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Verbrannte Erde

wohin ich schau: verbrannte erde. aschegrau grinst mich der kahle boden an. vereinzelt noch qualmendes astwerk. zischend, scheinbar nur noch wesentlich. wohin ich geh: verkohltes leben. schwarz und tot sperren sich glieder. wie im gebet ragen zweige fingern gleich nach oben un-erhört. wohin ich lausche: dröhnende stille. echo im ohr stöhnt noch von leben. zu laut trägt wind vergangene stimmen herbei die erstickten. schwer die luft. drückend erinnerung. sie schwebt einem einsamen vogel…
Schnecke
30. Dezember 2010 um 09:22
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So sollte es sein

Berühre mich, aber halt mich nicht fest. Gib mir Geborgenheit, aber sperr mich nicht ein Sag mir deine Wünsche, aber zwing sie mir nicht auf. Mach mich atemlos, aber nimm mir nicht die Luft zum atmen Lass mich freiwillig zu dir kommen, denn Gefühle wachsen nur in Freiheit Lass mich frei, damit ich frei und willig dir alles geben kann, was du nicht festhalten kannst, doch sei dir bewusst, viele Dinge beginnen ohne es zu merken, du musst frei sein wenn du der Liebe begegnen willst, frei von…
silkesunshine
26. Dezember 2010 um 14:23
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Oft des Nächtens

Oft des Nächtens, wenn ich wach bin, ruhelos die Ozeane durchschwimme oder mich durch´s Gestänge des Universums winde - wenn alles schläft und geheimnisvolle Geräusche mein Gehör streicheln und die glänzenden Augen des Alls mir ihre Weisheiten zublinzeln - oft in solchen Nächten begegnet mir ein kleiner Wicht. Ein komischer kleiner Kerl ist das! Ein kugelrundes Körperlein mit zwei dünnen Beinchen dran, langen - viel zu langen Ärmchen und ein zerschundener Kopf. Jaaa, der Kopf - als ich den das…
Schnecke
26. Dezember 2010 um 09:19
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Freunde

Es gibt Menschen, die meine Vergangenheit geprägt haben, meine Gegenwart nicht akzeptieren können und daher in meiner Zukunft nichts verloren haben.
anton
7. Dezember 2010 um 17:46
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Ich habe gelernt.

Ich habe gelernt,wie es ist Schmerzen zu ertragen. Ich habe gelernt,nicht weiter nachzufragen. Ich habe gelernt,in einem Haufen Scherben zu leben und ich habe gelernt,immer nachzugeben. Ich habe gelernt meine Tränen fließen zu lassen und ich habe gelernt,wie es ist andere Menschen zu hassen. Ich habe gelernt,mein Herz gebrochen zu sehen und ich habe gelernt,die Liebe einfach zu umgehen. (Martin Mitschell)
mds
5. Dezember 2010 um 18:27
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Ankommen

Bleiben möchte ich da... wo jemand auf mich wartet wo jemand mich so liebt,wie ich bin wo ich Fehler machen darf wo keiner die Hand gegen mich erhebt wo ich nicht aus Eifersucht erdrückt werde wo ich geraderaus reden darf wo immer ein Platz für mich ist wo ich ohne Maske laufen kann wo jemand meine Sorgen anhört wo ich meine eigene Meinung äußern darf,ohne das es mir übel genommen wird wo keiner aus verletztem Stolz Lügen über mich verbreitet wo ich ernst genommen werde wo ich auch mal nichts…
mds
30. November 2010 um 11:42
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Schön wr die Zeit!

Warst auch du ein Kind der 60, 70, 80er Jahre? (so wie ich) Wie hast du nur überlebt??? Kinder, wir fuhren im Auto ohne Gurtpflicht, ohne Airbags. Auf den Rücksitzen tummelnd, war das ein Spaß... Unsere Kindermöbel waren mit bleihaltiger, brillanter Farbe bemalt! Keine Kindersicherungen auf Medizinflaschen, Schubladen oder Türen... Als wir mit dem Fahrrad losfuhren hatten wir weder Sturzhelm, Ellenbogen- oder Knieschützer an. Man trank das Wasser aus dem Wasserhahn, auch im…
anton
30. November 2010 um 11:31
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Leben!

Du darfst im Leben ruhig hinfallen, du darfst aber niemals liegen bleiben! Kein Mensch ist deiner Tränen wert ! Und der Einzige, der es wert ist, wird alles dafür tun, dass du niemals weinen mußt !!! ICH habe gelernt, dass es lange braucht Vertrauen aufzubauen, aber nur kurze Zeit, um es zu zerstören! ICH habe gelernt, dass im Leben nicht zählt was du hast, sondern, "WEN" du hast! ICH habe gelernt, dass dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen verändert werden…
anton
30. November 2010 um 11:19
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ich

Wer mich kennt, weiß mich zu schätzen Wer mich sucht, wird mich finden Wer mich nicht kennt, kann mich kennen lernen Wer mich liebt, sollte mich nie loslassen..... Wer mich vergessen hat, könnte sich wieder an mich erinnern Wer mich nicht mag, läßt es bleiben --------------------------- Bin weich und hart, grob und zart, heiß und kalt, gut und böse, schüchtern und frech, stark und schwach, lieb und gemein, gerecht und unfair, rücksichtsvoll und rücksichtslos, aufopfernd und egoistisch,…
anton
30. November 2010 um 09:19
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Adventkalender-Gedicht

Ich gäb' dir gerne einen Kalender, einen Kalender zum ersten Advent, in dem, versteckt hinter kleinen Türchen, etwas ist, was jeder Mensch braucht und kennt. Am 1. wäre hinter dem Türchen Verständnis, hinterm 2. Türchen ist Phantasie, hinterm 3. Humor, und dann kommt am 4. eine Portion Euphorie. Hinterm 5. Türchen findest du Hoffnung, hinter dem 6. eine Menge Zeit, und öffnest du dann das 7. Türchen, entdeckst du dahinter Geborgenheit. Im 8. Türchen sind Spaß und Freude, im 9., da ist die…
Selina
27. November 2010 um 10:02
5
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