Besorgniserregend kann man es nennen, wenn für die Krankheit mit der zweithöchsten Todesfolge in der EU Forschungsgelder gekürzt werden sollten und die Finanzierung entsprechender weiterführender Projekte ab 2027 nicht gesichert ist.
In Anbetracht der Lage, wenn man sich das vorstellt, dass innerhalb der EU jeder zweite Mensch einmal die Diagnose Krebs bekomme, so der Chef des EU Rechnungshofes und dass ca. 100 Mrd. € an volkswirtschaftl. Folgekosten anfallen, kann man es als skandalös bezeichnen, dass die EU Kommissionspräsidentin das Geld offensichtlich anderweitig ausgeben möchte. Dabei lag ihr doch gerade noch viel daran, dass mehr für die Krebsvorsorge und den Kampf gegen diese Krankheit getan werden müsse.
Die Fortschritte in der Medizin gerade auf diesem Gebiet inerhalb der letzten 10, 20 Jahre sind phänomenal dank der in die Forschung getätigten Investitionen. Es sollte jedoch nicht an falscher Stelle gespart werden, denn es geht um unser aller Leben. Darüber darf man nicht mal eben so nach Gutdünken entscheiden.