Auch in ..Normalheimen..gab´s keinen Schutz vor Mißhandlungen
Stellvertretend für einen Jungen aus meinen Heim,der niewieder darüber reden will,schreib ich
sein ..Trauma..hier auf.In unserem Heim standen Mißhandlungen eigentlich nicht..
auf der Tagesordnung.Das änderte sich ,als eine Erzieherin,namens Frau Matlhle,eingestellt wurde.DerJunge aus meiner Gruppe kam aus einer Familie,die sich nicht um ihn kümmerte.So ging er nie zur Schule und war mehr Straßenkind und das mit 8 Jahren,bis er zu uns kam.
Ihm fiel der Unterricht sehr schwer und er konnte kaum lesen,als 2. Klässler.Die Lehrer gaben sich viel Mühe mit ihm.Nun kannte er keine festen Abläufe u. Strukturen im Alltag.Die besagte Frau Mathle hielt ihm mit dem Kopf unters kalte Wasser,wenn er sich nicht an die Anweisungen hielt.Nachts mußte er stundenlang auf dem Flur stehen u. die Hände nach oben halten.Ab und zu mußte ich u. ein paar andere Kinder ihm Gesellschaft auf dem Flur leisten,weil wir uns im großen
Schlafsaal unterhalten haben.Das ging wochenlang so,bis es die a nderen Erzieher
mitbekamen,wie viel Angst wir vor ihr hatten.Sie wurde entlassen.Später erfuhr ich,das sie ihren Dienst im Spezialheim Eilenburg wieder aufnahm.
Kennt Jemand diese Frau?Kann sein ,das ich ihren Namen nicht richtig geschrieben habe.
Ich habe damals an den Fingernägel gekaut,auch eine Form von Mangel an Zuwendung
und war Brillenträger.Hatte ich die Brille mal verlegt,mußte ich stundenlang bei dieser Erzieherin
meine Brille suchen,ohne was zu essen zu bekommen.Sie gab mir Wollhandschuh ,gegen das ::Nägelabknabbern..,die mußte ich tragen u.hab mich geschämt.Als sie entlassen wurde,gab es keine Vorfälle mehr.