Halleluja, sie tagen wieder!

    Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Reiner K..

      Halleluja, sie tagen wieder!

      Halleluja, verehrte Mitbrüder und Brüderinnen, sie tagen wieder, die gesalbten Schwarzkittel der katholischen Kirche, wieder in Fulda...und der neue Bischof von Limburg hat nun versprochen die leidige Angelegenheit mit den Heimkindern, also die Zahlungen seiner Kirche in Anerkennung des Leids, nun endlich zu einem Abschluss zu bringen.

      Hört,hört, zehn Jahre nach unserer Berlindemo rafft sich die reichste Kirche der Welt dazu auf, so scheint es zumindest, ein paar Almosen unter die betroffenen Heimis zu werfen....ich höre noch den Ackermann, seines Zeichnes Bischof von Trier in Paderborn vor sieben Jahren reden, dass seine Kirche diese leidige Angelegenheit in Kürze zum Abschluss bringen werde!

      Diese elenden Heuchler hoffen eigentlich nur, dass sich das Problem mit den Heimkindern zügig biologisch erledigt; an Wiedergutmachung oder Anerkennung ihrer Verbrechen ist nicht zu denken, zumindest nicht in unserer Zeit. Wie lange so etwas bei denen dauert veranschaulicht ein treffendes Beispiel: Am 16. Oktober 2016 entschuldigte sich der Bischof von Pamiers im Dorf Montsegur in Südfrankreich öffentlich für die Morde und Verbrechen seiner Kirche an den Katharern. Dass ist 750 Jahre her!
      Halleluja.....wird wohl, wie bekanntlich von der Kath. Kirche, nicht viel, wenn denn überhaupt, etwas kommen.

      Spätestens in 30 Jahren wird sich das Problem, wie du richtig angemerkt hast, ganz alleine geregelt haben - dann kommt eine Entschuldigung und die ganze Sache ist vom Tisch, ohne das für die Betroffenen auch nur ein Hauch Wiedergutmachung getätigt wurde. Aber sie haben geredet, geredet und geredet bis nichts mehr zu bereden ist. topicclosed

      Amen! hail misslelauncher
      Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht. - Kurt Tucholsky

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „anklip“ ()

      Ich beschäftige mich inzwischen nicht mehr mit dem Gedanken, von irgend einer Stelle noch eine Entschädigung (im eigentlichen Sinne) zu erhalten).

      So schlimm und unverständlich wie das Ergebnis für uns alle war/ist, die unüberwindbare Hürde der bereits abgelaufenen Verjährungsfrist steht uns im Wege. Und Kirche, ob katholisch, evangelisch, ob deren Verbände schämen sich nicht.
      Kam gerade in den Heute-Nachrichten: Die Deutsche katholische Bischofskonferenz hat sich soeben darauf verständigt den betroffenen Heimkindern bis zu 50.000 Euro auf Antrag ab Januar zu zahlen. Dazu haben diese Päderasten 10 Jahre gebraucht. Matthias Katsch vom Eckigen Tisch meinte, das sei viel zu wenig für ein verpfuschtes Leben, jetzt sei auch die Politik gefragt.
      Ich verkneife mir mal jeden weiteren Kommentar.
      @Reiner K. Du erinnesrt dich, wir beide trafen uns mit nicht wenigen Anderen auf der gar nicht einmal so kleinen Demo damals in Berlin. Auch Bons traf ich an deiner Seite. Es war wie in einer fernen Zeit und ich war nur einer der vielen Mitlaufenden, teils mit Transparent, teils ohne bewaffnet, nicht ohne erwähnt zu haben, dass ich keine dieser katholischen Einrichtungen durchlaufen habe und mich für all jene - auch wenn es spät ist - freue, dass nun womöglich doch noch etwas Entscheidendes in Gang kommt, an das wahrscheinlich niemals welche von Euch je geglaubt hätten. Könnte man fragen, ist ihnen der Heilige Geist erschienen, eine Erleuchtung, eine Einsicht, womöglich ehrliche Reue? hmm
      Es ist nicht das Ziel des Lebens, auf Seiten der Mehrheit zu stehen, sondern man muss versuchen, nicht im großen Heer der Verrückten zu landen. Mark Aurel
      Ja klar Axel erinnere ich mich an unsere Heimkinder-Demo in Berlin. Es war der Beginn. Dann kam noch Paderborn, Bochum und Münster vor dem LWL-Gebäude.

      Mozart, Deine Vermutung, das diejenigen, die bereits Geld aus dem Fond erhielten nun leer ausgehen ist doppelt unrichtig: Zum einen kam das Geld für den Fond nicht nur von den Kirchen sondern auch vom Staat selbst. Zum anderen gab es ja seinerzeit bis zu 5000.-Euro von der katholischen Kirche "in Anerkennung des Leids" für Missbrauchsopfer in den Heimen. Meine Telefonate in den letzten Tagen mit den zuständigen Stellen beim Bistum Münster und Paderborn haben bestätigt, dass jemand trotz der Zahlung der 5000.-Euro vor 7 Jahren an ihn einen Antrag stellen kann, der auch positiv beschieden wird, allerdings unter Abzug der bereits gezahlten Euros. Die Anträge können ab 01. Januar gestellt werden.