Spezialkinderheim Werftpfuhl Sonderkombinat

    Es gibt 29 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Hans.

      War von 1971-75 in Werftpfuhl. Erzieher waren Herr Hahn, dann kann ich mich noch an die bärtige Frau Schreiner erinnern, die mich mit ihrem Schuh bearbeitet hat und Herrn Werner, der mich im Speiseraum zusammengeschlagen hat. Lehrer waren Herr Heger, Herr Schulz.

      frank.bln schrieb:

      Ja hallo ihr zwei

      ich war ebenfalls in diesem Heim untergebracht, von ca 1983 bis zur entgültigen Schließung ca 1990. Nicht als Gastgeber sondern als Gast. Zu meiner Zeit war es das Johannaheim (Sonderschulheim) für Jungs. Es wurde geleitet durch einen Hr. Hahn, stellvertretend Hr. Jurascek. Hausmeister war ein Hr. Römer. Das Schulgebäude wurde schon paar Jahre zuvor geschlossen. Ich hatte Unterricht bei Hr. und Fr. Heger. Fr. Heger Schulgarten, Hr. Heger Bio. Das Ehepaar Heger wohnte ebenfalls auf dem Heimgelände in einen kleinen Flachbau. Meinen Schulabschluss habe ich dann auf der Gesamtschule Werneuchen 1995 gemacht. Bis zu diesem Jahr habe ich noch auf diesem Gelände gelebt, allerdings nicht mehr im Hauptgebäude. Dieses war sehr bau und sanierungsfällig geworden. Der Kinder und Jugendhilfe e.V. (KJHV) mietete extra für uns einen kleinen Flachbau an welches rechts neben dem Haupptgebäude stand an. Ursprünglich wohnte dort der Heimleiter Hr. Hahn in einer Gebäudehälfte und in der anderen die Fam Breuer. Fr. Breuer arbeitete dann nach Schließung des Hauptgebäudes für den KJHV und sorgte auch dafür dass ich meine Ausbildung erfolgreich abschließ.

      Mit der Fr. Breuer habe ich noch sehr losen Kontakt. Ihr verdanke ich meine gute Jugend. Sie war eine sehr gute Betreuerin. Wer mit ihr Kontakt aufnehmen möchte darf mir vertrauensvoll eine PN schicken.

      Das Hauptgebäude hatte drei Etagen und ein Dachboden. Zwei Treppenaufgänge verbanden die Etagen. Der hintere Treppenaufgang wurde von den Betreuern damals sehr gerne verschlossen. Auf den einzelnen Etagen wurden zu meiner Zeit jeweils 2 Gruppen a ca 8 bis 10 Kinden betreut. Die gleichen Kinder in der Gruppe waren auch die Schulklasse. Auf jeder Etage bafand sich ein Duschraum welcher von mehreren Gruppen genutzt wurde. Der Speisesaal befandsich im Erdgeschoss hinter zwei großen Flügeltüren. Der Flur vor dem Speisesaal hatte große schwarz, weiße Fliesen. Die Küche wurde Anfang der 80er erst modernisiert. Trotzdem wurde mann nie Herr der Kakerlaken :P . Für Spiel und Erholung bot das Heimgelände damals wenig bis überhaupt nichts. Es gab ein Sportplatz aus Sand und eine Wiese vor dem Hauptgebäude, ein Tümpel Richtung Wald, und dann nur Wald und Wald. ...ah und ein kleinen Bahnhof mit ein Bahngleis. Der Zug pendelte von Bln Arensfelde nach Tiefensee.

      Ja, dass ist so an was ich mich noch erinnere.

      Hier noch einige Vornamen aus meiner Gruppe: Ronny, Sven M., Sven, es gab zwei, Kai Q. Mehr fällt mir nicht mehr ein.
      Also Frank mein alter Kumpel.War erst wieder im diesem Jahr da gewesen.Herr Römer lebt nicht mehr.ist vorriges Jahr gestorben.Herr Heger ist im altersheim bei Bernau.Unser Werkenlehrer lebt noch und seine Frau arbeitet noch im ehemaligen Heim.

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      Ja mit Sven domeraki habe ich Kontakt.Kai Quitsch ist im Gefängnis.Marcel Hofman den sehe ich fast jede Woche.Frau Breuer hat gesagt das du in Berlin bist.Na da muss ich dich doch mal besuchen.

      *edit*------------------------------------------------------------------

      Andi schrieb:

      Hallo,
      mein Name lautet Andreé und ich war auch im Kinderheim Werftphul. Ich glaube von der 3. Klasse an bis zur 6. Klasse von 1969-1972. Erinnern kann ich mich nur leider sehr Lückenhaft, ich versuchs mal zu formulieren.

      Herr Hahn, der hat immer mit uns auf dem Bolzplatz Fussball trainiert. Eine Erzieherin die sehr vollschlank war die uns immer Einschlaflieder gesungen hatte zB vom Kleinen Prinzen.

      Lehrer wie zB. Herr und Frau Heger glaub ich hiessen die. Sowie Herr Reetz und Frl. Reetz seine Tochter .

      Keine Ahnung ob ich da richtig liege, wäre schön wenn ihr mal so eure Erinnerungen schildern könntet diesbezüglich.

      MfG

      Andi


      PS: An einen Jungen kann ich mich auch Erinnern aus meiner Gruppe , der hiess Mario Radewahn !
      Hallo.Frau Reetz bzw Frl Reetz war meine Klassen lehrerin die hat sich kurz nach der wende sozusagen todgesoffen.sie war nicht schlecht als lehrerin aber wie die meisten kamen sie mit der Wende nicht klar.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      das kinderheim in werftful kenne ich . das waren eigendlich 4 heime . werftful , bollersdorf , borgsdorf und gross-köris . ich war damals in borgsdorf und gross-köris . damal fand jedes jahr ein fussballtunier zwischen den 4 heimen statt . jedes jahr fand das tunier immer abwechselt in einem der 4 heime statt .

      hart van nederland schrieb:

      das kinderheim in werftful kenne ich . das waren eigendlich 4 heime . werftful , bollersdorf , borgsdorf und gross-köris . ich war damals in borgsdorf und gross-köris . damal fand jedes jahr ein fussballtunier zwischen den 4 heimen statt . jedes jahr fand das tunier immer abwechselt in einem der 4 heime statt .



      Hallo ig bin der enrico *edit* mit der nr.333
      Ig war von 1988-1991 in dem heim werftpful
      Das fussball tunier kenne ig nur zu gut ig durfte nie mitspielen allgemein durfte ig nicht sonderlich viel in diesem heim ig wurde meistens nur bestrafft und das vom herren also das heim und die schule haben mich so geprägt und versaut mein kindlichen karakter haben sie mir versucht zu brechen aber ig hab immer wieder irgend ein ding gemacht abgehauen nachhause wo her hahn schon auf mich gewartet hat mit freundlicher scheinheiliger miene so enrico jetz werden wir mal wieder mit einem grinsendem gesicht kaum waren wir los hab ig erstmal richtig schläge bekommen im blauen bakas er hielt an kam hinter und schlug mich sogar bewustlos und als wir da waren holte er hilfe um mich ganz nach oben unters dach zu bringen zur krankenschwester und die hat eine nadel rausgeholt nen faden reingezogen und dann hat sie mir mit drei stiche die ig im leben nie vergessen werde ohne betäubung und drei mann dich mich festhielten alter das kinderheim war so krass gewesen ig kann noch viel mehr erzählen als wäre es heute so hat sich das in mein kopp gebrannt
      Essen bestrafung
      Liegestütze20-50st.
      Kniebeuge20-50st.
      Die nacht neben dem erzieher zimmer in der ecke stehen mit zeitung kataloge büchwr auf den ausgestreckten armen ig hab in diesem heim meine kindheit verloren sie wurde mir verboten ausgetrieben und abtrainiert das war eine richtig scheiss kindheit dort und ig würde gerne mal den leuten persönlich gegenüber stehen und denen sagen wie scheisse es mir seid ihrer behandlung ging die ganzen jahre immer wieder holt es mich ein und reist mich zu boden erst recht weil ig jetz selbst vater bin und jetz so zu weihnachten naja kommt alles wieder hoch ig hasse weihnachten seid damals weil es doch garkein weihnachten war da


      Ok mir fällt grade noch ein richtig guter streich ein den wir mal gemacht haben mitten in der nacht unten im eingang stand immer die feuerwehrdrehorgel die war echt furchbar laut die hab ig nachts in die mitte gezogen und richtig dran gedreht das ding hat so los geheult alter bin ig geflitzt und der ärger danach na das is ne andere geschichte und davon kann ig genug erzählen ig weiss noch sehr viel von damals und ig glob sogar das es gegen die menschen rechte war und ist und bleiben sollte



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      Rene Stange schrieb:

      Ganz so entspannt wie die Kommentare vor mir sehe ich meinen Aufenthalt von 1979-1984 nicht.
      Zu meiner Zeit war Herr Hahn auch schon Heimleiter. Herr Schrell der Schulleiter und Frau Rieck Erziehungsleiterin.
      An Herrn Heger kann ich mich gut erinnern. ER WAR MEIN KLASSENLEHRER UND HAT DEUTSCH UNTERRICHTET. Ein guter und geduldiger Lehrer.
      Herr Horn (Erzieher) Herr Juraczek, Frau Meier, Frau Bauer Herr Thäle alles Erzieher. Herr Schulz,Frau Heger,Frau Teuchert, Frau Petraschke,Herr Schrell im Lehrkörper. Ich habe dieses Heim als extrem restriktiv erleben müssen. Wenige Erzieher haben sich getraut den harschen Methoden der Erziehungsleiterin (Frau Rieck) und deren Schwester Frau Meier, etwas entgegenzusetzen. Frau Hahn war dort die Krankenschwester. Ein Großteil der Zöglinge waren auf hohe Dösen Psychopharmaka eingestellt. (Aolept, Haloperidol und solches Zeug). Die Substanzen sind laut rote Liste zur Abgabe an Kinder vollkommen ungeeignet. Schön waren die Wochenenden an denen wir mit zwei Erziehern mal nach Berlin reingefahren sind.
      An folgende mitzoglinge kann ich mich sehr gut erinnern. Mike L. Pierre S. Timo L. Mario S. Ives W.
      Herr Hahn hat mich nach meinen letzten Sommerferien persönlich mit dem blauen Dienstscoda in den jwh Rühe Sabel gebracht. Alles in allen eine traumatische denn eine traumhafte Erfahrung. Aber so gehen die Meinungen auseinander. in den 90ern habe ich eine Frau in Thüringen kennengelernt, die in den 60ern dort war. Diese Frau ist seitdem in psychiatrischer Behandlung und hat dieses Heim nicht gut verkraftet. Bei der bloßen Erwähnung bekommt sie noch heute Weinkrämpfe.

      Genau so und viel schlimmer is das live gewesen wenn ig heute davon erzähle glaubt mir das keiner damit is echt jeder der das erlebt hat allein wir können uns austauschen und erzählen wie jeder selbst es erfahren hat aber der schmerz die gebrochene kindheit wer gibt uns das zurück ig hab och damit zu kämpfen immer wieder im leben kommt es wieder hoch und dann schalter aus und weg bin ig das is belastend auf jeden fall weiss ig jetz schon mehr von wegen tabletten ig glaube bei mir war das auch so ig muste immer so saft trinken vorm schlafen gehen da ging dann immer das pillen tablett rum mit lauter bunte pillen hura und nun sollen wir mit leben alter mir brauch keiner mehr was erzählen ig bin so durch mit die menschen meine hunde sind mir immer erlich mit den fühl ic mir jetz wohl vertieben von menschen begegnungs ängste manchmal platzangst ataken fehlendes selbstbewustsein ob wohl es da is naja watt solls

      frank.bln schrieb:

      Ja hallo ihr zwei

      ich war ebenfalls in diesem Heim untergebracht, von ca 1983 bis zur entgültigen Schließung ca 1990. Nicht als Gastgeber sondern als Gast. Zu meiner Zeit war es das Johannaheim (Sonderschulheim) für Jungs. Es wurde geleitet durch einen Hr. Hahn, stellvertretend Hr. Jurascek. Hausmeister war ein Hr. Römer. Das Schulgebäude wurde schon paar Jahre zuvor geschlossen. Ich hatte Unterricht bei Hr. und Fr. Heger. Fr. Heger Schulgarten, Hr. Heger Bio. Das Ehepaar Heger wohnte ebenfalls auf dem Heimgelände in einen kleinen Flachbau. Meinen Schulabschluss habe ich dann auf der Gesamtschule Werneuchen 1995 gemacht. Bis zu diesem Jahr habe ich noch auf diesem Gelände gelebt, allerdings nicht mehr im Hauptgebäude. Dieses war sehr bau und sanierungsfällig geworden. Der Kinder und Jugendhilfe e.V. (KJHV) mietete extra für uns einen kleinen Flachbau an welches rechts neben dem Haupptgebäude stand an. Ursprünglich wohnte dort der Heimleiter Hr. Hahn in einer Gebäudehälfte und in der anderen die Fam Breuer. Fr. Breuer arbeitete dann nach Schließung des Hauptgebäudes für den KJHV und sorgte auch dafür dass ich meine Ausbildung erfolgreich abschließ.

      Mit der Fr. Breuer habe ich noch sehr losen Kontakt. Ihr verdanke ich meine gute Jugend. Sie war eine sehr gute Betreuerin. Wer mit ihr Kontakt aufnehmen möchte darf mir vertrauensvoll eine PN schicken.

      Das Hauptgebäude hatte drei Etagen und ein Dachboden. Zwei Treppenaufgänge verbanden die Etagen. Der hintere Treppenaufgang wurde von den Betreuern damals sehr gerne verschlossen. Auf den einzelnen Etagen wurden zu meiner Zeit jeweils 2 Gruppen a ca 8 bis 10 Kinden betreut. Die gleichen Kinder in der Gruppe waren auch die Schulklasse. Auf jeder Etage bafand sich ein Duschraum welcher von mehreren Gruppen genutzt wurde. Der Speisesaal befandsich im Erdgeschoss hinter zwei großen Flügeltüren. Der Flur vor dem Speisesaal hatte große schwarz, weiße Fliesen. Die Küche wurde Anfang der 80er erst modernisiert. Trotzdem wurde mann nie Herr der Kakerlaken :P . Für Spiel und Erholung bot das Heimgelände damals wenig bis überhaupt nichts. Es gab ein Sportplatz aus Sand und eine Wiese vor dem Hauptgebäude, ein Tümpel Richtung Wald, und dann nur Wald und Wald. ...ah und ein kleinen Bahnhof mit ein Bahngleis. Der Zug pendelte von Bln Arensfelde nach Tiefensee.

      Ja, dass ist so an was ich mich noch erinnere.

      Hier noch einige Vornamen aus meiner Gruppe: Ronny, Sven M., Sven, es gab zwei, Kai Q. Mehr fällt mir nicht mehr ein.

      Hallo kennst du noch die aula wo immer veranstaltumgen statt gefunden haben fasching etz. Oda die nähstube ig war die nr 333 weiss ig noch genau und mit den spielmöglichkeiten war es ja wirklich so gewesen das ig mir kaum an was erinnern kann ausser nach der schule rüber gehn mittag essen Hausaufgaben machen und meistens bis kurz vor abendbrot und spielen war nicht oft drin ig weiss noch wie wir immer in den wald sind und buden gebaut haben

      Erinnerungsstückchen

      Nee, die Wäschenummer bekomme ich nicht mehr zusammen. Kleiderkammer war unterm Dach. Die Aula befand sich meiner Erinnerung in der ersten Etage über den Speisesaal. Die wurde nur am Tag der Pioniere und zu Weihnachten zugänglich gemacht. Was mir noch so einfällt: jede Etage hatte ein "Erzieher-Zimmer", im Parterre befand sich ein "Erste-Hilfe-Zimmer" und das Büro des stellvertretenden Heimleiter, zu meiner Zeit Hr. Jurascek. Über diese beiden Räume war eine Terrasse die nie betreten werden dürfe wegen Einsturzgefahr.

      Ich überlege die ganze Zeit wie meine Klassenlehrerin hieß... Reetz oder so, die Wohnte mit auf dem Gelände mit einem großen Hund Namens Elonka. Die Reetz hatte ein kleines Alkoholproblem. Zumindest machte sie den Eindruck und die könnte schreien und warf auch gern nach Schülern mit ihr Schlüsselbund.

      Zwischen Sportplatz und Hauptgebäude standen Garagen. In einer stand der B1000, in einer anderen ein grünes dreirädriges Gefährt mit Ladefläche. In den anderen Garagen waren für die Kinder Fahrräder untergebracht. Die meisten waren nicht fahrbereit und mussten vor einer Fahrradtour zusammengefrickelt werden.

      Hr. Horn, ja genau! Der betreute die Klassenstufe/Gruppe übermir, die "älteren". Der soll aber im Vergleich zu anderen Pädagogen recht angenehm gewesen sein.

      So denn, allen ein schönes We

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      Hey frank in welcher gruppe warst du denn ig war im ersten geschoss gleich rechts also über der haupteinganstür links die fenster war meine gruppe ig glaube frau reetz war auch meine klassenlehrerin an den schlüssel kann ig mir gut erinnern der is ofz an mein kopp gelandet ig kenn uff jeden fall dein gesicht frank ig weiss leider nixht wie ig ein foto reinstellen kann

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jw1hal“ ()

      Frau Reetz genau. Kann ich mich noch hut dran erinnern. Auch an ihren Schlüsselbund.Herr Horn war mein Gruppenleiter/ Erzieher und meinem Empfinden alles andere als angenehm. Also ich hatte Angst vor Ihm. Er kam immer mit seiner gelben Schwalbe aus Werneuchen zum Dienst. Frau Breuer sagt mir was. Habe ich auf jeden Fall in guter Erinnerung.Noch ein Wort zur großzügigen Verabreichung der Psychopharmaka. Diese Praxis halte ich auch heute noch für sehr verwerflich zumal manche Zöglinge einen regelrechten Cocktail verabreicht bekamen. Morgens haloperidol mittags einen mix aus haloperidol und aolept und abends Haloperidol in tabletten form. Neuroleptika wie Aolept habe ich Über einen Zeitraum von 5 jahren verabreicht bekommen ohne jemals eine induzierte Vorerkrankung gehabt zu haben. Das zeug war von Bayer und echt eine vollbremsung für die motorik. Warum wurde das zeug verabreicht. Wir hatten einen Jungen in der Gruppe, der wirklich regelrechte Wutanfälle bekommen hat bei jedem noch so geringen Anlass. Dirk Insel hiess der. Eigentlich ein armer Kerl und permanent unter diesen DDrogen. Geholfen hat es aber offensichtlich nicht. Diese Praxis der systematischen Verabreichung sollte einmal hinterfragt werden finde ich. weil normal ist das nicht und nachdem was gerade so in den medien kolportiert wird, drängt sich mir die Vermutung auf das wir ähnlich wie bethel als Versuchskaninchen fungiert haben.

      Ich bin da auch gelandet

      Andi schrieb:

      Hallo,
      mein Name lautet Andreé und ich war auch im Kinderheim Werftphul. Ich glaube von der 3. Klasse an bis zur 6. Klasse von 1969-1972. Erinnern kann ich mich nur leider sehr Lückenhaft, ich versuchs mal zu formulieren.

      Herr Hahn, der hat immer mit uns auf dem Bolzplatz Fussball trainiert. Eine Erzieherin die sehr vollschlank war die uns immer Einschlaflieder gesungen hatte zB vom Kleinen Prinzen.

      Lehrer wie zB. Herr und Frau Heger glaub ich hiessen die. Sowie Herr Reetz und Frl. Reetz seine Tochter .

      Keine Ahnung ob ich da richtig liege, wäre schön wenn ihr mal so eure Erinnerungen schildern könntet diesbezüglich.

      MfG

      Andi


      PS: An einen Jungen kann ich mich auch Erinnern aus meiner Gruppe , der hiess Mario Radewahn !
      Hi ich bin aus Cottbus war von April 1971 aus Altengottern kommend bis Juli 1974 dort . Habe ne Menge dort mitmachen müssen. An diese Erzieher kann ich mich auch noch erinnern und der Chemielehrer den nannten wir Schulle der hieß eigentlich Schultz so glaube ich noch.Der Reetz hatte mal seine Tochter vor unserer Klasse geschlagen weil sie mit Jeans zur Schule kam. Es waren eh diese grässlichen aus der DDR und dieser Depp war so rot das der seine eigene Tochter die uns ja in Russisch unterrichtete vor allen geohrfeigt hat. Jetzt könnt ihr euch ja mal vorstellen was uns da so manchmal erwartet hat. Abgesehen davon das wir täglich Tabletten nehmen mussten (Protanin und Protazin) so hießen die glaub ich, wurde mein Kopf schon mal in die Kloschüssel versengt und dann kräftig gespült und das von einer Frau die man nach meinen Ausbruch mit vielen anderen Kindern wobei wir es bis Berlin Oberspree in die Zentrale geschafft haben versetzt wurde. Das schlimmste war für mich aber das wir nach der Entlassung weiter geächtet wurden einmal Heimkind immer Problemfall für den Sozialismus keine Chance auf Fort oder Weiterbildung oder auf den eines Normalbürgers. Geprägt fürs Leben so als hätten wir die Pest an Bord also wurden wir mal schön unter Kiel gehalten immer recht klein und beobachtet und bespitzelt bis dann mal eben die Mauer viel und dieses Dilemme so langsam aus meinen Leben verschwand. Ach so warum ich überhaupt ins Heim kam ja meine Russichlehrerin meinte ich sei mit 11 Jahren ein Brandstifter wovon aber niemand etwas wusste außer die ABER die hatte mich warum auch immer auf den Kicker und meine Mutter war machtlos gegen Staat und Genossen. Klar mit 11 Jahren stellt man schon ein hohes gesellschaftliches Risiko für den Sozialismus dar vor allem wenn man die russische Sprache nicht lernen mag.