• Stromzeit: Erinnerungen an das Kinderheim Schloss Beuggen


    Stromzeit habe ich erst kürzlich gelesen, ok, kam auch erst 2011 auf den Markt.
    Dieses Buch hat mich am meisten interessiert, handelt es doch genau von dem Kinderheim in dem auch ich untergebracht war.
    Das Lesen war irgendwie komisch, fast schon unheimlich.
    Bei jedem Absatz, jeder Seite, hab ich den Geruch von damals war genommen. Es kam das gleiche Bauchgefühl wieder hoch.
    Man verschwand in dem Buch als wäre man in diesem Moment dabei. Das geschriebene läuft wie ein Film vor den eigenen Augen ab.
    Ok, trifft sicher nur auf jene zu die im gleichen Heim waren ;)


    Dennoch denke ich, ist es ein lesenswertes Buch, in dem Andreas Völker seine erschütternden Erfahrungen schildert.
    Vor allem geht Andreas schonungslos und ehrlich mit sich selber um.
    Diesen Mut muss man erstmal aufbringen.


    Grüße
    Wes

    life long and prosper

  • Habe mir "Stromzeit" einmal zusammen gesucht und zwei Rezensionen dazu. So eine ähnl. Gelegenheit hatte ich vor vllt. 12, 14 Jahren auch einmal. Ein ehemal. Lehrer, keine Details, ich hab das vor Jahren mal im Forum thematisiert, schrieb eine Trilogie bzw. ein Buch über das Heim/Jugendwerkhof, in dem er einst lehrte. Ich war zwar nicht selbst in dem Heim, aber er beschrieb alles so authentisch, als wenn man es selbst erlebt hätte, hautnah, was dem jungen Protagonisten im Heim und später im Werkhof widerfuhr. Nach dem Lesen nahm ich sofort Kontakt zu ihm auf und telefonierte mit dem Autoren eine ganze Stunde lang. Er war darüber sehr erfreut und fühlte sich geehrt. :)

    Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel

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