DDR-Heimkinder - Kaum Chancen auf Entschädigung

    Es gibt 141 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Harald.Kreuzer.

      liebe grüße aus tirol

      mal erlich,hätte man die familien in den westen gehen lassen wie sie es wollten um eine flucht zu entgehen,so gäbe es auch nicht die zerüttungen der familien.
      der staat ddr.hat doch im prinzip nur von gefangenen gelebt und diese menschen kaputt gemacht.
      wenn ich in tirol lebe kann ich mir vorstellen gut zu leben und von dingen reden wovon ich keine ahnung habe.sorry,wenn ich so ddr überzeugt bin dann wäre ich in der ddr. geblieben und hätte denen den a.weiterhin gekrault..ach die liebe ddr.es waren doch menschenschinder die komunisten und kinderschänder.
      frau nhonni hat kinder verkauft und die familien kaputt gemacht nur weil sie in ein anderes land wollten.ich lache mich über komentare kaputt die hier über die bühne gehen. ich jammere nicht,ich habe mein leben im westen besser gelebt als in der ddr.
      die honnin bekommt für ihre verbrechen noch rente vom staat...warum? sind wir nicht fast wieder soweit wie es einmal war.es liegt nicht nur an den familien auch an der regierung.
      lieber tiroler,dernke mal genau darüber nach und gehe mal davon aus wenn du in so einer situation gewesen wärst wie die menschen die nur ihre freiheit wollten und nicht unter druck im osten waren.
      man sollte auch mal darüber nachdenken wie viele kinder ihre geschwister jahre lang nicht gesehen haben weil sie durch die diktatur verschleppt wurden und nur weil
      die eltern einen anderen weg gehen wollten.

      lg.eggi

      liebe grüße aus der ex ddr.bin in jena zu besuch.

      alrosch schrieb:

      Wie sieht es aber mit vielen EMHK. vor 1945 aus?
      sorry ich schäme mich nicht alle abkürzungen zu beherschen. ist in österreich ein sehr beliebtes und anstrengendes spiel. man kommt sich immer vor wie in heiratsanzeigen wo man viel sagen aber wenig bezahlen möchte !

      also las mal lesen und dann reden wir einfach darüber ok?

      an sonsten ein schönes wochenende

      rechtsvorlinks
      hallo eggi,

      danke für deine nette schreibe. ich mag dir etwas später antworten, hatte heute langen und anstrengenden tag.
      ich hoffe du kannst die wartezeit verschmerzen und lieber mit deinem lieben weiblein das vorhergesagte schöne wetter zum wochenende nutzen.
      nur soviel vorab , ich bin mehr ddr als mancher denkt, es ist nur eine frage der sicht auf die dinge, beeinflusst von eigenem erlebten.

      viele grüsse aus tirol

      rechts....

      RE: liebe grüße aus tirol

      Eggi schrieb:


      der staat ddr.hat doch im prinzip nur von gefangenen gelebt und diese menschen kaputt gemacht.


      Das freut mich aber,dass Du genau Bescheid weißt....ich lebe noch und bin nicht kaputt gespielt,

      manche sind vielleicht zu hoch auf dem Trapez gesprungen..das sollte man lieber lassen.

      wenn ich in tirol lebe kann ich mir vorstellen gut zu leben und von dingen reden wovon ich keine ahnung habe.sorry,wenn ich so ddr überzeugt bin dann wäre ich in der ddr. geblieben und hätte denen den a.weiterhin gekrault..

      Glaub mir..es gab doch tatsächlich Menschen,die keinen braunen Ring um den Hals hatten....



      ach die liebe ddr.es waren doch menschenschinder die komunisten und kinderschänder.
      frau nhonni hat kinder verkauft und die familien kaputt gemacht nur weil sie in ein anderes land wollten.ich lache mich über komentare kaputt die hier über die bühne gehen. ich jammere nicht,ich habe mein leben im westen besser gelebt als in der ddr.


      Weil Du nicht jammerst..bekommst Du eine Ehrennadel geschenkt...

      liebe grüße aus der ex ddr.bin in jena zu besuch.

      Du bist so Hass erfüllt...warum bist Du dann in Jena,hast wohl Sehnsucht gehabt.

      So wirklich kann ich Deine Zeilen nicht folgen..als wenn Du Dich jetzt rächen willst voller Häme

      und andere damit beschämst weil sie im Osten Deutschlands wohnen.

      Gruß Frietje

      Frietje schrieb:

      Eggi schrieb:


      der staat ddr.hat doch im prinzip nur von gefangenen gelebt und diese menschen kaputt gemacht.


      Das freut mich aber,dass Du genau Bescheid weißt....ich lebe noch und bin nicht kaputt gespielt,
      ich habe ebend alle höhen und tiefen durch gemacht und lebe auch noch.
      manche sind vielleicht zu hoch auf dem Trapez gesprungen..das sollte man lieber lassen.
      da hast du recht mit dem trapez.
      wenn ich in tirol lebe kann ich mir vorstellen gut zu leben und von dingen reden wovon ich keine ahnung habe.sorry,wenn ich so ddr überzeugt bin dann wäre ich in der ddr. geblieben und hätte denen den a.weiterhin gekrault..

      Glaub mir..es gab doch tatsächlich Menschen,die keinen braunen Ring um den Hals hatten....
      aber auch keinen roten ring.


      ach die liebe ddr.es waren doch menschenschinder die komunisten und kinderschänder.
      frau nhonni hat kinder verkauft und die familien kaputt gemacht nur weil sie in ein anderes land wollten.ich lache mich über komentare kaputt die hier über die bühne gehen. ich jammere nicht,ich habe mein leben im westen besser gelebt als in der ddr.
      ich jammere nicht ist nur meine meinung.habe es auch durchgestanden und auch da nicht gejammert.

      Weil Du nicht jammerst..bekommst Du eine Ehrennadel geschenkt...
      die brauche ich bestimmt nicht ,danke ...lach
      liebe grüße aus der ex ddr.bin in jena zu besuch.

      Du bist so Hass erfüllt...warum bist Du dann in Jena,hast wohl Sehnsucht gehabt.
      nein ich habe keine sehnsucht,habe eine frau da.denke mal die mauer ist doch offen oder habe ich was verpaßt...lach
      So wirklich kann ich Deine Zeilen nicht folgen..als wenn Du Dich jetzt rächen willst voller Häme
      nein rächen ist der falsche ausdruck,nur mal meine meinung und ansichten schreiben.
      und andere damit beschämst weil sie im Osten Deutschlands wohnen.
      ich beschäme keinen ist auch falsch da wir in einer anderen zeit leben.jetzt ist es erst wieder deutschland.
      gruß eggi
      Gruß Frietje
      hallo eggi,

      du hast zwar das alter doch zu aller anfang mal ein bissel geschichte:

      deutschland hat einen krieg verloren - da gibt es sieger und besiegte. die sieger konnten nicht unteschiedlicher sein wie sie waren und die haben die beute aufgeteilt und zu guterletzt versucht ihre gesellschaftsform in ebend diese zu implementieren.
      der grosse unterschied war, dass die einen alles abgeschraubt und weggeschafft haben, die anderen einen marschallplan und kehrpakete mitbrachten, weil sie in dieser sache mehr nutzen sahen als platt zu machen.

      so, nun springen wir einmal in die zeit in der wir das licht der welt erblickten.

      gebuckelt wurde überall, hüben wie drüben und die gesellschaftliche entwicklung war bereits in den wettbewerb eingebogen, welche gesellschaftliche zukunftsform die bessere wäre.
      auf unserer seite stand man immer noch mit bezugsmarken in der schlange und auf der anderen seite sitzt man bereits im kaffehaus bei schwarzwälder torte. da der mensch nun ein lebewesen ist, welchen es immer dahin treibt wo es besser ist oder geht, kommt man irgend wann daruf, dahin zu gehen.
      als dann auch bald die rar werdenden leute mit etwas überdurchschnittlichem geist und hanwerklichen fähigkeiten diese gangrichtung einschlugen, bleibt doch einem roten oberfutzie wie ulbricht garkeine andere wahl als einen zaun zu bauen wenn er nicht ab morgen alles alleine machen soll.

      oder war der menschenzug andersherum?

      nach diesem moment des bau´s sind die regeln zwar nicht neu, aber unumstösslich und jeder - ich meine wirklich jeder - der diese regel brach musste mit konzequensen rechnen. so viel hausverstand war ebend nicht bei allen. na und dann kommt die sache mit der ofentür. wer anfast wenn´s heis ist.....
      viele haben nur den tollen erzählngen der tante aus wuppertal beim besuch bedeutung beigemessen und alles rund um vergessen für bissel banane.
      parallelen zu künstlern und anderen im öffentlichen leben zu ziehen ist immer bissel doof für den normalverbraucher weil kein "gesellschaftliches interesse"

      übrigens der staat ddr waren doch auch wir bürger und ich habe niemanden verkauft, schon garnicht kleine kinder. die sozimusvariante war noch nie ausprobiert und ausreichend getestet worden. wir haben an einigen stellen fehler gemacht, und nicht konzequent verbessert und daran gearbeitet und weiter gemacht. haben uns auf die politik und dessen praktiker verlassen. das geht halt manchmal in die hosen, wie man ja auch heute sieht. politik ist die traurige hure die mit jedem so lange ins bett geht bis es passt. Beispiele gefällig?
      ich glaube die braucht es in anbetracht der labberten Weltlage nicht. du liest doch bild ....

      soweit so gut, nun mal bissel von mir.

      ich persönlich war ab meinem 2. lebensjahr immer in irgend einer obhut nur nicht zu hause. mein vater hat sich in ebend dieser nachkriegszeit volltrunken in das land der schwarzwälder torte verdrückt ohne sich an die lebensbedürfnisse seiner nachkommen zu erinnern. totgesoffen hat er sich 4 jahre nach verschwinden. es war sein leben. meine mutter musste halt alleine klarkommen und arbeiten. was verdient schon eine verkäuferin im schreibwarengeschäft - nie genug. also ist sie zu den städtischen verkehrsbetrieben gewechselt. von da ab war der tag nicht mehr regelmässig aber schon etwas einträglicher. allerdings kinder brauchen kleinerweise jemanden. so war ich also heute hier und morgen da zu besuch oder untergebracht.

      irgend wann war ich dann so alt das ich meine eigenen wege gegangen bin und selbst entschied was ich will und was nicht. das diese wege nicht immer mit den der lehrer und so übereinstimmten ist klar, bin dann in den beschriebenen einrichtungen (mein Profil) gelandet und habe mich mit meinem leben dort eingerichtet. nein - nicht was du denkst, ich habe mich auch dort nicht verbiegen lassen.

      mein problem war, ich bin wehleidig geworden beim sitzen in der klasse wenn am fenster die vögel vorbei geflogen sind. ich glaube das dies das einzige war was man mir negativ nachsagen konnte. ich habe mich überall frei bewegen können und meinen bedürfnissen und neigungen nachgehen können. das kuriose daran war, es hat niemanden geschadet. ich will niemanden kriminalisieren aber um mich herum hat es mehr als einen kleptomanen oder andere schräge vögel gegeben.
      also von wegen es waren nur die von solchen eltern die andere politische vorstellungen hatten und so.... ist hier und da möglich, aber die gier nach besserem hat überrwogen sage ich prompt.

      ich bin nicht auf dem laufenden was junge leute in einrichtungen wie torgau ö.ä. ertragen mussten und warum. es ist immer so, es gibt extreme mit unrecht, die muss man, für diese betroffenen in ordnung bringen, aber mit geld ????? wie weit ist den dieser "Rechtsstaat" mit der aufarbeitung die ihm so am herzen liegt??

      das viel strapazierte wort von freiheit, ist genauso unterschiedlich wie die menschen selbst.
      im jahr 89, als alles auf der strasse war, wie ich auch, habe ich schnell fest gestellt, dass die vorstellungen mancher, schon seltsam waren, was sie so in und von der zukunft erwarten. auf meine bemerkung das es bei einer schnellen zusammenführung nicht nur um banane und kiwi geht, wurde ich plötzlich als dumme rote sau verspottet. ausgerechnet ich der es nicht einmal unter die pioniere und fdj´ler geschafft hat.
      na ja so ist es nun mal. treffe ich den einen und anderen von damals, und frage wie geht´s? äää naja schon 6 jahre ohne arbeit - aber die 5 jahre bis zur rente krigen wir auch noch rum.

      für mich ist freiheit heute als erstes, jeden tag gesund, einen satten bauch, und ein dach über dem kopf. alles andere ist beiwerk zur verbesserung des wohbefinden´s nicht mehr und nicht weniger. ich muss nicht sterben wenn ich nicht auto sondern bus fahre, nicht sterben wenn ich zweimal im jahr nach malle komme na usw. und ob ich mir das immer wirklich leisten kann, bei der arbeitsentgeldlage wage ich zu bezweifeln. mann kann ja auf die bank gehen für derartige wünsche. und nun sollte man nicht vergessen auf die banken zu schimpfen in der krise. auch vergessen hat, dass man sich gestern erst was gekauft hat was man nicht braucht und mit geld was man nicht hat, nur um dem nachbarn zu imponieren.
      den meisten leuten räume ich ein drittel der wohnung aus, ohne das die merken das was fehlt und die sind immer noch unzufrieden.

      keine angst ich lebe nicht im wald, mir fehlt es an nichts. ich lebe in der welt, von vielen kulturen beeinflusst in meinem sehen und denken.

      um nun mal auf den anfang des eigentlichen themas der entschädigung zurück zu kommen. wenn all die leute es bis jetzt nicht geschaft haben ihr leben so zu regeln mit der vergangenheit abzuschliessen und sich der zukunft zuzuwenden dem helfen auch die labberten kröten nicht. einen oder seinen frieden findet man bei familie, freunden, herz und seele und nicht auf der sparkasse.

      zum schluss noch, ich bin nur ein kleiner reisebusfahrer der den leuten die welt zeigt, sie versucht mit den vorzügen fremder kulturen vertraut zu machen und zum schluss ein gefühl zu erzeugen, dass es sich gelohnt hat seinen verschwitzten ohrensessel zu hause zu verlassen.

      ich habe nach schliessen - nicht zu verwechseln mit Insolvenz - meines eigenen betriebes, einen derzeitigen arbeitsmittelpunkt in ö-land gefunden. weil mich die jungen dame ( ca. 30 jahre) vom arbeitsamt mit den worten empfangen hat ich muss ihnen gleich einmal die 3 monatige ausschlussklausel von geld auf´s auge drücken nur weil ich 3 tage zu spät in ihrem büro erschienen bin. so etwas ist zwar total krank aber die regel an die ich mich unwissender weise nicht gehalten habe. ich wollte ja nur einen kleine anteil von meinen in 20 jahren eingezahlen beiträgen nun selbst einmal in anspruch nehmen. aber die regel ist gebrochen und da hilft kein jammern. hab mir erst einmal 14 tage ferien mit meiner frau gegönnt und die dame vom amt wissenlassen sie soll sich ihre 3 monate an die backe.... 2 tage später habe ich mich entschuldigt und ihr nachgesehen das es ihr job ist der sie dazu berechtigt. es wäre nur besser für sie, die sache in zukunft ein wenig, mit respekt und freundlichkeit, dem wieder in den genuss von freiheit strebenden menschlein entgegen zu kommen.

      also ich lebe so, wie ich mir und meiner familie den wohlstand erhalte den wir uns selbst geschaffen haben. und in meinem beruf, immer auf achse haben wir auch auf vieles verzichtet. allerdings streiten wir aus zeitgründen nicht. sie ist und zu kostbar. ich muss auch nicht haben was mein nachbar hat. ich leih es mir einfach mal aus, aus genommen frau, tabakpfeife und pferd.
      habt ihr noch andere fragen, gern bin ich bereit zum beantworden.

      servus aus tirol

      rechtsvorlinks

      liebe grüße aus tirol

      hallo rechtsvor links,

      deine ausführliches schreiben hat mir zu denken gegeben,zu mindest einiges.es ist sehr erlich geschriben und auch akzeptabel.
      ja,meine meinung geht zum teil auch dahin,jedoch hat es jeder anders erlebt oder erleben müssen.
      wenn ich mal zeit habe,schreibe ich dir auch mal im etwa wie mein scheiß leben ausgesehen hat.es giebt immer gute und schlechte zeiten.
      habe nur mal eine frage,wieso bist du mit 2 jahren ins heim gekommen? deine mutter ist arbeiten gegangen und hätte dich doch als kleines kind
      ernähren können oder in der zeit wo sie arbeitet zur oma geben können.ok.da sehe ich nicht ganz durch,sorry.

      liebe grüße eggi
      grüße auch unbekannterweise an deine familie.
      danke für deine erlichkeit

      Hallo an alle

      Entschädigung hin &her es wird ja nun schon seit einigen jahren über die insassen des GJWH-Torgau gesprochen,ich hab meinen entschädigungsantrag nun schon seit ca.6 jahren in der schublade,ich rätsel wöchentlich ob ich ihn abschicke,ich weiß es nicht
      Lg.Rudi
      hallo eggi,

      den grössten teil meiner familie, oma, opa, tanten.... haben den 13.2.1945 nicht überlebt. meine mutter hatte es dann schon ziemlich schwer mit der unterbringerei.
      es hat ja zu dieser zeit vielmehr kinder gegeben die niemanden mehr hatten. ich habe daher auch bissel glück gehabt, erst bei bekannten und dann halt doch in heimen etc.
      also keine angst, ich muss derwegen nicht mehr weinen, es ist ein teil meines lebens und ein teil der scheusslichen geschichte.

      servus aus tirol

      rechtsvorlinks

      Abschicken, aber ganz schnell!

      Hallo Rudi, ;)

      nachdem Du das Datum notfalls aktualisiert hast schick es bitte ab. Schenk denen nichts. Ohne selbst jemals in Torgau gesessen zu haben, weiss ich aber zu gut, dass es die Hölle war. Das kann man mit Geld nie gut machen, ist klar. Aber Du wirst hoffentlich auch alt, dann brauchst Du Geld für den Doc, für ne Reise, für was auch immer. Nur schon allein darum tu es bitte, verschenk es nicht!!! Es steht Dir zu ohne Wenn und Aber. Egal was Andere erzählen mögen. Lass es nicht zu, dass Du Deine Vergangenheit ohne Entschädigung so einfach hinnimmst.

      Liebe Grüsse und gaaanz viel Erfolg

      die zicke :girl:
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker
      mal so zur info,
      die krone, eine zeitung etwa wie die bild in d-land hat heute einen titel:
      krone.at/Oesterreich/Erzieherinnen_sollen_Maedchen_fuer_Sex_verkauft_haben-Vorwuerfe_gegen_Heim-Story-299587
      die zeile einfach in die titelspalte kopieren, das www etc fügt der rechner selbst dazu. ihr wisst eh wie das geht.
      ein zeichen das sich die historien nicht nur an "roten diktaturen" festmachen lässt.

      svervus aus tirol

      rechts....
      also mal im ernst rudi,

      was soll deine frage?
      du hast etwas riskiert, und bist derwegen in was weis ich gelandet und hast etwas erleiden müssen ....?
      gab es da nicht einmal so einen spruch in der ddr "wer nichts riskiert, kommt nicht nach waldheim" in diesem zusammenhang ein blöder schmäh aber einfacher geht es nicht.

      kümmere dich um das, was dir zu steht und erzähl uns von den erfolgen. alles andere ist schnee von gestern.

      viele grüsse aus tirol

      rechtsvorlinks
      Hallo Rudi,

      ich würde Dir empfehlen den Antrag abzuschicken, diese Entschädigungszahlung ist nun mal vom Staat angeschoben

      worden und wenn die Kriterien auf Dich zutreffen, dann nimm diese Zahlung auch in anspruch. Deine versaute Kindheit

      kann sie natürlich nicht wieder wett machen.

      LG Bodo

      Lieber rechtsvorlinks,

      nur weil Du Deine schwere Kindheit so gut verkraftet hast, ich bezweifle dies, denn warum wärst Du sonst in einem

      Heimforum. Also mußt Du ja doch etwas suchen oder vermissen. Es gibt aber auch viele die in Ihrer Kindheit echt

      traumatisiert wurden und genau für solche Leute ist diese Entschädigungsgesetz vorgesehen. Ich glaube das Du es in

      deiner Kindheit auch nicht leicht gehabt hast, aber Du hast eben einen starken Charakter der Dich davor bewahrt hat

      größeren seelischen Schaden zu nehmen. Aber andere haben diesen Vorteil von der Natur nicht mitbekommen und

      sind an Ihrem Kindheitstrauma zerbrochen, b.z.w. haben Schaden genommen in Ihrer Seele. Denke mal nach, ehe Du

      sie in die Ecke stellst.

      Viele Grüße aus der alten Heimat, das Datum 13.Februar hat's verraten. Bodo
      Kein Mensch glaubt an Wunder,aber alle warten darauf !

      Emanuel Geibel
      na dann mal einen gruss zurück an bodo, in der heimat.

      es tut mir leid, dass immer eindruck entsteht, ich stelle irgendwem auch immer in die ecke. sorry so soll es nicht verstanden werden, nur kann ich nicht alle in die arme schliessen und tot trösten. manchmal ist es gut, wenn man sich in seinem kummer, leid egal wie man es nennt, verträumt, von einem eimer kalten wasser´s, oder bellenden hund wecken lässt.

      rudi ist ein bissel beispiel dafür mit - ich habe, aber es liegt.

      warum ich in diesen foren gelandet bin - eine gute frage.
      irgendwann kommt man(n) mal in die verlegenheit in der eigenen vergangenheit zu sinnieren. dabei habe ich mich unbewust mal zu den orten auf die socken gemacht, wo ich schon mal an den baum gepinkelt habe.
      respektive ich war mal wieder in freiberg. da war der weg nach bräunsdorf nicht weit. seit meinem weggang in 1966 war ich nie wieder dort. es war auf einmal, als wär es gestern gewesen. der jämmerliche anblick den diese anlage hat mich schockkiert. ist sie doch wenn ich im netz richtig gelesen habe bis 1989 in betrieb gewesen.
      das plakat von 2003, der gründung einer elite-akademie in den nächsten 10 jahren, hat mich laut auflachen lassen. bis jetzt ein spekulationspbjekt der sieger von 1989. aber sie haben ja noch 2 jahre zeit, die hütte wieder herzurichten. das angrenzende rittergut eigentlich noch schlechter in ansicht und zustand.

      all dieses hat wieder den forscher in mir geweckt. und so bin ich dann irgendwie auf jwh seite und dann über umwege auf der kinderheim seite gelandet. man kann ja nicht jeden tag die berge tirols nieder trampeln, vor allem nicht bei schlechtem wetter.

      viele grüsse aus tirol
      rechts.....

      liebe grüße aus tirol

      rechtsvorlinks schrieb:

      hallo eggi,

      den grössten teil meiner familie, oma, opa, tanten.... haben den 13.2.1945 nicht überlebt. meine mutter hatte es dann schon ziemlich schwer mit der unterbringerei.
      es hat ja zu dieser zeit vielmehr kinder gegeben die niemanden mehr hatten. ich habe daher auch bissel glück gehabt, erst bei bekannten und dann halt doch in heimen etc.
      also keine angst, ich muss derwegen nicht mehr weinen, es ist ein teil meines lebens und ein teil der scheusslichen geschichte.

      servus aus tirol

      rechtsvorlinks


      grüße dich rechtsvor links,

      kann dich gut verstehen und es waren ja auch alles andere zeiten damals.jeder hatte so sein schicksaal zu tragen.
      sorry ,das ich gefragt habe.

      servus aus bayern

      eggi
      2.11.2011 18:25 Uhr - Aktualisiert 12.11.2011 19:05 Uhr
      Interessenvertretung für DDR-Heimkinder gegründet

      Schwerin (dapd) Von Unrecht betroffene DDR-Heimkinder haben in Mecklenburg-Vorpommern eine Interessenvertretung gegründet. "Das war unser wichtigstes Ziel", sagte die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marita Pagels-Heineking, im Anschluss an ein Treffen von ehemaligen Insassen von Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR am Samstag in Schwerin. "Wir sind damit Vorreiter in den ostdeutschen Bundesländern", ergänzte die 54-jährige Heidemarie Puls, die an der Spitze des Führungstrios der Interessenvertretung steht.

      Puls will künftig eine Kommunikation der ehemaligen Heimkinder im Internet ermöglichen. Rund 50 der etwa 200 Betroffenen, die sich in Mecklenburg-Vorpommern bisher gemeldet haben, waren zu dem Treffen in Schwerin erschienen. Gerechnet wird mit einer weitaus höheren Dunkelziffer.

      Die zentrale Interessenvertretung will die Betroffenen dabei unterstützen, sich zu melden, ihre Scham abzulegen sowie ihre gesundheitliche und berufliche Rehabilitierung voranzutreiben. Wie Puls sagte, erfuhr sie in verschiedenen Heimen übelste Misshandlungen, wurde medizinisch ruhiggestellt und steht heute traumatisiert und ohne Schulabschluss da.

      Da nach einem Bundesverfassungsgerichtsurteil auch Kindern und Jugendlichen, die zwangsweise unter haftähnlichen Bedingungen in DDR-Kinderheimen leben mussten, Entschädigungen zustehen, forderte Puls ihre Leidensgefährten auf, ihre Ansprüche geltend zu machen. "Allerdings kann eine finanzielle Zuwendung das uns zugefügte Leid nicht wieder gutmachen", betonte sie.

      Von den insgesamt 73 Spezialkinderheimen und Werkhöfen der DDR befanden sich allein 37 auf dem Territorium des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns.

      Puls' Ansicht vertritt auch der 67-jährige Schweriner Kriegswaise Wolfgang Kurth, der nach eigenen Angaben in den 1950er Jahren in Heimen im mecklenburgischen Luckwitz und im sächsischen Eilenburg gequält wurde. Wegen körperlicher und psychischer Schäden ist er seit Jahren Invalide. Nach seinen Angaben waren es medizinische Versuche nach Nazi-Manier, die bei ihm unter anderem Knochenweiche hervorriefen.

      Sexuelle Übergriffe seitens des Betreuungspersonals hat es nach Kurths Darstellung nicht gegeben, aber es sei auch nicht eingeschritten worden, wenn ältere Heimbewohner sexuelle Handlungen von den jüngeren erzwangen. Sein bisheriger Entschädigungsantrag sei abgelehnt worden, "weil kein politisches Motiv vorlag". Angesichts des Verfassungsgerichtsurteils und der zunehmenden Rückenstärkung durch die Interessenvertretung will er neuen Anlauf zwecks Rehabilitierung und Entschädigung nehmen.

      Nach gegenwärtigem Stand muss für Betroffene in Mecklenburg-Vorpommern im ersten Schritt eine strafrechtliche Rehabilitierung erfolgen. Erst danach kann ein Antrag auf Entschädigung gestellt werden.

      Der Antrag auf strafrechtliche Rehabilitierung ist beim jeweils zuständigen Landgericht zu stellen. Eine Antragstellung ist noch bis zum 31. Dezember 2011 möglich. Nach erfolgter Rehabilitierung ist der Antrag auf Kapitalentschädigung direkt an das Justizministerium in Schwerin zu richten.


      Quelle : Märkische Oberzeitung
      Maria Neuendorff 22.11.2011 23:22 Uhr - Aktualisiert 22.11.2011 23:24 Uhr
      DDR-Heimkinder: Zäher Kampf um Entschädigung

      Fürstenwalde (MOZ) Isolationshaft, Hunger, Schläge, Arbeitszwang – die ehemaligen Insassen des Durchgangsheims Bad Freienwalde haben alle ähnliche Geschichten zu erzählen. Gestern kamen erstmals frühere Heimkinder in Fürstenwalde (Oder-Spree) offiziell zusammen, um einen Landesverein zu gründen.


      Wenn André Pahl an Bad Freienwalde denkt, dann fühlt er vor allem Hunger. „Als 13-Jähriger isst man doch normalerweise wie ein Scheunendrescher, da reichten die zwei Schmalzbrote nicht, die sie einem pro Tag ohne Mittagessen hingeschmissen haben“, sagt der Beeskower. Die Stullen im Durchgangsheim seien zudem so versalzen gewesen, dass die eine erlaubte Tasse Tee den unerträglichen Durst nie löschen konnte.

      Die versalzenen Schmalzstullen kennen alle, die sich an diesem Tag in dem kleinen vietnamesischen Restaurant in Fürstenwalde treffen. Der Besitzer hat den ehemaligen Heimkindern den Raum kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Verein, der sich gestern dort gründet hat, hat kein Budget. „Viele Betroffene konnten sich die Anfahrt hierher gar nicht leisten, ihnen werden wir die Satzung zuschicken“, berichtet Vereinsvorsitzende Norda Krauel.

      Für manchen der zwölf Neu-Mitglieder ist das erste Treffen auch so etwas wie ein erstes Kennenlernen. Viele haben sich bisher nur über das Internet ausgetauscht. Und bevor die ersten Tagesordnungspunkte besprochen werden, erzählt jeder noch einmal kurz seine Geschichte.

      André Pahl zum Beispiel ist immer wieder aus verschiedenen Heimen abgehauen, um zu seiner Oma durchzubrennen. 1979 steckt man ihn ins Durchgangsheim nach Bad Freienwalde, wo Kinder und Jugendliche in Zellen mit vergitterten Fenstern und Türen ohne Klinken untergebracht sind. „Plötzlich war ich im Gefängnis, ohne Post und Verbindung nach draußen. Ich habe nur noch in der Ecke gesessen und geheult.“ Obwohl er erst 13 Jahre alt ist, muss er wie die anderen Insassen Lampenfassungen montieren.

      Dass es in den Durchgangs-, Spezialheimen und Jugendwerkhöfen der DDR neben Einzelarrest und körperlicher Züchtigung Kinderarbeit gab, bestätigt auch Petra Morawe. Die Bürgerberaterin zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur hat Dokumente gesammelt, die belegen, dass unter anderem im Jahr 1979 zwischen dem Heim Bad Freienwalde und dem VEB-Schiffarmaturen und Leuchtenbau Eberswalde-Finow ein sogenannter Arbeitsvertrag bestand. „Statt der gesetzlich zugesicherten altersgerechten Beschulung und Ausbildung wurden die Kinder und Jugendlichen verpflichtet, einen Teil der Kosten ihrer Heimunterbringung selbst zu erarbeiten“, schreibt Petra Morawe in ihrem Recherche-Bericht. In den Haushaltsunterlagen werde der Arbeit der Kinder sogar ein volkswirtschaftlicher Nutzen zugeschrieben.

      Quelle : Märkische Oderzeitung

      Was mich nachdenklich macht ...

      Ja diesen Beitrag in der MOZ hab ich gelesen. Einige Dinge sind mir suspekt. Auf eu glaub ich wird vor einem Robby Basler gewarnt. Ebenfalls steht eine Norda Krauel im Zwielicht, beide sollen u. a. falsche Darstellungen preisgeben. Ich kenne beide Personen nicht, jedoch gibt es einen faden Beigeschmack.

      Den Ausführungen von Herrn André Pahl kann ich mich vollkommen anschliessen. Es gab körperliche Gewalt in Form von Schlägen, Sport in einer Härte, wie ihn selbst Bundeswehrangehörige nicht tätigen müssten, Zwangsarbeit, trocken Brot mit Marmelade, Einzelarrest, vergitterte Fenster, Stahltüren mit Spion drinnen, usw.

      Es war ein Kinder-und Jugendknast, auch wenn es gewisse Behörden abstreiten!!!

      Ich war in dieser Einrichtung, kein Mitarbeiter einer Behörde!!!

      Das wurde mir selbst von einer Mitarbeiterin des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR; Aussenstelle Frankfurt/Oder mitgeteilt, es handelt sich um ein Kinder- und Jugendknast!

      Leider hab ich bis heute keinen Ehemaligen aus dieser Durchgangsheim-Zeit finden können. Kann mich an Namen auch nicht mehr erinnern, ich weiss nur, es sind traumatische Erinnerungen, welche ich mein Leben lang nicht vergessen werde.

      Wer behauptet, dies sei ein normales Kinderheim gewesen lügt!!! Diese Lüge werde ich niemals kommentarlos hinnehmen, egal wer sie äussert.

      Weiss jemand genaueres zu den Personen N. Krauel und R. Basler?

      Bevor ich mich an einen Antrag auf Rehabilitierung und Haftentschädigung wage, muss ich doch erstmal wissen, wem ich wirklich vertrauen könnte. Bisher weiss ich es nicht.

      Mit dem letzten Satz allerdings spricht mir Frau Krauel aus dem Herzen: " Wenn man liest, dass die Überprüfung der Richter auf frühere Stasitätigkeit der Geheimhaltung unterliegt, dann fragt man sich schon, wem man da im Gerichtssaal eigentlich gegenübersitzt."

      Bisher hab ich im Internet keine offiziellen Berichte von staatlicher Seite über dieses D-Heim finden können, seltsam. Dabei weiss doch Google (fast) Alles.
      :herz: "Einen Menschen lieben,heißt einzuwilligen,mit ihm alt zu werden." :herz:

      Albert Camus(1913-1960) frz.Erzähler und Dramatiker