Kinderheim Wehrheim Lochmühle Taunusheim

    Es gibt 4 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Robert.

      Kinderheim Wehrheim Lochmühle Taunusheim

      Ich habe auf dem Flohmarkt zwei kleine photographien gefunden mit Kinder und Erzieherin mit dem besagten Kinderheim (Lochmühle)oder Weisenhaus.Falls jemand Interesse hat oder für jemanden wichtig ist kann ich gerne die Bilder zusenden.

      Vielleicht weiss jemand etwas über dieses Kinderheim.Die Bilder dürften so um die 50iger,60iger Jahre handeln,keine ahnung.

      Aber wie gesagt vielleicht ist das für jemanden wichtg.

      calltec
      Hallo an alle. :)
      Bin auf diesen Link gestoßen bei der Suche nach alten Bilder von diesem Heim und alte Fotos von uns Heimkinder,
      in der besagten Zeit.

      Ich war von 1964-1973 im Taunusheim/Saalburg Sonderschule der Stadt Frankfurt/Main.

      Sagt euch die Namen.
      Frau Junghans Heimleiterin
      Schwester Magda
      Gruppe 4 Tante Tinie
      Gruppe 3 Tante Hermiene
      Gruppe 2 Tante Dagmar
      Gruppe 1 Mädchengruppe ???

      Herr Dollinger Lehrer
      Herr Orf Lehrer
      Herr Weiße Lehrer

      Höchst wahrscheinlich lebt von ihnen keiner mehr,
      aber wer Kann sich an diese Heimzeit erinnern ?(

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      Von 1960 bis 1962 war ich im Taunusheim.
      Die schlimmste Heimzeit meines Lebens.

      Dollinger und Hermine sind mir in böser Erinnerung.

      Dollinger unterrichtete die Klassen 1 bis 4 gleichzeitig in einem Raum.
      Wo bei die Erstklässer vorne saßen,die 4Klässler hinten.
      Dollinger war ohne Rohrstock nicht denkbar.
      Er lief im Klassenzimmer auf und ab,Gefahr drohte wenn er einem im Rücken war.
      Es setzte Kopfnüsse und Schläge mit dem Rohrstock.
      Ein Lernen war unmöglich wenn man Dollinger im Rücken wusste.
      Immer und jederzeit war mit Kopfnüssen und Schlägen zu rechnen.
      Seine Spezialität war Bestrafung vor den anderen Mitschülern.
      Mädchen mussten zum Lehrerpult,ihre Handfflächen nach oben und bekamen
      Schläge mit dem Rohrstock,manchmal mussten die Mitschüler die Schläge mitzählen.
      Er gab das Strafmaß vorher bekannt.
      Jungens bekamen die Schläge auf den nackten Hintern.
      Anschliessend durfte man sich bis zum Stundenende in die Ecke stellen.
      War er schlecht drauf mussten die Bestraften vor die Klassentür,das war die Höchststrafe.
      Das Büro der Oberin war nebenan,und die merkte immer wenn jemand da stand.
      Dann gab es nochmal Schläge,diesmal von der Oberin oder einer Erzieherin.

      Hermine war meine "Tante".
      Eine Schlägerin vor dem Herrn.
      Ich kann gar nicht sagen wie oft ich von Hermine geschlagen wurde.
      Schläge,Kopfnüsse waren an der Tagesordnung.
      Auch von Erziehern mit denen man sonst nichts zu tun hatte.
      Auch der Hausmeister wurde mit einbezogen,der schlug mit seinem Gürtel.

      Als ich mir den Arm brach bekam ich erst nach ca. einer Woche ärztliche Hilfe.
      Die Heilung dauerte extrem lange,u.A. musste der Knochen nochmal gebrochen werden,
      weil er im Waldkrankenhaus Köppern unsachgemäß behandelt wurde.

      Der Aufenthalt dort hat mein Leben in negative Bahnen geführt.