Beiträge von classic2021

    Ich war in Lippstadt im Vinzenz-Kinderheim, ganz in der Nähe des Dreifaltigkeitskrankenhauses und der Nikolaischule.


    Das Hedwigskinderheim kenne ich nur als Bedrohung. Man hat uns immer damit gedroht, dass wir dort hin kämen, wenn wir uns nicht anständig benehmen würden. Die Nonnen sagten uns, das sei eine Fürsorgeeinrichtung. Wir haben immer wieder erlebt, dass Kinder irgendwann nicht mehr da waren. Es sickerte ab und an durch, dass man diese Kinder nach Marsberg oder ins Hedwigsheim geschickt hätten.


    Kennst Du Dirk Friedrich? Der war im Hedwigsheim, ist aktiv im Verein ehemaliger Heimkinder und auch auf Facebook zu finden.


    Viel Erfolg bei der Suche nach Ehemaligen.

    Ich weiß nicht, ob ich es schon einmal geschrieben hatte: Vier von 21 Kinder einer 2. Klasse sind schon wieder zurück in die 1. Klasse, weil es schon jetzt abzusehen ist, dass sie den Sprung in die 3. Klasse nicht schaffen werden. Das dürfte kein Wunder sein, zumal die Rahmenbedingungen derzeit alles andere als förderlich sind.

    Schlimm finde ich die Situation für auch unsere Jugend, die wegen geschlossener Universitäten im Studium "hängen" oder ihre Ausbildung wegen geschlossener Betriebe nicht nutzen können.


    Die Zunahme der Mutanten lässt nicht auf ein baldiges Ende der Lage hoffen. Selbst in unserer ländlichen Region nimmt die Zahl der durch die britischen Mutanten Infizierten deutlich zu.


    Noch liegen wir knapp über dem 50er Wert.

    Mein Beispiel ist Beleg, wie es auch gehen kann. In der Regel hat jede Klasse einen Klassenlehrer. In meinem beschriebenen Fall ist das so.

    Übrigens, die Klassenlehrerin meines Enkelkindes hatte bereits im ersten Lockdown regelmäßig Kontakt zu ihren Schülern, dies auch per Video, sofern die technischen Voraussetzungen gegeben waren.


    Was ich mit meinen Postings sagen will: Es gibt Möglichkeiten, und Lehrer haben die Möglichkeit, diese zu nutzen.

    Kleines Beispiel: Die Frau meines Neffen unterrichtet in einer Kleinstadt Grundschulkinder. Derzeit findet ausschließlich Online-Unterricht statt.


    Anja (Name geändert) besucht jede Woche ihre Schüler ( viele von denen haben keine technischen Voraussetzungen), spricht mit Eltern und den Kindern, erklärt die Aufgaben.. So kann sie Hilfestellung geben, oder diese durch Wohlfahrtsverbände, Kinderschutzbund oder Jugendämter veranlassen.

    Im Idealfall fängt ein intaktes Elternhaus das Kind auf.


    Was will ich damit sagen: Es muss nicht in jedem Fall soweit kommen, dass der Kinder- und Jugendlichen-Psychiater oder die psychiatrische Klinik eingeschaltet werden müssen.


    Ja, Fachleute sehen, dass Corona "was mit den Kindern macht" und haben ihre Warnung ausgesprochen, Sicherlich hat dies alles dazu beigetragen, dass die Grundschulen und Förderschulen ihren Betrieb wieder aufnehmen.

    Dass die Kinder unter der Schulschließung und den Kontaktbeschränkungen zu Freunden und Klassenkameraden leiden und sich dies in psychischen Auffälligkeiten niederschlägt, wurde bereits im ersten Lockdown in der Fachwelt (und nicht nur dort) breit diskutiert. Fachleute haben immer schon davor gewahrt, die Schulen zu schließen.

    Und wer mit Kindern zu tun hat (Eltern, Großeltern etc. konnte dem nur beipflichten). Mein Enkelkind hat kürzlich bitterlich geweint, weil sie ihre beste Freundin nicht sehen kann. "Oma, ich kann Corona nicht mehr hören," schluchzte sie. Inzwischen skypen sie ein mal pro Woche und das hilft ein wenig über die Trennung hinweg."

    Solange die Aufbewahrungsfristen noch nicht abgelaufen sind, müsstest Du fündig werden.

    Ich weiß wie das ist, wenn man am Ende nichts in der Hand hat, was diese Lebensphase betrifft. Und deshalb wünsche ich Dir viel Erfolg, Geduld... ;)

    Ich habe vor einigen Jahren das Einwohnermeldeamt, welches für mich zuständig war, 2 Schriftstücke erhalten, mehr war dort von mir nicht übrig geblieben. Das Familiengericht, (den Tipp hatte mir das Einwohnermeldeamt gegeben), hatte keine Unterlagen und auch der LWL hatte den Schredder mit meinen Unterlagen gefüttert.


    Aktuell läuft noch ein Nachforschungsantrag, ich mache mir zwar wenig Hoffnung, will aber nichts unversucht lassen.

    Klar gab es gute Momente . Ein Mal im Jahr haben wir einen Ausflug gemacht. Endlich mal "frei durchatmen können" war wie ein Sechser im Lotto.
    Ich gehörte zu den wenigen Kindern, die von einer Klavierlehrerin Musikunterricht bekommen haben. Das hat Spass gemacht, später habe ich, wie fast alle Kinder meiner Schulklasse Blockflöten-Unterricht erhalten.
    Der alltägliche Heimterror über zig Jahre ließ lange Zeit die schönen Momente in den Hintergrund treten. Und doch habe ich einen Weg gefunden, mein Leben zufriedenstellend zu gestalten. Ich fühle mich in meiner Situation heute gut.

    Grundsätzlich gehörte Spielzeug, egal ob dies vom Heim kam oder von Angehörigen, es landete in den Fächern zum Spielen für alle. Ich habe, als ich ca 5 Jahre alt war, von meiner Stiefmutter zu Weihnachten eine Puppe bekommen. Die habe ich mir immer zum Spielen geschnappt und irgendwann in einem persönlichen Fach (ab einem gewissen Alter hatten wir eigene Fächer) deponiert. Die Puppe habe ich noch heute. Im Haus haben wir viel am Tisch gesessen und Gesellschaftsspiele gespielt, gelesen...Toben im Saal war strengstens verboten.


    Draußen konnten wir auf einem asphaltierten Hof spielen. Der Hof war eingezäunt, das Tor immer abgeschlossen. Es gab dort einen Sandkasten, Schaukel und ein Klettergerüst. Einmal pro Woche kam der Pfarrer und hat, wenn er die Nonnen durch den Segen gestärkt hatte (Ende Sarkasmus) mit uns Völkerball gespielt, mit einem aufblasbaren Nivea-Ball. Das waren Momente, in denen Jungen und Mädchen gemeinsam spielen durften, natürlich unter den strengen Augen des Pfarrers.


    Darüber hinaus haben wir gern mit Knickern gespielt, Fangen gespielt, Hüpfspiele oder einfach nur da gesessen, gelesen, gequatscht, uns gezankt (auch das gehörte dazu)....
    Aus heutiger Sicht würde ich sagen, das waren Momente, in denen man das Gefühl von "Große Freiheit" haben konnte.


    Ansonsten galt eine Trennleiste als Abgrenzung für den Bereich für Jungen und Mädchen.

    Es handelt sich um eine private staatlich geförderte Pflegeversicherung. Ich vermute allerdings, dass sich die Kriterien nach Umwandlung der Pflegestufen in Pflegegrade geändert haben. Deshalb mein Rat, bei Deiner Krankenkasse/Pflegekasse entsprechende Infos und Beratung einholen. Die Verbraucherzentralen kann ich auch empfehlen. Die sind ziemlich fit auf dem Gebiet.

    Ich beschäftige mich inzwischen nicht mehr mit dem Gedanken, von irgend einer Stelle noch eine Entschädigung (im eigentlichen Sinne) zu erhalten).


    So schlimm und unverständlich wie das Ergebnis für uns alle war/ist, die unüberwindbare Hürde der bereits abgelaufenen Verjährungsfrist steht uns im Wege. Und Kirche, ob katholisch, evangelisch, ob deren Verbände schämen sich nicht.