Wie hat sich Deine Mutter nach dem Heimaufenthalt dir gegenueber verhalten?

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      Trotzden sitze ich da und muß weinen, da es Menschen gab die sich das Recht nahmen Mir und auch vielen Anderen die schönsten Jahre des Lebens zu rauben.
      Im Alter ist man dann dadurch krank geworden und es werden einem diese Jahre auch wieder geraubt.

      isurfnix schrieb:

      hab nun alle beiträge gelesen und bin einfach nur traurig aber auch erleichtert. erleichtert darüber weil ich bisher glaubte es ging nur mir so.

      irgendwann werde ich meine lebensgeschicht hier zu "papier" bringen. brauch einfach noch ein bisschen

      ich fang einfach mal an:
      um es besser nachvollziehen zu können kurz etwas zu meinen pflegeeltern.
      meine pflegeeltern waren flüchtlinge aus ostpreusen. sie hatten 2 söhne einer blieb im krieg der zweite starb auf der flucht an blutvergiftung. mein pflegevater war in gefangenschaft. meine pflegemutter war allein mit kind auf der flucht. für meinen pflegevater waren seine söhne alles. er kam als einer der letzten aus russland.

      das schicksal nimmt seinen lauf. erzählung meiner pflegemutter meiner mutti
      1958 wurde ich geboren unehelich. als ich 14 tage alt war und mehr tot als lebendig kam ich zu meinen pflegeeltern. weil meine erzeugerin mal wieder ausgehen wollte nur für ein paar stunden. es sollte jahre werden. ich war unterernährt hatte scharlach und diphtherie.
      meine pflegemutter war von beruf krankenschwester sie brachte mich ins krankenhaus wo die ärzte sagten lassen sie den kleinen einschlafen. sie kämpfte um mich. vom krankenhaus wurde das jugendamt verständigt das ich nun bis zu meinem 18 lebensjahr am hals hatte. das jugendamt wusste nicht wohin mit mir auf die schnell und so blieb ich bei meinen pflegeeltern. zuerst war ich nur das kind auf das sie aufpassten und sorgten dies sollte sich aber bald ändern. mein pflegevater sah bald den „verlorenen“ sohn in mir und tat alles dafür das ich bleiben konnte mit erfolg. ich wuchs auf als ihr sohn es waren herrliche jahre. ich wusste von anfang an dies sind nicht „meine“ eltern sondern pflegeeltern. mit papa zum fischen rad fahren wandern. von mutti umsorgt es konnte nicht besser sein. ich ging in den kindergarten und dann zur schule. bis dahin war die welt in ordnung aber dies sollte sich ändern. papa kam ins krankenhaus ich war gerade eingeschult als meine erzeugerin mit gefälschten papieren auftauchte. papiere vom Jugendamt das sie mich mitnehmen darf. meine mutti (naiv) packte damals alles ein was sie für mich hatte. ich jung und blöd freute mich wie ein schneekönig meine mutter ist da und ging mit wehenden fahnen mit. im zug richtung stuttgart \ schorndorf. als papa im krankenhaus mitbekam was los ist war polen offen. es fand sich aber keine spur von mir. wie auch papiere waren ja gefälscht. meine erzeugerin verkaufte alles was ich von mutti mitbekommen hatte um sich ein schönes leben zu machen. Iih schob kohldampf. es dauerte 3 wochen bis ich weglief. ich wusste ich kam mit dem zug hierher also muss ich auf die schienen und denen nachlaufen um zu mutti und papa zu kommen. ich hab keine ahnung wie weit ich gekommen bin auf jeden fall wurde aufgegriffen und zur polizei gebracht.
      nun kommen die erinnerungen.
      da ich wusste von wo ich weggelaufen bin sollte ich wieder dorthin gebracht werden als man aber sah was los ist wurde auch meine schwester dort abgeholt und so kamen wir ins Heim. auf dem weg ins heim wurde meine schwester unterwegs irgendwo zwischen schorndorf und crailsheim in einem heim abgeliefert es war 1964. meine erzeugerin hatte zum xten mal geheiratet und hieß da dilger oder so. ich hab sie nie wieder gesehen. ich kam an den tempelhof der tag ist heute wieder sehr lebendig. ich war einfach nur verdreckt hatte eine braune hose an am knie geflickt ein hellblaues hemd und braune schuhe. es war ein tag im märz 64
      ich wurde in den 2 stock eines uralten hauses gebracht die treppe knarrte fürchterlich wo ein großer dicker mann auf mich wartete. er stand hinter seinem schreibtisch auf sagte da ist er ja und es wird alles wieder gut du brauchst keine angst haben hier passiert dir nichts. ich bekam was zum essen und trinken das eine blonde frau reinbrachte. er der große dicke mann sprach noch mit der polizei die dann verschwand und dann kam er zornmüller. sah mich und sprach den werden wir schon wieder sauber bringen und moores beibringen. zu dem zeitpunkt wusste ich nicht was er meint. vom 2 stock des uralten hauses ging ich mit ihm in ein anderes haus wo ich erst mal „neue“ kleidung bekam. mit diesen auf dem arm ging es in ein anders langes gebäude unter dem dach. in einem großen raum saßen viele buben an zwei tischen. die hände auf der tischplatte und keinen ton von sich gebend. schweigend es war totenstill. einer der buben musste aufstehen und mir den platz frei machen damit ich links neben ihm sitzen konnte. er war größer als ich und hatte blonde gelockte Haare und viele sommersprossen. als ich neben ihm saß sollte ich meinen namen nennen damit die anderen wissen wer jetzt neu da ist. in meiner angst brachte ich keinen ton raus und bekam auch schon die erste watschen. es sollte nicht die letzte von ihm sein. aus angst was noch alles auf mich zu kommen sollte hatte ich die hände nicht auf dem tisch (schwerer fehler) er nahm meine hand und schlug sie auf den tisch mit den worten hier gehören die hände hin. ich weinte und bekam die nächste watschen. als es dunkel wurde mussten wir ins bett. wo war meins? es war im letzten zimmer auf der rechten seite. es war ein stockbett das untere war meins. es war nicht überzogen. ich legte mich einfach so rein. ein großer sagte mir das ich es überziehen muss sonst gibt’s was. was? ich war gerade dabei aus dem bett zu steigen als er auch schon da stand. ich hab’s bis heute nicht rausbekommen wie man es macht so schnell zu zu schlagen. es war meine erste trachtprügel die ich von ihm bezog. die nacht wusste ich nicht wie ich liegen soll. am nächsten tag wecken. ich kam nicht schnell genug aus dem bett und es schlug schon wieder ein bei mir. als wir im waschraum waren wütete er in den zimmern. alle betten waren im zimmer verteilt. das bett das ich mir am vorabend mühsam gebaut hatte lag im zimmer verteilt. ich verstand die welt nicht mehr. zum frühstück gab es mussbrei danach mussten wir die betten machen. die andern gingen zur schule und ich blieb allein zurück. zornmüller zeigte mir (wenn man aus dem tagesraum raus ging links) den schrank wo spielsachen sind mit den worten damit kannst du dich beschäftigen nehme aber nicht die sachen die den andern gehören. woher sollte ich dies wissen? ich nahm ein großes rotes auto und spiele damit bis er kam und dies sah. ich hab dir gesagt du sollst nicht die sachen anderer nehmen. es schlug schon wieder ein. am nächsten tag durfte ich in den kindergarten nur für ein paar stunden. dann musste ich wieder gehen. man hatte herausgefunden wer ich bin und was los ist mit mir. dann durfte ich zur schule nach marktlustenau was zormüller überhaupt nicht passte. ich war zu weit aus seiner reichweite. also schulwechsel in heimschule. bis mein papa erfahren hat wo ich bin dauerte es ein jahr. was war das für eine freude als papa kam. er durfte nach einem lagen gespräch mit gramit mit mir das heim für ein paar stunden verlassen. es waren wunderbare stunden doch leider vergingen die sehr schnell und ich musste wieder zurück. ich weinte bitterlich als papa ging. zormüller meinte du musst nicht weinen du hast ja mich ich bin dein gruppenvater. was dann kam kann man nicht verstehen. ich heulte wie ein geschlagener hund ( papa war gerade gegangen) und ich sagte ich hab einen papa. die prügel die ich bezog war fürchterlich ich weis nicht mehr wo ich überall geblutet habe es war einfach alles nur rot.
      es sollte lange dauern bis ich das erste mal in den ferien zu meinen eltern durfte. ich war glücklich endlich wieder zuhause. mutti umsorgte mich wie früher es hatte sich nichts geändert wir sangen spielten und lachten. und dann kam die frau vom jugendamt fragte wies mir geht und was ich so immer im heim mache und wie es mir dort gefällt. ich sprach frei von der leber weg und erzählte alles. was sich als grober schwerer fehler raus stellen sollte. ich verbrachte 14 wunderbare ferientage bei meinen eltern. der abschied kam und ich musste mit dem zug zurück ins heim. unterwegs bin ich einfach ausgestiegen und zurück zu meinen eltern gefahren. zugfahren bringt mir nichts gutes das wusste ich ja. papa lächelte strich mir übers haar mit den worten du lauser. es bringt nichts du musst zurück. das jugendamt ist dagegen das du bleibst aber ich versuche alles damit du wieder hier her zurück kommst zu mutti und mir. also wieder zug zurück ins heim. in crailsheim am bahnhof wurde ich schon erwartet. im vw bus ging’s richtung tempelhof. ich war noch halb im bus als zormüller in voller größe und kampfuniform auftauchte und es zum ersten mal einschlug. gewohnheitsgemäß wollte ich wieder in unsere gruppe über der schule gehen aber er lotste mich in den neu gebauten bungalow. hier angekommen brach die hölle auf. dir werd ich zeigen was man dem jugendamt sagt hörte ich ihn schreien. was dann kam weis ich nicht mehr an die ersten watschen kann ich mich noch erinnern dann hat irgendwas versagt. als ich wieder zu mir fand war ein schneidezahn abgebrochen und der ganze körper nur noch schmerz. es dauerte ein paar tage bis ich mich wieder im spiegel ansehen konnte. meine hautfarbe war in grün und blau gehalten. in der zeit als ich nichts sah hab ich einmal die stimme von gramit vernommen. der zornmüller sich zur brust nahm. ich sollte dann in eine andere gruppe was zormüller verhindern konnte. dann endlich war es soweit ich sollte entlassen werden zurück zu meinen eltern. ich wusste es nicht man hat mir nichts gesagt. an dem tag wo ich es erfahren sollte war ich in der nacht auf wackel gegangen. ich war 3 tage unterwegs und für die nächsten 3 jahre am tempelhof. dumm gelaufen. es sollte aber noch eineinhalb jahre vergehen bis zornmüller sehr schnell vom tempelhof verschwand es gab keine vorzeichen von heut auf morgen war er weg.
      die letzten 15 monate am tempelhof waren für mich die schönsten. ein paar mal hat es noch eingeschlagen wenn ich beim rauchen erwischt wurde. aber die einschläge waren für mich streicheleinheiten ich hab sie nicht gespürt.
      der tag der entlassung war einschneidend für mein weiteres leben. es war soweit ich musste hoch zu gramit. der sah mich an und sprach. wir werden uns vor dem jugendgericht wieder sehen es wird nicht lang dauern du gehst unter. ich setzte mein freches grinsen auf und sagte werden wir ja sehn. und es schlug ein wegen meinem frechen grinsen wir haben uns nicht wieder gesehen gramit und ich weder vor gericht noch sonst wo.
      ich will nicht vergessen es gab auch schöne zeiten am tempelhof. ich denk dabei an la punt oder süd frankreich an zeltlager und wanderungen an unsern tage in der jugendherberge bei blaubeuren oder im jagsttal in tierheim hieß es glaube ich und noch viele andere sachen die wir gemacht haben es war nicht alles schlecht.
      es war der 2.7.73 als ich den tempelhof verlies. (ups da haben wir ja unser treffen dort)
      ich durfte zu meinen eltern endlich. die verlorenen jahre haben wir nie aufholen können aber wir haben es versucht bei jeder gelegenheit.
      an meinem 18 geburtstag stand wieder die frau vom jugendamt da mit einem ordner in dem unterlagen von meinen erzeugern waren. und einem sparbuch es reichte für führehrschein und einen vw käfer der war 6 jahre älter als ich.
      irgendwann hab ich mir den ordner angesehen und meine erzeuger gesucht und gefunden.
      meine erzeugerin fand ich in oldenburg\ oldenburg sie hat noch 3 kinder. der größte ein armer kerl muss machen was sie sagt ohne kommentar sonst prügel. die mittlere muss den haushalt machen neben der schule. und der jüngste tanzt allen auf dem kopf. ich hab sie nach meiner schwester gefragt die damals mit mir von ihr abgeholt wurde. ihre aussage erschüttert mich heute noch. was geht mich die fo......an soll sehen wo sie bleibt. und du musst mir geld geben damit ich die anderen bälger durch bring. es waren nur ein paar stunden bei ihr aber die haben gereicht. zu diesen „geschwistern“ hab ich keinen kontakt leider. bisher suche erfolglos
      meinen erzeuger fand ich in aalen auch noch mal 3 kinder (offiziell). ich verbrachte 3wochen bei ihm. über nacht bin ich dort verschwunden es war kurz davor das wir uns prügeln. zu diesen geschwistern habe ich einen sehr guten kontakt. wir haben uns nach über 30jahren wieder gefunden aber es spricht für sich das alle nur vom erzeuger sprechen.
      die letzten jahre mit meinen eltern waren geprägt von liebe und wertschätzung. als mutti dann am krebs erkrankte brach eine welt für uns zusammen. ich durfte ihr das zurück geben das sie mir gegeben hatte. meine liebe und pflege zwei Jahre hab ich sie gepflegt bis zum schluss. sie war per gesetz nur meine pflegemuter aber für mich immer meine mutti und sie wird es bleiben bis auch ich mal gehe. auch mein papa starb an krebs ein jahr durfte ich ihn pflegen und auch ihm hab ich das gegeben was er mir gab bis zum schluss meine liebe und pflege. ich denk an euch immer.
      Lieber Isurfnix.
      Deine Geschichte, zumindest das, was wir hier lesen dürfen, hat mich wieder einmal sehr berührt.

      Ich finde es aber unendlich schön, wie du von deinen (Pflege)Eltern schreibst und freue mich, dass du das Gefühl des Geliebtseins bei ihnen erleben durftest und sich auch festgesetzt hat wider jeder anderen Erfahrung, die du machen musstest.

      Danke fürs Erzählen.
      L.G.
      Monika
      Hallo,Norbert..

      DANKE....und.. :freunde: :freunde: :freunde:

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      Zorn--Müller....Ich finde ihn nicht ;( ;(
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      Deine verschollene Schwester...

      Zitat : ...auf dem weg ins heim wurde meine schwester unterwegs irgendwo zwischen schorndorf und crailsheim in einem heim abgeliefert es war 1964.
      Zitat Ende.
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      Schorndorf---ich wohne nicht weit davon enfernt..

      Wenn man früher die Strecke Schorndorf Richtung Schwäbisch--Gmünd bzw. Crailsheim/ Tempelhof gefahren ist ,kam man an URBACH
      vorbei ( in der Nähe von Schorndorf ).Das war / ist ein Dorf.Dort gab es in den 60ziger Jahren ein Mädchenheim.Es war eine Art Schloßgebäude.---Ich kann mich daran erinnern weil eine meiner Schwestern dort war ;( (wir wollten sie mal in einer Nacht-und Nebelaktion befreien :D ...aber...ok...lassen wir das)...
      Vielleicht kannst Du Dich da mal kundig machen..

      ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
      Fürsorgeheim Urbach-Oberurbach, Rems-Murr-Kreis

      Ab 1941
      geschlossen: 1973
      wurde überführt ins …
      … Mädchenheim Rappertshofen, Reutlingen, Kreis Reutlingen

      geschlossen: 1982

      :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
      Quelle :kvjs.de/

      Tut mir leid ,alter Freund.....mehr konnte ich im Net nicht finden ;(
      Ich wünsche Dir alles Gute...und freue mich auf unser Heimtreffen

      lg hippie...
      Zitat von »isurfnix«
      hab nun alle beiträge gelesen und bin einfach nur traurig aber auch erleichtert. erleichtert darüber weil ich bisher glaubte es ging nur mir so.

      irgendwann werde ich meine lebensgeschicht hier zu "papier" bringen. brauch einfach noch ein bisschen
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      Hallo Isurfnix!
      Erst Mal ein ..riesiges Lob für Deine kl.Geschichte ..auch ein Dankeschön für Dein großes Vertrauen ..Mir Fehlen so oft die Richtigen Worte, die ich Dir gerne, geschrieben hätte, ich weiß Nicht, immer was ich jeden schreiben, auch Dir, Antworten soll. Denn, ich bin bei jeder, "Geschichte, immer so tief gerührt".
      Isurfnix Ich bin Dir Dankbar wie ein Gebet ..ich wünsche Dir alles Gute und ich hoffe Dir gehts heute Gut ^^

      LG WernerR :)
      Deine Heimgeschichte hat mich sehr berührt.

      Voller Emotionen Deine Liebe zu Deinen (Pflege)-Eltern.

      Das ist das schöne Kapitel Deines Lebens.

      Sehr schön auch, daß es Dir möglich war, ihnen diese Liebe wieder zu geben.

      Das ist, wie man liest nicht, auch nicht allen möglich!

      Aufrichtigen Dank!!!
      mein lieber norbert,

      schade, schade, schade - es macht micht so traurig dass solche monsters in einem heim gearbeitet haben. wenn ich reich waere wuerde ich diesen mann aufsuchen und vors gericht zu bringen. mit liebe und unstand kann man so viel erreichen. diese schlaegerei, wenn ich das hoere wird es mir richtig schlecht da ich auch viel geschlagen worden bin.

      jetzt muessen wir alle aufpassen, dass wir die liebe in unseren herzen zu allen bringen, jedesmal wenn wir uns ausdruecken dass liebe in unseren woertern sind. wir muessen mit liebe handeln and bring love into all the world. ich bin so stolz auf dich dass mama und papa deine liebe haben spuert haben. jamand zu pflegen den du liebst ist einer der schoensten arbeiten dass man machen kann. auch ich habe jemand verloren vor 4 jahren, sie war wie eine mutter fuer mich. zwar war ich sehr traurig als ich sie gepfegt habe, jedoch es war das erste mal da ich wirklich von ganzen herzen meine ausdruecken konnte. denkmal nach norbert, menschen koennen dich in erinnerung halten da du eine liebe person bist.

      ich wuensche dir ein liebevolles leben, jeden tag, jeden moment. hoffentlich kannst du deinen aerger in rueckspiegel anschauen oder beobachten. ich wuensche dir auch dass die liebe in anderen sehen kannst, ein fenster dass klar ist. ich glaube, das innere im menschen ist liebesvoll, jedoch die angst steht manchmal vor der tuer.

      von meinem herzen zu dir von mir, ein bussi liebesvoll, deine uschi

      Für isurfnix

      Mir laufen beim lesen Deiner Geschichte die Tränen, denn Du hast Dir Etwas wunderbares bewahrt . Die Liebe zu Deinen Eltern (die Pflegeeltern). Diese Fähigkeit ist auch unter diesen Schlägen nicht gestorben. Ich bin stolz auf Dich.

      Lieber Gruß

      Hagiel

      An Alle ,die bisher geschrieben haben und noch schreiben werden

      Habe erst ein paar Geschichten gelesen, fange von hinten an und arbeite mich nach vorne.

      Es wird einige Zeit brauchen. Aber eins weiß ich jetzt schon, ich lerne wirklich nur liebenswerte Charaktere kennen und Ihr seid alle so mutig. Soviel mutiger als ich.

      Liebe Grüße

      Hagiel

      An Alle Mütter Väter und ehemaligen Heimkinder ..schön das es Euch gibt



      Ich habe alles gelesen, ..und habe geweint, .. ich versuch jetzt Mal so gut ich kann, eine kleine Geschichte von Mama zu erzählen :)
      Es wird zwar noch einkl. weilchen dauern, bin dabei ..sie aufzuschreiben,
      sie wird heute ..vielleicht noch fertig ^^


      LG WernerR :freunde:

      WernerR schrieb:



      Ich habe alles gelesen, ..und habe geweint, .. ich versuch jetzt Mal so gut ich kann, eine kleine Geschichte von Mama zu erzählen :)
      Es wird zwar noch einkl. weilchen dauern, bin dabei ..sie aufzuschreiben,
      sie wird heute ..vielleicht noch fertig ^^

      LG WernerR :freunde:

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      Als Mutter starb, trug er sie im Herzen

      Mein größter Schatz sind Bilder von Mama.
      Als die Mutter im November 2008 ihr Leben ließ, bohrte sich die todesnachricht ..mit vollerwucht
      in meine Brust. Trotz der Wirren des Krieges, und Aufenthalt im Bedburg-Hau, kamen die Aufnahmen zurück zu den Hinterbliebenen. Heute erinnern mich die Fotos, an den Moment, in dem er seine Mutter für immer verlor.

      Werner sagt: Ich hätte sie gerne richtig kennen gelernt", als er betrübt durch die Bilder die er hat blättert. Doch die Gelegenheit wurde mir bis heute verwehrt. Als der Junge die Mutter 1953 ein letztes Mal zu Gesicht bekam, war er gerade Mal ..drei Wochen alt, ..kurz nach dem, musste der Junge seine junge Mutter, für immer verlassen, für die junge Mutter ging es fürimmer nach Bedburg-Hau, Auf Lebenszeit gabs keine Freiheit ..keine Liebe ..keine Freunde ..keine Familie ..kein Zuhause ..kein glück ;(

      Werner ist selbst heute Oberhaupt einer großen Familie, er hat eine wunderbare Liebe Frau, hat sechs wunderbare Kinder, sieben Enkelkinder 12/13/5/5/4/3/1/ ..und von vier Monaten alten Jungen. "Mich ärgert heute besonders sehr", das meine Mutter damals die grausame Welt des Krieges, und die noch, ..grausamere Welt, 10-Jahre ist eine sehr lange Zeit, mit so einer, Sie" musste Alles, aushalten, meine Vaterfamilie, ist eine Böse Fam,.
      aushalten, aushalten Alles aushalten, musste Mama ..Von Oben, ist meine Mutter, in dem ..Unternehmen Ripkens, -reingeschickt - worden. ..von dem damaligen Mitwissertäterschaft:

      Anfrage: Musste dass den alles sein ?, für nix und wieder Nix ? ..Nichts., :cursing:
      Am 25.10.1955 ..kam alles, noch viel schlimmer, für Mutti: Und darüberhinaus, Sie starb am 8.November 2002 Qualvoll ..Einsam in einer Einzelzelle, sie bezahlte für Nix!" War es eine Schlacht der Gerechtigkeit ??, Sie verlor Alles !!" Ihr Leib und Leben ..ihr Hab und Gut !!"
      ..Bedburg-Hau, ist 48 km von zuhause entfernt. Für den ..verbrecherischen Plan -Größenwahn meiner Vaterfamilie, bezahlte Sie" ihr ganzes leben lang ..

      Die Todesnachricht von Mama kam erst 2008, es durchschlug, mir noch Mal, meine Seele tief, die Bilder, wo er die Bilder von der Mutter aufbewahrt, er streift mit der Hand ganz fest auf die Stelle, die Ihm, am meisten wehtat, das Bild von Mama, meine Seele, wurde noch Einmal,
      ganz tief durchbohrt ..Sie" wurde auf dem Hauseigenen Friedhof ..direkt, neben, Ihre, Einzelzelle, beerdigt. Ich wollte schon viele Male zu ihren Grab, aber das geht ja Nicht, wegen Meiner Vorgeschichte Gründe: gibst genug, die nehmen mir die Gelegenheit das Grab von Mutter zu besuchen. Um zu trauern ..

      Er traute sich kaum im Leben, Fragen nach ihr zu stellen: Es gab, und Ist, ..
      "Immer eine-besondere-unangenehme ,,gefährliche Situation für mich",
      Vor 2008: Nur selten, sprach Werner, von ihr, Er wollte eigentlich wie auch andere Kinder, das Leben mit ihr zusammen -verbringen dürfen, er wollte, die damalige Zeit, am Grab, für sich noch mal ..erlebbar machen., Und Abschied nehmen von Ihr..trauern können und dürfen.,
      Heute haben die Bilder einen unschätzbaren Wert für mich: ich würde sie Niemals aus der Hand weggeben, wenn ich zurück denke, der Ihm, die Mutter, wegnahm, ich kann nur noch den Kopf schütteln. Und sagen ..Dass ist für mich eine ganz, ganz, große, Böse, ..Katastrophe., ..:cursing:
      Von Nichts, kommt ja Nix, oder ?? Und dass für nix und wieder Nix ?? 8| X( ?(

      LG WernerR :S
      Lieber Werner,
      jede Lebensgeschichte ist einzigartig und berührt.

      Durch alles Traurige hindurch möchte ich dich aber ermutigen mit dem, was du selber schreibst:
      Du hast eine tolle eigene Familie und denk daran, dass du daran einen großen Anteil hast.

      Danke fürs Erzählen.
      Liebe Grüße
      Monika

      Monika57 schrieb:

      Lieber Werner,
      jede Lebensgeschichte ist einzigartig und berührt.

      Durch alles Traurige hindurch möchte ich dich aber ermutigen mit dem, was du selber schreibst:
      Du hast eine tolle eigene Familie und denk daran, dass du daran einen großen Anteil hast.

      Danke fürs Erzählen.
      Liebe Grüße
      Monika

      Dankeschön liebe Monika, Nur, immer wieder, ..oft reich die Liebe Alleine, ..Nicht mehr aus, ..ich leide sehr oft darunter auch meine Familie, ..habe seit vielen, -vielen, -Jahren starke Depressionen, ..die hört niemals-auf, leide an immerwiederkehrene Alpträumen, ..Und, das ist ja noch lange Nicht Alles, was passiert ist,.. Danke :)

      LG WernerR :)
      1961,ich war ein Jahr alt, wurde ich mit meiner Schwester, 1 Jahr älter ins Säuglingsheim gebracht wegen Vernachlässigung und Unterversorgung.

      Mit zu meinen ersten klaren Erinnerungen gehört, ich mag 3 Jahre gewesen sein. Nach einem Spaziergang in der Gruppe, wurden mir ein paar Mämtel in den Arm gedrückt zum Aufhängen. Ich weiß noch das ich dringend auf die Toilette mußte, aber Gehorsam zu leisten hatte. Mäntel aufhängen oder aufs Kloo, Mäntel einfach auf den Boden werfen und flitzen ? Hin und her gerissen pullerte ich in die Hose, bekam Panik. Ich schrie und schrie. Da ich ja ein böses Kind war, hieß es Ecke stehen bis die Beinchen weh taten.

      Ab meinem 4. Lebensjahr gings mit meiner Schwester ins Kinderheim so ca 2 Jahre. Die Erinnerungen sind, außer eingesperrt werden als Bestrafung,nicht so schlimm gewesen.

      Ab dem 6. Lebensjahr wurden wir von Pflegeeltern ausgesucht und bei ihnen untergebracht. Wir freuten uns und die Zeit der Eingewöhnung war sehr aufregend , weil alles neu war. Der Alltag holte mich schnell ein .Da die schulischen Leistungen katastrophal waren, mußte gepaukt werden, wobei Hiebe durchaus üblich waren. Mit Vorliebe auf den Hinterkopf.

      Mit der Zeit besserten sich die Schulnoten,aber eher durch einen einfühlsamen Dorflehrer. Er unterrichtete vier Schulklassen in einem Raum. Natürlich fiel ihm auf, daß ich total verschüchtert war, die Fingernägel runter kaute bis das Blut kam. Auf Grund meiner starken Sehschwäche holte er mich nach vorne, zum besseren Sehen. Dieser Lehrer hatte seinen Beruf nich verfehlt. Er ist noch heute ganz tief in meinem Herzen..

      Oh Wunder , es ging. Ich holte auf und gehörte bald zu den besseren Schülern. Zumindest in der Obhut dieses Lehrers. Allerdings die Pflegemutter meinte, nur durch Zucht und Ordnung. Ich wußte es besser. Nun war jeder Tag ein Kampf. Von der Schule wo ich gerne war, nach Hause, wo ich Angst hatte. So ging es viele Jahre.

      Sonntags war immer die große Abrechnung, was heißt, Sonntags kam auf den Tisch, was ich die Woche alles falsch gemacht hatte. Zufrieden war man nie. Mitunter vielen die Worte, keine Existenzberechtigung haben u.s.w. Was habe ich falsch gemacht ? Ich weiß es nicht. Ich sprach kaum noch, verschlang Bücher, alles was ging und lebte in einer anderen Welt. War ein Buch zuende, viel ich in ein tiefes Loch. Ich existierte nur noch. Die Gemeinheiten wurden immer schlimmer, die Schläge immer härter. Ich näßte wieder ein. Nicht jede Nacht aber ab und zu. Das Resultat, keine Schläge sondern Prügel bis kurz vorm Verstand verlieren. Anschließend eingesperrt werden in einem untapezierten Zimmer 3 oder 4 Tage lang auf einer Kiste sitzend. Essen reingeschoben, Wasser und Brot, was ich sehr oft verweigerte.

      13. Lebensjahr, die Wende. Ich kam nach Hause, ungern wie immer und hatte eine 5 in Englisch im Gepäck.

      Ich beschloß zu beichten, war egal, ich wollte mich sowieso umbringen. Und dann kamen die Worte wie von selber aus meinem Mund. Ich muß hier weg.

      Totenstille, dann Hektik, ein Griff zum Telephon, Anruf zum Jugendamt.

      Ich ging wie ferngesteuert aufs Zimmer, packte meine Sachen und wartete. Den nächsten Tag fuhr man mich zum Jugendamt, dann in eine andere Pflegefamilie, quasi ein Notfall.

      Ab da ging es langsam aufwärts. Ich lernte etwas Anderes kennen, nämlich menschsein. Ab dem ersten Tag an kein einnässen mehr, die Fingernägel wuchsen, nur meine Schüchternheit überfällt mich heute noch. Es war ein langer Weg.

      Seid lieb gegrüßt

      Hagiel

      Wie hat sich Deine Mutter nach dem Heimaufenthalt dir gegenueber verhalten?

      das ist eine gute frage ,zu aller erst hat sie mein spaarbuch abgeräumt und dann mußte ich ihre wohnung putzen ,die wohl schon lange kein besen mehr gesehen hat ,am abend habe ich sie gefragt ob ich wohl mal was zum essen haben könnte ,ein erstaunter blick von ihr und ich solle doch sehen was da sei
      also der kühlschrank war lehr und das brot hart also habe ich trockees hartes brot gegessen ,das war mein erster tag wieder bei der frau
      liebe mama8,

      moechte dir ein paar fragen stellen nach dem besuch mit deiner mutter!

      seit ihr beide ins gespraech gekommen uebers heim, hat sie ihre fehler zu gegeben? sicherlich hast du versucht sie zu verstehen damals und heute, hat sie sich mit dir ausgesprochen?

      mlg, uschi
      aischa
      ich muß dir sagen diese frau hat kein unrechtsbewustsein ,ich war im heim weil sie lieben mit irgend welchen männer....als sich um ihre kinder zu kümmern und da waren noch ne menge sachen ,später habe ich versucht mit ihr zu reden nur schuld waren immer alle nur sie nicht vor einem jahr habe ich ihr dann mal einen brief geschrieben mit allen was mich so wütend macht und sie hat mich dafür versucht öffentlich durch den dreck zu ziehen
      zum glück ist sie an die falschen leute damit geraten ,also du siehst besser lebe ich ohne sie
      Mir geht bei all den Geschichten, die sehr traurig und auch erschütternd sind durch den Kopf, ob ihr Eure Mutter hasst? Oder ob sich ein Gefühl von Gleichgültigkeit im laufe der Zeit eingestellt hat bzw. Euch Eure Mutter durch diese Erlebnisse egal ist.
      Oder seit ihr heute noch auf der Suche nach einem winzig kleinem Stück Liebe...
      Ich weiß nicht, bei mir ist es so, das ich meine Mutter nicht hassen kann, ich kann sie auch nicht lieben, geschweige, das ein Funken Zuneigung oder Interesse für sie da ist.
      Wie ist das bei Euch..?
      Jedes einzelne Schicksal hier ist traurig und auf seine ganz individuelle Weise tragisch..und ich frage mich, können Mütter ihre Kinder wirklich so hassen oder nicht lieben?
      Hinweis:

      Der Forengeist beinhaltet mehrere Accounts von ehemaligen Teammitgliedern,
      die uns vor langer Zeit verlassen haben und welche viele Erstbeiträge von den Heimen erstellten.

      Es ist somit also ein reiner Systemaccount,
      hinter dem keine reale Person steht, die auf Beiträge oder PN´s antworten kann.

      Seht also bitte davon ab, dem Forengeist zu schreiben, da ihr keine Antwort erhalten werdet.