Beiträge von JW1HAL

    Ich danke dir für die Auskünfte. Also bleibt für uns erst einmal alles beim Alten. Was möglich ist, haben wir bereits getan und was später vielleicht noch möglich ist, heißt es abwarten. Ich hätte jetzt nicht die Kohle, darauf zu klagen. Wenn es schiefgeht, habe ich nur Kohle ausgegeben. Also warten, bis es wer anders macht und es dann vielleicht vom Bundesgerichtshof eine Entscheidung gibt.


    Hätte man mir hier im Forum nicht in den Ohren gelegen und mich dazu überredet, hätte ich bis heute keinen einzigen Antrag gestellt. Denn ich verstehe schon, dass es Unrecht war, bin aber immer noch der Meinung, mir ging es gut, es war alles normal, anderen ging es schlimmer und viel, viel schlimmer. Vermutlich alles ganz tief im Bewusstsein vergraben und zig mal verschlossen, was einerseits auch gut so ist. Nur so bin ich stabil und hab damit absolut keine Probleme und Berührungsängste.


    Und da es nun so ist, wie es ist, nimmt man eben alles mit, was geht, was die Entschädigungen und so weiter betrifft.


    Gut, dass es hier so einige Leute gibt, die auch ihren Weg dahin beschreiben und damit auch Hilfestellung für die geben, die damit ganz große Probleme haben.

    Haben wir nicht, weil es für uns eben Aussichtslos war.


    Diana hat nur Antrag auf Reha gestellt, nicht aber auf Opferrente. Dies wurde abgelehnt. Somit hat sie auch nicht widersprochen, weil sie eben der Meinung war, das wird nur bei Leuten genehmigt, die wirklich in Haft waren, also im Knast oder geschlossenen Jugendwerkhof. Was ja auch so stimmte. Vielleicht wurden vereinzelt auch welche aus Jugendwerkhöfen oder Durchgangsheimen rehabilitiert.


    Ich habe erst gar nicht den Antrag auf Reha gestellt, weil ich ja nur im Spezialkinderheim und noch nicht mal Jugendwerkhof war. Somit war für mich auch klar, nur Knast oder geschlossene er Jugendwerkhof.


    Hätten wir beide jedoch gewusst, dass es später eine andere Entscheidung geben würde, hätten wir zum Zeitpunkt des Fondes oder aber auch schon eher einen Antrag auf Reha und Opferrente gestellt und bei Ablehnung auch einen Widerspruch eingelegt. Das ist ganz schön gemein. Das müsste man so begründet einklagen. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann mal jemand, der das einklagt und gewinnt. Dann könnte man dieses Urteil verwenden.

    Ne ne, das verstehe ich schon alles.


    1. Rehabilitierung, verbunden mit einmal und monatlichen Zahlungen ...

    wurde früher mehr abgelehnt, seit 2019/2020 werden auch Spezies und JWH rehabilitiert


    2. Fond, eine ganz andere Sache, die damit nichts zu tun hat und schon lange vorbei ist



    Für mich ist die Frage mit dem Rückwirkend noch offen ....

    aber vorher noch einmal schauen, ob man die 306,78 € kassiert hat, dass ist dann die Kapitalentschädigung, pro angefangener Monat,

    So ist es. In meinem Fall vom 28.08.1981-30.08.1984 = 37 angefangene Monate x 306,78 € = 11.350,86 € "Kapitalentschädigung".

    Ich habe gar nicht gewusst, dass das so da drauf steht.


    Also haben wir beide bekommen, erledigt. Ich frage mich nur, wo die Knete hin ist. Da ist fast nüscht mehr da. Naja, mitnehmen kann man eh nichts ....



    Das mit der Opferpension finde ich jetzt von mir nicht. Ich habe nur das mit der Erhöhung gefunden.

    Das von Diana habe ich aber eingescannt da. Und da steht eben, dass sie das ab Antragstellung rückwirkend bekam.

    Da war eben die Frage, ob sie das rückwirkend ab 1. abgelehnten Antrag beantragen kann. Denn sie hat keinen Widerspruch eingelegt.

    Mir geht es darum, vorher abzuchecken, ob es überhaupt Sinn macht. Ich kann ja nicht einen Antrag auf Pflegestufe stellen, wenn ich gar nicht pflegebedürftig bin. Und so ist es auch mit den Dingen hier. Nur wenn es zu 100 % für mich zutrifft und ich nicht weiß, ob es was wird oder nicht, würde ich dies machen. Wenn es aber gar nicht erst für mich zutrifft (und das vermute ich), kann ich mir das sparen. Das spart mir Nerven und die Behörden belaste ich dann auch nicht.

    Da blicke ich gerade nicht so durch, muss ich mich noch etwas ausführlicher damit beschäftigen. Meine Holde hat den Antrag schon ausgedruckt. Ich bin da allerdings gleich über die Zeile gestoßen, wo man versichern soll, dass der Hauptwohnsitz in Berlin ist. Und das ist ja nun nicht gegeben. Also müsste es was aus meiner gegend geben, was man nur finden müsste. Bei der ersten schnellen Suche wurde ich leider nicht fündig.


    Formulare gibt es gleich 2, wo ich nun nicht weiß, was das richtige wäre.

    Zitat

    Formulare

    • Antrag auf Gewährung einer Kapitalentschädigung für eine zu Unrecht erlittene Freiheitsentziehung sowie auf Erstattung von Geldstrafen, Kosten des Verfahrens und notwendigen Auslagen nach dem 1. SED-UnBerG/StrRehaG, aufgrund einer Rehabilitierungsentscheidung bzw. HHG- Bescheinigung

      PDF-Dokument (1.4 MB)

      Download
    • Antrag auf Nachzahlung der Kapitalentschädigung nach § 17 Abs. 5 des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes (StrRehaG)

      PDF-Dokument (570.4 kB)

      Download

    Das eine hat 3 und das andere 6 Seiten.


    Dann steht bei dem 3-Seitigen was mit Erbe und Nachzahlung. Was das genau zu bedeuten hat, weiß ich auch noch nicht.


    Bei dem 6-Seitigen steht was von Kapitalentschädigung wegen Freiheitsentziehung, Erstattung Geldstrafe und Erstattung Verfahrenskosten.

    Da käme ja nur das Erste infrage, wenn Heimaufenthalt als Freiheitsentziehung zählt.

    Dann wieder Entschädigung/Erstattung als für mich selbst Erlittener oder für Erbe.

    Es wird nicht besser, wenn ich die 6 Seiten weiter nach unten gehe. Da sind Fragen über Fragen ...

    warum dann nicht die Kapitalentschädigung mitnehmen

    Was ist das denn schon wieder?

    Ich hatte ja auch schon überlegt, wegen der beruflichen Rehabilitation, was du gerade mit R.H.M. thematisierst. Aber das sollte bei uns auch nicht zutreffen, weil wir beide die Schule mit der 8. und 10. Klasse abgeschlossen und danach auch eine Lehre abgeschlossen haben. Einer noch im Jugendwerkhof und der andere nach dem Heim. Da wäre die Überlegung, dass man ja nicht das machen konnte, was man gerne wollte und wenn das Heim nicht gewesen wäre, alles ganz anders gelaufen wäre. So einfach ist es aber nun doch nicht, wenn man ja seine Abschlüsse hat, auch wenn es nicht sein Traum war.



    Aber Kapitalentschädigung ist ja jetzt mal noch was ganz anderes ... Was ist das?

    Also ich habe nur Heimfond beantragt und bekommen. Reha habe ich absichtlich NICHT beantragt, weil ich wusste, dass dies nichts wird. Somit auch nicht Rente und auch kein Widerspruch.

    Hätte ich aber gewusst, dass es zum Zeitpunkt des Fondantrages Sinn gemacht hätte auf Reha und auf Rente, hätte ich dies natürlich auch gestellt und wäre auch in den Widerspruch gegangen.


    Anträge von mir:

    Fond 2013: Ja (Ausgang positiv)

    Reha 2013: NEIN

    Rente 2013: NEIN

    Widerspruch 2013: NEIN


    Reha 2023; Ja (Ausgang positiv)

    Rente 2023: Ja (Ausgang positiv)



    Bei Löwin1 sieht es etwas anders aus. Sie hat 2014 Antrag auf Fond und Reha gestellt, nicht aber auf Rente und nach der Ablehnung der Reha auch kein Widerspruch. Fond war allerdings erfolgreich. Nun 2023 hat sie Antrag auf Reha und Rente gestellt, was positiv verlief.


    Anträge von Löwin1:

    Fond 2014: Ja (Ausgang positiv)

    Reha 2014: Ja (Ausgang negativ)

    Rente 2014: NEIN

    Widerspruch 2014: NEIN


    Reha 2023; Ja (Ausgang positiv)

    Rente 2023: Ja (Ausgang positiv)


    Somit vermute ich jetzt mal, dass es für uns beide nicht zutrifft, denn die Voraussetzung wäre, dass man vor 2019/2020 oder auch eben vor dem Datum, an dem man eben nach 2019/2020 die Anträge stellte, jeweils:


    • einen Antrag auf Rehabilitation
    • einen Antrag auf Opferrente


    und bei Ablehnung auch jeweils


    • einen Widerspruch auf Rehabilitation
    • einen Widerspruch auf Opferrente


    gestellt hat?

    Verstehe ich das jetzt richtig, dass man ab Erstantrag oder ab 2019/2020 rückwirkend die Rente bekommt, wenn der Erstantrag abgelehnt wurde?

    Wir haben am 10.10.2023 den Antrag auf Rehabilitierung gestellt (siehe Beitrag 1 hier im Thread) und es ging bei uns beiden alles durch.


    Löwin1 hatte aber bereits ca. im Jahr 2014 einen Antrag auf Rehabilitierung gestellt, welcher abgelehnt wurde.

    2014 hat sie auch Antrag auf den Fond gestellt, wovon sie profitierte.


    Auch ich habe bereits 2013 den Antrag auf den Fond gestellt, wovon auch ich profitierte.

    Einen Antrag auf Rehabilitierung hatte ich nicht gestellt, weil ich nur in einem Spezialkinderheim war und ich wusste, dass lediglich ehemalige Heimkinder eine Chance darauf hatte, die mindestens im Jugendwerkhof waren. Aber das wurde wohl individuell entschieden. Insassen des geschlossenen Jugendwerkhofes wurden wohl immer rehabilitiert.


    Nun stellen wir uns die Frage, ob:


    1. Löwin 1 einen Antrag stellen könnte, dass sie Rückwirkend, also für den Zeitraum von

    a. 2014 - 2023 oder

    b. 2019/2020 - 2023 die Opferrente in Höhe von 330 € bekommt?


    2. ich es auch versuchen könnte, auch wenn ich keinen abgelehnten Antrag habe, den ich ja zusammen mit dem Antrag auf Heimfond gestellt hätte, wenn ich darauf Erfolgschancen gesehen hätte. Man kann ja nachvollziehen, wann ich diesen Antrag stellte.

    Art der Einrichtung: Jugendwerkhof (JWH)

    Jugendwerkhöfe gab es nur in der ehemaligen DDR. Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Jugendwerkhof

    Ort der Einrichtung: Hennef Sieg Abtshof Anschrift der Einrichtung: Schulstraße. Den Rest weiß ich nicht mehr Name der Einrichtung: Abtshof

    Diese Anschrift befindet sich in den alten Bundesländern. Somit kann es sich hierbei nicht um ein Jugendwerkhof handeln.


    Es gibt hier auch schon einen Tread, vielleicht hilft es dir, denn auch dort haben sich schon Leute gemeldet.

    Da wäre das schon das richtige Thema für dich. Ich mache hier dann zu, damit dies hier nicht ein Parallelthema zur schon bei uns vorhandenen Einrichtung wird.


    Bitte einmal in deinem Profil diese Einrichtung eintragen und dann einfach dort schreiben, was dich so bewegt und dir bei deiner Aufarbeitung hilft.



    :sclosed:

    Man könnte vielleicht noch zusammentragen, wer unter welchen Voraussetzungen und vor allem wie lange noch Anspruch darauf hat, wo man das genau nachlesen kann und wo man sich genau hinwenden muss. Wir beide wohnen in Halle und haben in Halle beantragt. Meines ging in Halle weiter, weil ich auch hier jugendamtlich gemeldet war. Es dürfte eben der damalige Wohnort der Eltern, während der Zeit des Heimaufenthaltes, eine Rolle spielen. Bei Diana ist es Dresden, obwohl sie in Halle wohnt. Über die Eltern hatten damals bei Chemnitz gewohnt und dafür ist vermutlich eben Dresden zuständig. Sie konnte zwar auch alles (netterweise) hier in Halle mit abgeben, weil es dann nach Dresden weitergeleitet wurde. Ansonsten läuft bei ihr eben alles über Dresden und sie hätte normalerweise auch dort den Antrag stellen müssen. Da könnte man vielleicht eine Art Anleitung schreiben, wo eben alles darin enthalten ist. Dies eben nicht im Fachchinesisch, sondern so, dass es jeder Dumme versteht. Man kann dazu ja auch Links beifügen, wo man es in Fachchinesisch nachlesen kann.

    Wer hat Lust, das so richtig schön zu machen?

    Hab jetzt doch nochmal geschaut, war ja ein männlicher Username, also wird es auch ein männlicher User sein. :)

    Übrigens war nie von Rehabilitation die Rede.

    Er hat zum Thema genau die zwei Beiträge verfasst; in denen die Begriffe:

    - Antragstellung

    - Heimentschädigung

    - Antrag

    - Entschädigungen


    vorkommen. Also nichts mit Rehabilitation.

    Ist wieder eine Antragstellung erforderlich wie es 2013 bei heimentschädigung? Informiert mich mal bitte.

    Hier fragt er zum Beispiel in einem informativen Unterforum mit dem Thema "Neue Erfolgschancen auf Rehabilitierung und Opferrente nach 2019", welches nur über 7 Seiten geht, was also ca . 20*7=140 Beiträge beinhaltet, in denen bereits die gesuchten Informationen stehen, ob eine Antragstellung erforderlich ist. Und wir möchten ihn doch bitte mal darüber informieren.

    Dabei wissen wir nicht, was 2013 für eine Antragstellung erforderlich war.15.05.1987 06.06.1990


    2013 habe ich den Antrag gestellt 2016 habe ich es bekommen 10t .

    Frage ist nur weitere Entschädigungen und so weiter.

    Notfalls über Gericht?


    Ich war von 87 bis 1990 im jugendwerkhof hennickendorf bei strausberg.

    Hier vom Prinzip nochmal dieselbe Aussage. 2013 wissen wir ja schon. 2016 hat er "ES" bekommen, "10t". Was ist "ES"? Was ist "10t"? Es ist bestimmt die Entschädigung oder Heimentschädigung in Höhe von zehntausend Euro. Also Rätselraten pur.

    Nun wissen wir auch, von wann bis wann er in einer Einrichtung war und dass ihn interessiert, ob es noch "weitere" Entschädigungen gibt, die man vielleicht auch einklagen möchte.


    Wollen wir mal nicht so sein. Ich habe mal bei ihm geschaut. Er hat ja löblicherweise auch eingetragen von wann bis wann. 15.05.1987 - 06.06.1990 Das sind ja so ziemlich genau 24 Monate oder vielleicht doch nur 23 ½ Monate? Das mal 306,78 €, also 306,78 € x 24 Monate = 7.362,72 € oder aber auch 306,78 € x 23 Monate = 7.055,94 € oder 306,78 € x 23,5 Monate = 7.209,33 €. Es sind dann schon immer etwas über 7.000 €. Ich habe dazu meine Zahlen genommen. Ob die noch zutreffend sind, weiß ich jetzt auch nicht. Also würde er bissel über 7000 € sofort bekommen und 400 Opferrente monatlich, wenn dies und das so und so wäre.


    Also alle (mittlerweile) 8 Seiten lesen und Antrag stellen. Die 400 € gibt es ab Antragstellung rückwirkend.


    Falls jemand mich berichtigen oder etwas ergänzen möchte, nur zu ....

    Er meldet sich ja auch nicht mehr. Was sagt uns das? Das kann viel und nichts sagen. Vielleicht ist er im Urlaub, auf der Arbeit, hat keine Zeit E-Mails zu checken oder im Internet zu sein. Vielleicht ist er auch von uns verschreckt und vor den Kopf gestoßen und traut sich nicht mehr. Vielleicht ist er auch beim Lesen. Ist er eigentlich ein er oder eine Sie? Da bin ich jetzt zu faul zum Schauen.

    Mit den Bröckchen kann es auch viele oder keine Erklärungen geben. Vielleicht ist er nicht so gebildet und kann eben nicht anders. Vielleicht hat er es damit nicht so und auch vergessen, wann er was genau gemacht hat.

    Für Spekulationen ist ein sehr großer Raum offen ...


    Ich gehe davon aus, dass er es wie meine Frau machte. 2014 oder so Antrag auf Rehabilitation gestellt, die stattgegeben oder abgelehnt wurde. Das hat er leider nicht mit angegeben. Dann war die Rede von Zehntausend. Das gab es auf jeden Fall vom Fond. Einmal angerechnete Rentenjahre gleich in Bar und dann für ca. Zehntausend Sachgegenstände. Ich weiß nicht, ob es für Rehabilitation Zehntausend gab. Wenn es die gab, kann er für die gleiche Sache nicht nochmal rehabilitiert werden. Wenn es die nicht gab und die Rehabilitation abgelehnt wurde und er eben nur Kohle vom Fond erhielt, kann er es nochmal mit der Rehabilitation probieren. Alles was schlimmer, wie Normalheim war, wird rehabilitiert, um es mal ganz pauschal, aber nicht ganz korrekt zu sagen. Letztendlich helfen ihm diese Informationen aber auch nicht viel weiter.

    Für mich liest es sich so, dass er den Fond genutzt hat, wo er 2016 Zehntausend Euro erhalten hat. So richtig wird man ja auch nicht schlau, wenn immer nur Bröckchen in den Raum geworfen werden und man jeden Popel aus der Nase ziehen muss. Bei so etwas könnte ich echt platzen und halte mich lieber zurück.

    Vor 2 Tagen hatte ich schon einen Text verfasst, ihn aber nicht abgesendet, weil ich niemanden vor den Kopf stoßen wollte. Das mache ich öfter, hier sitzen und eine lange Zeit lang einen Text schreiben, den ich dann doch nicht absende, weil ich es mir anders überlegt habe, um Ärger zu vermeiden. So ist es eben, wenn man einfach zu viel Zeit hat oder sie sich nimmt und dann doch immer nur dafür bestraft wird. Letztendlich doch immer und immer wieder vergeudete Lebenszeit. Und Freunde macht man sich damit auch nicht, eher im Gegenteil. Aber so ist das Leben, mal verliert man und mal gewinnen die anderen ...


    Nun gebe ich meinen nicht abgesendeten Text doch noch zum Besten:

    Zitat

    Vielleicht hilft es auch mal den Thread von Anfang an zu lesen, es sind nur(!) 7 Seiten. Für eventuelle 400 € im Monat kann man dies durchaus schaffen. Denn nicht nur zur Diskussion wir hier geschrieben, auch für die, die sich später dafür interessieren. Alle opfern ihre wertvolle Freizeit und schreiben ihre Erfahrungen hier rein. Warum? Damit die das lesen können, die das ach versuchen möchten. Man könnte auch einzeln miteinander telefonieren und ansonsten alles geheim halten, damit dies niemand erfährt. Ich persönlich finde es schon ein wenig .... (ich verzichte auf weiter Worte dazu). Es ist ein allgemeines Problem in Foren, die auf derartiger Weise ja schon irgendwie Support geben. Also nicht persönlich nehmen, Ronny(dd). Da werden Texte geschrieben (allgemein gemeint!), die weder Punkt noch Komma haben, alles in einem Rutsch, ohne Absatz und alles klein oder aber auch permanent groß, sodass man Augenkrebs bekommt und nach 10x lesen immer noch nicht weiß, was der Hilfesuchende überhaupt möchte. Dann ist man zu faul alles zu lesen, weil man ja keine Zeit und keine Lust hat und möchte in kürzester Zeit jeden einzelnen Mausklick haargenau erklärt haben und alles auf dem Silbertablett präsentiert haben, wofür andere aber Wochen, sogar Monate gebraucht haben, dies zu bewerkstelligen und sogar für die anderen im Forum niederzuschreiben. Man macht sich also schon die Mühe und pinselt in er Freizeit alles in ein Forum, damit die anderen es eben leichter haben und dann kommen die anderen, lesen das nicht und man soll es alles nochmal niederschreiben, was bereits da steht. Nochmal und nochmal Freizeit opfern, sinnlose Lebenszeit verschwenden, weil es einige nicht würdigen und mit Füßen treten.

    Ich habe es so erlebt und erlebe es immer wieder. Ganz speziell war ich früher in einem Forum, in dem man TomTom und andere Navigationsgeräte aktualisiert hat und auf dem neuesten Stand behielt. Für TomTom gab es viermal im Jahr ein Update, was jedes Mal ordentlich ins Geld ging. So hat man sich eine Möglichkeit gesucht, um dies zu ändern. Es war in der Tat eine Wissenschaft für sich. Ich habe wochenlang gebraucht, um mich dort einzuarbeiten. Anleitungen verstand ich nicht, weil sie aus vielen Spezialbegriffen bestanden, mit denen ich nichts anfangen konnte. Also musste ich dies aufdröseln und nach jedem einzelnen Spezialbegriff suchen, um diese Anleitungen letztendlich auch verstehen zu können. Das hat wochenlang gedauert, wenn nicht auch monatelang. Dass man mit seinem Betriebssystem, beispielsweise Windows umgehen kann, ist natürlich eine Grundvoraussetzung. Die andere Grundvoraussetzung ist natürlich, dass man sich einarbeitet und die ganzen Spezialbegriffe auf dem Kasten hat, damit man überhaupt weiß, worüber die reden. Da kamen dann Leute, die wollten in 2 Tagen in den Urlaub fahren und mal schnell ihr Navi auf den neuesten Stand bringen. Die wollten praktisch das in wenigen Minuten oder auch Stunden erklärt haben und umsetzen, wofür andere Wochen, bis Monate gebraucht haben. Die Threads hatten nicht nur 7 Seiten, sondern ein Vielfaches mehr. Letztendlich wurden alle zum Lesen geschickt und sollten sich dann wieder melden, wenn sie ernsthaft an irgendeiner Stelle nicht weiter kommen. Manchmal war es echt gruselig, wie die Hilfesuchenden so drauf waren. Und wollte man es nicht alles zum x-ten Mal erklären, sind so einige auch noch ausfallend geworden. Da war schon was los. Mittlerweile habe ich ein TomTom für 100 €, was ein lebenslanges Update hat und was ich gar nicht mehr nutze, weil es Google Maps gibt.

    Auf jeden Fall erinnere ich mich immer wieder gern daran zurück, vor allem wenn ich ein Dejawu bekomme, wenn sich bestimmte Muster spiegeln und ich den Eindruck bekomme, es geht in die Richtung. Vielleicht auch mal eine kleine Erklärung dazu, warum man irgendwann auch mal so ist, wie man ist, nämlich abgestumpft und empathielos.

    PS: Übrigens war meiner Meinung nach zu Fondzeiten die Zahl der User am höchsten. Alle haben aus den Medien erfahren, dass es was zu holen gibt, haben die Foren gestürmt, ihre Informationen geholt und waren dann genauso schnell verschwunden, wie sie gekommen sind. Dejawu .... Dejawu ....