Ich war auch in diesem KZ für Kinder (Kinderheim Uhlstädt Georg Schwarz).
Gruppe 1 - der sogenannte Erzieher war Wagner.
Der Insasse Ekbert Ziethen, der hier von „tadedoberlin" genannt“ wird, war ein totaler Arsxx.. Ein Provokateur, einer der ständig hänselte und auch gerne mal Prügel austeilte. Einer, der sich bei der Essensausgabe nie hinten anstellte, weil er sich für was Besseres hielt. Ziethen hätte Schlimmeres verdient und es würde mich nicht wundern, wenn der irgendwann mal im Knast gelandet ist.
Keiner hat hier offenbar den Mut, über die systematischen Kindemisshandlungen zu berichten. Der Heimleiter Hartmut Schmidt hatte täglich Kinder verprügelt. Nur wegen schlechter Schulnoten. Immer nach der Schule kam Schmidt in den Speisesaal und fragte nach den Schulnoten. Er fragte z. B. „Und wer hat eine 5 bekommen“?. Sobald dieses Kind seinen Arm hob, ging Schmidt auf denjenigen zu, packte ihn an den Kragen, schleifte den mehre Meter durch den Speisesaal, und warf das jeweilige Kind dann mit voller Wucht gegen die Tische. Ich hatte alle Fälle penibel in meinem Tagebuch festgehalten. Irgendwann wollte ich das alles in den Westen schmuggeln. Auf der ersten Seite stand deshalb: „Für Kennzeichen D“. Das war damals eine Fernsehsendung, in der über sämtliche „Missstände“ in der DDR berichtet wurde.
Irgendwann fand man dieses Tagebuch. Eines nachts gegen 00:30 Uhr kam Heimleiter Schmidt mit seinem quietschenden Wolga angefahren. Nur 10 Minuten später erschien er in meinem Zimmer. Kochend vor Wut sagte der zu mir „Scholz, mitkommen“. Er brachte mich in sein Büro. Mein Tagebuch lag auf seinem Schreibtisch. Etwa eine Stunde lang stieß Schmidt mich immer wieder gegen seinen Büroschrank. Auch mit dem Kopf. Der schrie mich pausenlos an, und fragte immer wieder, was das soll, und was ich mir eigentlich einbilden würde uvm. Er drohte mir mehrfach damit, dass die Aufzeichnungen in meinem Tagebuch harte Konsequenzen für mich haben würden. Am nächsten Tag wurde ich sofort in ein Durchgangskinderheim nach Gera verlegt, und von dort dann in den Jugendwerkhof Rühn bei Bützow.
Wer Schutzbefohlene misshandelt, bedroht und einschüchtert, der ist ein Verbrecher. Über diese schwerwiegenden Verbrechen zu berichten, dazu hat hier augenscheinlich keiner den Mut zu. Typisch Deutsch!
hier nachzulesen Protokoll und Beschlussfassung zur Änderung, welche Punkte im wesentlichen geändert wurden, und welche Neugefasst hinzugekommen sind. Die Beschreibungen und Ausführung sind gut beschrieben, alle anderen Vorgänge zu diesem Aspeckt können gefunden werden unter:
Opfer des SED-Regimes sollen verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden künftig leichter anerkennen lassen können. Der Bundestag hat am Donnerstag, 30. Januar…
www.bundestag.de
Auch unter der Rubrick:
Neue Erfolgschancen auf Rehabilitierung und Opferrente nach 2019
könnt ihr alles nachlesen, von Antragstellung bis Anlaufstellen, oder Antragsformulare.
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