Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

    Es gibt 50 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Martin MITCHELL.

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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      In den 1950er Jahren, den 1960er Jahren, den 1970er Jahren und den 1980er Jahren !

      Namhafte westliche Hersteller von Produktionsgütern und Verbrauchgütern Nutznießer von Zwangsarbeit in OST UND WEST !!!

      … um noch einmal auf das Thema »HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT« zurückzukommen …

      ZWANGSARBEIT für junge Leute im OSTEN ( DDR ) sowie auch im WESTEN ( BDR ) --- die Medien konzentrieren sich momentan, d.h. in den letzten paar Tagen, auf den OSTEN ( DDR ).

      Süddeutsche Zeitung ( 03.05.2012 - 19:00 Uhr ) »Billiglohnland DDR« @ http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/546100


      plus Leserkommentar von Heidi Dettinger:


      HeidiD - 04.05.2012 - 10:28 Uhr

      Nicht nur Gefängnisinsassen mussten Zwangsarbeit verrichten. Und wahrhaftig ist das Thema Zwangsarbeit nicht eines der ehemaligen DDR oder gar Chinas!

      Ehemalige Heimkinder haben jahrelang Zwangsarbeit verrichtet. In der Bundesrepublik Deutschland!

      Sie wurden schon als Vorschul- und Schulkinder gezwungen, für ihren eigenen Aufenthalt zu arbeiten, später haben sie - gezwungen durch Essensentzug, Prügel und psychischen Terror - in Heißmangeln und Großwäschereien, in heim-eigenen Firmen und "ausgeliehen" an Bauern der Umgebung ebenso wie für Fremdfirmen gearbeitet.

      Die Namen der Firmen, die diese Kinder und Jugendlichen für einen Hungerlohn (der ihnen allerdings nicht ausgezahlt wurde!) bei sich malochen ließ, sind bekannt. Die meisten großen, auch heute noch bekannten Namen befinden sich unter ihnen!

      Von Entschädigung spricht allerdings niemand in diesem Zusammenhang! Als ehemaliges Heimkind kann man sich an eine sog. "Anlaufstelle" wenden und eine Rentenausgleichszahlung bekommen, wenn man "Glück" hat. Denn selbstverständlich wurden keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt.

      Aber - keine Lohnzahlungen, keine Entschädigung für Hunger, Schlafentzug, Folter, Vergewaltigungen, Demütigungen... All dies diente dazu, die Kinder und Jugendlichen zur Arbeit zu zwingen.

      Ich wäre froh, wenn die ehemaligen Häftlinge eine Entschädigung bekämen!

      Ich wäre froh, wenn gleiches Recht auch für unschuldige Kinder und Jugendliche gelten würde!


      DER TAGESSPIEGEL ( 03.05.2012 ) »ZwangsarbeitDDR-Häftlinge mussten für Ikea schuften« @ http://www.tagesspiegel.de/politik/zwangsarbeit-ddr-haeftlinge-mussten-fuer-ikea-schuften/6586614.html

      MZ-ONLINE.DEMitteldeutsche Zeitung ( 02.05.12, 20:05h, aktualisiert 02.05.12, 20:26h ) »Politik« – »GeschichteDie Unwissenden« @
      http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1334258335047&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370 [ der beste und umfangreichste diesbezügliche Artikel ]

      Deutschlandradio Kultur ( 03.05.2012 - 16:07 Uhr ) »"Ohne die Häftlingsarbeit hätte der Plan nicht erfüllt werden können"« @ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1746775/

      YAHOO NACHRICHTENDEUTSCHLAND ( 01.05.2012 ) »Schwedisches TV berichtet über DDR-Zwangsarbeit für Ikea« @ http://de.nachrichten.yahoo.com/schwedisches-tv-berichtet-%C3%BCber-ddr-zwangsarbeit-f%C3%BCr-ikea-115152909.html ( mit vielen, vielen kurzen Leserkommentaren )

      WELT ONLINE ( 03.05.2012 ) »DDR-Zwangsarbeit« – »
      Aus dem Ost-Frauenknast auf den West-Grabbeltisch« @ http://www.welt.de/politik/deutschland/article106257969/Aus-dem-Ost-Frauenknast-auf-den-West-Grabbeltisch.html
      ( ebenso ein langer sehr, sehr aufschlussreicher Artikel, besonders auch wenn man auch zwischen den Zeilen ließt ) ( mit sehr, sehr vielen – auch längeren ! – Leserkommentaren ).

      Handelsblatt ( 30.04.2012, 14:52 Uhr, aktualisiert 01.05.2012, 14:0 ) »
      DDR-Auftragsarbeit« – »Haben Zwangsarbeiter bei Ikea Möbel zusammengeschraubt?« @ http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/ddr-auftragsarbeit-haben-zwangsarbeiter-bei-ikea-moebel-zusammengeschraubt/6574118.html

      Kölnische Rundschau ( 02.05.2012 – 14:07 h ) »DDR-Zwangsarbeiter« – »Ikea erwägt Entschädigung für Häftlinge« @ http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1335728781815.shtml
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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      Der sich im Ruhestand befindende evangelische Pfarrer Dierk Schäfer ( Diplom Psychologe und Diplom Pädagoge ) schreibt am 05.Mai 2012 in seinem Blog – Dierk Schaefers Blog

      »Zwangsarbeit - nicht nur für IKEA«

      @
      http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/05/05/zwangsarbeit-nicht-nur-fur-ikea/

      Zwangsarbeit - Warum war sie kein Thema im Abschlußbericht von Frau Vollmer?

      Nicht nur IKEA, sondern auch andere renommierte Firmen profitierten von Zwangsarbeit. Es waren nicht nur DDR-Häftlinge, die den Reichtum solcher Firmen begründeten, sondern auch, eigentlich sattsam bekannt, Heimkinder, die für solche Firmen zur Arbeit gezwungen wurden – ohne Lohn und ohne Sozialversicherung.

      Herr Mitchell/Australien hat die aktuellen Links für den IKEA-Komplex zusammengestellt:

      http://www.tagesspiegel.de/politik/zwangsarbeit-ddr-haeftlinge-mussten-fuer-ikea-schuften/6586614.html
      http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1334258335047&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article106257969/Aus-dem-Ost-Frauenknast-auf-den-West-Grabbeltisch.html
      http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/ddr-auftragsarbeit-haben-zwangsarbeiter-bei-ikea-moebel-zusammengeschraubt/6574118.html
      http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1335728781815.shtml

      Interessant ist im Fall IKEA das öffentliche und politische Desinteresse zur damaligen Zeit. Es paßte einfach nicht in die politische Landschaft, den Skandal als solchen aufzugreifen.

      Zu fragen ist, warum es nicht in die politische Landschaft gepaßt hat, die Zwangsarbeit in den Kinderheimen als solche nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu benennen. Immerhin gibt es seit 1995 eine – durchaus erfolgreiche – Kampagne gegen Kinderarbeit, die angesichts der Notlage der Familien auch auf Zwangsarbeit in den asiatischen Teppichwebereien hinausläuft:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Rugmark .

      Doch Frau Vollmer hat es erfolgreich geschafft, den Begriff Zwangsarbeit zu vermeiden. Sie hat damit die profitierenden Firmen (es waren eben nicht nur kleine bäuerliche Betriebe) vor Forderungen geschützt. Ich frage mich, warum nur? Hat Frau Vollmer für ihre Beschützerrolle irgendwelche Vergünstigungen erhalten?

      Bei der Kinderzwangsarbeit handelte es sich um eine besonders schwerwiegende Rechtsverletzung. Wohlgemerkt: Es geht nicht um das Kartoffelschälen für den Heimbedarf und nicht ums Geschirrabtrocknen, sondern um erzwungene Arbeitsleistungen von Schutzbefohlenen zur Aufbesserung der Heimfinanzen. Die Heimkosten wurden also auf die Kinder abgewälzt, die damit nicht nur unter den allgemein schlechten Bedingungen und der Willkür des Personals zu leiden hatten. Es kommt noch die weiterreichende Schädigung der Lebensläufe hinzu: Wer hart und/oder zeitaufwendig arbeiten muß, hat weniger Chancen auf schulischen und damit später beruflichen Erfolg.

      IKEA steht nun am Pranger – und wird zahlen müssen, schon aus Image-Gründen. Warum hat Frau Vollmer nicht die zum Teil sehr honorigen und erfolgreichen Firmen in die Zahlpflicht genommen? Auch die legen Wert auf ein fleckenfreies Image.

      Doch das Thema reicht über die Heimkinder hinaus.

      Strafgefangene in deutschen Gefängnissen sind zur Arbeit verpflichtet. Sie bekommen dafür weder den angemessenen Lohn, noch sind sie sozialversichert. Damit können sie weder ihre straftatbedingten Opferschulden abzahlen, noch eine Rente erwerben, die ihrer Arbeitsleistung entspricht. Dafür werden sie später Sozialhilfeempfänger und zur finanziellen Belastung der Allgemeinheit.

      Das heißt: Hier findet auch heute noch eine Gewinnsteigerung unter Sozialisierung von Kosten statt. Die auftraggebenden Firmen profitieren von der Häftlingsarbeit, der Staat mit seinem Strafanspruch streicht einen Teil des Arbeitserlöses ein und die Sozialkosten tragen später wir als Steuerzahler – nicht zu vergessen die geschädigten Verbrechensopfer, die völlig leer ausgehen.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


      Die relevanten Fragen in Bezug auf OST UND WEST

      ( 1. ) Wer profitierte von DDR-Zwangsarbeitern?

      ( 2. ) Wer profitierte von BRD-Zwangsarbeitern?

      ( 3. ) Wer profitierte von DDR Jugendwerkhof-Zwangsarbeitern?

      ( 4. ) Wer profitierte von DDR Spezialkinderheim-Zwangsarbeitern?

      ( 5. ) Wer profitierte von BRD Fürsorgezögling-Zwangsarbeitern?

      ( 6. ) Wer profitierte von BRD Freiwillige Erziehungshilfe Zwangsarbeitern?


      ( 7. ) Wer profitierte von DDR Kinderheim-Bewohner-Zwangsarbeitern?

      ( 8. ) Wer profitierte von BDR Kinderheim-Bewohner-Zwangsarbeitern?



      ARD - Tagesschau.de @ http://www.tagesschau.de/inland/zwangsarbeit100.html

      Stand: 05.05.2012 13:23 Uhr

      Stasi-Bundesbeauftragter Jahn fordert Aufklärung

      Wer profitierte von DDR-Zwangsarbeitern?

      Der Chef der Stasi-Unterlagenbehörde Stasi-Bundesbeauftragte Roland Jahn hat von deutschen Firmen Aufklärung darüber verlangt, ob sie vor 1989 von DDR-Häftlingsarbeit profitiert haben. "Ich würde es begrüßen, wenn westliche und vor allem bundesdeutsche Unternehmen, die in der DDR produzieren ließen, für Transparenz sorgen würden", sagte Jahn dem Magazin "Focus". Seine Behörde stehe für Recherchen zur Verfügung.

      Der Vorsitzende der "Vereinigung der Opfer des Stalinismus", Hugo Diederich, forderte eine Entschädigung. "Wenn die Firmen nicht mehr existieren, muss eben der Staat nach Möglichkeiten für eine Entschädigung suchen." Er habe sich mit diesem Anliegen an Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gewandt. Diederich erklärte, dass er als DDR-Häftling von 1986 bis 1987 im sächsischen Stahlwerk Gröditz an der Herstellung von Röhren für den bundesdeutschen Stahlkonzern Klöckner beteiligt war.

      Unternehmen nicht zu Entschädigungen bereit

      Bisher zeigt sich kein deutsches Unternehmen zu Entschädigungen bereit. Ein Sprecher von Klöckner & Co bestätigte intensive Geschäftskontakte der damaligen Klöckner-Gruppe zur DDR. Nach mehreren Eigentümerwechseln sei das heutige Unternehmen aber kein Rechtsnachfolger. "Folglich sieht sich die heutige Klöckner & Co. nicht in der Verantwortung."

      Auch Karstadt lehnte eine Verantwortung ab. "Die Karstadt Warenhaus GmbH ist nicht Rechtsnachfolger von Quelle oder Hertie und hat gegenwärtig keine Kenntnis von Verbindungen der beiden Unternehmen zu Zwangsarbeit politischer Gefangener der ehemaligen DDR", teilte das Unternehmen mit. Nach Aussagen ehemaliger politischer DDR-Häftlinge hatten Insassen des Frauengefängnisses Hoheneck Bettwäsche für den Quelle-Versand nähen müssen. Auch der Möbelkonzern Ikea steht in der Kritik.
      • http://www.tagesschau.de/inland/meldung95132.html.
      • http://www.tagesschau.de/inland/meldung95124.html.
      • http://www.tagesschau.de/inland/meldung89964.html

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      Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


      SHORT LIST: Nutznießer von „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in Westdeutschland: CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matrazen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten

      Diese Liste wurde zusammengestellt von dem Australier Martin MITCHELL ansässig in Australien ( zusammengestellt und veröffentlicht schon im Juli 2010 ).
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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      Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
      = Child slave labour of children in care.

      „Bethel im Norden“ – Nachkriegsdeutsche Kinderzwangsarbeit.
      Torfgewinnung in „Diakonie Freistatt im Wittingsmoor“ für Jungen.
      Großwäscherei im „Birkenhofin Hannover für Mädchen.

      http://www.heimkinder-ueberlebende.org/

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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      The profiteers of child slave labour must be taken to task.

      Child slave labour of children in care.

      = Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.

      "Bethel in the North" – Postwar child slave labour on a grand scale.
      For boys, forced labour in church-owned peat bog "Diakonie Freistatt".
      For girls, forced labour in church-owned industrial laundry "Birkenhof" in Hannover.

      http://www.care-leavers-survivors.org/

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!
      Hallo,

      ja Martin, auch ich danke Dir!

      Micky, ich verfolge auch viele viele Beiträge in anderen Portalen und bin zum Teil schon erschrocken,sprachlos wie dort manche Auseinandersetzungen laufen. Hier finde ich es nicht so, bis auf bestimmte Beiträge zu Deinem an Brief an Margot Honecker, wo es auf einmal um die Rechtschreibung ging....und hier mag ich auch schreiben. Klar gehen Meinungen manchmal auseinander, jedoch denke und weiß ich es gibt auch einen Rahmen sich auseinander zusetzen der nicht unter die Gürtellinie geht.

      Gruß Manuela
      Ach ja, habe ganz vergessen auf dieses Thema hier zu antworten.

      Ja, auch die Nutzniesser sollten finanziell zur Verantwotung gezogen werden. Ich denke, viele große Firmen würden Entschädigungen aus ihrer Portokasse zahlen können....irgendwie werde ich das Gefühl nicht los.....hier gehts einfach um viel mehr...und zwar um die Anerkennung für getanes Unrecht! und dafür auch die Verantwortung übernehmen zu müssen. Meine Meinung.

      Gruß Manuela

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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      In Bezug auf meine vorherigen Beiträge IN DIESER SACHE:

      Beitrag 1, Beitrag 2, Beitrag 5, Beitrag 6, Beitrag 7 und Beitrag 8 ( oben ) hier in diesem Thread.



      Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


      Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
      = Child slave labour of children in care.


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      EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

      In Österreich geht es anders als in Deutschland.
      In Österreich kommt etwas ins rollen.
      In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.


      Das Heim St. Martin: Grausame Erziehungsmethoden und Ausbeutung.

      Firmenchef Martin Darbo sucht das Gespräch mit ehemaligen Heimkindern, die für sein Unternehmen gearbeitet haben.


      KURIER @ http://kurier.at/nachrichten/4508479-heimskandal-darbo-will-loehne-nochmals-zahlen.php

      LETZTES UPDATE AM 16.08.2012, 19:46

      Heimskandal: Darbo will Löhne nochmals zahlen
      Wenn Gelder für die Arbeit von Heimkindern einbehalten wurden, will Martin Darbo die Betroffenen entschädigen, erklärt er im KURIER-Interview.

      Neben Swarovski [ http://kurier.at/nachrichten/4508244-heimkinder-schufteten-fuer-swarovski.php (14.08.2012, 18:43 ) ] und anderen Unternehmen vergab auch der Marmeladenfabrikant Darbo [ http://kurier.at/nachrichten/4508329-auch-darbo-liess-heimkinder-arbeiten.php ( 16.08.2012, 10:44 ) ] Arbeiten an das Tiroler Landeserziehungsheim St. Martin. Firmenchef Martin Darbo im KURIER-Gespräch über die Aufarbeitung der Vergangenheit und mögliche Entschädigungen.

      KURIER: Wann haben Sie zum ersten Mal von der Heimkinder-Arbeit für Darbo erfahren?

      MARTIN DARBO: Dass 15-Jährige oder ältere Jugendliche, die in St. Martin gewohnt haben, im besagten Zeitraum bei uns beschäftigt waren, ist nicht neu. Neu ist jedoch jetzt seit vorgestern der Verdacht, dass diesen der von uns bezahlte Lohn offenbar vorenthalten wurde.

      KURIER: Wann wurden Arbeiten an die Landeserziehungsanstalt St. Martin vergeben?

      DARBO: Vor zirka 30 Jahren.

      KURIER: Wissen Sie schon Näheres, welche Arbeiten von den Mädchen verrichtet wurden?

      DARBO: Wie bereits gesagt im Bereich Verpackung, Einsätze in anderen Abteilungen konnte ich nicht erheben. (Dem KURIER gegenüber sprach ein ehemaliges Mädchen aus dem Heim St. Martin auch von Arbeiten an einer Maschine, Anm.)

      KURIER: Die Verrechnung der Löhne wurde mit dem Heim durchgeführt. Lässt sich nachvollziehen, wie das abgelaufen ist?

      DARBO: Über die konkreten Abrechnungsmodalitäten konnte ich bis jetzt nichts in Erfahrung bringen.

      KURIER: In einer Stellungnahme sagten Sie, es sei Ihnen wichtig, dass niemand umsonst für Ihr Unternehmen arbeiten muss. Was bedeutet das konkret?

      DARBO: Ich will wissen ob bzw. wie viel des von uns bezahlten Lohns den Mitarbeiterinnen dann auch zugekommen ist. Es muss sichergestellt werden, dass unser Lohn von damals endlich jenen zukommt, die auch gearbeitet haben.

      KURIER: Sie wollen den Lohn nachzahlen?

      DARBO: Wenn die ehemaligen Mitarbeiterinnen, die bei uns gearbeitet haben, bei den tatsächlich Verantwortlichen mit ihren rechtmäßigen Ansprüchen nicht durchdringen sollten, dann werden wir den vor über dreißig Jahren bezahlten Lohn ein zweites Mal, und diesmal direkt zahlen.

      "Großes und unentschuldbares Unrecht"

      KURIER: Träger des Heimes St. Martin war das Land Tirol. Hatten Sie schon Kontakt?

      DARBO: Ich habe mich gestern direkt an das Heim gewandt, von dort wurde meine Anfrage an das Amt der Tiroler Landesregierung weitergeleitet, wie mir bestätigt wurde.

      KURIER: Sie sprachen von eventuellen Regressansprüchen gegen Dritte. Wie gehen Sie vor?

      DARBO: Vorab ist zu klären, welche Ansprüche bestehen, dann kann über die Art des weiteren Vorgehens gesprochen werden.

      KURIER: Die Firma Swarovski will die Arbeit von Heimkindern historisch aufarbeiten lassen. Wäre das auch für Darbo ein gangbarer Weg?

      DARBO: Für mich ist der direkte Weg der Kontakt mit jenen damals Jugendlichen, die vor zirka 30 Jahren bei uns gearbeitet haben und – wie jetzt naheliegt – nichts von dem Geld erhalten haben, dass wir vereinbarungsgemäß gezahlt haben. Auf diese Weise wird am meisten festzustellen sein.

      KURIER: Was würden Sie einem Heimkind, das für Ihre Firma gearbeitet hat und vermutlich vom Heim kein Geld gesehen hat, heute sagen?

      DARBO: Ich würde mich nach deren Sicht der Dinge erkundigen und danach, wo aus Sicht der ehemaligen Mitarbeiterin der vorenthaltene Lohn schuldwidrig einbehalten worden sein könnte. Und ich würde meine Ansicht ausdrücken, dass nicht weitergeleiteter Lohn für geleistete Arbeit jedenfalls ein großes und unentschuldbares Unrecht den Betroffenen gegenüber darstellt.

      Auf Bitte von Martin Darbo wird der KURIER den Kontakt mit den Frauen herstellen.



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      EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

      In Österreich geht es anders als in Deutschland.
      In Österreich kommt etwas ins rollen.
      In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.


      Österreichischer Firmenchef sucht das Gespräch mit ehemaligen Heimkindern, die für sein Unternehmen haben arbeiten müssen.
      In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen – d.h. von den Nutznießern und Profiteuren all solcher unentlohnten HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT und all denjenigen, die es erlaubt haben und unterstützt haben – nicht gewollt. Sie wollen keine Gespräche mit den Heimopfern DARÜBER führen und auch KEINE DIESBEZÜGLICHE WIEDERGUTMACHUNG leisten. Und derer Verantwortlichen sind sehr viele in Deutschland, sehr viel mehr als in Österreich: Siehe einen diesbezüglichen Artikel vom 17. Juli 2010 im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 @
      http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html »EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?«, wo eine große Zahl dieser in dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT involvierten deutschen und internationalen Firmen beim Namen genannt werden ( und diese Firmenliste gibt nicht an vollständig zu sein ).

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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      Ganz objektiv und den TATSACHEN entsprechend:

      ( 1. ) Zu Nazizeiten haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS ʹRECHTʹ ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fremden Ländern an die SS ( die ʹHEIMLEITUNGʹ ) als BETREIBER DER KONZENTRATIONSLAGER UND AUSSENSTELLEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

      ( 2. ) In der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich haben haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS ʹRECHTʹ ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen des jeweilig eigenen Landes an die BETREIBER ( an die HEIMLEITUNG ) DIESER KINDERHEIME UND ANSTALTEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die schutzbefohlenen meist minderjährigen Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

      ( 3. ) Kirche, Staat und Firmen – ALLE WAREN NUTZNIEßER und HABEN VON DIESER ARBEITSAUSBEUTUNG PROFITIERT.
      Darum müssen ALLE IRGENDWIE UND AUF IRGENDEINE WEISE AN DIESEN VERBRECHEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BETEILIGTEN jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und den Opfern – ob KZ-Opfern oder Heimopfern, d.h. den ARBEITSAUSGEBEUTETEN / MISSHANDELTEN / GESCHÄDIGTEN – eine „angemessene Entschädigung“ zahlen.

      gez. Ehemaliges Heimkind ( Westdeutschland in den frühen 1960er Jahren; ausgewandert nach Australien mit 17½ Jahren, seither dort ansässig ); Jg. 1946.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!
      wiso heimkinder nicht bezahlt worden und als zwagsarbeiter misbraucht wurden ist doch ganz einfach zu erklären :

      Die meisten heime lagen in Kichlicher Hand egal wecher konfession

      Die gemeinden geilelten sich gegenseitig auf welche gemeine weches dof die schönsten Gotteshäuser mit den Meisten Prung und Mallerein Hatte, dazu wiesen viele Kirchen Kichen Kriegschäden auf.

      und der krie und die Wirtschaft hinterliesen lauter herrenlose Kinder . und da die Diener Gottes mit Kichensteuer und Stattlichen subvesitionen nicht auskamen um Ihren Prung und Reichtümer zu Finanzieren gründeten Sie Kinderheine die als Provit - Zenter geführt wurden und werden .

      Diese wurden mit Minimalen Einsatz ( schlechten essen, Massenbelegung, Schlechter Schulbildung zum Maximallen Gewinn geführt

      alles Kinder die gesund waren gesund waren wurden in der Arbeit Zwangsarbeit an die Arbeit geführt wer nichts brachte bekarm kein essen oder wurdehalb tot geprügelt und durfe sich nackt in kerker ein paa tage erholen und schuftete hinterher um somehr.um nicht wieder geschlagen zu werden-

      dashat sich so eingefleischt ,dasich heute noch angst vor Uraub und Feiertagen habe, denn da gab es oft nichts zum fressen und Exitenzängste wurden geschürt.

      Aber dieKirchen Standen sehr gut Da sie bauten eine Kiche nach der anderen , kauften ein gemeinde grundstück nach den anderen

      die Pfaarheuser wurden zu Prächtigen Villen Ausgebaut , und sie beakarmen liebesdinerinnen auch Haushäterinnen um das Zöllibat zu umgehen als dank, es wurden auch Kirchliche schatzkammern angelegt die bis heute noch Zins und beteiligungen aus vielen vielen firmen

      ja die Kiche soll sogar Beate Use aufgekauft haben

      ja aus den der Ertägen der Zwangsarbeit können wenn die kirchen wollten alle ehmaligen gut belohnt werden, zumal die meisten hartzer in
      Kichlichen Wohnungen leben die wir heimkinder erwirtschaftet haben :D :D :D :D :D :D
      fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet. :P

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

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      Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !


      Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege.
      Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt.


      Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?


      EUROPA

      EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

      In Österreich geht es anders als in Deutschland.
      In Österreich kommt etwas ins rollen.
      In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.


      ZITAT — ANFANG meines Zitats vom KURIER.

      KURIER @ http://kurier.at/nachrichten/4508496-die-neuen-aufklaerer.php
      Die neuen Aufklärer
      Drei prominente Firmen helfen, die Kinderheim-Geschichte aufzuarbeiten.

      LETZTES UPDATE AM 16.08.2012, 17:50

      [ KURIER – Redaktioneller Kommentar von Georg Hönigsberger ]

      Hut ab vor Darbo, Swarovski und EGLO-Leuchten. Nach den KURIER-Berichten über die Arbeit von Heimkindern für ihre Unternehmen haben sie sich sofort bereit erklärt, die Vorwürfe zu klären. Dass die Firmen für die Arbeit Geld bezahlt haben, ist glaubwürdig. Zu prüfen ist, wer den Lohn kassiert hat. Die drei Unternehmen können den Betroffenen Hoffnung geben – als starke Partner, denen die Aufarbeitung der Vergangenheit ebenso ein Anliegen ist wie jenen, die jahrelang in Heimen eingesperrt waren. Sogar die Tiroler Landesregierung hat jetzt eine Einsatzgruppe "Arbeit in Tiroler Heimen" ins Leben gerufen. Mit Spannung darf auch das Tiroler Nachrichtenmagazin Echo erwartet werden. In seiner nächsten Ausgabe werden brisante Dokumente veröffentlicht, die beweisen sollen, dass den Heimkindern Geld, das ihnen via Patenschaften überwiesen worden ist, vorenthalten wurde.


      ZITAT — ENDE meines Zitats vom KURIER.


      Inhaltsverzeichnis zu vielen weiteren relevanten und wichtigen Artikel zum Thema: http://kurier.at/redakteure/133-georg-hoenigsberger/1
      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Sollten Nutznießer von Heimkinder-Zwangsarbeit nicht auch zur Entschädigung beitragen ? --- Was meint Ihr ?

      .
      Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !


      Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege.
      Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt.


      Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?


      nachkriegs- HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT im deutschsprachigen Raum aufgedeckt und eingestanden ( nur nicht seitens Deutschland, weder bezüglich Deutschland selbst noch bezüglich Österreich !!! )

      Nach zehn Tagen täglichen Berichten DARÜBER in Österreich ( und nur innerhalb der Grenzen Österreichs !!! )

      bisher wohl der erste und einzigste Bericht DARÜBER in der Bundesrepublik Deutschland ( Wenn ich nicht von der Schweiz aus darauf aufmerksam gemacht worden wäre wüßte ich auch DAVONDAVON dass nicht DARÜBER in Deutschland berichtet wirdnichts !!! ).

      aber das nicht in Bezug auf Deutschland, sondern nur in Bezug auf Österreich


      ZITAT — ANFANG meines Zitats aus TELEPOLIS
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      Der Minderjährige arbeitet – und das Heim kassiert

      [ Einleitender Kommentar von ] Peter Mühlbauer, 21.08.2012

      In Österreich sollen Fürsorgezöglinge bis in die 1980er Jahre hinein durch Zwangsarbeit ausgebeutet worden sein

      Im letzten Jahrzehnt wurden Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges für deutsche und österreichische Firmen arbeiten mussten, mit insgesamt 4,8 Milliarden Euro entschädigt. Zwangsarbeit hörte 1945 allerdings nicht vollständig auf, sondern existierte in Kinder- und Jugendheimen weiter. Obwohl diese Praxis bis in die 1980er Jahre Bestand hatte, dringen die Fälle erst jetzt an die Öffentlichkeit. Derzeit melden sich vor allem Betroffene aus Österreich, für deren Behandlung in staatlichen und kirchlichen Erziehungseinrichtungen sich Medien erst Jahrzehnte später interessieren.

      So berichteten ehemalige Heiminsassen der österreichischen Zeitung Kurier beispielsweise, dass sie in den 1960er Jahren in der Tiroler Landeserziehungsanstalt St. Martin bei Schwaz (die vorher ein Arbeitshaus und ein Gefängnis war) für die Firma Swarovski am Fließband Kristalle sortieren und an Stoffbändern befestigen mussten – wofür sie mit "maximal ein paar Groschen" entlohnt worden seien. Auch die Konfitürenfirma Darbo und der Lampenfabrikant Eglo sollen Minderjährige aus Heimen beschäftigt haben, die heute darüber klagen, dass eine angemessene Bezahlung ausblieb. Bei einer Weigerung, an den Arbeiten teilzunehmen, hätten den Heiminsassen ihren eigenen Angaben zufolge Strafen wie tagelange Dunkelhaft gedroht.

      Bei Swarovski gab man sich nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe überrascht und "betroffen" und kündigte an, man wolle die Fälle von einem unabhängigen Historiker untersuchen lassen eine eventuelle "Verantwortung vollständig wahrnehmen". Seine Rolle im Dritten Reich lässt das Unternehmen derzeit von Dieter Stiefel untersuchen, der im nächsten Jahr ein Buch dazu angekündigt hat. Eigene Recherchen von Swarovski im Firmenarchiv haben bislang angeblich keine Daten über "Auftragsvergaben" an Heime zutage gefördert.

      Darbo und Elgo gestanden die Beschäftigung von Heimkindern ein, verwiesen aber darauf, dass man dafür Lohn entrichtet habe. Beide Firmen äußerten den Verdacht, dass dieser Lohn vom Heimpersonal möglicherweise nicht in vollem Umfang an die Schützlinge weitergereicht wurde. Der Darbo-Vorstandsvorsitzende Martin Darbo erklärte sich deshalb öffentlich bereit, die Arbeitsvergütung noch einmal auszuzahlen, falls dies der Fall gewesen sein sollte und die Zwangsarbeiter mit Ansprüchen gegen den Heimträger scheitern. Offen ließ er, inwieweit diese Zahlungen einfach von Schilling in Euro umgerechnet oder verzinst werden.

      Die örtlich zuständige Innsbrucker Staatsanwaltschaft verlautbarte, man werde keine strafrechtlichen Ermittlungen anstellen werde, weil in Frage kommende Delikte wie Untreue bereits verjährt seien. Stattdessen kündigte der Tiroler Soziallandesrat Gerhard Reheis (SPÖ) eine Landeskommission zur Aufklärung der Vorwürfe an. Die Erziehungswissenschaftlerin Michaela Ralser hatte nach der Befragung ehemaliger Fürsorgezöglinge und einen Einblick in alte Akten aus Tirol und Vorarlberg schon vor zwei Monaten angeregt, dass die Geschichte der Heime in St. Martin, Fügen und Jagdberg sowie die der Psychiatrischen Kinderbeobachtungsstation in Innsbruck in Detailstudien aufgearbeitet werden sollte.

      ZITAT — ENDE meines Zitats aus TELEPOLIS.

      QUELLE: TELEPOLIS @ http://www.heise.de/tp/artikel/37/37472/1.html ( einschließlich, bisher, 53 darauf folgende Leserkommentare ! )



      Keine Medienorganisation innerhalb der Grenzen Deutschlands ist bereit bezüglich dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zu berichten und keine solchen AUS DEUTSCHLAND STAMMENDEN MEDIENBERICHTE DARÜBER sind bei GOOGLE.DE oder GOOGLE.COM von Australien aus oder auch von Deutschland aus im Internet zu finden.
      Worauf ist das zurückzuführen ? - Wer unterdrückt die Verbreitung solcher Information was das Land Deutschland betrifft ?


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      Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Martin MITCHELL schrieb:

      Keine Medienorganisation innerhalb der Grenzen Deutschlands ist bereit bezüglich dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zu berichten und keine solchen AUS DEUTSCHLAND STAMMENDEN MEDIENBERICHTE DARÜBER sind bei GOOGLE.DE oder GOOGLE.COM von Australien aus oder auch von Deutschland aus im Internet zu finden.
      Worauf ist das zurückzuführen ? - Wer unterdrückt die Verbreitung solcher Information was das Land Deutschland betrifft ?

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      „Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )

      um auf deine frage zu antworten martini:

      NICHT NUR DER STORCH HAT ROTE FÜSSE!!! ich weiss nicht ob es so allgemein bekannt ist, aber stasi und bnd arbeite(te)n hand in hand. und jeder weiss doch nur zu genau: eine krähe hackt der anderen kein auge aus.

      wie fast aussichtslos es sein kann recht zu bekommen weil man recht hat, kann man täglich in den medien und im waren leben erfahren. papier ist sooo geduldig, dass ich mich ernsthaft frage, wozu haben wir eigentlich eine verfassung, grundgesetze, grundrechte usw.?

      inzwischen merkt man ziemlich deutlich (das nehm ich jedenfalls wahr) dass merkel und co. nur marionetten zu sein scheinen, deren fäden ein ganz anderer trupp in den händen hat.

      der sumpf der korruption scheint unendlich.
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker

      In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

      .
      Mein Leserkommentar (an zwei verschiedenen Stellen) beim STANDARD in Österreich:

      Sa. 25.08.2012, 03:29 @
      http://derstandard.at/1345164995912/Zwangsarbeit-in-Tiroler-Kinderheim-Darbo-zahlt-Lohn-noch-einmal#forumstart

      Sa. 25.08.2012, 03:50 @
      http://derstandard.at/1345165098121/Zwangsarbeit-in-Kinderheim-Neun-Betroffene-meldeten-sich#forumstart

      HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT nicht nur in der BRÖ aber auch in der BRD!

      Was die damalige für Heimkinder UNENTLOHNTE ZWANGARBEIT für namhafte Firmen in ÖSTERREICH betrifft, so ist dies jetzt auch von einer Zeitung in Großbritanien aufgegriffen worden
      : »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in CARE HOMES during the 1960s« in MAIL ONLINE @
      http://www.dailymail.co.uk/news/article-2189357/Swarovski-accused-exploiting-forced-labour-teenagers.html

      Von den HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN (vielen namhaften deutschen und internationalen Firmen!), die sich ebenso, jahrzehntelang, nach dem 2. Weltkrieg in DEUTSCHLAND HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen gemacht haben ist aber bisher nicht die Rede – und schon garnicht in den deutschen Medien. Das wird einfach totgeschwiegen. Auf wessen Anordnung ?

      [ Der Text eines Leserkommentars ist beim STANDARD auf 750 Zeichen beschränkt. ]

      Und dann weise ich in allen Diskussionsforen im Internet – an all den Stellen wo ich schon seit Jahren regelmäßig schreibe – auf diesen meinen heutigen Leserkommentar beim STANDARD hin.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

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      Warum sollten Nutznießer-Firmen von HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT denn nicht in Pflicht genommen werden zur Entschädigung der von ihnen Ausgebeuteten beizutragen ?


      Ich wurde letzte Woche schon darum gebeten noch einmal ganz speziell auf die Bekanntgebung(en) auf unserer Vereinswebseite hinzuweisen, die mit der Einleitung beginnt

      »Firmen verdienten in den Jahren 1945-1970 Milliarden an den Heimkinderarbeiten«

      @ http://www.veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Zeitzeugen/Industriearbeit/industriearbeit.html

      Dieser Bitte komme ich nur all zu gerne nach. Ich ich werde dies auch gerne bei jeder Opportitunität immer wieder wiederholen.

      Vielleicht werden die damaligen HEIMKINDER-ZWANGSARBEITER / HEIMKINDER-FRONARBEITER ja doch mal irgendwann gehört, beachtet und ihrer Würde geachtet seitens all denjenigen in der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich, die sich in Nachkriegszeiten – jahrzehntelang (ca 1945-ca 1985) – von iher Hande Arbeit bereichtert haben, ohne diese ihnen anvertrauten Personen, die sie rücksichtslos ausgebeutet haben, angemessen dafür entlohnt zu haben.
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      Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!