Beiträge von Axel Li

    Eine der traurigsten Fragen, die man stellen kann, denn mit zunehmendem Älterwerden stellen sie sich, die unaussweichlichen wie auch solche danach, was war und genau deswegen melden sich auch immer wieder user, die suchen, weil sie meist erst nach dem Berufsleben Zeit haben, Leute zu suchen, um sich austauschen zu können, Erinnerungen aufzufrischen und was man über Wettringen liest, ist schon traurig. Manch einer der Betroffenen will sicherlich auch gar nichts mehr davon lesen und hören.

    So ist es. All diese tollen Spielereien sind nur noch Ablenkung vom wahren Leben. Uns redet man ständig ein, wie wichtig es ist, das alles zu beherrschen. Man fragt sich, WER am meisten davon profitiert.

    Thema updates. Ein so ein update hatte mir vor 2 Jahren den CR Code zerschossen, der doch auch so wichtig sein soll. Manchmal auch ist, ich hab damals öfter mal nur "trainiert", aber eig. nie wirklich Nutzen erzielt. Dann war das Ding weg. Um ihn wieder zu kriegen, benötige ich APPS bzw. ein Google Konto. Ohne diesem Konto gibts keine Apps. Will ich das wirklich? Es gibt kaum Unsicheres als Apps.

    Spiele auf dem Smart kenne ich gar nicht, weil ich nur das Wesentlche damit erledige, nur eben keine Bankgeschäfte, niemals, denn genau dann benötigt man wieder APPS und ich tue mich damit aufgrund von Sicherheit und Risiken schwer, weswegen ich mich APPS verweigere so gut es eben geht.

    Gar keine Spielerei ist es, die Leute ins Homebanking zu treiben, weil Banken Filialen schließen und man immer größere Entfernungen zurücklegen muss. :cursing:

    Nun sitze ich an dem Thema seit Tagen und habe nun Probleme mit dem Erst-Zugang. Dann stimmt die Zugangs ID nicht oder nicht mehr, der Einmal-Code ist ungültig und wenn man keine APPS nutzen will wie ich, benötigt man ein Zusatzgerät zwecks Bestätigung zu tätigender Überweisungen für das man natürlich für den Kauf zahlen muss. Das Gerät habe ich, und auch die Registratur dafür ist abgeschlossen. Doch nun musste ich erstmal wieder eine neue ID anfordern, um einen erneuten Bankzugang zu erlangen, um überhaupt erst mal mit dem Homebanking beginnen zu können. Neues Passwort dazu usw. Anrufe beim Service tätigen oder sich den Code über die Homepage der Bank schicken zu lassen.

    Wie sollen das alles die vielen Leute auf die Reihe bekommen, die das bisher in unserem Alter noch nie haben machen müssen, weil Filialen schließen, nur um denen Kosten zu sparen! Das ist alles nur noch Nötigung der Kundschaft. Kündigung macht auch keinen Sinn, weil jeder Bank bei Neukunden das auch nicht anders macht.

    Natürlich arbeiten auch Banken längst mit KI und das mag auch ganz nützlich sein, aber ich halte das schon nicht mehr für eine Spielerei, sondern es geht ganz genau darum, Geldflüsse kontrollieren zu können und die Kunden vom Bargeld wegzubekommen. Wer meint, das ist alles ein Spielzeug, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

    Wie schon gesagt, ich wollte all das auch nicht, nun aber lasse ich mich nötigen, Dinge zu tun, die ich nie tun wollte, aber tun werde müssen. Ich kann doch nicht alle paar Tage zur nächsten Filiale, die erst wieder in 4 KM Entfernung ist. Für viele ist das alles noch viel weiter.

    Liebe Grüße aus dem Molloch

    Axel Li

    Genau mein Thema. Ich Depp weiss es noch immer nicht, was so eine richtige KI ist und da wir viel über Smartphones reden und schreiben, sind Handys nicht auch Spielzeuge? :rolleyes:

    Steckt in ihnen vielleicht KI und wenn ja, was soll man damit machen? Was machen Jugendliche mit ihr und wenn alle das Gleiche tun, was macht das mit ihnen, zukünftig vor allem? Man macht sich doch Sorgen.


    Bei Gesundheitsproblemen: Jeder zweite Teenager fragt lieber die KI
    Künstliche Intelligenz bei Krankheiten und Symptomen: Fast die Hälfte der Teenager vertraut den digitalen Ratschlägen in Sachen Gesundheit. | TAG24
    www.tag24.de

    Hallo und Willkommen, Klaus Bernd Haane!

    Ich las Egon früher gern, doch ist er hier nur noch Gast und muss sich wohl abgemeldet haben. Hier ist der Beitrag, den du bereits selbst gefunden hast.


    Egon
    9. März 2010 um 12:07


    Jemanden zu finden, der nicht mehr hier ist, ist leider hier nicht möglich. Trotzdem, vielleicht hast du anderweitig noch Erfolg.

    Grüße

    Axel Li

    Eigentl. Isses doch egal, JW1HAL hat dir nur die Forumregeln versucht, aufzuzeigen und darum gebeten, sich daran zu orientieren. Man muss nur korrekt lesen. Weder er noch jemand sonst möchte dir irgend etwas Böses. Alles gut. Gute Nacht aus Kontinentaleuropa.

    Wohl wahr. Das empfand ich auch so, wenn ein Mitschüler aus der Gruppe dich nach einer Sanktionierung wieder "befreien" durfte. Noch heute, ich erinnere mich eigentl. an fast Alles, und weiss doch nicht, weswegen man eingesperrt wurde für irgend eine Missetat und kein Mensch kann sagen, weshalb es dann kein Wochenende gab, verschlossen. Jemand brachte Essen. Danke Ihr Lieben aus der Gruppe 4.

    Pierre1976 ich war genau in diesem Heim, zwar nicht in diesem JWH, und gegenüber war das Spezialkinderheim, das funktional genau so tickte und weshalb Menschen genau so ticken, erklärt sich aus der Logik all dessen, was uns geschehen ist.

    Liebe Grüße

    Wen meinst du denn mit "gute Freunde"?

    Deine an Andi/Klaus gerichtete Frage wurde leider nicht beantwortet. Mich hätte auch zu gern interessiert, was das sein soll - "gute Freunde".

    Ich lese mehr als ich im Forum schreibe und lese auch von in Heimen erlebter sozialer Kälte, darüber, dass man dort auch aggressiv (gemacht) wurde und auch davon, dass bisher kaum darüber gepostet wurde, wie man gute Freunde definiert. Mit ihnen "geht man durch dick und dünn". Freunde halten und hielten zusammen. Wie aber sah das praktisch aus? :/

    Das können leider viele nicht, sich zunächst einmal mit den Forenregeln beschäftigen, bevor sie posten und sich dann wundern. Dass das mit den E-Mailadressen mit Datenschutz zu tun, hat, müsste man aber inzw. wissen. Hier haben sich viele abgemeldet, was viele Gründe haben kann. Andere user, die auch in Ottobeuren waren und hier suchen, sollten weiterhin die Chance nutzen, sich zu finden. So unwahrscheinlich es auch ist. Nur Mut! Ich mag lustige Namen von bösen katholischen Ordensschwestern .. :rolleyes:

    Was diese Bande - alles Schwestern - und so oft, kleinen Jungen, die hier knaben genannt werden, angetan hat, geht auf keine Kuhhaut. Ich lese von einer Wilgundis, Regingundis, einer Eilgundis und wie auch noch all diese weiblichen Teufel in schwarzen Roben geheißen haben mögen. Hätte mich auch nur eine einzige dieser Teufelinnen angefasst, ich hätte ihr die Pest, die Cholera, Lepra und alles andere gewünscht. Verflucht hätte ich jene Weiber, die so sadistisch veranlagt gewesen sein müssen, sich an kleinen Jungs zu vergreifen. Warum sind es immer wieder Weiber gewesen? Gib ihnen Macht und sie missbrauchen sie. Damals wie heute.

    Wenn man erst einmal den ersten Schritt gegangen ist, sollte alles andere nur noch eine Formalie sein.

    Das mit dem Bürgeramt war bei mir so Eine. Die Auslagen dafür - kl. Tipp - kann man als Werbungskosten bei der Steuererklärung einreichen. Steuererklärungen machen auch immer Freude. Wenn man die alle aufheben würde, bräuchte man die ginopilo Umzugskisten ihres Arbeitgebers. lol

    Wohldem, der alles in der Nähe hat, der kann sich die Portokosten sparen. Ein Rad ist praktisch und hält fit. Spart auch CO2. :pfeifen:

    Schluft nur 6 km von Gr.-Schönebeck in Brandenburg entfernt?? Dann kenne ich den Ort. Das war doch nur ein ganz normales Kinderheim. Wie kann man denn für den Aufenthalt in einem Heim entschädigt werden, wenn man anderweitig bereits entschädigt wurde? Meines Wissens gibt's nur Rehabilitierung für Kinder, die in Spezialkinderheimen lebten.

    Du meintest oben sicherlich das Heim Hangelsberg an der Spree. "Hagelsberg" gibt es nicht.

    Davon gehen wir einmal aus, dass das so ist. Anknüpfend daran, was ich oben schrieb, ergänzen möchte, vielleicht oder ganz bestimmt sind Manche von uns hochgradig sensibel, was Vorteile haben kann, wenn es um Selbstschutz geht, etwa um vorweg genommene Entwicklungen in der Zukunft, kann das anders Sozialisierte sicherlich nerven. Ich denke, Menschen dadurch schon verloren zu haben.

    Wie kann das sein, es ergibt sich aus den Zwängen, sich schon im Heim ungewollt immer auf Dinge einstellen zu müssen, die geschehen können. Das ist, denke ich, ein Hauptmerkmal, das die Allermeisten von uns eint, wir kannten Zwang, Druck gegenüber den "Anderen" draußen, die sich da zurecht nicht hineinversetzen können.

    Wie dich auch ginopilohat mich das etwas zum Außenseiter werden lassen. Man gehörte irgendwie nie richtig dazu, obwohl man zwar physisch vorhanden war, hatte ich immer das Gefühl, mir fehlt irgend ein Gen. Was hätte werden können, wenn das Gen nicht gefehlt hätte, vielleicht doch einfach nur ein ganz anderer Mensch mit weniger Defiziten? Vielleicht hat auch einfach nur ein Elternteil gefehlt, das niemand ersetzen kann. Aber das wiederum eint Viele, denn jede zweite Ehe wird geschieden und was Scheidungskinder sind, kennen Viele von uns Ehemalige.

    Bevor mein Tag beginnt. Nur noch so ein Gedanke wegen einer / unserer angeblichen Andersartigkeit. Wir sind bekanntlich bereits aus unterschiedlichsten Gründen in Heime gekommen. Im Grunde begann die Reise also schon zuvor. Je nach Ausprägung dieser Gründe dürfte unsere schon erwobene Individualität mit dem Ziel der Anpassung durch Druck und Zwänge sich nur verstärkt haben, denn was bedeutet es, 24/7 jahrelang ständig mit Menschen zusammengepfercht leben zu müssen, nichts falsch machen zu dürfen aus Furcht vor einer Strafe z. Bsp.? Es bedeutet, dass man geschult wird, Gras wachsen zu hören um auf der Hut zu sein. Es bedeutete, aufpassen müssen und die Situation möglichst durch Selbstkontrolle im Blick zu behalten und währenddessen wir also unter permanenter Aufsicht und damit Kontrolle standen, kaum Raum für uns selbst blieb, ich hatte mir einen erkämpft, muss es zwangsläufig dazu führen, sich ständig selbst erden zu müssen, damit nicht doch der Blitz einschlägt.

    Ich gäbe so manches Mal etwas dafür, nur einige der Situationen noch einmal durchleben zu dürfen, nur um zu wissen, aus welch nichtigem Grunde doch wohl solche Gewitter damals entstanden sind.

    Wieso sagt/e man, es liegt etwas in der Luft? Wieso litten manche von uns später unter Zwängen, Süchten, Selbstoptimierungen, Perfektion? Weil sie die Kontrolle behalten wollten und dachten, sie bitte nicht verlieren zu dürfen? Kann daraus auch eine Form von Selbstbestimmung erwachsen, wenn man das dann geschafft hat, kein Halunke oder Taugenichts geworden zu sein?

    Zu Micky' Versprechen oben, es morgen zu tun, es wird noch viel Wasser die Mulde und Elbe hinunterfliessen bis Flüsse austrocknen. Auch Morgen wird es nicht geschehen. Versprechungen, die nicht gehalten, sind wie Wasser die fließen.

    Frei aus dem Gedächtnis, ein amerik. Folksong von Pete Seeger und u. a. interpretiert von Marlene Dietrich

    Ein Lied, das in allen Varianten, die ich kenne, etwas hinterlässt - Menschen, die suchen oder aufgegeben haben, zu suchen. Am Ende wird es kalt und leer.

    Hallo Franky,tolles Thema :thumbup: werde aber erst morgen dazu etwas schreiben.

    Das stimmt, es ist fürwahr ein tolles Thema und liebe micky - das ist offenbar nicht geschehen. Ich hätte es gern von dir gelesen, denn wir beide waren zur gleichen Zeit im selben Heim. Einmal haben wir uns sogar irgendwo getroffen. Du weißt wo. Irgendwo an der Elbe und zur Erinnerung, unser Heim damals liegt noch immer unweit der Mulde.

    Vor knapp 2 Tagen bin ich mit dem Rad u.a. am Nordufer erneut vorbeigefahren. Mir ist aufgefallen, dass sich dort ein Jugendgästehaus am Plötzensee befindet, ein Stück weiter neben dem Eingang der Badestelle zum See bef. sich die Arbeiterwohlfahrt. Die Gebäude sehen aus, als wenn sie früher Heime gewesen sind. Das muss, von aussen betrachtet, eine schöne Zeit gewesen sein.

    Es is' immer wieder schön, die Heimat neu zu entdecken. Von mir sind es gerade mal 7 km entfernt und die Rehberge sind auch gleich dort, obwohl es keine Rehe mehr gibt, ebenswo nicht mehr Flugzeuge, die unweit vom eh. Airport Tegel starteten und landeten. Die Rehe werden aufgrund der Flugzeuge damals wohl schon lange das Weite gesucht haben.

    Willkommen zurück Annette,

    Aha. Nordufer, nahe der Amrummer Straße also unweit der Charité. Wusste ich's doch, grad in den Stadtplan blicke. Kenn ich gut und bin da schon mehrfach im letzten Jahr mit dem Rad entlang. Keine so schöne Gegend mehr heute.

    Dass Bilder etwas auslösen, versteh ich gut und hoffe, dass du Ehemalige findest.

    LG

    Wiederum ist es schon wieder lustig, es live erleben zu dürfen, dass nach nunmehr 17 Jahren sich nicht auch nur ein Einziger von euch hat blicken lassen.

    Die kl. Stadt hat mehrere KH, ich hatte Gründe, sie zu besuchen, wo sind denn bitte die ex. JWH-ler?

    Vor nur wenigen Jahren war ich öfter zugegen. Die Kleinstadt hat einen hübschen Zoo. Mehr gibt es nicht. Sie hat jedoch einen Bahnhof.