hatte öfters Wutausbrüche und voll auf die Schüler mit bloßer Hand ins Gesicht oder wo auch sonst hin kam, eingedroschen. Einmal ging ihm dabei sogar mal seine Armabanduhr kaputt und wollte, dass der von ihm verschlagene Schüler ihm das bezahlt. Ob er sie bezahlte, weiß ich nicht mehr.


    Der Religionspfarrer (Name weiß ich nicht mehr) aus Talheim packte aus seiner Aktentasche immer erst einen dicken Prügel aus dar Aktentasche, dann erst den Kathechismus. Da hat man schon mal vor Erfurcht und Angst zitterten müssen und entsprechend gefolgt.


    Der Ortspfarrer Raible direkt in Heiligenbronn für die Schwestern zuständig war 100%ig voll in Ordnung. An ihm gibt es kein Haar zu krümmen. Der hatte später angefangen, die Klassen 8 und 9 in Reli zu unterrichten und auch die Kommunion-und Firmunterrichte für die Kinder gemacht zu machen. Der Pfarrer Raible war super toll.


    Du tust Oliver UNRECHT, ein Gedicht von Fred Ammon zu zitieren, denn Du kannst das überhaupt nicht nachvollzeihen, wie brutal und hart die damalige Zeit war. Das sind Wunden, die man uns Kindern eingebrannt hat, die nie vergehen. Man muss es selbst erlebt haben oder darüber schweigen, aber keine schönen Gedichte zitieren, wie : "
    Wer jedes Wort auf die "Goldwaage" legt, bekommt seelisches Übergewicht. Das ist gut gemeint, aber total Fehl am Platze!!!
    Das ist kein Vorwurf an Dich, denn Du kannst das auch nicht nachvollziehen, wir durchgemacht haben.


    Es gab auch übrigens auch schwere Misshandlungen eines Erzeihers Herr Dickeser aus Gagenau, der immer wieder zur Aushilfe nach Heiligenbronn kam, um seine Sado-Wünsche zu erfüllen.......Vor diesem Teufel in in Menschengestalt hatte jedes Kind Angst!! Leider hat sich dazu noch keiner hier getraut etwas zu schreiben. Ich fasse mich schon lange mit dem Gedanken, dies mal an die Diözese Rottenburg zu schreiben.... Wenn er alleine ohne Schwester in der Gruppe war, konnte er schalten und walten wie er wollte. Wenn ich den in meinem Leben nach meinem Heimleben irgendwo angetroffen hätte.....


    Man darf sich nicht wundern, wenn dann so viele ehemalige "Zöglinge" kriminell oder zerstört wurden.


    Diejenigen, die normal geblieben sind, haben das nur der Gnade von OBEN zu verdanken!!!


    Wenn ich dein Gedicht an Oliver lese, lese ich einfach heraus, dass es gar nicht möglich, als Außenstehender das alles nachzuvollziehen, was wir erlebt haben. man kann es versuchen, das nachzuvollziehen, aber beim Versuch bleibt es.... wie gesagt, man muss es erlebt haben, um es nachvollziehen zu können.


    Darf ich mal fragen, ob Du auch mal in einem heim warst?