Beiträge von Axel Li

    Das hat unser lieber Herr M. ja nun deutlich widersprochen auf Anfrage, ob unsere satten Ukraine Hilfen zu Lasten des deutschen Sozialstaates gingen. Kein einziger Euro würde dem Sozialstaat vorenthalten werden, heißt es. Ich kann diesen Dreck nicht mehr hören und erwarte vollständige Aufklärung von der Regierung, was die Sprengung der Ostsee Pipelines anbetrifft. Die Tagesschau bemühte sich scheinbar einmal und trotzdem mauert man schon zu lange an ernster Aufklärung. Weshalb, kann man sich gut vorstellen. Wäre Kiew wirklich der Auftraggeber zur Zerstörung, würde das ganze verlogene Kartenhaus in sich zusammenbrechen.

    „Wir tun so, als sei gar nichts geschehen“: ARD-Moderatorin wird beim Nord-Stream-Interview vom Experten vorgeführt
    Vier Jahre nach der Sprengung beginnt der Nord-Stream-Prozess. In den Tagesthemen fordert ein Sicherheitsexperte deutsche Selbstachtung und eine Entschuldigung…
    www.berliner-zeitung.de

    Als jemand, der als Kind oft in Oranienburg war, ich musste immer schon die langen Kilometer artig vom Bahnhof mittuffeln, weil meine Großeltern dort ein Grundstück hatten und in der Gemeinde Friedrichsthal durch Übertragung in den 60-igern selbst zu einem kamen, das ich vor 20 Jahren veräußern musste, kannte ich die Lage gut, sind auch immer wieder mal dort rausgefahren und kann gern die Adresse vervollständigen, wen es interessiert.

    Das eh. Stift heißt noch heute so und befindet sich in der Grabowseestr. 26, 16515 Friedrichsthal, einem OT v. Oranienburg. Wie es scheint, befindet sich dort ein Evangel. Seniorenheim. Das Gebäude entstand 1970 und wurde 2016 renoviert. Die nächste Bushaltestelle unweit der B96 befindet sich fußläufig in nur 200 m Entfernung. Für Rückfragen steht man bestimmt gern zur Verfügung. 🧑‍🦲

    Das ist ja fast wie bei meinem eh. Heim. Es wurde von der freundlichen Caritas übernommen. Auf einem Teil des Geländes befindet sich ein evangelisches Seniorenzentrum. Vielleicht suche ich dort schon einmal für später einen Parkplatz. Ich habe alles noch gut in Erinnerung. Hoffentlich ist das kleine Schwimmbad noch intakt. 🛳️

    LG

    Herzlichen Dank für die schon nach 7 Jahren erhaltene Antwort. 😅 Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, ehrlich, ich hätte nicht gewusst, ob ich so cool gewesen wäre und die Ohrfeige auch einfach so hingenommen hätte, aber ich wüsste, was zu meiner Zeit geschehen wäre, wenn jemand von uns ErzieherInnen geschlagen hätte. Da hattest du aber arg wenig Respekt. Immerhin erschrak es dich selbst.

    Hoffentlich war der Backhausenhof besser und es wurde dort nicht mit Wasser gespritzt. ;)

    Willkommen Kai,

    selbst wenn du sie bekommen solltest, bedeutet es nicht, dass man mit ihr einen Antrag auf Opfer-Rente wegen SED-Unrecht stellen kann. Normal-Kinderheim Aufenthalte werden kaum eine Chance haben, anerkannt zu werden, es sei denn, man kann glaubhaft eine Zwangseinweisung bzw. - unterbringung nachweisen.

    Diese nachzuweisen ist nicht, so man in DDR Spezialkinderheimen untergebracht wurde. I.d.R reicht dann ein bestätigter Nachweis aus, der den exakten Zeitraum der Unterbringung umfasst. Dazu kann eine Meldebescheinigung genügen, muss es aber nicht.

    Eine Nachfrage bei deinem ehemal. Jugendamt empfiehlt sich dringend. Wobei, wie es scheint, dürfte die Unterlagenaufbewahrungspfllcht lange abgelaufen sein.

    Sollte sich auf dem ehem. Heimgelände eine Schule befunden haben, die man besuchte, sollte versucht werden, das ausfindig zu machen, um an ein Zeugnis zu kommen, das man sich schicken lassen kann, das Auskunft darüber gibt, dass man meines Wissens mindestens 90 Tage dort war. Ein Zeugnis sagte selten etwas über diese kurze Zeit aus.

    Der Mindestaufenthalt für Kinder in DDR Spezialkinderheimen beträgt 90 Tage. Anderenfalls dürfte es schwierig werden, einen Antrag stellen zu können und anerkannt zu werden.

    Diese Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Eine Garantie auf Richtigkeit kann nicht gegeben werden.

    Viele Grüße aus der Hauptstadt, Axel Li

    Du schaffst das. Ich vertraue dir, nicht nur den Staub aus den Kindertagen endgültig herauszupusten. Lüfte die Mansarde gut durch. Ich denke, wir alle werden gern auch daran teilhaben.

    Was meine "Einordnung" dir gegenüber angeht - ich bitte dich, du hast doch gerade erst wieder von Schubläden, Schränken geschrieben, die zum Ordnung halten gedacht sind. Das meine ich doch vollkommen positiv und erinnere an deine peniblen im Gedächtnis abgelegten bis auf die Minuten haargenau nachgezeichneten Tagesabläufe im Heim. Das schafft kein Anderer, ganz klar und unbestritten.

    Liebe Grüße, Axel Li

    Prima Idee! Du baust wirklich so sehr Steine wieder auf, die längst verloren geglaubt sind! Danke auch für diese Erinnerung mit dem Kartenspielen! Ja. Das lernten wir Jungs um die 9, 10 untereinander zu Hause vor dem Heim und tatsächlich, wer sagts denn, als ich mit knapp 14 entlassen wurde, muss es ab und an auch das eine und andere Rommé Spiel gegeben haben.

    Es stimmt, auch, dass Kinder durchaus aus schwierigen Situationen intuitiv irgend etwas Positives "mitnehmen" können, was ihnen später im Leben helfen kann. Wie schrieb Kästner? "Auch aus Steinen, die dir im Wege liegen, kann man etwas Schönes bauen".

    Wir alle kannten sie - schwierige Situationen - und ich wäre auch nie der, der ich heute bin, wenn ich nicht auch durch Täler gegangen wäre. Die Jahre im Heim waren dabei nicht einmal die härtesten, aber der Drill, fehlende Privatsphäre, dümmlichste Bestrafungen und und und waren falsch, denn wieso sind wir schließlich entschädigt worden? Da muss also etwas geschehen sein.thinking

    Ja, es gab Freundschaften, über die ich schrieb und meine Gruppe war dabei auch ganz in Ordnung. Ich hatte zu fast niemandem ein schlechtes Verhältnis, was an meiner netten und besonders aufgeschlossenen Art liegen mag. 8o

    Liebe Grüße und ich bin gespannt auf den Blog Sei dir sicher!

    Axel Li

    Mein grünes Strickäffchen war auch nicht mehr der Selbe. Ich muss ihn einmal mächtig attackiert haben, warf ihn aus dem Fernster und er verfing sich dort für Monate in den Ästen der Linde. Irgend was stimmte mit dem Tierchen nicht. ^^

    Selbstverständlich hatte ich auch eine Giraffe im Bett, zwei Tiere aus Afrika. Ich war nun schon 5 Jahre jung, konnte auch noch nicht lesen und es gesellte sich noch ein kleiner Kobold, ein ausgestopfter Maulwurf hinzu. Mein Opa war so einer, machte aus Allem etwas. Er fing den Maulwurf im Garten, T Ö T E T E ihn, nahm ihn aus, stopfte ihn mit Stroh, nähte ihn zu.

    Er war gelernter Schneider. Ein schönes Geschenk. Das Ding war wirklich einmalig. Naturnähe im Kinderbett mit 6 Jahren. So etwas hatte Jahny niemals. Wetter, dass?

    Heute sitzen auf unserer Couch mehrere 🫎, ein Löwe (schon wieder Afrika), ein Murmeltier. Eine tierische Sache. lol

    Na, da ist mir doch aber etwas Phänomenales geglückt. Jemand ist also tatsächlich sogar

    Zitat

    Jahny

    auf den Boden in die Mansarde gegangen

    der gleich noch sein altes Spielzeug mal wieder rausgewühlt hat. :hutab:Nee. Ernsthaft. Ich finde das bemerkenswert und dachte mir bereits heute Nacht schon all das lesend, wie fängst du es an, jemandem zu antworten, ohne ihn zu verletzen. :saint:

    Das Geniale bei dir - du kitzeltst Sachen heraus, die tatsächlich verstaubt sind, denn diese Diakiste ist so etwas, eine leicht modernere hatte ich tatsächlich auch, aber das hatte dann mit Spielen nichts mehr zu tun., Egal, was ich sagen will, wenn ich dich lese, hattet ihr ebenso beengte Lebensräume mit wenig Spielraumfläche. Denn drei Brüder, da gab es doch hoffentlich auch einmal ordentlich Stress oder wart Ihr alle immer nur lieb und nett? lol

    Ich bin etwas aufmüpfig und möchte zum Spielen noch etwas sagen. Bei dir siehts so aus, als wenn du schon sehr früh bekamst, was du dir gewünscht hast? Das wäre das Optimale, etwas, was man nur jedem wünschen kann und nicht, dass du dachtest, ich wäre auf etwas oder wem auch immer, neidisch gegenüber (gewesen), weil ich das vielleicht nicht hatte. Dem ist nicht so, jedoch, Scheidungskinder sind finanziell schlechter gestellt, was bedeutet, dass sie auf Manches verzichten müssen/mussten. Meine Mutter war schon froh, wenn genug zu essen da war, weil die Wohnung abbezahlt werden musste und überhaupt genug Essen ranzuschaffen, was als Alleinerziehende in den 60th schwierig genug war, am Abend Brauchbares aufzutreiben, wenn es denn noch etwas gab. Sie arbeitete bis zum frühen Abend und ich war das Allerletzte, Spielkind im Kindergarten. Sie holte mich nie vor 18:00 Uhr ab. Da war immer Ärger programmiert, "warum komm`Se denn nicht früher?"

    Arbeit, nur darum gings und da war weder Zeit zum Spielen noch gab es ausreichend Material mit dem man um die 6, 7 Lenze hätte spielen können. Sicher, sie tat, was sie konnte, aber wenn so ein erster Stiefvater ständig Probleme bereitete, oder war ich es, der sie bereitete, dann gabe es keine Spiele, sondern Hiebe, vom Stiefvater. Verstehst du, wenn die Atmo nicht die ist, die man zum Spielen hätte vorfinden müssen. Ich hasste das alles und war nicht etwa zum Spielen draußen, sondern weil das bedeutete, bloß raus und die Welt erkunden.

    Und dem ist mitnichten so, wie du schreibst, dass man als Kind sich doch mit den Gegebenheiten arangiert und nach diesen Möglichkeiten seinen "Spaß" erlebt. Du schreibst, dass das Positive bei allem aber doch überwiegen würde. Das wäre auch zu schön. :)

    Du hast auch über das Fernsehen geschrieben. Nicht einmal Fernseher gab es. Also sah ich keinen Sandmann und Co. Keinen Professor Flimmrich, nicht so früh. Ich sah keine "heile Welt". TV und Radio auch kamen erst, als ein zweiter Stiefvater auftauchte, was für ein Glück, doch er hatte bereits drei Kinder aus erster Ehe und nun war gar keine Kohle mehr im Haus. Noch mehr Glück und das war alles nicht so brauchbar für eine gesunde frühkindliche Spielatmosphäre. Ich gönne das alles und jedem, der all das hatte. In meinem Umfeld gab es all das auch, gut situierte scheinbar stabilere Beziehungen. Man war gesellschaftl. aktiv und auch im Haus passte man auf. Auch auf mich. Die lieben Nachbarn.

    Zurück zu dir. Du bist dir aber jetzt hoffentlich im Klaren darüber, dass du nicht vielleicht doch hochbegabt warst, wenn du um die 4 bis 4,5 Jahre schon einigermaßen gut lesen konntest? Das ist beachtlich, denn diese Fähigkeit kann man sich schlecht selbst beibringen. Das würde Einiges erklären, nur willl ich nicht spekulieren, sondern versuchen einzuordnen.

    Im Zusammenhang mit meiner Heimaufarbeitung und dem Drum-Herum zuvor bin ich zu dem Schluss gekommen, dass vor allem die soziale Frage die entscheidende ist und wenn Kinder de facto ohne einem zweiten Elternteil aufwachsen, weil bspw. der Vater fehlt, dann fehlen entscheidende Grundlagen für die weitere Entwicklung des Nachwuchses. Vieles ist kaum aufzuholen, wenn Grundlagen fehlen. Das wissen wir Beide, wir Alle wissen es.

    Eigentlich hatte ich noch viel mehr Gedanken "vorbereitet", aber es gibt Privilegiertere und jene, die es nicht sind. Das war schon zu DDR Zeiten so. Hm. Was wollte ich nicht noch alles schreiben?

    Ja. Mit Büchern hatte ich es alternativ und ich ging auch im Kinderflme, selbst in ein Puppentheater. Bücher waren meine Schätze. Es waren sogar welche, die ich so früh nie hätte lesen dürfen, aber ich las sie. Sie ersetzten Manches und Erklären Einiges. Wenigstens hatte ich einen 🧸.

    Liebe Grüße

    Axel Li

    Die⛪️im Dorf lassen. Ich schwöre, noch nie habe ich eine auch nur aus einem einzigen Dorf getragen. Ich würde es vor Ehrfurcht nicht wagen. Schon, weil Käthe Kollwitz eine passable Frau gewesen sein muss, weswegen man ihr in meinem Stadtbezirk ein Denkmal widmete. Ich werde nachher daran vorbeikommen, wenn die Sonne mitspielt. LG

    Hallo,

    ich war 1973/74 in diesem Heim. Es war ein Vollheim für Kinder von 5-10 Jahren, eine kleine Villa

    Die heute und seit wohl mind. 23 Jahren dort nicht mehr steht. Woher ich das weiss? Ich habe ab Beginn der 2000-nder in der Stadt gelebt und gearbeitet, kenne dort annähernd alles, weil ich als Wochenendpendler Zeit ohne Ende hatte, auch dort alles zu erkunden, mit dem Rad flexibel war und die Stadt sowie die Region mir ans Herz gewachsen sind. Ganz oben hat Sven geschrieben, er sucht Anhaltspunkte über seine Vergangenheit. Die suche ich auch, weil ich dort lebte, ist das eine Art zweite Heimat gewesen. Ich meine, diese alte Villa als völlig verlassenes leerstehendes Gebäude von außen gesehen zu haben. Ich bin nicht selten mit dem Auto dort auf dem Weg nach und von Leipzig rüber und sehe seit Jahren nur noch ein Rieseneinkaufscenter namens "Globus".

    Unweit erlebt man rekultivierte Resttagebaulöcher wie den "Hufeisensee", ein beliebtes Badegewässer auf eigene Gefahr nutzbar. Ihr Kinder damals dürftet ihn bereits gekannt haben, so er nicht noch in Abraumbetrieb war. Heute ist dort fast alles grün und bewaldet.🧜‍♀️

    Suchen macht Spass, man erinnert sich besser, aber Suchen kann auch Schmerz, Wehmut, Trauer, Verlust bedeuten.

    Hoffentlich findet ihr Euch hier erneut trotz alledem!

    LG

    Gern doch. Dabei fällt mir ein, erinnerst du dich noch an Kinderfilme wie etwa "Aladin und die 🪔"? Du wirst ja nicht nur gespielt haben? lol

    Ich hatte schon den Eindruck, dass das Spielerische aufgrund diverser Faktoren bei mir zu Hause etwas zu kurz kam. Dabei war mein leiblicher Vater wissenschaftlich tätig, nur lebte er nicht bei uns. Hätte es keine so frühe Scheidung gegeben, wäre also auch aus mir noch etwas geworden. Ich bedauere mich ernsthaft und freue mich für jene, die es besser hatten.

    Wäre mein Kinderzimmer riesig gewesen, hätte ich eine riesige Eisenbahnplatte von Piko und hätte wahrscheinlich spielerisch Eisenbahner werden können. :) Wenigstens bin ich im Leben zigtausende KM mit der 🚃 gefahren und könnte darüber mindestens ein 📙schreiben. rofl

    Unser Schelm aus der anderen Hansestadt möchte mit Verlaub nur auf die letzte Serie des Buches der Psalmen hinweisen, die sich bei näherer Betrachtung tiefgründig genug interpretieren lassen.

    Da wir in der früheren ddr mit Religion nur wenig in Berührung kamen, spricht man häufig und manchmal auch in Rätseln und vom Buch mit 7 Siegeln. Die Psalme 69-72 haben es in sich. Keine leichte Kost.

    Mit 69-72 habe ich natürlich etwas anderes gemeint, aber belassen wir es besser dabei, sonst erwecken wir böse Geister. :golly:

    LG

    Das ist möglich, jedoch befand sich benannte Einrichtung unzweideutig auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt und das liegt eben etwas südlicher. Ich kenne die Mentalität und das Gebaren der Menschen dort ganz gut und habe, wie bereits geschrieben, auf meinen Radwanderungen als neugieriger Zeitgenosse Sandersleben aus gutem Grunde vor Jahren einmal auf der Durchreise besucht. Die Menschen, mit denen ich dort redete, hatten sicher auch Blut. Vielleicht war es etwas wärmer als es bei Menschen in nördlicher gelegenen Gefilden der Fall ist. :)

    Insgesamt macht das die Sache nicht einfacher mit der Kommunikation.

    Im nächsten Heimkinderforum jedoch könnte man das natürlich auch so handhaben und einfach nur bspw. 69-72 eintragen. Das sieht zwar wie ein kryptisches Aktenzeichen aus, aber man hätte sich wenigstens bemüht. :rolleyes:

    Mütter können manchmal auch vergesslich sein oder sie werden es einfach mal später, sehen manches aus ihrer ganz eigenen Welt und umso wichtiger ist eine klare Faktenlage. Das beginnt mit Eigenrecherchen und dem einfach mal machen - Antrag stellen, Fakten rein, und los geht die Reise.

    Wichtig, in den Anträgen immer auch mit erwähnen, ob bereits ähnl. Anträge zuvor gestellt wurden.

    Ganz wichtig jedoch - bisherige Aktenzeichen unbedingt angeben. Nur diese können, wenn überhaupt, beschleunigend wirken.

    LG