Beiträge von Axel Li

    Natürlich gings nie um Demokratie sondern es ist der größte Wirtschaftskrieg aller Zeiten. Genau das hatte um 2016, 2017 herum die ARD und das ZDF sich auch noch getraut, zu berichten, denn bis zum Maidan Putsch 2014 sind im Wert von 5 Milliarden US Dollar Waffen an Kiew geliefert worden. Angeblich soll die USA auf der Krim einen militär. Stützpunkt geplant haben. Danach ging es so richtig weiter, so weit, bis für Moskau rote Linien überschritten wurden, bis Putin der Kragen platzte und wir jetzt fleißig mit der NATO als US Vasall uns in polit. Abenteuer stürzen dürfen. Das ist überhaupt nicht unser Krieg, sondern ein Stellvertreterkrieg. Die USA im Hintergrund treiben Europa vor sich her, riskieren einen großen Krieg in Europa. Es ist denen vollkommen egal, den Kriegstreibern, die nie etwas Anderes waren.

    Das ist so irre abenteuerlich, wozu uns und wohin uns die Transatlantiker steuern, denn genau das kann passieren, dass Deutschland dabei draufgeht. Das kann Anderen dann nur recht sein.

    Deutschland zu schwächen, ja, zu deindustrialisieren und es ist auch kein Zufall, dass Deutschland sich militär. nicht wehren kann. Lange ist daran gearbeitet worden. Die alten Pläne der Verwüstung sollen jetzt endlich aufgehen, das Land von innen heraus zu zersetzen und zu zerstören. Soll Russland etwa dazu getrieben werden, Nazi-Deutschland direkt in den Krieg zu verwickeln? Aus russ. Sicht sind wir Feindesland.

    Man nennt das asymmetrische, psychologische Kriegsführung mit dem Ziel der Zerstörung Deutschlands als stärkstes Land der EU. Ist Deutschland schwach, ist die EU ein Zwerg. Cui bono? hmm

    Damit wurde Deutschland in die Zange genommen und von zwei Seiten genötigt, Kriegsteilnehmer zu werden. Deutschland muss dringend aufpassen, ihnen nicht in die Falle zu gehen. Bei so einer schwachen deutschen Regierung ist alles möglich. Wir verhökern Heim und Hof und andere nehmen uns aus wie eine Weihnachtsgans. Über so viel deutsche Naivität lachen die Ukrainer und Polen doch nur. Die kochen ihr Süppchen auf unsere Kosten. Das sind ganz alte Rachegedanken, die hier mitspielen. Die Polen hatten auch schon immer mit Deutschland ein Problem. Die finanz. Schäden der Pipelines Zerstörungen müssten denen in Rechnung gestellt werden, wenn klar ist, dass sie und die Ukraine dahinter steckten!!!

    Die Jahrhunderte lange mit Pausen unterbrochene historische Verbundenheit Polens und der Ukraine wird hier wieder deutlich und von beiden Ländern werden alte Rechnungen mit Russland und Deutschland gleichermaßen aufgemacht.

    Wer im Hintergrund die Fäden spinnt oder überhaupt der Auslöser des akt. Konfliktes ist, soll mal wieder schön nebulös verdunkelt werden.

    Von Anfang an hat Polen jedenfalls deutlich genug gemacht, wie sehr Warschau gegen die Pipelines war. Es ist ganz offensichtlich jemand mit jemandem einen Deal eingegangen, mit dem Ziel, Deutschland massiv ökonomisch und somit finanziell zu schaden. Und das sollen Verbündete sein, die auch noch Milliarden kassieren, weshalb Deutschland seine eigene Sicherheit aufs Spiel setzt? Ekelhaft. Die Tagesthemen haben soeben mal wieder nichts darüber gesendet.

    Was glauben "die da oben" eigentlich, was das ganze furchtbare Theater mit einem persönlich macht oder denken und hoffen sie, das wird schon keinem auffallen, was sie uns täglich auftischen? Setzt die Regierung auf unsere deutsche gründliche Vergesslichkeit? Dann dürfte sie sich getäuscht haben. Lange geht das alles nicht mehr gut, doch wenigstens gibt es noch eine Opposition oder auch zwei.

    Die Sarah hält sich für die perfekte Nachfahrin von Rosa Luxemburg.

    Ich bin da doch ein wenig vorsichtig und obwohl sie Geld wie Heu hat - das haben auch Andere, wenn ich mir so manche in der grünen Sekte betrachte - doch man kann wohl selten abstreiten, dass sie im Unrecht wäre. Hier z. Bsp. kann man ihr absolut nur zustimmen. :thumbup:

    Zitat

    „Wenn es sich herausstellen sollte, dass deutsche Stellen vorab von dem Anschlagsplan gewusst haben, dann hätten wir einen Jahrhundertskandal in der deutschen Politik.“

    BSW-Chefin: Nord-Stream-Anschlag – Wagenknecht fordert Untersuchungsausschuss - WELT
    Mehrere Sprengungen hatten die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 Ende September 2022 beschädigt und unterbrochen. BSW-Chefin Sahra Wagenknecht will, dass…
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    Richtig so, ohne wenn und aber und das ein bischen plötzlich. Ich wußte es immer, denen hinter der Oder kannst du nicht über den Weg trauen. Es würde erklären, weshalb der schon länger gesuchte verdächtige Ukrainer aus Polen nicht nach D ausgeliefert wurde und unbehelligt weiter in die Ukraine ausreisen hat können. Das statement des poln. Reg.-chefs. sagt ja alles. Es spricht Bände und ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Polen will auch noch fette Reparationskosten von Deutschland aus dem 2. Weltkrieg.

    Donald Tusk: Nord-Stream-Befürworter sollen sich „entschuldigen“ und „still sein“ - WELT
    Die Nord-Stream-Gaspipelines in der Ostsee bleiben ein Politikum. Nach den Enthüllungen um einen Verdächtigen, der sich trotz Europäischem Haftbefehl aus Polen…
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    Einen Skandal kann man das nur nennen!

    Es zieht einem nur noch die Schuhe aus. Berlin reißt sonst überall in der Welt die Klappe auf und hier schweigt die deutsche Regierung?? Es ist Wochenende. Es möchte sicher niemand der hohen Herrschaften mit Lappalien gestört werden.

    Wie kann das sein? Bis in die höchsten Kreise soll von den Anschlägen auf die Pipelines gewusst worden sein. Wenn es so war, wieso wurde weiterhin mit unseren Steuergeldern massiv ein Land unterstützt, das Deutschland insbes. schwerst geschadet hat, wenn das alles wahr sein sollte. Wir zahlen uns dumm und dämlich und diese Regierung sitzt das nach Merkelscher Art einfach aus oder was ist hier los??

    Schon lange stand der Verdacht im Raum, dass nur durch massive Mithilfe aus Kiew Anschläge wie diese möglich sind. Die Luft brodelt, wir befinden uns an der Schwelle in einen Krieg und an der Spree wird geschwiegen?? Das muss wirklich nur ein ganz böser Film sein.

    Nord-Stream-Anschläge: „Bin sehr sicher, dass Herr Selenskyj davon gewusst hat“, sagt der Ex-BND-Chef - Video - WELT
    Dem „Wall Street Journal“ zufolge soll der ukrainische Präsident Selenskyj im Vorfeld von der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines gewusst haben. Ex-BND-Chef…
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    Wenn man bedenkt, welche Lanzeitfolgen wie z. Bsp. Depressionen, welche gesellschaftl. Schäden für Staat und Gesellschaft entstehen, es gibt ja hinlänglich Zahlenmaterial, bekommt man eine ungefähre Größenordnung. Man erkennt sich selbst in so manchen Analysen wieder, denn Mangel an Vertrauen oder Kontrolle behalten wollen, nicht abschalten, nicht entspannen können, das kommt einem bekannt vor.

    Jedenfalls, Ich hätte nicht unbedingt erwartet, dass frühere Elite-Internatsschüler mit Problemen zu kämpfen haben, wie sie viele ehemalige Heimkinder auch haben. Man könnte auch sagen, es eint, was natürlich ein Trugschluss ist, denn schließlich spielte schon immer die soziale Herkunft die entscheidende Rolle bei der Herausbildung von Persönlichkeiten.

    Elite-Internatsschüler wurden schließlich aus bestimmten Gründen in Internate gegeben, mit dem Versprechen, dass ihnen mit der dort genossenen Ausbildung alle Wege offen stehen.

    So sieht es aus. Das boarding school System in UK ist Jahrhunderte alt und wurde in anderen Ländern bis weit nach Asien, eigentlich in allen ehem. brit. Kolonialländern übernommen. Es galten nahezu die gleichen Regeln und die waren für alle Schüler sehr streng. Ich denke, das ist nahezu vollkommen vergleichbar mit geschlossener Heimunterbringung vergangener Zeiten. Sowohl Internatsschüler als Heimkinder erlebten nahezu die gleichen Erziehungsmuster.

    Ein Aspekt, der beachtet werden sollte. Elite Internatskinder haben und hatten immer gut betuchte Eltern, die aus eigenem Antrieb großes Interesse daran hatten, dass ihre Sprösslinge die allerbeste Bildung bekommen, die man nur in Elite-Internaten bekäme. Sie zahlten viel Geld für die Unterbringungen. Auch heute ist das so, wenn man sich anschaut, welche Internate damit werben.

    In früheren Zeiten jedoch waren aufgrund altbekannter Erziehungsmuster alle Kinder Drill, Gewalt ausgesetzt, die sich später in vielerlei Formen von Störungen niederschlagen konnten als da wären Angststörungen, Hang zu übertriebenem Perfektionismus, Suchtabhängigkeit wie etwa Alkohol- und Substanzenmissbrauch, Selbstzweifel, Bindungs-Problemen, ja selbst Unsichheiten im Umgang mit der Erziehung eigener Kinder, wie ich letzte Nacht auf einer Schweizer Seite habe lesen müssen, die sich mit Therapieangeboten an ehem. Internatsschüler wendet, die ich natürlich nicht bewerbe.

    Wenn es also so ist, wundert einen nicht mehr viel, weswegen im Erwachsenenalter so viele Menschen mit div. Problemen herumlaufen, die nur nie behandelt wurden, die auch mit Geld nicht verschwinden. Das fand ich sehr sehr spannend, das herauszuarbeiten, wie sehr Menschen verbunden sein können, ohne dass sie es wissen, nehme ich an. :/

    Wer Nachrichten verfolgt, es gibt ein paar mehr Fragen als Antworten, was die Anschläge auf die Nordstream Pipelines in der Ostsee angeht. Gesucht wird inzwischen jemand, der Tauchexperte ist, auf Rügen geblitzt worden sein soll und sich bereits von Polen in die Ukraine abgesetzt haben soll. Ranghohe Leute sollen im Vorfeld Bescheid gewusst haben, wenn man dem "Wall Street Journal" Glauben schenken darf. Wenn das der Fall wäre, hätten wir eine neue Lage...

    Was unterschied jene, die einen Teil ihrer Kindheit/Jugend in Internaten freiwillig verbrachten oder -bringen von jenen, bei denen es nicht der Fall war, sie aus anderen Gründen in Heime, welcher Art auch immer, kamen oder noch kommen?

    Die Frage habe ich mir schon ewig gestellt und bin nie an den Kern gestoßen. Zwischen beiden gibt es Verbindungen. Nicht auf den ersten Blick, wobei, fast jedes Kind, ob privilegiertes Internatskind oder ganz "normales" Heimkind, es durchlief ähnliche Aufnahmeprozedere und sogar Initialisierungsrituale. Das weiß man aus eigenem Erleben, aus Romanen, Filmen. Es gibt nur eben nicht den ersten Blick, sondern viele Blicke, die erst in Rückblenden Verbindungen erkennen lassen.

    Manchmal stößt man auf Begriffe, die mir so auch noch nicht begegnet sind. Vielleicht kennt jemand das sogenannte boarding school syndrome, wie man es in UK kennt. Auf einer deutschsprachigen Seite fand ich den Begriff INTERNATS-SYNDROM/Joy Schaverian und war erstaunt, dass mehr oder weniger die meisten derer, die bspw. Elite-Internate durchliefen, nahezu identische Probleme mit ihrer Aufarbeitung bis weit ins Erwachsenenalter hatten oder haben, wie die meisten derer, die Heimkinder waren und sie noch haben.

    Worüber ist zusammenhänglich zu lesen - von wochen-/monatelanger Isolierung fern von zu Hause und denen sich daraus zwangsläufig ergebenden persönl. Konflikten im heranwachsendem Alter mit Gleichaltrigen unterschiedlichster sozialer Herkunft angefangen, von Anpassungsdruck, Mobbing untereinander, Traumata und in Folge PTBS, ja selbst bis hin zu sex. Mißbrauch ist die Rede.

    Wie erkennbar, liegen Gemeinsamkeiten flach wie ein Teller auf der Hand und was bringt es uns weiter? Vielleicht die winzige Erkenntnis, dass wir in jungen Jahren menschlich weniger weit voneinander entfernt waren als wir es heute sind? :/

    Wen ich auch gern erneut treffen würde wollen, war der Junge, mit dem ich auf der Beerdigung war, als ein Junge unserer Gruppe ums Leben kam und Wochen später beerdigt wurde, in einer der schönsten Städte, die ich als 13 Jähriger habe kennenlernen dürfen/müssen.

    Immer, als ich in Dresden war und auch dieses Jahr, als ich beim RAMMSTEIN Konzert war, dachte ich daran, auch, was mich mit dem Jungen, mit dem ich dorthin gefahren wurde, verband. Es ist alles so etwas von surreal, was man in den Heim-Jahren erlebte, ich habe es schon fast bildhaft beschrieben, doch es will in keinen Rahmen passen.

    "Bless the beast and children", kennt kein Mensch. Etwas steckte in ihm, das 14, 15 Jährige fesselt. Ich sah den Film einmal im Kino in Ostberlin, ein weiteres Mal in Thüringen als 17, 18 Jähriger, er erinnerte an eine Traurigkeit einer Zeit, die so schmerzlich und voller Verluste zugleich war. Die prägendsten Jahre der Jugend.

    Alles begann, nichts blieb, doch die Thüringer Jahre waren am Schönsten und Kaum ein Anderer fing Gefühle ein wie Neil Young.

    Hi Jette 79

    wie du heute in der shoutbox geschrieben hast

    Zitat

    Hab gerade ein paar Einträge von meinem Einrichtungen gefunden, allerdings haben viele als Gast geschrieben. Nun meine Frage kann man sie eigentlich auch anschreiben?

    Nein. Das kann man leider nicht, denn es hat durch die Abmeldung der ehemal. user, also der GAESTE, niemand technisch die Chance, sie noch einmal anzuschreiben. Das ist so und nicht zu ändern. Du teilst unser aller Schicksal, ebenso wie das, dass so viele von uns schon lange nach Wurzeln suchen. Wurzeln sind auch ehemalige Mitbewohner, denn wir erinnern uns, ob wir gestern, heute, oder auch erst morgen suchen. Der Mensch sucht immer etwas. Meistens danach, was war, weil er Antworten sucht.

    LG

    Doch. Mit Händen und Füßen, wenn es möglich war und wie Frank schrieb, Kinder fühlen sich immer schuldig, weil unmittelbar, nachdem etwas geschehen ist, ist zunächst einmal ein Schaden eingetreten. Es konnte nur eine Vase sein, die herunter fiel, die man anstieß und zerbrach. In dem Falle war man ursächlich Schuld. Natürlich hätte jemand die Vase woanders hinstellen können, wo sie unerreichbar gewesen wäre. Wäre eher nichts passiert und man war dann nicht schuldig. Wie hätten wir Kinder lernen sollen, was Schuld bedeutet? Es war schon immer so. Schwächere waren eben schuldig. Damit konnten sich Andere von ihrer Schuld reinwaschen.

    Hallo Frank, Mache dir bitte keine falschen Hoffnungen. Die einst als 'Bentina' registrierte Bettina wird deinen Beitrag nicht lesen können, denn sie ist hier nicht mehr user.

    Was ich noch nie verstand, wieso meldet sich jemand an, hofft, dass sich jemand meldet und haut dann wieder ab. Was ist passiert, weswegen das immer wieder geschieht? Kein Interesse, keine Geduld mehr? hmm

    Da ist etwas dran, doch Vorauslagen zur anwaltlichen Kostenabsicherung sind durchaus nicht unüblich. Das hatten wir nicht anders auch schon erlebt. Woher soll ein Anwalt wissen können, ob ein Klient zahlungsfähig ist, zumal, wenn ein Fall auch verloren werden kann? Wer bleibt dann auf Kosten sitzen?

    In dieser Sache, wie ich das einschätze, stand der zeitliche Druck aufgrund des Fristenablaufs im Vordergrund. Mehr kann ohnehin kaum ein Unbeteiligter wissen. Wir sind hier nur Zaungäste und jeder Rat kann nur unverbindlich und ohne Garantie gegeben werden.

    LG

    Was gibt es Neues von den vor Jahren in Brandenburg geschlossenen Haasenburg Heimen? Das kann ja nicht alles gewesen sein, einfach mal schließen, Gras drüber wachsen lassen und das war es dann?

    Gab es Fehlurteile und was wäre, wenn die Häuser sogar wieder öffnen müssten?

    Haasenburg GmbH will Schadenersatz
    2013 wurde bekannt, dass es in Haasenburg-Jugendheimen zu Missbrauch und Gewaltvorfällen gekommen war. Daraufhin mussten die drei Heime schließen. Das…
    www.rbb-online.de

    Nicht weit genug? Er holt mich, so lange ich in der Stadt lebe, ein. Ich werde es nicht vergessen, so verblasst alles auch ist. Seit zwei, drei Jahren schon fahre ich immer mal wieder mit dem Rad an der Location/Einrichtung vorbei, in der das zweite Heimkindertreffen stattfand, hielt auch schon mehrfach dort an, fuhr auf dem Krankenhaus Gelände herum, nahm Fotos auf, rekapitulierend, was damals dort, Jahre zuvor schon geschehen ist, als ich 8 war. Es ist alles so nah und doch so fern. 9, 10 km und 45 Minuten.

    Am Wochenende bin ich dort wieder mit dem Rad durchgefahren. Genau dort lernte ich mehrere ex-Eilenburger persoenl. kennen, wir feierten, ja was eigentlich, es gibt Bilder, nur leider traf ich damals niemanden mehr aus meiner Gruppe.

    Heute, seit so vielen Jahren, ich fand zwei, sogar indirekt drei Ehemalige und wurde gefunden, einer fand mich aus meiner Gruppe, wir verliefen uns und wahrscheinlich ist es auch gut so. Wir telefonierten. Trotz allem hätte ich gern von Anderen gewusst, wie sie über mich dachten oder den Jungs, mit denen ich so viele lange Monde unter einem Dach lebte. Ich hab Bilder, auch im Kopf. Ich habe niemandem etwas getan. Auch ihr mir nicht.

    Es müssen die wenigen Bilder sein, die im Kopf gebliebenen, und wie oft kam ich Jahrzehnte später durch den Ort, besuchte ihn, suchte Spuren der frühen Jugend. Mehrmals besuchte ich die Eilenburg. Nicht nur allein. Was ist aus all den Kameraden geworden, auch denen, die mich schlugen?

    Wir waren keine schlechten Menschen, wir waren nur Kinder. Bless the Beast...

    Nee. Das hab ich nicht erlebt, dass sich Erz. je ineinander verliebt hätten haben können. Das ist ja fast spannen... :)

    Töppchin, das Ferienlager des Betriebes, in dem meine Mutter arbeitete. Ich fand das alles recht schön, bis auf das Straf-Stehen im Flur. Nur war das harmlos.

    Deine Beschreibungen, wie es bei Euch mit dem Essen zuging, erinnern mich an die Ähnlichkeit, wie es in diesen Lagern zuging. Vor allem Frühsport mit Appell. Es mag ein wenig an Pfadfinderlager erinnern und wenn ich armer Jüngling zurückdenke, der nie Urlaub machen durfte, weil gar kein Geld da war, waren die Ferienlager schöne Aufenthalte. Ich glaube sogar, das letzte Mal mit 15 im Lager gewesen zu sein. Älter durfte man nicht mehr sein. Ist schon komisch, wenn man nochmal so daran erinnert wird, und gern erinnert. Die großen Ferien waren insgesamt viel länger als heute. Jedes Jahr war ich auch noch drei Wochen etwa im Garten meiner Großeltern jwd. Völlig allein. Kaum Kinder zu sehen. Nur Natur, unendliche Wiesen, kleine Kanäle, Wälder. Niemals mehr war ich so allein unterwegs alles erkundend und heute wär das unglaublich, was alles geschehen kann.